Das Beste von heute

Aufstehen.
Gassi-Gehen.
Bad.
Frühstücken.
Und los geht’s.
Kücheputzen

Wollmäuse jagen.

Mittagessen.
Autogenes Training, wie immer.

Große Gassirunde am herbstlichen Feld entlang.

Ein Himmel wie immer die letzten Tage.

Mit Kleinigkeiten am Wegesrand.
Johanniskraut.

Oder Hagebutten.

Dann.
Einkaufen.

Tochter hat Geburtstag,
Heute.
Sie will nicht feiern.
Zu stressig, sagt sie.
Ich wollte trotzdem für eine halbe Minute ihr das Geschenk geben.
Die einzige Stunde, die sie heute Nachmittag da war, habe ich verpasst.
Bin unendlich traurig darüber.
So wie die Blumen jetzt.
Ich fühle mich getriggert.

Ich fühle mich schlecht.
Fühle mich abgelehnt.
Wie beim letzten Mal, als das Enkelkind Geburtstag hatte.
Bin überflüssig.
Wenn es mich nicht gäbe, kein Mensch, würde es merken.
Gut, den Blog würde es nicht mehr geben.
Auch kein Verlust.
Laufe die Abendrunde gassi.
An der Haustür eine Spinne.

Eklig.

Hunde füttern.
Abendbrot essen.
Der Tag ist gelaufen.

Und morgen ist ein neuer Tag.
Ein besserer.

 

See the bigger picture J39 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Fotografiere eine beliebige Szene oder ein beliebiges Motiv mit Wolken.

Upps.

Jetzt habe ich ein Problem.
In meinem Kopf war die ganze Woche: Fotografiere Wolken.
Nix mit Motiv oder Szene.
Und so habe ich es auch „nur“ Himmel fotografiert.
Deshalb geht diese Karte wieder zurück ins Töpfchen, auf das es nochmal gezogen wird und ich Wolken MIT Motiv fotografieren kann.
Nun also meine Herbst-Wolkenbilder:

 

Für nächste Woche gibt es folgende Aufgabe:

Nun zu dem, was ich mir noch ausgedacht habe:

Ich habe mir ein Buch über das Bildbearbeitungsprogramm „gimp“ gekauft.
Ich hatte das Programm bei mir installiert, aber es erscheint mir ziemlich undurchsichtig.
Wer fängt schon mit 60 solche Sachen an.
Egal.
Ehe ich aber durch tausendfaches probieren und wieder verwerfen und wieder probieren und suchen und letztendlich das jedes Mal, weil ich es wieder vergessen habe, möchte ich es einfach systematisch angehen.
Das Buch hat 32 „Lernkapitel“.
Das entspricht in etwa der bigger-picture-Karten, die ich noch habe.
Ich werde also jede Woche mit dem Aufgabenbild gleichzeitig eine Lektion aus dem Buch mir anschauen und dann hierher ein „vorher-nachher“ gegenüber stellen.

Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das denke.
Abbrechen kann ich ja immer, wenn es in Blödsinn ausartet.

Lektion 3: Verschiedene Dateiformate

a) Formate zur Veröfffentlichung im Internet

jpg Format:

gif-Format

png Format

Und wiedermal finde ich wieder mal keinen Unterschied.

Und so sollte es sein:

Alle drei erzeugten Formate, .jpg, .gif und .png sind für den Einsatz im Internet, bzw die Betrachtung im Browser geeignet, wobei darauf zu achten wäre, dass das PNG Format im Interent Explorer Version 6, einem kaum noch verbreiteter Browser.Methusalem, nicht korrekt angezeigt wird. Bei einem Vergleich der Dateigrößen werden Sie rasch feststellen, dass das PNG Format zwar die beste Darstellung ermöglicht, aber deutlich mehr Ressourcen erfordert, als die Kopie im GIF oder JPG-Format. Da mittlerweile die mobile Nutzung des Internet dank Verbreitung der Smartphones außerordentlich zugenommen hat, empfiehlt es siech, über eine ressourcenschonende Variante der Veröffentlichung für mobile Geräte nachzudenken. Das bedeutet in der Regel nicht nur die zusätzliche Erstellung kleinerer Bilder, sondern auch die Wahl des geeigneten, möglichst ressourcenschonenden Dateiformats,  zumal die mobile Nutzung durch alle Netzbetreiber bei Überschreitung einer gewissen Dateimenge drastisch einschränkt und gedrosselt wird. Verwenden Sie das PNG-Format bei Grafiken dann, wenn es primär auf eine hohe Qualität ankommt, ansonsten ist zumeist das GIF-Format die richtige Wahl. Für Fotos ist generell das JPG-Format in bestmöglicher Kompression anzuraten, wählen Sie hier die maximal mögliche Kompression bei gewünschter Qualität. Mit ein wenig Erfahrung werden Sie gute Kompromisse zwischen Qualität und Dateigröße finden.

Quelle: Einstieg in die digitale Bildbearbeitung mit Gimp 2.8, Peter Dippold

AHA, mehr kann ich jetzt dazu nicht sagen.

Die Punkte b) und c) erspare ich mir hier. Sie behandeln die Formate für weitere Bearbeitung (.xcf und .psd) und die Formate für den Druck (.jpg, .tiff.)

 

                                     

 

 

 

 

Blitzlicht #8

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Heute hatte ich eine richtig gute Stunde.
Wir haben über meinen Glauben und meine Wertevorstellung gesprochen.

Ich bin Christin und denke auch, dass die Bibel Gottes Wort ist und zwar die gesamte Bibel.
Nicht nur einzelne Bibelverse oder raussuchen, was gut zu mir passt, danach richte ich mich, was unangenehm ist, lasse ich unter den Tisch fallen. Nein, die gesamte Bibel, Altes und Neues Testament ist wichtig. Für mich. Jeder Vers.

Genau darüber haben wir gesprochen.
Dabei war der Therapeut ein toller Gesprächspartner, weil in in einer Pfarrersfamilie aufgewachsen ist. Er weiß also, wovon ich spreche, kennt sich aus in der Bibel.

Und deshalb war es heute wirklich richtig gut, weil ich ja sonst keinem habe, mit dem ich darüber reden kann, der sich auskennt, wo ich nichts erklären muss, sondern gegen hält.

DANKE

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Die Geschichte zum Mittwoch

Das Kamel

Als die Menschen zum ersten Mal ein Kamel sahen, staunten sie über die Größe des Tieres und liefen bestürzt davon.

Schon bald aber merkten sie, dass es nicht so furchtbar war, wie sie es erwartet hatten, und überlegten sich, dass sie es bändigen könnten.

Sie fingen es mit wenig Mühe ein und verwendeten es zu ihrem Nutzen. Ganz geduldig ließ es alles mit sich geschehen und wich jeder Gefahr aus.

Nun fingen die Menschen an, es zu verachten, weil es sich trotz seiner Größe und Stärke nie widerspenstig zeigte, sondern sich jede Kränkung gefallen ließ.

Sie zäumten es auf und ließen es von ihren Kindern leiten.

Manche Dinge scheinen nur unbezwingbar zu sein.

Aesop

                                  

PS: Der letzte Satz ist auch so ein bissel MEIN Thema. Ich sehe oft riesengroße Berge vor mir, die objektiv gesehen nur nur so „scheinen“.  Mir fällt es mehr als schwer, sie in kleine Stücke zu zerlegen und es schrittweise anzugehen. *seufz*

 

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Das Foto von heute

Eine kleine Herbst-Impression der letzten Gassi-Runde von heute:

Der einzige schmetterlingsähnliche Tier, was ich in diesem Sommer vor die Kamera bekam. Vors Auge nicht mal einen richtig schönen bunten 🙁

 

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Das Wort zum Montag #2

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

pixabay.de

Lernen Sie Zufriedenheit

„Zufriedenheit ist nicht die Erfüllung aller Wünsche, sondern die Erkenntnis dessen, wie viel man hat.“

Quelle unbekannt

Hängt euer Herz nicht ans Geld [und andere materiellen Dinge] und begnügt euch mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.“

Hebräer 13:5

Unsere westliche Wohlstandsgesellschaft hat eine Volkskrankheit hervorgebracht: das Verlangen nach allem, was andere besitzen. Die Menschen wollen immer mehr haben, können aber das, was sie besitzen, nicht genießen. Nur zufriedene Menschen können einfach leben. Sie wollen nicht immer mehr haben, sondern freuen sich an dem, was sie haben und vertrauen darauf, dass sie wenn es soweit ist, mehr bekommen werden.

Die Welt verspricht uns, dass wir glücklicher sind, wenn wir mehr „mehr“ haben. Stimmt das? Nein! Denn je mehr wir besitzen, desto größer ist der Aufwand, es zu pflegen und zu erhalten. Wir denken vielleicht, dass „mehr“ haben unser Leben einfacher machen kann. Aber in Wirklichkeit macht es den Alltag oft nur noch komplizierter. Im Zehnten Gebot heißt es, wir sollen nicht begehren, was andere besitzen. Im Philipper 4:11 schreibt Paulus, dass er gelernt hat, zufrieden zu sein, ganz gleich in welcher Lage. Dieser Satz hat etwas Tröstliches und zeugt vom einfachen Lebensstil.

Es ist nicht falsch, Dinge zu besitzen, aber es ist falsch, sie zu begehren. Wenn wir glauben, dass wir ohne eine bestimmte Sache nicht glücklich werden, dann begehren wir sie. Wir sollten uns die Gewohnheit aneignen, bei allem, was wir uns wünschen, zuerst Gott zu fragen und darauf zu vertrauen, dass er es uns geben wird, wenn es richtig ist und die Zeit dafür gekommen ist. Die Einstellung wird uns helfen, das Leben zu genießen. Unser Leben ist ein Weg, nicht das Ziel. Wer das Leben genießen will, muss lernen, diesen Weg zu genießen, auf dem wir oft warten müssen. Letzten Endes werden wir unser Ziel erreichen – und uns dann auf einen neuen Weg machen, zu einem neuen Ziel. Wenn wir also nicht lernen, diesen Weg zu genießen, werden wir das Leben nie genießen. Entschließen Sie sich, das, was Sie haben, zu genießen. Danken Sie Gott dafür und lernen Sie, zufrieden zu sein.

Joyce Meyer, „100 Dinge, die das Leben leichter machen“,  S. 14

 

*     *     *     *     *

Hierfür bekomme ich 100 Punkte. Ich bin nämlich generell zufrieden mit dem, was ich habe. Ich mag sogar Menschen, die minimalistisch leben. Ich selbst schaffe es aber nicht ganz, weil ich auch gern Krams habe, die die Wohnung gemütlich machen. Sowas wie Tisch, Bett, Stuhl, Schrank und Lampe und gut ist, reicht mir nicht. Ich mag mein grünes Sofa, ich mag Grünpflanzen und so einiges an Schnickschnack. Manche sagen „Staubfänger“ dazu.  Ich mag gelbe Blumen auf meinem Tisch und habe auch mehr als 3 T-Shirts in meinem Schrank (damit ich wegen 3 Shirts nicht die ganze Waschmaschine anwerfen muss, sonst hätte ich auch mit 3 Stück kein Problem).

Aber vielleicht ist das auch so, wenn man älter wird. Es wird einem bewusst, dass die Lebenszeit begrenzt ist und warum sollte man dann lauter Überflüssiges kaufen, was dann sowieso auf den Müll muss. Ganz extrem war es bei mir in den Monaten mit dem massiven Suiziddruck. Ich habe keinen überflüssigen Cent ausgegeben. Warum auch?

Jetzt mag ich nicht so gern Geld für materielle Sachen ausgeben, die bloß im Schrank verschwinden, sondern für Dinge, die mir gut tun. Ganz oben auf der Liste steht: Mit meinem Hundemädchen einen langen Spaziergang  machen und dann mich mit Kaffee und Kuchen auf eine Bank setzen oder auch auf den Rasen.

Und anderen etwas schenken mag ich auch gern. Am Liebsten anonym, weil mir dann das „Dankesagen“ unangenehm ist und der andere sich vielleicht verpflichtet fühlt, etwas zurückzuschenken.

Kurz gesagt, mit Nr. 2 der 100 Dinge, die das Leben leichter machen, bin ich gut dabei.

Wer Nr. 1  nochmal lesen möchte:

—> Das Wort zum Montag #1: „Eins nach dem anderen tun“

 

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Das Beste von heute

Gestern Abend ging es mir nicht gut.
Ich hatte das Gefühl, dass ich wieder in die Abwärtsspirale gerade.
Einen Auslöser, einen Trigger, gab es nicht, d.h. mir war keiner bewusst.

Was mir aber aufgefallen ist, ich habe lange schon nicht mehr „Das Beste von heute“ geschrieben, schon lange nicht mehr die Dankeschöns für einen langen Tag.

Liegt es etwa daran?
An solch einer Kleinigkeit?
Bin ich noch so sehr instabil, dass ich diese „Krücke“ einfach brauche?
Ich weiß es nicht.

Und so bin ich heute damit aufgestanden, wieder darauf zu achten, wofür ich Dankesagen kann, will, möchte.

Natürlich zuerst für meine 2 Scheiben Vollkorn-Toast mit Honig.
Ich liebe dieses morgendliche Frühstück.
Ein dickes Danke an die Bienen und an die Kühe wegen der Butter (auch wenn sie inzwischen doppelt so teuer geworden ist. Mir fällt gerade ein, dass ich morgen unbedingt neuen Kaffee kaufen muss)

Danach habe ich gebügelt.
Ja, ich weiß, ganz viele machen dies nicht mehr, einschließlich meiner Tochter.
Auch J. war ganz verwundert, dass ich seine Hemden Bügeln wollte. Das kannte er nicht.
Egal, ich mag es ganz einfach, wenn meine T-Shirts glatt sind, und die Geschirrtücher, und die Bettwäsche, und die Jeans …
Deshalb nun mein DANKE, dass die BügelEISEN, keine BügelEISEN mehr sind, die man mit Glut beheizen muss, sondern die Strippe einfach in die Steckdose kann und alles wird heiß und glatt.

Und weil ich dann die gebügelten Sachen in den Schrank packen wollte, musste, habe ich gleich noch das Fach mit den Jeans und das Fach mit den Pullovern durchgesehen. Da meine Depressionen 12 Kilo aufgefressen hatten, musste ich mir neue Sachen kaufen. Inzwischen habe ich zwar 3 Kilo wieder zugenommen, aber die alten Sachen, die viel zu groß geworden sind, können in die Altkleidersammlung. Ein dickes DANKE dafür, dass ich das nötige Geld dafür hatte. Ist auch nicht selbstverständlich.

Am Nachmittag war ich dann ganz ganz mutig und bin mit meinem Hundemädchen zum Weissen See gefahren. Direkt am Weissen See wohnen aus der Zeit mit J. „Freunde“, die wir regelmäßig besucht haben. Seit der Trennung war ich nicht mehr dort, weil sie nicht ganz unwesentlich dazu beigetragen haben, dass ich mich erst so spät von J. lösen konnte.
Ich weiß nicht warum, aber irgendetwas in mir sagte, dass ich heute dorthin musste. Ich kann es nicht erklären, es war so.
Ich kaufte beim Bäcker noch etwas Kuchen und fuhr hin.
Ja, sie haben sich gefreut.
Und sie haben mir erzählt, was im letzten halben Jahr alles passiert ist.
Eine Katastrophe nach der anderen.
Viel Streit, Beziehungen wurden beendet, Intrigen, Gerüchte, Verleumdungen …
Was bin ich froh, nicht mehr ein Teil dessen zu sein.
Ein dickes DANKE dafür, dass ich da raus bin, dass „meine“ neue Welt frei von all dem ist.

Und zum Schluss bin ich dann mit meinem Hundemädchen einmal um den Weissen See gelaufen, wieder mit der Natur verbunden, ist alles Störende von mir abgefallen.

 

Das größe DANKESCHÖN gibt es aber dafür, dass es mir jetzt wieder gut geht, dass ich ein Lächeln in meinem Gesicht habe und ich nun ganz entspannt und friedlich schlafen gehen kann.

DANKE für diesen Tag!

 

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Das Foto von heute …

Unverkennbar: Der Sommer ist vorbei…

 

Haltestellen-Romantik #6

Warten auf die Bahn …

 

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Blitzlicht #7 und das Beste vom Tag

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Heute erstmal geklärt, was die letzte Stunde der Risikoforschung mit mir zu tun hat.

Seine Antwort: Er wollte mir sagen, dass die Ängste, die wir wahrnehmen, meist nicht realistisch sind und er mir dies auch an der Risikoforschung zeigen wollte.

Ok, abgehakt.

Während der Therapiestunde hatte ich zwei Anrufe.
Da das Handy lautlos gestellt war, sah ich es erst hinterher.
Es war J.

Er fragte, ob ich Zeit für eine Tasse Kaffee hätte, er sei in der Nähe.
Wir haben uns in einem Cafe in getroffen und es wurde ein sehr, sehr schöner Nachmittag.
J. zeigte sich genau von der Seite, die ich an ihn liebte.

ABER: (Ich bin ganz stolz auf mich) ich konnte es abgrenzen.

Ja, das ist das Beste an diesem Tag, eine schöne Stunde, von der ich wusste, dass es eben nur diese eine Stunde ist, sie genießen und das gute Gefühl mitnehmen konnte.

Keine Träne, keine Zweifel, kein Rückwärtsgang, keine Vorwürfe, kein Streit, keine Tavor nötig.

DANKE

 

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