Das Beste von heute

Gestern Abend ging es mir nicht gut.
Ich hatte das Gefühl, dass ich wieder in die Abwärtsspirale gerade.
Einen Auslöser, einen Trigger, gab es nicht, d.h. mir war keiner bewusst.

Was mir aber aufgefallen ist, ich habe lange schon nicht mehr „Das Beste von heute“ geschrieben, schon lange nicht mehr die Dankeschöns für einen langen Tag.

Liegt es etwa daran?
An solch einer Kleinigkeit?
Bin ich noch so sehr instabil, dass ich diese „Krücke“ einfach brauche?
Ich weiß es nicht.

Und so bin ich heute damit aufgestanden, wieder darauf zu achten, wofür ich Dankesagen kann, will, möchte.

Natürlich zuerst für meine 2 Scheiben Vollkorn-Toast mit Honig.
Ich liebe dieses morgendliche Frühstück.
Ein dickes Danke an die Bienen und an die Kühe wegen der Butter (auch wenn sie inzwischen doppelt so teuer geworden ist. Mir fällt gerade ein, dass ich morgen unbedingt neuen Kaffee kaufen muss)

Danach habe ich gebügelt.
Ja, ich weiß, ganz viele machen dies nicht mehr, einschließlich meiner Tochter.
Auch J. war ganz verwundert, dass ich seine Hemden Bügeln wollte. Das kannte er nicht.
Egal, ich mag es ganz einfach, wenn meine T-Shirts glatt sind, und die Geschirrtücher, und die Bettwäsche, und die Jeans …
Deshalb nun mein DANKE, dass die BügelEISEN, keine BügelEISEN mehr sind, die man mit Glut beheizen muss, sondern die Strippe einfach in die Steckdose kann und alles wird heiß und glatt.

Und weil ich dann die gebügelten Sachen in den Schrank packen wollte, musste, habe ich gleich noch das Fach mit den Jeans und das Fach mit den Pullovern durchgesehen. Da meine Depressionen 12 Kilo aufgefressen hatten, musste ich mir neue Sachen kaufen. Inzwischen habe ich zwar 3 Kilo wieder zugenommen, aber die alten Sachen, die viel zu groß geworden sind, können in die Altkleidersammlung. Ein dickes DANKE dafür, dass ich das nötige Geld dafür hatte. Ist auch nicht selbstverständlich.

Am Nachmittag war ich dann ganz ganz mutig und bin mit meinem Hundemädchen zum Weissen See gefahren. Direkt am Weissen See wohnen aus der Zeit mit J. „Freunde“, die wir regelmäßig besucht haben. Seit der Trennung war ich nicht mehr dort, weil sie nicht ganz unwesentlich dazu beigetragen haben, dass ich mich erst so spät von J. lösen konnte.
Ich weiß nicht warum, aber irgendetwas in mir sagte, dass ich heute dorthin musste. Ich kann es nicht erklären, es war so.
Ich kaufte beim Bäcker noch etwas Kuchen und fuhr hin.
Ja, sie haben sich gefreut.
Und sie haben mir erzählt, was im letzten halben Jahr alles passiert ist.
Eine Katastrophe nach der anderen.
Viel Streit, Beziehungen wurden beendet, Intrigen, Gerüchte, Verleumdungen …
Was bin ich froh, nicht mehr ein Teil dessen zu sein.
Ein dickes DANKE dafür, dass ich da raus bin, dass „meine“ neue Welt frei von all dem ist.

Und zum Schluss bin ich dann mit meinem Hundemädchen einmal um den Weissen See gelaufen, wieder mit der Natur verbunden, ist alles Störende von mir abgefallen.

 

Das größe DANKESCHÖN gibt es aber dafür, dass es mir jetzt wieder gut geht, dass ich ein Lächeln in meinem Gesicht habe und ich nun ganz entspannt und friedlich schlafen gehen kann.

DANKE für diesen Tag!

 

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Das Foto von heute …

Unverkennbar: Der Sommer ist vorbei…

 

Haltestellen-Romantik #6

Warten auf die Bahn …

 

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Blitzlicht #7 und das Beste vom Tag

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Heute erstmal geklärt, was die letzte Stunde der Risikoforschung mit mir zu tun hat.

Seine Antwort: Er wollte mir sagen, dass die Ängste, die wir wahrnehmen, meist nicht realistisch sind und er mir dies auch an der Risikoforschung zeigen wollte.

Ok, abgehakt.

Während der Therapiestunde hatte ich zwei Anrufe.
Da das Handy lautlos gestellt war, sah ich es erst hinterher.
Es war J.

Er fragte, ob ich Zeit für eine Tasse Kaffee hätte, er sei in der Nähe.
Wir haben uns in einem Cafe in getroffen und es wurde ein sehr, sehr schöner Nachmittag.
J. zeigte sich genau von der Seite, die ich an ihn liebte.

ABER: (Ich bin ganz stolz auf mich) ich konnte es abgrenzen.

Ja, das ist das Beste an diesem Tag, eine schöne Stunde, von der ich wusste, dass es eben nur diese eine Stunde ist, sie genießen und das gute Gefühl mitnehmen konnte.

Keine Träne, keine Zweifel, kein Rückwärtsgang, keine Vorwürfe, kein Streit, keine Tavor nötig.

DANKE

 

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Haltestellen-Romantik #5

Nein, ich bin nicht mitten in der Nacht nach Hause gefahren, es war 19:58 Uhr …

 

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Das letzte Foto vom Samstag

Musste jetzt sein, nach 5x Ente Johanna etwas wirklich Schönes …

 

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See the bigger picture J06 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Fotografiere ein beliebiges Objekt 2x.  Im ersten Foto sollte es vollständig zu sehen sein. Bei der zweiten Aufnahme fotografierst du nur ein kleines Detail des Objektes. Dieses Detail sollte ohne das erste Foto für andere nicht erkennbar sein.

Und das habe ich mir ausgesucht:

Darf ich vorstellen:
Das ist Ente Johanna und schon 25 Jahre alt.
Einst hatte Enkelsohn J. im zarten Alter von einem Jahr ziemlich große Angst davor.
Mittlerweile ist er fast 14 J., zur Zeit im Stimmbruch und seine Angst vor Ente Johanna ist auf Null zusammengeschrumpft.

Ein Ausschnitt von ihr sind die Füße:

Hätte es besser gefunden, wenn zuerst der Ausschnitt mit „Ratet mal …“ gezeigt wird und dann vielleicht einen Tag später die Auflösung. Wäre ja auch mal noch eine Extra-Idee.

Okay.  Hat es jemand interessiert? Nee? Abgehakt.

Nächste Woche gibt es folgende Aufgabe:

Das wird sicher besser…

Nun zu dem, was ich mir noch ausgedacht habe:

Ich habe mir ein Buch über das Bildbearbeitungsprogramm „gimp“ gekauft.
Ich hatte das Programm bei mir installiert, aber es erscheint mir ziemlich undurchsichtig.
Wer fängt schon mit 60 solche Sachen an.
Egal.
Ehe ich aber durch tausendfaches probieren und wieder verwerfen und wieder probieren und suchen und letztendlich das jedes Mal, weil ich es wieder vergessen habe, möchte ich es einfach systematisch angehen.
Das Buch hat 32 „Lernkapitel“.
Das entspricht in etwa der bigger-picture-Karten, die ich noch habe.
Ich werde also jede Woche mit dem Aufgabenbild gleichzeitig eine Lektion aus dem Buch mir anschauen und dann hierher ein „vorher-nachher“ gegenüber stellen.

Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das denke.
Abbrechen kann ich ja immer, wenn es in Blödsinn ausartet.

Lektion 2: Bildgröße ändern

Aufgabe war ein Bild um das Doppelte mit dem Befehl „Skalieren“ zu  vergrößern und dieses mit 4 verschiedenen Interpolation abzuspeichern und zu vergleichen.

Was Interpolation ist, wird nicht erklärt.

Originalgröße:

Foto um 100% vergrößert und Interpolation: keine

Foto 100% vergrößert mit Interpolation linear:

Interpolation kubisch:

Interpolation Sinc (Lanczos3)

Im Übungsbuch steht dazu:

„Die Änderung der Bildgröße erfolgt durch ein Hinzufügen oder, im Falle der Verringerung der Bildgröße, durch Wegrechnen von Pixeln. Generell ist das Ergebnis eine Unschärfe, die je nach gewählter Interpolationsmethode mehr oder minder deutlich wird.“

Und bei meinem Beispielfoto:

ICH erkenne keinen Unterschied.

Vielleicht liegt es an der Kamera, vielleicht am Foto, vielleicht war das Ausgangsfoto schon zu groß  oder ich habe etwas falsch gemacht.

Doof ist, das „Interpolation“ nicht erklärt wird und ich so nicht weiß, was es ist, ergo ich es auch nutzen werde.

Gut. Thema Änderung der Bildgröße ist abgehakt. – Hat mir nix Neues gebracht.

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

pixabay.de
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Der Esel und der Wolf

Ein Esel begegnete einem hungrigen Wolfe.

„Hab Mitleid mit mir“, sagte der zitternde Esel, „ich bin ein armes krankes Tier sieh nur, was für einen Dorn ich mir in den Fuß getreten habe!“

„Wahrhaftig, du dauerst mich“, versetzte der Wolf. „Und ich finde mich in meinem Gewissen verbunden, dich von deinen Schmerzen zu befreien.“

Kaum ward das Wort gesagt, so ward der Esel zerrissen.

Gotthold Ephraim Lessing

 

PS: Hey,  soll heißen, erwarte kein Mitleid von deinem Feind, oder Chef oder Vermieter oder Finanzamt oder KanzlerIN oder sonstwen, der dich nicht leiden mag.

 

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Was ist Zukunft?

Lt. den Jungs von Wiki:

Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt.

Und nun bin ich heute einem Schild begegnet, was mich grübeln lässt:

Wie baut man denn eine ZEIT, die unabhängig von uns da ist bzw. unabhängig von uns kommt?
Das geht doch auch nicht mit der Vergangenheit oder der Gegenwart…

Nachfragen konnte ich leider nicht, denn die Werkstatt war geschlossen.
Gibt es jetzt keine Zukunft mehr?

 

Dann wären ja die Wahlen auch überflüssig.
Die SPD hätte ihr derzeitiges Problem gelöst, die AfD nix mehr zu meckern und Frau Merkel kann in Ruhestand gehen.

Aber wer weiß, vielleicht macht der Laden ja morgen wieder auf?

 

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Beinahe hätte es wieder geklappt …

Wer ich schon ein bissel länger kennt, weiß, dass ich vor diesem Blog schon einen gleichnamigen hatte, den ich mir im Juni nach einer Aktualisierung von plugins zerschossen hatte.
So zerschossen, dass er für mich nicht wieder herstellbar war.
Ich musste neu beginnen.
Oder ich wollte es.

Sicherlich hätte mir ein hochbezahlter IT-Spezialist die Daten irgendwo wieder hervorgeholt.
Aber sooo weltbewegend ist der Inhalt dieses Bloges nicht, dass die Welt daran zugrunde geht, wenn der Inhalt weg ist.

Seitdem halte ich immer die Luft an, wenn ich plugins aktualisiere.
Bisher durfte ich aber immer weiter atmen.
Bisher.

Vorhin wollte ich das plugin „jetpack“ aktualisieren.
Jenes ist das plugin, dass meinen selbstgehosteten Blog mit der WordPress-Blogger-Familie verbindet.

Uuuund ….
Nix mehr, außer:

Briefly unavailable for scheduled maintenance. Check back in a minute.

Minute um Minute verging.
Nix.
Ich bekam Panikflecken im Gesicht.
Ganz viele.

Panisch loggte ich mich in die Provider-Seite ein.
Augen zu und auf den Knopf für die Sicherungskopie gedrückt ….

Augen auf und ….

Uffff …  wieder da!

Ich kann weiter atmen!

Hoffentlich kommt jetzt nicht noch etwas.
Denn auf den (oder das?) webspace kann ich noch nicht wieder zugreifen.
Fragt mich bitte nicht, was das ist, und was es bedeutet, wenn man sich dort nicht einloggen kann.

So, nun drückt mir mal alle die Daumen, dass ich bis morgen früh durch atmen kann.

 

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