Das Foto von heute 06. Juli 2017

Hatte ich doch heute Morgen einen Gast in meinem Bad.
Leider hat sie es nicht so mit dem Fotografieren und wollte einfach nicht still sitzen bleiben.
Bestimmt ein Mädchen, zickig.

Nein, ich habe keine Angst vor Spinnen.
Sagt man doch, dass in den Wohnungen, wo ab und zu eine Spinne ist, ist das Raumklima gut.

Wie auch immer, ich benutze einen Handfeger, damit sich die Spinne hineinkrallt und befördere sie damit auf den Balkon, damit sie vielleicht in eine andere Wohnung krabbeln kann … wegen dem Raumklima 

 

 

Die Geschichte zum Mittwoch

Die drei Siebe

Ganz aufgeregt kam einer zum weisen Sokrates gelaufen: „Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen, wie dein Freund …“

„Halt ein!“ unterbrach ihn der Weise. „Hast du das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“

„3 Siebe?“ fragte der andere verwundert?“

„Ja, drei Siebe. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“ –

„Nein, ich hörte es erzählen.“

„So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist die Güte. Ist, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen, so doch wenigstens gut?“

„Nein, das ist es nicht, im Gegenteil.“

Der Weise unterbrach ihn: „Lass uns noch das dritte Sieb anwenden und fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt.“

„Notwendig nun gerade nicht.“

„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!“

Quelle Text: Axel Kühner, Überlebensgeschichten S. 122
Quelle Bild: pixabay.de

 

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Das Beste von gestern 04. Juli 2017

Zwei Termine standen gestern an.

Vormittag die ambulante psychiatrische Hauskrankenpflege, Nachmittag Termin bei meinem Rheumatologen, quer durch die Stadt, 1,5 Stunden mit Bus, S-Bahn, S-Bahn, Bus.
Immer eine interessante Sache, ob die Anschlüsse so einigermaßen klappen.

Bei dem Vormittagstermin hatte ich eine vorsichtige Neugier.
Ich wusste nichts über diese psychiatrische Hauskrankenpflege, weder wer da kommt, noch was sie mit mir machen wollen.

Jetzt bin ich ein bisschen schlauer:

Gekommen ist eine gelernte Krankenschwester mit sozialpsychiatrischer Zusatzausbildung, die psychisch Kranken hilft, für 16 Wochen ihren Alltag hinzubekommen.
Das können entlastende Gespräche sein, das kann Hilfe bei Behörden, Ämtern, Ärzten sein, dass kann Hilfe zur Strukturierung des Alltags sein, kann Hilfe bei finanziellen Dingen sein, kann Hilfe bei der Suche nach Sozialkontakten sein.

Ich würde meinen, dass sind die gleichen Aufgaben wie  bei einer Psychosozialen Einzelfallhilfe, wobei ich mich da auch nicht auskenne.
Wahrscheinlich sind nur Träger und Kosten anders.
Aber egal.
Sie war da, wir konnten gut miteinander reden.
Es war ein gegenseitiges Beschnuppern und Kennenlernen.
Ich fand sie sympatisch und nun will sie jeden Mittwochvormittag kommen.
Ich weiß noch nicht, ob Vormittag besser für mich ist, weil es mir da meist schlechter geht.
Ist das nun von Vorteil oder nicht?

Und nun das dicke Dankeschön dafür:

  • Danke, dass es diese Form von Hilfe gibt
  • Danke, dass sie gerade einen Platz frei hatten, als ich bei meiner Ärztin wie ein Häufchen Unglück saß und sie es beantragt hat (jetzt ist kein Platz mehr frei, haben mehr Anfragen als Kapazität)
  • Danke an meine Ärztin, dass sie gleich reagiert hat.
  • Danke an die Frau S., dass sie da war, dass wir wahrscheinlich gut miteinander können (was man nach einer Stunde überhaupt sagen kann)

Der Nachmittag war mit viel Fahrerei verbunden.

Mehr als nötig.
Ich saß so vor mich hin dösend und habe glatt die Station übersehen, wo ich hätte aussteigen müssen.
Ich habe es zwei Stationen zu spät gemerkt.
Shit.
Das passiert mir immer wieder.
Ich bin dann richtig sauer mit mir, besonders, wenn das ein Bus oder eine Bahn ist, die nur im 20 Minuten-Takt fährt.
Manchmal steige ich auch ausversehen in die falsche Richtung ein.
Der gleiche Shit.
Zeitdruck, neu orientieren und zurück …

Und das ganze für nicht mal 5 Minuten in der Sprechstunde.
Ja, mir geht es rheumatechnisch soweit gut, nix akutes.
Irgendwelche Anti-Körper erhöht, Nierenwerte erhöht, Leberwerte erhöht.
Alles wie immer, Rezept ausgeschrieben und raus.

  • Danke an den Arzt, der mich betreut.
  • Danke, dass er vor vielen Jahren als Einziger meine seltene Rheumaform erkannt hat.
  • Danke, dass ich den Arzt und die Medikamente nicht selbst bezahlen muss, sondern nur ein Zusatzgebühr.
  • Danke, dass ich damit in Deutschland lebe und nicht in irgend ein Land in der dritten Welt.

Gleiche Strecke zurück.

Auf der Hälfte der Busfahrt, gab es einen Fahrerwechsel.
Ich saß gleich ganz vorn und dachte an den Aufruf für mehr Freundlichkeit von Martin(https://pierickwebdotcom.wordpress.com/2017/07/03/hilfe-ein-laecheln/) 
und wünschte dem Fahrer einen schönen Feierabend.
Er schaute mich nicht an und brummt nur ein: „Schön wär’s“ und verschwand ohne ein Blick, wer denn da irgendetwas komisches sagte.
Nun gut.
Es war ein Versuch.

Wieder zu Hause und:

  • Danke, dass mich die BVG quer durch Berlin befördert hat, ohne sie hätte ich laufen müssen 😉
  • Danke, dass ich, wenn auch ziemlich kaputt, unbeschadet wieder nach Hause kam.
  • und ein Danke an meine neuen Schuhe.

Zur Erinnerung: Letzte Woche war ja regentechnisch hier in der Hauptstadt Land unter …
Meine Schuhe waren so quietschig und patschnass, dass sie bis gestern immer noch feucht waren.
Aber alles was mit Leim zusammen hielt, hat sich aufgelöst.
Also mussten leider neue her.
Mit Schuhen habe ich IMMER Probleme.
IMMER bekomme ich bei den ersten Tragen richtig dicke Blasen an den Füßen.
Ich habe keine besonders komischen Füße, unnormal oder so, aber es liegt wohl daran, dass ich komisch laufe.
Nicht optisch, sondern für die Schuhe.

Gestern nun das erste Mal in den neuen Schuhen und sooo weit …
Und: NICHTS !!!
Keine einzige Blase, keine rote Stelle, NICHTS!!!
Als wären sie meine zweite Haut.

Also danke an die Schuhe, danke an die Herstellter, danke an den, der dieses Modell ins Leben verholfen hat ….

Hachja, ganz schöne viele Dankeschöns für gestern.
Und heute wird ein ruhiger Tag, keine Termine, keine besonderes Wetter (grau und trüb bis jetzt), einfach durch den Tag taumeln.
Tut gut nach gestern.

 

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Das Beste vom Tag 3. Juli 2017

Der Tag plätscherte einfach so dahin, nix Besonderes, kein Spitzen, keine Tiefen.
Am Vormittag habe ich neben dem Bloggen leichte Verschönerungsmaßnahmen an mir vorgenommen, mittags autogenes Training, dann größere Hunderunde mit Hunde-Opi und seiner Kutsche.
Am Nachmittag zum Offenen Treff zum MauMau spielen. MauMau spielte zwar keiner, dafür aber „Phase 10“.

Das wars.

Deshalb möchte ich heute mal ganz besonders Danke sagen, dass es mir soweit gut ging und das nichts Schlimmes passiert ist.
Und das meine ich ganz ernst und von von ganzem Herzen.

Gerade auch wegen der Nachrichten über das schwere Busunglück.
Es kann jeden und zu jeder Zeit treffen.
Immer.

Und deshalb ein ganz großes DANKE!

 


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Mein Affenbrotbaum und ich

Ich hatte mir vor ca. einem Jahr ein kleines Affenbrotbäumchen gekauft.
So eine kleine Pflanze, die man in diesen Minitöpfchen für 1€ in den Supermärkten bekommt.
Leider habe ich kein Bild davon.
Es war ungefähr so 5 cm hoch.
Ganz winzig eben.
Mittlerweile war es gewachsen und rief nach einen größeren Topf.

Nach der Umtopfung fing es richtig an zu wachsen.
Aber leider wurde der Stamm nicht kräftig genug.
Und ich habe keine Ahnung, woran es liegt.

 

Ich habe es nun an 3 Schaschlik-Stäben festgebunden, in der Hoffnung, dass sich der Stamm etwas kräftigt.

Hat jemand eine Ahnung, was ich machen kann, damit diese Bäumchen mal ein großer Baum werden kann?

 

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Das Beste von gestern 02. Juli 2017

Am Vormittag habe ich nach dem Bloggen ein bissel in meinem Bad herumgeputzt.
Steht so auf meinen Putzplan, den ich mir gemacht habe.
Jeden Tag ist ein bisschen dran.
Alles in kleinen Häppchen.
Schon nach einmal durchsaugen bin ich fix und alle.
Also mal Bad, mal Küche, mal Staubwischen usw …
Und gestern war halt das Bad dran.
Klingt blöd, ich weiß.
„Wohnt allein, hat ’ne kleine Wohnung und geht nicht arbeiten.“
Ist aber für mich wichtig.
Ich bin Rheumatikerin mit einer ausgeprägten Muskelschwäche, wobei man mir letzteres nicht ansieht und man mich verständnislos anschaut, wenn ich zum Beispiel sage: „Ich kann nicht Radfahren, ich habe die Kraft in den Beinen nicht.“
Gegenseite: „Wie jetzt? Radfahren kann doch jeder! Da musst du üben, das kommt schon wieder!“
Nix kommt wieder.
Da ist er wieder, dieser Rechtfertigungsdruck, den ich so hasse.
Ich kann kein Radfahren. Punkt.
Ich habe einen Putzplan, weil ich nicht alles auf einmal schaffe. Punkt.

Achtung, und jetzt kommt das Dankeschön: Es ist gut, dass ich das alles noch so machen kann, dass ich keine Putzhilfe brauche, wie in meiner großen Wohnung.
Und es ist gut, dass ich diesen Putzplan habe, das strukturiert mir auch die Woche.
Ich schiebe es dann nicht tagelang vor mir her.
Es ist DANN halt dran.
DANKE, dass ich es so gut hinbekomme.

Mittags beim autogenen Training bin ich doch tatsächlich wieder eingeschlafen.
Und das tat mir soooo gut.
DANKE

Bei der mittäglichen Gassi-Runde habe ich einen wunderschönen Ich-weiß-nicht-was-für-ein-Vogel entdeckt.
Leider hatte ich die Kamera nicht dabei.
Ich habe die Hundis nach Hause gebracht und bin mit Kamera nochmal zurück gelaufen.
Der Vogel war nicht mehr da.
Natürlich, welch ein Vogel wartet schon auf mich.
Und so habe ich eben auf diesem kleinen Stückchen ungemähter Grünfläche eine Ich-weiß-nicht-was-Pflanze fotografiert.

Am Nachmittag bin ich zum Gottesdienst gefahren.
An jedem ersten Sonntag im Monat ist er ein „Musik-Gottesdienst“ mit vorher Kaffeetrinken.
Beides ist immer sehr schön.

Vorher bin ich noch eine Runde im anschließenden Park gelaufen.
Ich liebe einfach zur Zeit Parks, Natur und alles, was grün aussieht.

Hierbei frage ich mich aber, was sich der „Erfinder“ des Parks bei diesem „Käfig“ gedacht hat?
Es ist nun eine verrottete Metall-Konstruktion mit einer verrotteten Bank plus Papierkorb.
Man könnte meinen, es wäre wohl angedacht gewesen, so ein zugewachsener grüner Pavillion… , aber nichts deutet darauf hin, dass rankende Pflanzen vorhanden gewesen wären.
Warum reißt man dieses unschöne Teil nicht einfach ab?
Es wird mir ein Rätsel beleiben.
Trotz des Rätsels ein DANKE an den „Erfinder“ des Parks, der ansich sehr dunkel und zugewachsen ist, aber bei einem heißen Sommertag noch richtig kühl ist und an solch „Schauer-Tagen“ wie gestern auch noch den Regen abhält.
Toll, es gab gestern einen richtig kräftigen Regenschauer und ich bin nicht nass geworden bis auf ein paar kleine Mini-Tröpfchen.
Ich musste nicht mal meine Kamera einpacken. DANKE

Der Schaukasten der Gemeinde sagt genau das, was ich derzeit empfinde:

Freude in der Natur suchen …

Und nun kommt wirklich das Allerbeste des Tages (leider ohne Bild, da ich mich nicht traue, in der Gemeinde zu fotografieren. Es kämen unweigerlich Gesichter mit aufs Foto und es kann ja nun jeder urheberrechtlich klagen, wenn sein Gesicht ungefragt irgendwo im Netz auftaucht.
Und alle Gesichter verpixeln finde ich auch doof)

Also, der Prediger hatte zwei große Bottiche selbstgemachtes Eis mitgebracht. Und das war so unsagbar lecker.
Ich liebe ja Eis sowieso, aber dieses war einfach unschlagbar.

DANKE an den Prediger, DANKE, dass er die Idee hatte (war spontan), DANKE, dass ich da war und DANKE an die Gemeinde überhaupt.

 

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Das Beste von gestern 01. Juli 2017

Gestern war irgendwie ein blöder Tag.
Es ging einfach nicht, mit meinen Hunden eine größere Runde zu laufen und dabei mit dem Fotoapparat aufzupassen, was rechts und links neben mir wächst, liegt, steht, hängt …

Es regnete zwar nicht durchgängig, aber man musste ständig damit rechnen, dass es anfängt von oben zu tröpfeln oder gar zu schütten.

Man sollte es nicht glauben, aber meine Schuhe sind vom vergangenen Donnerstag, dem Weltuntergang in der Hauptstadt, wo alle Schleußen von oben offen waren, immer noch nicht trocken sind…

2 Hunde an der Leine, Schirm, Fotoapparat und Regen … das geht nicht wirklich.
Das eigentliche Hindernis ist dann aber nicht der Regen oder der Schirm, sondern mein Hunde-Opi.
Er setzt nämlich kein Fuß vor den anderen, wenn von oben auch nur ein einziger Tropfen kommt.
Das war schon immer so.
Da hilft kein gut zureden, kein Leckerli, kein Ziehen … nur Tragen.

Da gab’s gestern eben nur kleine Gassi-Runden um den Block.

Am Vormittag habe ich mir dann meinen kleinen Abstellraum vorgenommen.
Er ist so 1x3m groß und dort landet alles, was ich nicht im Wohnzimmer haben möchte.
Die klassischen Sachen sind Bügelbrett, Wäschetrockner, Staubsauger, Bodenwischer.
Im Laufe des letzten halben Jahres sind dann noch jede Menge anderer Kram dazu gekommen.
Werkzeug, volle Packungen von Toilettenpapier, Küchenrollen, ein großer Karton von Hundewindeln, Hundefutter jeder Art, leere Karton wie zum Beispiel der von der radkappenlosen Hundekutsche, Nähmaschine, Winterstiefel, leere Plastik- und Papiertüten …
Türe auf, Sachen rein und weg sind sie.

Normalerweise bin ich kein so ganz unordentlicher Mensch, mag es schon, wenn alles an seinem Platz ist, aber es ist eine neue Wohnung, da hat einfach vieles noch keinen angestammten Platz und in meiner Depressionskrise hat mich das überhaupt nicht interessiert.

Oh Mann,  interessiert das überhaupt jemand?
Ich wollte einfach nur sagen, dass ich mangels schönem Wetter dort aufgeräumt habe und es kein „Foto vom Tag“ gibt, sondern (ganz wichtig für mich) ich auch wieder beginne, mir hier ein Zu-Hause-Gefühl zu schaffen und nicht denke „ist eh alles egal“.
Fertig bin ich nicht, weil mir Aufbewahrungsboxen fehlen, aber die Übersicht ist wieder da.

Und nun dafür (endlich) mein DANKE an mich, dass ich mich dazu aufraffen konnte.

Am Nachmittag war das Wetter nicht besser und ich habe mich wieder an mein Schnecken-Puzzle gesetzt.
Gefühlte 200x habe ich schon jedes einzelne Teil in der Hand gehabt, um das fehlende Rand-Puzzle-Teil zu finden, habe nochmal alles neu sortiert… keine Chance.
Es ist definitiv nicht da.
Schade, aber nicht zu ändern.

Und ich habe mich erinnert, dass ich noch ein anderes Puzzle habe, eins mit 1000 Teilen, nicht selbst fotografiert sondern von Herrn Ravensburger.
Daran habe ich mich dann fest gebissen, Stunde um Stunde mit jeder Menge Schokolade nebenher.
Ich kann aber auch nicht aufhören bis ich DAS Teil gefunden habe, was ich suche.
Ergebnis: der Rand ist fertig, alle Teile da.

Nun gibt’s das DANKE dafür, das ich noch dieses Puzzle hatte und ich mich nicht sinnlos vom Fernsehen berieseln lassen habe.
Das Puzzeln ist eine enorme Konzentrationsübung für mich und vielleicht klappt es an den nächsten Regentagen immer besser, Teile zu finden, wenn mein Hunde-Opi wieder keinen Schritt nach draußen gehen mag.

Das Allerbeste nun zum Schluss:

Ich  habe mich in den letzten beiden Wochen nicht getraut, auf mein Konto zu schauen.
Ich war jeden zweiten Tag beim Tierarzt, habe jede Menge Spezialfutter, Hundewindeln und die Hundekutsche gekauft.
Alles Dinge, die sein mussten und immer habe ich tapfer meine Geldkarte hingehalten.
Ich möchte nicht über hohe Tierarztkosten jammern.
Ich stehe auf dem Standpunkt, wer ein Tier hat, muss mit soetwas rechnen, sonst kann er sich eben kein Tier halten. Punkt.
Das war aber dann doch ganz schön viel auf einmal.
Ich hatte den Überblick total verloren.
Ich wusste ja, dass zum 1. des Monats wieder Geld kommt und habe mich ich also gestern getraut, einen Blick drauf zu werfen, erst ganz vorsichtig blinzelnd und dann mit offenen Augen.

Es so gar nicht so schlecht aus, alles im grünen Bereich.
Und dafür mein großes dickes fette

DANKE

 

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Die Wegwerf-Gesellschaft lässt grüßen …

Hatte ich kürzlich für meinen kranken Hunde-Opi einen Hundebuggy gekauft.
Jetzt kann jeder denken, was er will, aber ich kann halt den Hund nicht zum Tierarzt tragen und ein Auto habe ich nicht.

Bestellt und geliefert und sah so aus:

Leider fehlten bei den hinteren Räder die Radkappen, so dass die Räder nicht fest hielten und immer wieder abfielen.
Mein Beinahe-Schwiegersohn hat dann mit Hilfe zweier Büroklammer es so hinbekommen, dass  die Räder hielten.
Schön geht anders, aber es hält.

Aber für einen nagelneuen Buggy  … ich hätte ihn ja zurückschicken können, aber ich brauchte ihn wirklich dringend, mein Hunde-Opi hatte ein vereitertes Ohr.

Also habe ich an den Verkäufer geschrieben, dass er mir doch bitte die beiden Radkappen zuschicken möge.
Die Antwort: Ob ich denn mit 4€ Nachlass auf den Kaufpreis einverstanden wäre.
Nö, war ich nicht.
Ich kann mir ja nicht die 4 Euro an die Räder kleben.
Habe ich also abgelehnt.
Und nun die Überraschung: er antwortete, dass er eine komplette Neulieferung veranlasst habe und ich den Buggy ohne Radkappen bitte entsorgen möchte.

Heute kam die neue Hundekutsche.
Mit Radkappen.
Ca. 5cm Durchmesser.
Aus Plastik.

Ist das nicht der absolute Irrsinn?
Wegen diesen zwei kleinen Teilchen, die ein paar Gramm wiegen, 5kg als Müll wegwerfen?
Schlimmstenfalls wird er im Meer abgekippt.
Abgesehen davon, was die Herstellung an Energie kostet, einschließlich Zulieferkosten und Transport, Arbeitszeit, Lohnkosten, Verwaltung …

Nein, ich werfe ihn nicht weg.
Ich stelle ihn in den Keller.
So stabil sieht er mir nicht aus.
Vielleicht brauche ich ihn mal für  Ersatzteile.

Ich weiß ja nicht, wie lange ihn mein kranker Hunde-Opi braucht.
Und dann habe ich ja noch mein Hundemädchen mit ihren 13 Jahren.
Und wenn alles noch gut ist, dann kann ich ihn ja auch verschenken, alte kranke Hunde gibt es viele ….

Kostet nur ein bissel Überwindung mit solch einer Kutsche durch die Straßen zu laufen.
Man kommt sich wie ein bunter Papagei vor, nachdem sich alle umdrehen.
Macht mir aber nix aus.
Bin das noch gewohnt.
Wenn ich mit meinem verstorbenen Mann + Rollstuhl durch die Straßen lief, haben sich auch alle umgedreht und die Kinder riefen: Mama, warum hat denn der Mann so kleine Füße …

Jetzt eben einen Hund im Hundebuggy.
Na, und?

 

                              

 

 

Das Foto vom Tag 30. Juni 2017 — Die Geschichte meiner Zauberglöckchen …

Ich und meine Zauberglöckchen …
Heute nun (nach diesem sintflutartigen Donnerstag) sahen sie so aus:

 

Einst habe ich sie so eingepflanzt:

Dann wurden sie krank:

Gesund gepflegt sahen sie dann so aus:

Und nun siehe oben…
Ob sie es nochmal schaffen?

 

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Das Beste von gestern 29. Juni 2017

Gestern hat es in der Hauptstadt ab Mittag geschüttet wie blöd. Aber eben erst ab Mittag. Und so sage ich DANKE,

  • dass ich ganz locker und trockenen Fußes am Vormittag meinen Wocheneinkauf machen konnte. (Mach ich aber trotzdem nicht wieder – am Donnerstagvormittag. Früher, ja früher, wurden die Regale bei REWE kontinuierlich von den Filialmitarbeitern aufgefüllt. Jetzt kommen einmal die Woche die Heinzelmännchen (muss ’ne Fremdfirma sein) und packen die nach 6 Tagen leeren Regal wieder voll. Und dieser Tag ist Freitag. Soll heißen, gestern früh (am Donnerstag) meterweise leere Regale. Also auch hier DANKE für diese Erfahrung. Mach ich nicht mehr. Punkt.
  • Am Nachmittag dann nix mit großer Gassi-Geh-Runde, nur fix pippi machen. Und so hab ich es mir zu Hause gemütlich gemacht, Fernseher an und einen Märchenfilm (Die drei Federn) im MDR angeschaut. Ach ist das schön, im Märchen geht immer alles gut aus und die Bösen haben Null-Chance. DANKE an das MDR und DANKE, dass auch heute noch Märchenfilme gedreht werden (dieser Film ist von 2014).
  • Am späten Nachmittag habe ich mich dann doch getraut, die Wohnung zu verlassen und zur Selbsthilfegruppe zu fahren. Hätte ich diese Bilder aus den Nachrichten von heute Morgen schon gestern gesehen, hätte ich es nicht gemacht – überflutete Straßen und U-Bahntunnel. Aber ich bin tatsächlich gut angekommen mit Straßenbahn und Bus und auch wieder zurück. DANKE. (Wenn auch pitschnass) Wir waren zwar nur zu fünft, aber es war gut und es war wichtig für mich.
  • Ich hatte mein Schlafzimmerfenster angekippt gelassen und hatte dann doch ziemlich viel Schiss, dass bei diesem Wasser von oben, alles noch trocken ist, wenn ich nach Hause zurückkomme (irrsinnigerweise hatte ich gedacht, dass es gegen Abend aufhört zu regnen). Bei Wasser habe ich immer Panik und ein Horrerbild im Kopf (aufgeblühtes Parkett, dass so schlimm ist, dass es herausgerissen werden muss). Aber nix passiert, nur ein Tröpfchen auf dem Fensterbrett. DANKE
  • Auch um meinem Balkon hatte ich Angst. Er hat zwar einen Abfluss, aber oft pustet der Wind das Hundekissen drüber (ich hatte natürlich vergessen, es hereinzunehmen). Das Bild im Kopf: Der Balkon läuft so voll, dass das Wasser über den Sims (etwas 20cm) und platscht ringsherum nach unten… Nix passiert. DANKE
  • und DANKE für diese Erfahrung, dass ich künftig sensibler bin, wenn es so von oben schüttet und gleich die Fenster schließe und das Kissen herein nehme. Dann bleibe ich deutlich entspannter.

Und heute Morgen regnet es weiter:

 

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