Die Geschichte zum Mittwoch #13

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Der Rabe auf dem Baum

Ein Rabe saß auf einem Baum und hielt im Schnabel einen Käse, den er in aller Ruhe verzehren wollte.

Da kam ein Fuchs sah er, der vom Geruch des Käses angelockt worden war.

„Guten Tag, verehrter Herr Rabe!“, rief der Fuchs. „Wie wunderbar Sie aussehen! Wenn Ihr Gesang ebenso schön ist wie Ihr Gefieder, dann sind Sie der Größte von allen hier im Wald!“

Das schmeichelte den Raben, und das Herz schlug ihm vor Freude höher. Um nun auch seine schöne Stimme zu zeigen, machte er den Schnabel weit auf – da fiel der Käse herunter.

Der Fuchs schnappte ihn auf und sagte:“Mein guter Mann, nun haben Sie es selbst erfahren: Ein Schmeichler auf Kosten dessen, der ihn anhört – diese Lehre ist wohl diesen Käse wert.“

Der Rabe war bestürzt und beschämt und schwor, dass ihm so etwas nie wieder vorkommen würde.

Jean de La Fontaine

                                

Und die Moral der Geschichte: Fall nicht auf irgendwelche idiotische Schmeichler rein. Es lohn sich nicht. Nie. Scheint der Rabe auch begriffen zu haben.

 

Das Wort zum Montag #6

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Lassen Sie die Vergangenheit los

„Wir bauen auf unseren Versagen auf. Wir benutzen es als Trittbrett. Schließ die Tür der Vergangenheit. Man kann die alten Fehler nicht vergessen, aber man darf nicht daran festhalten. Man darf sich von Ihnen nicht die Energie oder die Zeit oder den Frfeiraum stehlen lassen.“
Johnny Cash

Denk nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene.
Jesaja 43:18

In Philipper 3:13 schreibt der Apostel Paulus, dass er um eine Sache wirklich ernsthaft bemüht ist: die Vergangenheit zu vergessen, das loszulassen, was vorbei ist. Ich glaube, Paulus hat versucht, die Fehler er Vergangenheit wiedergutzumachen und hat dabei festgestellt, wie kompliziert und unmöglich das ist. Mit der Vergangenheit kann man nur eines machen: sie Gott überlassen. Wenn wir ihm unseren Schutt überlassen und er ihn in etwas Schönes verwandelt, kann Gott aus unseren Fehlern etwas Gutes für uns machen – wenn wir ihm das zutrauen.

In Jesaja 61:3 heißt es, dass er uns „Kopfschmuck anstelle von Asche“ gibt. Aber viele Menschen behalten lieber die Asche auf ihren Kopf, die verkohlten Überreste der Vergangenheit, die sie an ihre Fehler und ihr Versagen erinnern sollen. Geben Sie die Asche auf, sonst werden Sie nie etwas anderes bekommen.  Jeder Tag ist etwas ganz Neues mit ungeheuren Möglichkeiten: neues Leben, neue Hoffnung, neue Träume. Aber wenn wir in den Fehlern und Enttäuschungen der Vergangenheit stecken bleiben, können wir diese Möglichkeiten nicht mal erkennen. Lassen Sie das Vergangenheit los und gehen Sie voran.ns

Wenn wir Gottes Plan für die Gegenwart erkennen wollen, müssen wir unsere Gedanken von der Vergangenheit lösen. Abraham war ein Mann, der viel verloren hat. Um Streit zu vermeiden, überließ er seinen Neffen Lot das fruchtbare Jordantal, so dass er selbst nur noch trockenes Land hatte. Er hätte in Selbstmitleid versinken und entmutigt sein können. Stattdessen hörte er auf Gott, der ihm Folgendes sagte:

Blick auf und schau von der Stelle, an der du stehst, nach norden und Süden, nach Osten und  Westen.
Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben.

1. Mose 13:14-15 (EU)

Vielleicht müssen Sie den Blick heben und sich umschauen, anstatt nach hinten und auf den Boden zu schauen. Schauen Sie auf und erkennen Sie die ungeheure Zukunft, die vor Hoffnung überquillt – Hoffnung in Gott für Sie! Verschwenden Sie Ihr Leben nicht damit, dem nachzutrauern, was Sie verloren haben und was vergangen ist Machen Sie Bestandsaufnahme von dem, was Sie haben. Gehen Sie vorwärts.  Setzen Sie einen Fuß vor den anderen. Denken Sie immer daran: Gott ist auf Ihrer Seite.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter machen, S. 32

*     *    *     *     *

Die Vergangenheit loslassen ….
Das erschien mir noch vor einem halben Jahr unmöglich.
Unmöglich, viel zu sehr hatte ich gelitten und viel zu sehr habe ich an den Dingen dort gehangen, an dem Leben im Wald, mit den 3 Hunden und Katze Ronja.
Immer in der Natur.
Eine neue Art zu leben, sich ausprobieren mit einem kleinen Garten, mit Kartoffeln und Möhren im Sack gezogen, mit eigenen Bienen und Katzenkindern, mit selbstgemachter Creme gegen Neurodermitis oder die weltbeste Orangennmarmelade.
Der Garten sollte größer und Hühner angeschafft werden, es gab einen eigenen Brunnen für den Notfall und einem Herd, mit dem man auch (im Notfall) mit Holz kochen konnte.
Diese Ursprünglichkeit habe ich geliebt.
All das, was ich so sehr an diesem Leben gemocht habe, sollte ich verlassen wegen eines einzigen wütenden Mannes, der voller Aggressionen war, der jeden Abend  trank, dem ich überhaupt nichts mehr recht machen konnte, der täglich getobt und verletzt hat, wegen dem mein Selbstwertgefühl stark in den Minusbereich rutschte.
Ich war der Versager.
Ich hatte keine Kraft.
Ich war schuld an allem und jedem.
Wenn ich verletzt, heulend und zitternd in der Ecke hockte, fast täglich, das hat ihn nicht interessiert.
Aus seiner Liebe zu mir wurde Hass.
Ich habe mir so sehr die Zeit zurück gewünscht, als alles noch gut war.
Gut war es bevor die vielen Flüchtlinge nach Deutschland kamen.
Das hatte bei ihm ein schreckliches Trauma zurückgebracht, seine Erinnerungen waren wieder da.
Das, was damals geschah als er vor vielen Jahren selbst in Afrika in einem Bürgerkrieg zwischen die Fronten geriet und Schlimmes erlebte.
Von abgehackten Armen und Köpfen hat er erzählt.
Diese Menschen kamen jetzt alle nach Deutschland, raste es in seinem Kopf…
Das hat ihm den Boden unter den Füßen weg gezogen und den Weg frei gemacht für Wut, Aggression und Hass, den er auf mich übertrug und nicht mehr aushaltbar war.

Das alles loszulassen habe ich bisher nicht geschafft.
Ja, es gibt kleine Fortschritte.
Ich nehme Medikamente, ein Therapeut, gehe in eine Selbsthilfegruppe, eine Frauengruppe und oft auch zum Offenen Treff. Ich liebe die Natur inzwischen sosehr, dass ich dort aufatmen kann, wenn raus gehe aus meiner kleinen Stadtwohnung, da fällt alles Schwere von mir ab und hab ein Herz fürs Fotografieren entdeckt.
Mittlerweile komme ich tagsüber ganz gut zurecht.
Nur abends und nachts …

Die Vergangenheit loslassen, irgendwie in einen Karton stecken, zuschnüren und ohne Absender wegschicken…
Ich arbeite daran…

Für J. ist es noch schlimmer.
Ja, er hat die Ursache erkannt, aber er denkt, er ist jetzt so wie er ist, eine Therapie lehnt er ab.
„Er ist Mann, er ist der Bestimmer, andere müssen sich nach ihm richten, egal wie sehr er tobt und um sich schlägt, er kann ja nichts dafür…“

Vergangenheit loslassen…

Aber vergessen werde ich es nie können, es war ein Teil meines Lebens.

*     *     *     *     *

  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen

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Placebo? Was sagt die Wissenschaft?

Eine sehr empfehlenswerte Sendung auf Arte über die Wirksamkeit von Placebos:

(aufs Bild klicken)

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Rostparade #3

Wer dieses Bild sieht, könnte denken, hier fährt schon lange keine Straßenbahn mehr …

Denkste!

Seit genau einer Woche ist hier Ruhe.

 

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Schwarz – Weiß

Während das böse Tief „Xavia“ über der Hauptstadt wütende, bin ich zu Hause geblieben, habe die donnerstägliche Selbsthilfegruppe abgesagt.
Wenn ich denn so die Nachrichten höre, es war wohl eine gute Idee.
Vielleicht säße ich jetzt immer noch dort oder wäre noch auf dem Heimweg zu Fuß.
(Scherz: von hier nach da sind es nur 7km)

So saß ich denn hier auf meinem grünen Sofa, habe mit meiner Kamera gespielt und die Schwarz-Weiß-Taste entdeckt.

Tja, was soll ich sagen: Das ist das Ergebnis:

Im Zeitalter, wo alles schrill,laut, bunt und überreizt ist, hat das doch was?
Grund genug, hin und wieder mal etwas in schwarz-weiß zu machen.

 

 

See the bigger picture J05 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Wähle einen Farbton (z.B. ein Stück farbiger Karton). Gehe auf die Suche unf fotografiere Objekte mit exakt derselben Farbe. Halte zur Kontrolle den Farbton (Karton) mit ins Bild.

Nunja, ich habe keinen farbigen Karton außer das olle braun, wie es von Amazon millionenfach verschickt wird. Ich habe einen Buchrücken genommen. Die gleiche Farbe zu suchen, war gar nicht so einfach. Grün ist nicht gleich grün. Ganz exakt isses nicht, aber so ungefähr:

Durch die Lichtverhältnisse sieht es es doch recht unterschiedlich aus, im Original nicht.
Na egal, jetzt gehts zur neuen Aufgabe:

Hm… meine Nachttischlampe ist die einzige Lampe, die noch eine „richtige“ Glühbirne. Na, mal sehen …

Und nun gehts weiter mit GIMP.

Dort bin ich bei Lektion 6 angekommen.
Es heißt da: „Montage von Text und Grafik„.

Da Lektion 7 mit der gleichen Grafik darauf aufbaut, habe ich es im Zusammenhang bearbeitet.
Die Überschrift von Lektion 7: Entwurf eines Websitemenues.
Und all das ist die Einführung der Ebenen.

Ich habe zwar das Prinzip verstanden, aber die Technik noch nicht ganz.
Also wann ich wie aktualisieren oder sichtbar oder verschieben muss.
Aber das kriege ich bestimmt noch hin.

Das Ergebnis ist zwar nicht perfekt, aber als erster Anfang doch für mich recht zufriedenstellend.
Naja, eigentlich recht hübsch, wenn man bedenkt, dass ich Null-Ahnung habe und ich mir bisher niemals vorstellen konnte, soetwas mal zu basteln.

Was mir nun noch überhaupt nicht klar ist:
Es soll ja ein Websitemenue sein.
Ja, es sieht so aus, aber wie man nun die verschiedenen Punkte mit den entsprechenden Seiten verlinkt, ist mir rätselhaft.
Ist aber jetzt nicht das Thema.
Es sollte „nur“ das Arbeiten mir den verschiedenen Ebenen geübt werden.
Habe ich nun gemacht.
Grafiken basteln ich erstmal nicht, weil ich Fotos bearbeiten lernen möchte und keine Webesites designen.
Es ging ja um die Ebenen.
Punkt.

 

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Nächste Woche geht es mit Lektion 8 weiter: Anlegen einer Schnellmaske
Was auch immer das ist…

Gefällt mir so nicht mehr. Vielleicht trenne ich „See the bigger Picture“ und „Gimp“ wieder. Ich hatte ja ursprünglich gedacht, ich könne das Foto von „Bigger picture“ gleich mit „Gimp“ bearbeiten. Ist aber doof. Was soll jetzt dieses Website-Menü mit den Büroklammern machen? Mal sehen, nächste Woche dann getrennt.

 

 

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