Blitzlicht #7 und das Beste vom Tag

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Heute erstmal geklärt, was die letzte Stunde der Risikoforschung mit mir zu tun hat.

Seine Antwort: Er wollte mir sagen, dass die Ängste, die wir wahrnehmen, meist nicht realistisch sind und er mir dies auch an der Risikoforschung zeigen wollte.

Ok, abgehakt.

Während der Therapiestunde hatte ich zwei Anrufe.
Da das Handy lautlos gestellt war, sah ich es erst hinterher.
Es war J.

Er fragte, ob ich Zeit für eine Tasse Kaffee hätte, er sei in der Nähe.
Wir haben uns in einem Cafe in getroffen und es wurde ein sehr, sehr schöner Nachmittag.
J. zeigte sich genau von der Seite, die ich an ihn liebte.

ABER: (Ich bin ganz stolz auf mich) ich konnte es abgrenzen.

Ja, das ist das Beste an diesem Tag, eine schöne Stunde, von der ich wusste, dass es eben nur diese eine Stunde ist, sie genießen und das gute Gefühl mitnehmen konnte.

Keine Träne, keine Zweifel, kein Rückwärtsgang, keine Vorwürfe, kein Streit, keine Tavor nötig.

DANKE

 

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Haltestellen-Romantik #5

Nein, ich bin nicht mitten in der Nacht nach Hause gefahren, es war 19:58 Uhr …

 

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Das letzte Foto vom Samstag

Musste jetzt sein, nach 5x Ente Johanna etwas wirklich Schönes …

 

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See the bigger picture J06 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Fotografiere ein beliebiges Objekt 2x.  Im ersten Foto sollte es vollständig zu sehen sein. Bei der zweiten Aufnahme fotografierst du nur ein kleines Detail des Objektes. Dieses Detail sollte ohne das erste Foto für andere nicht erkennbar sein.

Und das habe ich mir ausgesucht:

Darf ich vorstellen:
Das ist Ente Johanna und schon 25 Jahre alt.
Einst hatte Enkelsohn J. im zarten Alter von einem Jahr ziemlich große Angst davor.
Mittlerweile ist er fast 14 J., zur Zeit im Stimmbruch und seine Angst vor Ente Johanna ist auf Null zusammengeschrumpft.

Ein Ausschnitt von ihr sind die Füße:

Hätte es besser gefunden, wenn zuerst der Ausschnitt mit „Ratet mal …“ gezeigt wird und dann vielleicht einen Tag später die Auflösung. Wäre ja auch mal noch eine Extra-Idee.

Okay.  Hat es jemand interessiert? Nee? Abgehakt.

Nächste Woche gibt es folgende Aufgabe:

Das wird sicher besser…

Nun zu dem, was ich mir noch ausgedacht habe:

Ich habe mir ein Buch über das Bildbearbeitungsprogramm „gimp“ gekauft.
Ich hatte das Programm bei mir installiert, aber es erscheint mir ziemlich undurchsichtig.
Wer fängt schon mit 60 solche Sachen an.
Egal.
Ehe ich aber durch tausendfaches probieren und wieder verwerfen und wieder probieren und suchen und letztendlich das jedes Mal, weil ich es wieder vergessen habe, möchte ich es einfach systematisch angehen.
Das Buch hat 32 „Lernkapitel“.
Das entspricht in etwa der bigger-picture-Karten, die ich noch habe.
Ich werde also jede Woche mit dem Aufgabenbild gleichzeitig eine Lektion aus dem Buch mir anschauen und dann hierher ein „vorher-nachher“ gegenüber stellen.

Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das denke.
Abbrechen kann ich ja immer, wenn es in Blödsinn ausartet.

Lektion 2: Bildgröße ändern

Aufgabe war ein Bild um das Doppelte mit dem Befehl „Skalieren“ zu  vergrößern und dieses mit 4 verschiedenen Interpolation abzuspeichern und zu vergleichen.

Was Interpolation ist, wird nicht erklärt.

Originalgröße:

Foto um 100% vergrößert und Interpolation: keine

Foto 100% vergrößert mit Interpolation linear:

Interpolation kubisch:

Interpolation Sinc (Lanczos3)

Im Übungsbuch steht dazu:

„Die Änderung der Bildgröße erfolgt durch ein Hinzufügen oder, im Falle der Verringerung der Bildgröße, durch Wegrechnen von Pixeln. Generell ist das Ergebnis eine Unschärfe, die je nach gewählter Interpolationsmethode mehr oder minder deutlich wird.“

Und bei meinem Beispielfoto:

ICH erkenne keinen Unterschied.

Vielleicht liegt es an der Kamera, vielleicht am Foto, vielleicht war das Ausgangsfoto schon zu groß  oder ich habe etwas falsch gemacht.

Doof ist, das „Interpolation“ nicht erklärt wird und ich so nicht weiß, was es ist, ergo ich es auch nutzen werde.

Gut. Thema Änderung der Bildgröße ist abgehakt. – Hat mir nix Neues gebracht.

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

pixabay.de
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Der Esel und der Wolf

Ein Esel begegnete einem hungrigen Wolfe.

„Hab Mitleid mit mir“, sagte der zitternde Esel, „ich bin ein armes krankes Tier sieh nur, was für einen Dorn ich mir in den Fuß getreten habe!“

„Wahrhaftig, du dauerst mich“, versetzte der Wolf. „Und ich finde mich in meinem Gewissen verbunden, dich von deinen Schmerzen zu befreien.“

Kaum ward das Wort gesagt, so ward der Esel zerrissen.

Gotthold Ephraim Lessing

 

PS: Hey,  soll heißen, erwarte kein Mitleid von deinem Feind, oder Chef oder Vermieter oder Finanzamt oder KanzlerIN oder sonstwen, der dich nicht leiden mag.

 

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Was ist Zukunft?

Lt. den Jungs von Wiki:

Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt.

Und nun bin ich heute einem Schild begegnet, was mich grübeln lässt:

Wie baut man denn eine ZEIT, die unabhängig von uns da ist bzw. unabhängig von uns kommt?
Das geht doch auch nicht mit der Vergangenheit oder der Gegenwart…

Nachfragen konnte ich leider nicht, denn die Werkstatt war geschlossen.
Gibt es jetzt keine Zukunft mehr?

 

Dann wären ja die Wahlen auch überflüssig.
Die SPD hätte ihr derzeitiges Problem gelöst, die AfD nix mehr zu meckern und Frau Merkel kann in Ruhestand gehen.

Aber wer weiß, vielleicht macht der Laden ja morgen wieder auf?

 

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Beinahe hätte es wieder geklappt …

Wer ich schon ein bissel länger kennt, weiß, dass ich vor diesem Blog schon einen gleichnamigen hatte, den ich mir im Juni nach einer Aktualisierung von plugins zerschossen hatte.
So zerschossen, dass er für mich nicht wieder herstellbar war.
Ich musste neu beginnen.
Oder ich wollte es.

Sicherlich hätte mir ein hochbezahlter IT-Spezialist die Daten irgendwo wieder hervorgeholt.
Aber sooo weltbewegend ist der Inhalt dieses Bloges nicht, dass die Welt daran zugrunde geht, wenn der Inhalt weg ist.

Seitdem halte ich immer die Luft an, wenn ich plugins aktualisiere.
Bisher durfte ich aber immer weiter atmen.
Bisher.

Vorhin wollte ich das plugin „jetpack“ aktualisieren.
Jenes ist das plugin, dass meinen selbstgehosteten Blog mit der WordPress-Blogger-Familie verbindet.

Uuuund ….
Nix mehr, außer:

Briefly unavailable for scheduled maintenance. Check back in a minute.

Minute um Minute verging.
Nix.
Ich bekam Panikflecken im Gesicht.
Ganz viele.

Panisch loggte ich mich in die Provider-Seite ein.
Augen zu und auf den Knopf für die Sicherungskopie gedrückt ….

Augen auf und ….

Uffff …  wieder da!

Ich kann weiter atmen!

Hoffentlich kommt jetzt nicht noch etwas.
Denn auf den (oder das?) webspace kann ich noch nicht wieder zugreifen.
Fragt mich bitte nicht, was das ist, und was es bedeutet, wenn man sich dort nicht einloggen kann.

So, nun drückt mir mal alle die Daumen, dass ich bis morgen früh durch atmen kann.

 

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Das Foto vom Tag

Die letzte Biene des Sommers?

 

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Das Wort zum Montag #1

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Eins nach dem anderen tun

„Das Gefühl der Eile kommt für gewöhnlich nicht daher, dass man ein ausgefülltes Leben lebt und keine Zeit hat. Es entsteht vielmehr aus einer vagen Angst heraus, seine Zeit zu vergeuden. Wenn wir das eine, das wir tun sollten, nicht tun, haben wir keine Zeit für irgendetwas anderes – dann sind wir die meistbeschäftigten Menschen der Welt.“
Eric Hoffer, amerikanischer Philosoph

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind.

Hebräer 12:2a

Wenn wir uns nicht wirklich auf die Dinge konzentrieren, die wir tun, so tun wir sie mit halber Kraft und erledigen unsere Arbeit nicht wirklich gut. Wenn wir eine Sache tun, aber dabei an eine andere denken, teilen wir unsere Kräfte und die Aufgabe wird umso schwieriger. Es ist wie wenn man Eiweiß und Eigelb trennt – man kann zwar beides getrennt verwenden, aber das Ergebnis ist dann nicht so effektiv (oder schmackhaft). Wenn wir dagegen unsere gesamten Fähigkeiten auf die eine Sache konzentrieren, die wir an diesem Tag, zu dieser Stunde und in diesem Moment gerade tun, wird sie viel einfacher. Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, erlangt man durch Disziplin.

Der Apostel Paulus schreibt in Philliper 4:6, dass wir uns um nichts sorgen sollen. Besorgte Menschen leben immer in der Zukunft und nicht dort, wo sie gerade sind.. Sie versuchen heute den morgigen Tag zu leben und verlieren dadurch dir Einfachheit. Gott erwartet von uns, dass wir ihm für morgen vertrauern, genau wie er es den Israeliten in der Wüste verlangte, als sie durch das dürre Land zu ihrem verheißenen Land zogen.

Üben Sie sich darin, einen Tag nach dem anderen zu nehmen. Geben Sie sich selbst – ihre Gedanken, Ihre Gespräche, Ihre Energie, jeden Teil Ihrer selbst – ganz dem Heute hin. Entwickeln Sie die Fähigkeit, sich ganz dem zu widmen, was sie gerade tun. Dann werden Sie ein neues Bewusstsein verspüren, dass Ihnen ermöglicht, Ihre gegenwärtige Tätigkeit zu genießen, anstatt jeden Tag nur als ein Durcheinander von Aktivitäten und verwirrenden Gedanken zu erleben, das Sie leer und erschöpft zurücklässt.

Haben Sie Angst, dass Sie nicht so viel erledigen können, wenn Sie so leben? Das stimmt vielleicht, aber Sie werden das, was Sie tun, sehr viel mehr genießen. Ein Schlüssel zur Einfachheit ist die Erkenntnis, dass Qualität viel wichtiger ist als Quantität.

Joyce Meyer, „100 Dinge, die das Leben leichter machen“,  S. 12

*      *     *     *     *

Tjaaaa, das ist ein gutes Startthema.

Der erste Gedanke beim Lesen war, dass es auch ganz viel mit „Achtsamkeit“ zu tun hat.
Das als Thema wurde mir erst mit Beginn meiner Krankheit bewusst.
Als „Gegenübung“ zur Depression.
Und schon dabei habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, zum Beispiel bei den Gassi-Runden nicht nur stur an allem vorbeizuhetzen, sondern bewusst wahrzunehmen, was neben mir und um mich herum ist und passiert.
Daraus ist meine Freude am Fotografieren geboren worden.
Und hält bis heute an.

Uns Frauen sagt man ja nach, dass wir multitaskingfähig sind.
Bisher war ich der Meinung, dass man genau das können muss, wenn man Arbeit, Haushalt, Kind und Ehe unter einem Hut bringen will.

Und ich war früher auch ein bisschen stolz drauf, dass ich das kann und habe über die „Männer“ gelächelt, die eben nur eins nach dem anderen machen können.
So kann man sich irren.

Ja, ich versuche es nun auch – dieses eins nach dem anderen – und ich finde es gut, es tut mir gut, kann auch die Tiefe spüren, wenn ich mich auf nur eine Aufgabe/Arbeit/Tun konzentriere.
Es wird mir natürlich auch leicht gemacht, weil ich allein lebe. Mit 5 Kindern, wo jedes zu jeder Zeit etwas anderes möchte, geputzt, gekocht, bespaßt werden muss, sähe das ganz anders aus.

Und so finde ich es gut, dass mir das 1. Kapitel vor die Füße wirft, dass ich JETZT den Fernseher ausschalte, weil ich JETZT am Notebook sitze, und die Beschallung mich ablenken kann.
JETZT ist Blog dran.
Fernsehen heute Abend.
Vielleicht.
Wenn nichts anderes ansteht.

 

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Das Foto vom Tag

Es wird Herbst …

 

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