Und noch ein Foto von heute 16. Juli 2017

 

Heute ist ja wieder Sonntag, mein Eis-Tag-

Dieses mal habe ich Schokoladeneis gemacht.
Und das war sosososo gut.
Nie wieder esse ich Schoko-Eis irgendwo anders.
Naja, ist vielleicht ein bissel übertrieben, aber es war total lecker.

Ich habe es aus Sahne, Nutella, Kakao und Ei gemacht.
Obenauf noch Schokoraspeln und Eierlikör.
Ich liebe  Eierlikör auf Schoko-Eis.
Ich habe es einfach nur genossen.

Nun muss ich bis nächsten Sonntag warten.

 

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Das Foto von heute 16. Juli 2017

 

Nein, es ist kein künstlerisches Foto.
Nix mit Makro-Aufnahme oder irgendeine Aufnahme, bei der man gefühlte Ewigkeiten davor  hockt, um das Beste aufzunehmen.
Es ist einfach nur ’ne simple Tasse.

Ich war heute Nachmittag beim Gottesdienst.
Dort stand die Tasse auf dem Rednerpult.
Die Schwester, die die Einleitung für den Gottesdienst machte, hatte sich folgenden Bibelvers ausgeguckt.

(Ist aus der Volxbibel, Psalm 1:2)

Gut drauf ist, wer Bock hat rauszufinden, was Gott von ihm will, täglich, 24 Stunden. Wer in seinen Verträgen liest Tag und Nacht und sich darüber voll den Kopf macht.

Soll heißen, es geht einem gut, wenn man die Bibel liest und jeden Tag 24 Stunden darüber nachdenkt.

Muss man das denn wirklich?
Jeder hat sein Tagespensum, jeden Tag ist der Kalender voll, Hektik, Stress, wohin man guckt.
Nun auch noch den ganzen Tag über die Bibel nachdenken, was drin steht, wie es gemeint ist und was es mit mir zu tun hat.
24 Stunden.
Muss ich das wirklich?

Nein.
Muss ich nicht.
Ich muss gar nichts.
Ich muss in keiner Bibel lesen, ich muss zu keinem Gottesdienst gehen, ich muss mich in keiner Gemeinde engagieren, ich muss zu keiner Bibelstunde, zu keinem Hauskreis.
Ich muss gar nix.
Aber dich darf.

Genau das kann man auch auf das weltliche Leben anwenden.
Ich muss gar nix, auch da nicht.
Und dieser Gedanke, hat mir unendlich gut getan.
Kein Druck von irgendjemand.
Ich muss überhaupt nix, aber ich darf.

 

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Dick oder dünn – Netto oder Rewe

pixabay.de

Ich hatte heute Nachmittag mein Wochen-Einkaufstag.
Ich gehen zu Netto und Rewe.
Beides liegt neben einander.

Und heute habe ich eine ganz auffällige Beobachtung gemacht.

An der Kasse von Netto standen nur dicke Menschen.
Richtig Dick.
Mama, Papa, Kind alle dick.

An der Kasse bei Rewe standen nur dünne Menschen.
Mama, Papa, Kind alle dünn.

Nun frage ich mich, woran das liegen könnte.
Vielleicht, weil man bei Rewe für das gleiche Geld nur die Hälfte im Einkaufswagen hat?

 

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Das Foto von heute 15. Juli 2017

Eigentlich stimmt die Überschrift nicht.
Das Foto ist von gestern.
Ein „weiß-nicht-was-Käfer“ auf einer „weiß-nicht-was-Blüte“.
Wer weiß es?

Ich habe im Botanischen Volkspark soviele Fotos gemacht, dass sie die ganze Woche reichen.  
Und die gibt’s jetzt häppchenweise…

 

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Das Foto von heute 14. Juli 2017

Heute ist Freitag.
Freitag ist mein Lieblingstag.
Freitags verbringe ich den ganzen Nachmittag mit meinen beiden Hundis im Botanischen Volkspark.
Mittlerweile liebe ich diese Zeit, selbstvergessen in der Natur bewaffnet mit meiner Kamera.

Es kommt mir so unwirklich vor, als befände ich mich in einer Parallelwelt, als findet diese reale Welt nicht mehr statt.
Keine Hektik, kein Stress, kein Lärm, keine Gewalt, keine Angst, keine Depression, kein gar nix, nur ich eingetaucht in Gottes Schöpfung … Glücksmomente pur…

 

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Das Beste von gestern 14. Juli 2017

Das Beste von gestern waren für mich eindeutig die Distelbilder.
Ich bin vor der Selbsthilfegruppe noch in den Bürgerpark gegangen.
Musste ich unbedingt, da mir der Besuch der Hauskrankenpflege sehr quer im Magen lag.
Es half nur noch: raus, Natur und Fotoapparat.
Hier nun noch ein paar von diesen Fotos, gemacht in einer verwilderten Ecke des Parks.
Ich weiß gerade nicht, welches jetzt das Beste ist.
Also alle.

 

 

 

 

 

 

 

Am frühen Nachmittag kam also die psychiatrische Hauskrankenpflege.

Nur noch mal kurz, was bis dahin gelaufen war.

  • Mitte Juni hat meine Ärztin die psychiatrischen Hauskrankenpflege für mich beantragt, weil ich wie ein Häufchen Unglück vor ihr saß.
  • Diese riefen den nächsten Tag gleich an wg. Termin, aber AB hatte erstmal 2 Wochen Urlaub
  • Kurz vor Ende rief XY an, dass AB dies nicht macht, wegen ungünstigen Verkehrsanbindung und neuer Termin mit XY
  • Termin mit XY lief gut, es gab eine gegenseitige Vorstellungsrunde. Es könnte etwas bringen, dachte ich. Neuer Termin wurde ausgemacht. Sie saß vorm fast leeren Kalender und ich konnte mir wünschen, was mir am besten passt.
  • 2 Tage später rief AB wieder an (die zu Beginn den ersten Termin vereinbart hat) und wollte mit mir einen neuen Termin ausmachen. Frau XY sei so überlastet, sie kommt jetzt doch. Die ungünstigen Verkehrsanbindungen spielten jetzt keine Rolle mehr. Kein Wunschtermin mehr, sie kommt jetzt dann und dann. Punkt.

Dieser Termin war gestern am frühen Nachmittag. Der denkbar ungünstigste Zeit für mich, aber naja.

Gekommen ist eine ganz junge KINDERkrankenschwester, die jetzt die Zusatzausbildung für Psychiatrie macht.
Die Stunde lief total gequält.
Sie konnte nur zwei Sätze sprechen.
Satz Nr. 1: Das ist ja interessant.
Satz Nr. 2: Das verstehe ich.
Ständiges Füllwort: Genau.
Ich freue mich immer riesig, wenn jemand zu mir sagt: „Ich verstehe dich“. Aber wenn dieser Satz wie eingeübtes Schulwissen rüberkommt, dann fällt bei mir die Klappe.

Wie soll mir dieses Mädel helfen?
Das wusste sie auch nicht.

Wir haben zwar einen neuen Termin vereinbart, aber den werde ich absagen, denn was soll das? Hinzu kommt, was ich bis gestern nicht wusste, ich muss für jede Stunde 6,60 zuzahlen und 10€ für jede ärztliche Verordnung (alle 4 Wochen)
Dafür, dass es mir gar nichts bringt, mag ich auch nicht bezahlen.
Danach war ich ziemlich gefrustet, da ging nur noch raus.

Anschließend Selbsthilfegruppe, die mich wieder geerdet hat.
Ich hatte vor, diese Story zu erzählen, bin aber gar nicht dazu gekommen, weil jeder so seine Geschichte gestern hatte.
Komisch, es ist oft so, dass es uns allen ähnlich geht.
Mal geht es allen schlecht, mal allen gut, gestern hatte jeder eine Geschichte, die er gern erzählen wollte.
Da mussten Prioritäten gesetzt werden.

Und die hatte eindeutig M. Seine Partnerin hatte sich nach 1o Jahren von ihm getrennt und er war völlig fertig.
Es tat ihm gut, dass er reden konnte.
Mir tat es gut, dass ich meinen Kleinkram loslassen konnte.
Ist doch eigentlich Pippifax oder Pillepalle.
Es wird abgesagt und abgehakt.
Fertig.

Und nun kommen meine Dankeschöns:

DANKE, dass nun doch die Kinderkrankenschwester AB gekommen ist, und mir es nun leicht gemacht wird, abzusagen. Ich glaube, ich brauche diesen psychiatrische Hauskrankenpflege nicht. Meinen Alltag kriege ich jetzt ganz gut allein gebacken. Und da, wo es bei mir klemmt, muss mit einem Therapeuten angeguckt werden.

DANKE für diesen Park, der gleich neben der Selbsthilfegruppe liegt und mir jetzt schon oft geholfen hat, wenn es mir nicht so gut ging. DANKE an den, der ihn angelegt hat, DANKE an die, die ihn pflegen (wobei ich gerade die ungepflegten Stellen am meisten mag, aber eine gewisse Grundpflege muss schon sein, wenn er auch Blumenrabatten mit vielen Rosen und anderen pflegebedürftigen Blumen hat).

Und immer wieder DANKE an Medion, die meinen Fotoapparat  „erfunden“ haben und ich für wenige Geld (100€) meine Anfängerkünste ausprobieren kann. Die Kamera gibt es bei Medion nicht mehr. Nur Amazon hat sie noch für das Doppelte (199€). DANKE auch für den günstigen Zeitpunkt meines Kaufs.

DANKE auch an die Selbsthilfegruppe, die mir sehr, sehr gut tut, dass es dort Menschen gibt, die zuhören, evtl. Rat wissen, Dinge auch manchmal anders sehen, die durch Prioritäten setzen, mich erden können. DANKE.

Zum Schluss noch DANKE, an die, die hier mitlesen, vielen Dank!

 

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Das Foto von heute 13. Juni 2017

Distelblüten-Komposition abseits im Bürgerpark (ist das nicht toll, was man mit einen Rahmen aus dem Bildbearbeitungsprogramm machen kann? Ich bin begeistert. Falls ich damit die Einzige bin, ist das auch okay)

 

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Nachtrag zu „Was würdet ihr tun, wenn …“

Soeben habe ich von besagter Freundin eine neue WhatsAPP-Nachricht bekommen:

„Bin für den Rest des Monats nicht mehr online erreichbar“

Kein weiterer Kommentar.
Ihr Mann muss doch ziemlich deutlich mit ihr gesprochen haben.
Und ich kann jetzt beruhigt schlafen.

Alles ist gut.

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

Glück oder Unglück

Eine Parabel aus China erzählt von einem armen Bauern, der einen kleinen Acker mit einem alten, müden Pferd bestellte und mehr schlecht als recht mit seinem einzigen Sohn davon lebte.
Eines Tages lief ihm sein Pferd davon.
Alle Nachbarn kamen und bedauerten ihn wegen seines Unglücks.
Der Bauer blieb ruhig und sagte: „Woher wisst ihr, dass es Unglück ist?“ In der nächsten Woche kam das Pferd zurück und brachte 10 Wildpferde mit.
Die Nachbarn kamen und gratulierten zu seinem großen Glück.
Der Bauer antwortete bedächtig: „Woher wisst ihr, dass es Glück ist?“
Der Sohn fing die Pferde ein, nahm sich das wildeste und ritt los.
Aber das wilde Pferd warf ihn ab, und der Sohn brach sich ein Bein.
Alle Nachbarn kamen und jammerten über das Unglück.
Der Bauer blieb wieder ruhig und sagte: „Woher wisst ihr das es ein Unglück ist?“
Bald darauf brach ein Krieg aus, und alle jungen Männer mussten zu Armee.
Nur der Sohn mit seinem gebrochenen Bein durfte zu Hause bleiben.

Wir sehen Glück und Unglück oft nur vordergründig, ungenau und falsch. Wir denken – wie die Nachbarn – nur an das Sichtbare und Heutige. Aber die Dinge liegen oft ganz anders und tiefer und in größeren Zusammenhängen. Gott sieht die Ereignisse ganz anders. Er sieht die Hintergründe, die Zusammenhänge und die Auswirkungen. Wichtiger als das Verstehen ist dann das Vertauen!

Quelle Text: Axel Kühner, Überlebensgeschichten S. 237
Quelle Bild: pixabay.de

 

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Was würdet ihr tun, wenn …

pixabay.de

Wenn ihr eine Freundin hättet, deren Umgang euch im Moment nicht gerade gut tut und deshalb alles nur auf Sparflamme kochen lasst.

Wenn diese Freundin chronisch krank ist.
Physisch und psychisch.
Physisch soweit, dass sie sich schon jahrelang täglich von Tilidin  ernährt.
Psychisch leidet sie unter massiven Angststörungen und Panikattacken.
So schlimm, dass sie seit Jahren die Wohnung nicht mehr verlässt.

Wenn diese Freundin nun euch vor 2 Wochen in einer WhatsApp-Nachricht geschrieben hätte, dass sie nicht mehr lange lebt.
Ihr daraufhin gefragt hättet, was denn los sei und ihr nur die Antwort bekommen hättet, dass sie nicht darüber reden wolle.

Wenn euch diese Freundin HEUTE wieder eine WhatsApp-Nachricht schreibt mit dem Inhalt:

„Jesus ist 24 Stunden am Tag für dich da, um dir Trost, Kraft und Liebe zu schenken.“ (<– auf einer Spruchkarte)
Das ist mein Erbe für dich.
Halte bitte weiterhin an Gott fest und gib nicht auf.
Dann folgen zwei weitere ähnliche Spruchkarten. Und zum Schluss:
Vergiss nie, dass du nicht allein bist, sondern Gott an deiner Seite hast. Gib nicht auf und lass dir von Satan nichts einreden. Gott liebt dich.
Ich bin dann mal weg.

Wenn du auch weißt, dass diese Freundin gar nicht aus ihrer Wohnung kann und Computer, Handy, Tablet ihr Tor zum Leben da draußen ist.

Wenn du auch weißt, dass diese Freundin, als es dir am allerdreckigsten ging, deinen eigenen Suizid verhindert hat.

Wenn du das alles weißt, was denkst du dann, wenn du diese heutige Nachricht bekommen hättest?

„Ich bin dann mal weg … und vergiss nie …“

Denkt ihr dann auch das, was ich gedacht habe? Oder bin ich nur durch meine eigene Krankheit übersensibilisiert bei diesem Thema?

Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Soll ich die Polizei anrufen, die dann die Tür eintreten?
Vielleicht sind meine Gedanken absoluter Blödsinn und ich mache mich zum Affen?
Sollte ich gar nichts machen, weil ich sie verstehe, weil man einfach so nicht leben kann?
Wenn ich gar nichts mache und sie tut das, wovor ich Angst habe, dass sie sich aus dem Leben verabschieden will, was macht das dann mit mir?
Ist das unterlassene Hilfeleistung? Aber ich verstehe sie doch …

Was würdet ihr tun?

Mir kam dann der rettende Gedanke.
Ich schrieb eine WhatsAPP-Nachricht an ihren Mann. Er hat (Gott sei Dank) auch gleich geantwortet.

„Ich bin dann mal weg“ sollte bei ihr heißen „Ich bin dann mal länger offline, weil ich viel Stress habe, die Eltern kommen.“

Kann man das nicht SO schreiben?

 

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