Das Foto von heute …

Der Herbst von seiner allerschönsten Seite – das Wetter war heute einfach genial

 

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PS: Dieses Foto habe ich nicht durch diverse Farbfilter geschickt. Das Bunt war so bunt – die Sonne war der Herbstbemaler 😀

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Blitzlicht #11

pixabay.com

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Mir ging es in letzter Zeit nicht wirklich gut und habe den heutigen Therapeuten-Termin regelrecht herbeigesehnt.
Nachdem ich meinen ganzen momentanen Seelenmüll vor ihm ausgekippt hatte, nahm er ein weißes Blatt Papier und sagte zu mir: „Aus Sicht der Verhaltenstherapie tröselt man es so auf: (hatte ich doch schon erwähnt, dass er sehr wissenschaftsverliebt ist).

Ich dachte mir: Nein, jetzt nicht irgendwelchen Theorie-Kram.
Was soll ich denn damit?
Er  erzählte mir etwas von einer Mikro- und Makrosituation, von  Zusammenhängen von kognit, Emotionen, Verhalten, Lebenssituationen, Problemverhalten und kurz- und langfristigen Konsequenzen.
Hinter all den Begriffen schrieb er meinen ganzen Müll, den ich vor ihm abgeladen hatte.

Was soll ich sagen?
Es war verdammt nochmal genau der richtige Ansatz für mich.
Ich konnte jetzt auf diesem Blatt Papier alles besser sehen und richtiger einordnen.

Am Ende dieser Stunde hatte ich das großartige Gefühl, dass ich aus dieser von mir ausweglosen Spirale herauskomme.
Irgendwann.
Wenn ich dran bleibe.
Nicht aufgebe.
Dann kann ich es schaffen.
Mit seiner Hilfe.

Dafür bekommt er heute eine dickes

Dankeschön

Und seine Wissenschaftsverliebtheit hat mir heute so sehr geholfen.

Ich bin so froh, ihn als meinen Therapeuten gefunden zu haben.
Danke, an wen auch immer.

 

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Woran erkennt man, dass bald Weihnachten ist?

Ich gehöre in der Regel zu denen, die sehr wenig Post bekommen.
Mein Briefkasten bleibt meistens leer.
Rechnungen lasse ich gleich vom Konto abbuchen.
Und die Zeit der vielen Kataloge ist auch längst vorbei.
Gegen kostenlose Zeitungen und Werbeblättchen habe ich einen Aufkleber am Kasten: Bitte NICHT!

Nun steckten zum Montag genau 8 (in Worten „Acht“) Briefe in meinem Hausbriefkasten.
Und was soll ich sagen?

Es waren ausnahmslos adressierte Bettelbriefe. Vom Tierschutz. Vom Schwarzen Kreuz. Von Kinderdörfer. Vom DRK. Weihnachten im Schuhkarton. … … …

Und immer war gleich ein ausgefüllter Überweisungsträger dabei.
Musste man nur noch den Betrag einsetzen.

Nun habe ich so gar nichts gegen Spenden.
Manch wichtige Organsiation  können nur durch Spendenaktionen leben.

Ich spende auch.
Für die Dinge, die bei mir auf der Prioritätenliste oben stehen.
Das müssen nicht mal Organiationen sein.
Mach ich auch oft bei Privatpersonen.
Da wo ich eben helfen kann und möchte.

Aber ich habe etwas gegen diese Bettelbriefe.

Genau dann, wenn sie wieder massenweiße in meinem Briefkasten stecken, weiß ich, Weihnachten ist in der Nähe.
Weil dann die Menschen ein großes Herz haben und wenn vorhanden, einen besonders großen geöffneten Geldbeutel.


Mich nerve sie einfach nur.

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Das Foto vom Tag -Eichhörnchen gesichtet

Ach, tat das wieder gut.
Wieder eine größere Gassirunde mit der Kamera in der Hand.

Die Belohnung kam dann auch um die Ecke: ein Eichhörnchen in der Hauptstadt.

Dann zu Hause, das Foto auf das Notebook geschickt… und ich fühle mich gut.
Ja, das isses, was mir gut tut.

Und warum ist es immer das erste, was ich weg lasse, wenn ich in selbstgemachten Terminstress gerate?
Warum ist bei mir immer alles andere wichtiger als das, was MIR gut tut?
Das soll mal einer verstehen.

Das Gute daran ist, dass ich es eigentlich weiß, dass ich die Reißleine ziehen kann.
Immer wieder und wieder …
Wenigstens habe ich genau das gelernt im letzten halben Jahr.

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Toilette putzen?

Toilette putzen  gehört im Allgemeinen nicht zu den Dingen, die man gern macht.
Ich habe bisher immer einmal die Woche die WC-Tabs und flüssigen WC-Reiniger genommen.
Für die tägliche Reinigung einfach nur die Bürste.
Ja, gut ich lebe allein, da weiß ich, dass alles, was in der Toilette ist, ist von mir.

Aber heute habe ich ein kurzes Tutorial-Video gesehen, was ich unbedingt ausprobieren möchte.
Nur heute nicht.
Weil, meine Toilette ist gerade frisch geputzt.

Bei Putzinteresse einfach aufs Bild klicken:

pixabay

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Ja, ja, mich gibt es noch …

Zuerst habe ich überlegt, wie ich es am Besten schreiben soll.
Warum diese plötzliche Pause.
Warum nicht mal eine Notiz.
Wie es mir ging oder geht.
Was passiert ist.

Doch dann habe ich mich entschlossen, nix von dem zu schreiben.
Ich habe mich daran erinnert, was ich in meinem „About“ geschrieben habe.
Es sollte kein „Jammer-Blog“ werden, sondern ein Dankbarsein für die positiven Dinge, die mir tagtäglich passieren.

Mir fiel ein, wie ich mich gefühlt habe, als es mir so schlecht ging und ich jeden Tag auf die Suche nach einem schönen Foto gegangen bin.
Wie mir diese Achtsamkeit gut tat.
Wie ich wieder gelernt habe, mich an kleinen Dingen zu erfreuen.

Und genau daran möchte ich wieder anknüpfen.
Und ich habe auch ein sehr guten Einstieg gefunden.

Nämlich: Ich habe mein selbstgebautes Vogelhäuschen umgestellt, nachdem Dieter mir diesen Tipp gegeben hat.
Und das ist das Ergebnis:

Ist das nicht ein mega-toller Wiedereinstieg??

Na, denn, von nun an wieder (fast) jeden Tag!

 

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Rostparade #6

Schrott-Aliens

 

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Zoo und soo #3

Heute, wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr, war ich am Nachmittag im Tierpark.
Irrerweise haben sich fast ALLE Tiere abgewandt oder sind davon gelaufen, sobald ich meine Kamera startklar hatte.

Sie wollten nicht …

Eigenartigerweise habe ich auch nicht ein einziges Foto scharf von ihnen hinbekommen.
Vielleicht sollte ich die Linse mal putzen???

Achja, war ich doch stolz ein eigenes Vogelhäuschen zusammengeschraubt zu haben … ein besser geht immer:

Machs gut, lieber Tierpark bis zum März mit einer frischgeputzen Linse …

 

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Das Foto von heute …. Nun ist Futter drin

Heute habe ich mein Futterhäuschen gefüllt und ab jetzt warte ich auch die Vögel, wenn sie denn kommen mögen … Vielleicht sollte ich die Scheibe dahinter nochmal putzen, damit ich durch sie die hungrigen Piepmätze fotografieren kann???

 

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Mist, wieder diese Trauer- ,Grübel- und Negativgedanken

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Nun sitze ich wieder so fest, wo ich meinte, da bin ich längst durch.
Auslöser war oder ist der Geburtstag von Beinahe-Schwiegersohn.
Am 10.
Ich fragte meine Tochter, über was er sich denn freuen würde und ob sie den Geburtstag feiern (bei ihren am 15.9. haben sie eine Feier ausfallen lassen, weil sie „keinen Nerv“ dafür hatte.)
Antwort: Einen Tipp habe ich bekommen und feiern, ja, aber sie wüssten noch nicht wie sie es machen sollen.

Das wars.

In meinen grauen Gehirnzellen machte sich nämlich breit: Wenn ICH nicht wäre, würden sie genau wissen, wie sie feiern würden, nämlich bei den Beinahe-Schwiegersohn-Eltern.
Sie haben Platz, sie haben ein Haus, Großeltern und Schwester sind auch in der Nähe.
Nur ich kann da nicht mit.
Sie wohnen in einem kleinen Dörfchen in Brandenburg, das öffentlich nicht so leicht zu erreichen ist.
Mit dem Auto geht auch nicht.
Das ist schon voll mit 4 Personen, da passe ich mit 2 Hunden nicht mehr hinein.
Außerdem verträgt mein Hunde-Opi das Autofahren nicht.

Also wäre es doch gut, wenn es mich gar nicht gäbe.

Natürlich hätten sie noch die Möglichkeit, bei sich zu Hause zu feiern.
Doch dann müsste meine Tochter alles vorbereiten und das schafft sie einfach nicht.
9 Leute – soviel Platz hat sie auch nicht, im Sommer mag das gehen, dann kann die Terrasse mit genutzt werden.
Nun ist aber nicht Sommer und ich bin zuviel, mache ihnen Kopfzerbrechen, die sie nicht hätten, wenn es mich nicht gebe.

Und dann macht sie der bittere Gedanke in mir breit:
Was soll das jetzt? Wenn im März ihr Haus fertig ist, sind sie sowieso weg und für mich nicht zu erreichen.  Dann kann ich nicht mit 2 Hunden 2 Stunden mit diversen öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend fahren.
Hin und zurück an einem Nachmittag.
Das ist für mich nicht zu leisten.

Warum mache ich mir nun soviel Gedanken um diesen kleinen Geburtstag?
Darauf kommt es nun auch nicht mehr an.
Und meine Negativspirale zieht mich immer weiter nach unten, nicht fähig, einen Gedanken zu erfassen, der alles entspannt.
Irgendein Kompromiss.
Eine Lösung.

Ich war gestern Abend zur Selbsthilfegruppe.
Leider hatte alle irgendein Problem, so das nicht mehr die Zeit war, meines anzusprechen.
Spät abends habe ich dann eine Tavor nehmen müssen…

Was ist schon ein Geburtstag vom Beinaheschwiegersohn?
Geht auch ohne.

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