Blitzlicht #13

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Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Gestern Vormittag hatte ich wieder so eine Therapiestunde.

Ich habe u.a. das Problem unserer Selbsthilfegruppe angesprochen. Ich war sehr gespannt, was er so als „Spezialist“ dazu zu sagen hat.

Seine Meinung:

  1. Es wäre unfair, wenn sie die Gruppe verlassen müsste.
  2. Schlechteste Lösung: Sie zieht sich zurück und kommt nicht mehr
  3. Zweitschlechteste Lösung (oder zweitbeste?), die ich spontan favorisiert hatte: Wir gründen eine neue Gruppe.
  4. Beste Lösung: Sie kann lernen, dass A, was auch immer an ihm sie getriggert hat, doch ein netter Mensch ist. Auf jeden Fall sollte in der Gruppe drüber gesprochen werden.

Nun bin ich ja relativ neu in der Gruppe und sowas wie der 5. Radiergummi. Ich kann nur ganz vorsichtig anfragen, ob T. damit einverstanden ist, dass darüber gesprochen wird. Mehr liegt nicht in meiner Macht.

Ein Dankeschön an den Therapeuten, der mir somit meine Grübelei genommen hat und es nun in meinem Kopf klarer wird.

DANKE

 

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Zoo und soo #4

Mutter-und-Kind-Romantik

 

Vom Autistenfreund aus demTierpark Berlin als WhatsApp-Bild geschickt bekommen …

 

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Die Geschichte am Mittwoch #22

Der Hund und das Stück Fleisch

Ein großer Hund hatte einem kleinen, schwächlichen Hündchen ein großes, saftiges Stück Fleisch abgejagt. Er lief nun mit seiner Beute davon. Als  er über eine schmale Brücke lief, fiel zufällig sein Blick ins Wasser. Wie vom Blitz getroffen blieb er stehen, denn er sah unter sich einen Hund, der gierig seine Beute festhielt.

„Der kommt mir zur rechten Zeit, sagte der Hund auf der Brücke, „heute habe ich wirklich Glück. Sein Stück Fleische scheint noch größer zu sein als meins.“ Gefräßig stürzte sich der <Hund kopfüber in den Bach und biss nach dem Hund, den er von der Brücke aus gesehen hatte. Das Wasser spritze auf. Er ruderte wild im Bach umher und schaute sich nach allen Seiten um. Aber er konnte  den Hund mit dem noch größeren Stück Fleisch nicht mehr entdecken, er war verschwunden.

Da fiel dem Hund sein soeben erbeutetes, eigenes Stück ein. Und soviel er tauchte und suchte,es war und blieb verschwunden. In seiner Gier war ihm auch noch das Stück Fleisch, das er schon sicher gehabt hatte.

Aesop

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Manche kriegen eben den Hals nicht voll.

Das Fazit ist sehr schön: Vor lauter Gier hatte er dann letztendlich gar nix mehr.

Aber übertragen auf unsere menschliche Welt stimmt das oft dann nicht mehr. Die, die soviel haben und ihre Milliönchen horten, bekommen meist immer mehr.
Wie heißt es so schön: Der Teufel sch…. immer auf den größten Haufen.

Ob sie dann auch glücklicher sind in ihrem Run auf immer mehr, ist dahingestellt.
Denke ich …

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2 Tage geschmollt ….

… und nun wieder raus aus er Schmollecke.

Hat mir doch mein neues Notebook ein Geräteupdate angeboten.
Todesmutig habe ich es angeklickt …
Nunja, es hat sich mittendrin (ohne mein Zutun!) aufgehangen mit dem Ergebnis, dass ich das ganze Notebook nicht mehr starten kann.
Der Bildschirm bleibt schwarz und nichts tut sich.

2 Tage habe ich geschmollt und es mit Missachtung gestraft.
Jetzt sitze ich wieder am alten mit dem geplatzten Deckel und und habe das neue aus meinem Blickfeld entfernt.

Was ich nun mache, weiß ich noch nicht.
Ich liebe Technik!

 

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Selbsthilfegruppe in Not – Hilfe gesucht

Wer hier schon eine Weile liest weiß, dass ich einmal in der Woche zu einer Selbsthilfegruppe für Depression und Angststörung gehe.

Nun hat sich ein dickes Problem ergeben:

T. (weibl.) kommt schon seit vielen Jahren in die Gruppe. Sie ist schwer traumatisiert und hat gleich die ganze Bandbreite, Depression, Trauma, Angststörung und Borderline mit bisher 5 Suizidversuchen. Der letzte hat nur um eine Haaresbreite nicht geklappt.

Sie kann nicht immer kommen, schafft es nicht, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit hat sie große Angst im Dunklen.

Nun war sie ein paar Mal nicht. In dieser Zeit haben wir aber einen Neuen bekommen, A. und männl. Er kommt regelmäßig und möchte es auch weiter tun. A. ist ebenfalls psychisch krank, logisch, sonst wäre er ja nicht gekommen.

Nun die Situation gestern. Beide, T. und A., sind gekommen und das erste Mal aufeinander getroffen.

Bei T. gingen sofort alle Alarmglocken an, sie kriegte Panik und musste nach 5 Minuten die Gruppe fluchtartig verlassen. A. hatte sie so sehr getriggert.

Nun hat „man“ T. gesagt, dass sie dann nur noch kommen könne, wenn A. nicht da ist.

Nun fühlt sie sich am Boden zerstört, weil sie sich ausgeschlossen fühlt genau wegen einen Mannes, der sie so sehr an ihr Trauma erinnert.

Es geht ihr wieder richtig, richtig schlecht.

Hat jemand ein Lösungsvorschlag?

 

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See the bigger picture J04 – Ich lerne fotografieren

„See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Ohje, es ist jetzt so ziemlich genau 2 Monate her, das ich die letzte Aufgabe hier veröffentlicht habe.
Und eigentlich wollte ich es jede Woche machen.
Ich habe immer wieder daran gedacht und wie ein Berg vor mir her geschoben. Denn, weil ich schlichtweg kein Motiv dafür fand.
Auch heute noch nicht.
Und so ist es für mich ein unbefriedigende Aufgabe, die so war:

„Fotografiere ein beliebiges Objekt aus einer versteckten Position wie z.Bsp., durch eine Lücke oder eine Öffnung. Dein Foto soll geheimnisvoll wirken.“

Ich wusste nicht, wie ich das „geheimnisvoll“ hinbekommen sollte.
Nunja, das Foto sieht jetzt so aus:

Nun zur nächsten Aufgabe, die da wäre:

Na da habe ich mir ja wieder etwas ausgesucht ….

 

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Unsere Mutti in Gold …

https://www.mdm.de/gold-gedenkpraegung-angela-merkel

Für die Pfarrerstochter:

Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Sie werden nur von Motten und Rost zerfressen oder von Einbrechern gestohlen!
Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann.
Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Matthäus 6:19-21

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