Vorvorgestern wars …

da nahm ich mein Hundemädchen und die Kamera und zog los, um ein schönes Herbstmotiv zu suchen, packte an Ort und Stelle die Kamera aus und …. und …. sagte mir das Display:

„Keine Speicherkarte“

denn die steckte noch zu Hause in meinem Notebook.
Doch sehr angesäuert, marschierte ich wieder nach Hause, ohne Foto.
Das sieht dann so aus:

Soviel dazu.
Vorgestern nun sollte es aber etwas werden mit dem Herbstfoto.Wieder Hund und Kamera geschnappt und mit der Idee „Auf dem Friedhof müsste ja der Herbst deutlich sein“im Kopf.
Fehlanzeige.
Alles grün.
Fast alles.
Wer sind die vielen Helferlein, die einen Friedhof nicht vertrocknen lassen?

Soetwas gab es natürlich auch, war aber der absolute Ausnahmefall:

Aber so richtig war es nicht das, was, ich gesucht habe-
Also lief ich einen großen Bogen an dem Ententeich vorbei.
Dieses Mal musste ich auf keine Ente warten.
Sie waren alle da.
Und so verschieden …

Über 2 Stunden waren wir unterwegs.
Als ich dann wieder zu Hause und vor meinem Notebook saß, viel mir auf, dass ich von dem einem oder anderen längere Zeit keine neuen Blogbeiträge gelesen hatte.
Keine Mail von Neuigkeiten.
Ich guckte mir das im Reader genauer an und stellte fest, dass ich von so manchen keine Mail mehr bekam, obwohl ich „folgte“.
Ich schaufelte nun bei den Abbos alles um, „entfolgte“ mich und folgte dann wieder mit dem grandiosen Ergebnis, dass ich nun von keinen einzigen Blog mehr informiert werde, wenn es Neues gibt.
Von keinem, außer Piri.
Wie soll ich das nun verstehen?
Diese ganze Aktion dauerte (wie das so ist, wenn man nicht so fit ist in solchen Dingen) eine gefühlte Ewigkeit.
Trotzig dachte ich: Dann eben nicht, lese ich eben immer nur im Reader.
So.

Damit der Tag noch ein bisschen abgerunderter wird, habe ich eine WhatApp-Nachricht bekommen, die mir von jetzt auf gleich, den Boden unter den  Füßen haben wanken lassen.
Ich saß dann heulend da.
Um mich nicht gänzlich ins abseits zuschießen, nahm ich eine Bedarfspille mit dem Ergebnis, dass ich wenigstens aufhörte zu heulen.
Und so ging dieser doofe Tag zu Ende.

Gestern dann kam T. nachmittags zu mir.
Wir sind dann zu viert (2 Menschen und 2 Hunde) in den Botanischen Volkspark gefahren.
Die Kamera habe ich nicht mitgenommen.
Finde ich doof, wenn der Begleiter/in nicht auch ein Knipserfan ist.
Da es aber nun schon wieder überreif ist für meine Aktion „12 von 12“ habe ich einfach mit dem Handy geknipst.
Und nun kommt gleich das ganze Projekt dazu:

Beliebt bei vielen Bloggern ist, zu Beginn eines Jahres ein Motiv auszuwählen und dies über 12 Monate zu beobachten, das heißt, am Ende jeden Monats wird dieses Motiv vom gleichen Standort aus fotografiert, so dass man am Ende eines Jahres 12 Fotos von 12 Monaten hat, die den Wechsel der Jahreszeiten nachvollziehen. (Ohwei, was ist das für ein Satz. Ich habe ein halbes Glas Wermut getrunken).

Ich habe mich für den Eingang des Botanischen Volksparks entschieden. Und das ist er:

Hach, jetzt weiß ich auch, warum dort alles noch grün ist und nicht so vertrocknet wieder Rest von Deutschland.
Der Schlauch machts!

Anfang September

Und das war bisher:

Mitte August

 

Ende Juni

 

Mitte Juni 2018

 

Ende Mai 2018

 

April 2018

 

Ende März 2018

 

Mitte März 2018 

 

Februar 2018

 

Januar 2018

Wir sind einmal ringsherum gelaufen und dann zu Fuß nach Hause.
Wir waren sowas von fertig.
Und ich hätte mir sosehrgewünscht, dass da jemand auf mich warten würde, dem ich einfach nur dieLeinehätte in die Hand drücken können mit den Worten: „Mach mal, ich kann nicht mehr“.
War aber nicht.

Heute war Ausruhen angesagt.

Und ich habe (wiedermal) mit mir gehadert.

Weil ich so wenig Kraft habe.
Weil mich vieles so einfach verzweifeln lässt.
Weil ich sooft einfach nicht mehr kann.
Weil ich blöd dastehe, wenn mich jemand fragt: Was machst du eigentlich ganzen Tag?
Weil ich mich sooft einfach durchquälen muss.
Weil ich bin, wie ich bin und mir sooft wünsche, ein bisschen anders zu sein, ein ganzganzkleinesbisschen leistungsfähiger zu sein.
Weil mir im Moment alles wie riesengroße Berge vorkommt, obwohl real nicht mal ein Hügelchen in Sicht ist.
Weil ich sooft möchte, dass das einfach aufhört.
Ich habe den Tag mit Nichts verbracht, einfach Nichts und anstatt das zu genießen, ärgere ich mich über die vertanen Stunden.
Was hätte ich in dieser Zeit alles erledigen können?

Ach man, ich mag diese Kämpfe nicht mehr.

 

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2 Gedanken zu “Vorvorgestern wars …

  1. Ich habe mich bei dir auch letztens entfolgt um dann wieder zu folgen. Dein Blog war bei mir doppelt, ich folgte sogar doppelt. Manchmal muss man das System nicht verstehen.

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