Auf den Hund gekommen …

Die letzten Tage machte ich mir um meinen Hunde-Opi große Sorgen, sehr große.

Er fraß fast nichts mehr, döste nur noch vor sich hin. Manchmal, ja manchmal habe ich mich zu ihm gesetzt, ihn gestreichelt, ganz vorsichtig um zu sehen, ob er noch lebt. Ja, ich weiß, das klingt makaber. Aber er lag einfach nur noch da mit halb geöffneten Augen und rührte sich nicht.
Er ist so dünn geworden, man kann die Wirbelsäule und alle Rippen deutlich fühlen, ja fast sehen.
Seit nun über einem Jahr muss ich ihn windeln, weil er nicht mehr „dicht“ ist, inkontinent sagt man bei Menschen dazu. Bei Hunden auch? Ich weiß nicht.
Ich überlegte mir schon, wann wohl der beste Augenblick wäre, mit ihm zum Tierarzt zu gehen, um ihn zu erlösen. Dass er sich nicht quälen muss.
Oder bestelle ich lieber die Tierrettung ins Haus, damit er nicht noch den Stress eines Tierarztbesuches erdulden muss, diesen glatten kalten Metalltisch im Behandlungszimmer?
Lieber zu Hause auf seinem gewohnten Kissen?

Wie es mit dem Hundemädchen machen? Ihr zeigen, dass der Hunde-Opi über die Regenbogenbrücke gegangen ist? Oder ist es für sie besser, wenn er eben einfach nicht mehr da ist?
Wie macht man es richtig?
All das schwirrte mir durch den Kopf.

ABER:
Seit heute frisst er wieder, schaut mit etwas klareren Blick von seinem Kissen auf.
Vielleicht, ja vielleicht hat der seine Krise überwunden.

Und mein Hundemädchen, die 2 Jahre ältere schaut interessiert zu, was ich denn da mache mit der Knipserei. Nur mal ruhig sitzen bleiben und warten bis ich die Knopf auf dem Knipsgerät gedrückt habe, das mag sie heute gar nicht.

 

      

 

 

 

Heute Morgen …

… 9 Uhr in der Hauptstadt, das Thermometer an meinem Balkon:

in meinem Bad habe ich warme Füße.
Das Thermostat hat reagiert, die zentrale Heizung ist angesprungen.

Heute ist der 12. September, der Wetterbericht sagt:
„Heute ist es in Berlin zunächst sonnig, später fällt Regen. Es weht ein böig auffrischender Westwind. Die Temperatur beträgt aktuell 23 Grad und steigt im Laufe des Tages auf 26 Grad an.“

Was haben wir nun Sommer oder Winter?

 

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Push – Drücke

Ein Mann schlief nachts in seiner Hütte, als sich der Raum plötzlich mit Licht füllte und ihm der Herr erschien. Er sagte dem Mann, dass er für ihn Arbeit habe und zeigt ihm einen großen Felsbrocken vor der Hütte.

Der Herr erklärte dem Mann, dass er mit seiner ganzen Kraft gegen diesen Felsbrocken drücken sollte. Und dies tat der Mann nun Tag für Tag. Viele Jahre lang schuftete er von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Mit seinen Schultern fest gegen die kalte, kantige Oberfläche des bewegungslosen Felsen gepresst drückte er mit all seiner Kraft dagegen. Jede Nacht kehrte er wund und erschöpft in seine Hütte zurück, mit dem Gefühl, den ganzen Tag umsonst gearbeitet zu haben.

Da der Mann erste Zeichen der Entmutigung zeigt, entschloss sich der Widersacher auf den Plan zu treten, indem er Gedanken durch dessen ermatteten Geist schickte: „Du drückst schon so lange gegen diesen Brocken und er hat noch nicht einmal gewackelt. Warum willst du dir und all dem nicht einfach ein Ende bereiten? Du wirst ihn nie bewegen.“ Damit gab er dem Mann vollends den Eindruck, dass seine Aufgabe unmöglich er überhaupt ein Versager sei.

Diese Gedanken entmutigten den Mann. „Warum sollte ich mich deswegen gleich umbringen?“ dachte er. „Ich werde einfach meine Zeit sinnvoll verwenden und nur noch das nötigste für diese Sache tun und das muss dann genügen.“ Und so plante er es dann auch zu tun, bis er eines Tages beschloss, die Sache ins Gebet zu nehmen und er seine sorgenvollen Gedanken dem Herrn ausschüttete.

„Herr“, sagte er, „ich habe in Deinem Dienst lange und hart gearbeitet und habe meine gesamte Kraft dazu verwandt, das zu tun, was Du von mir gefordert hast. Doch nach all der Zeit habe ich den Felsbrocken noch nicht einmal um einen halben Millimeter fortbewegt. Was ist hier verkehrt? Warum versage ich so?“

Der Herr antwortete ihm liebevoll, „Mein Freund, als ich dich bat mir zu dienen und du zustimmtest, habe ich dir gesagt, dass deine Aufgabe sei, mit all deiner Kraft gegen diesen Fels zu drücken, was du auch getan hast. Ich habe aber niemals erwähnt, dass ich von dir erwarten würde, ihn zu bewegen. Deine Aufgabe war es zu drücken. Jetzt nun kommst du zu mir, hast all deine Kräfte verbraucht und denkst, du hättest versagt. Doch ist das wirklich so? Schau dich an! Deine Arme sind stark und muskelbepackt, dein Rücken ist sehnig und gebräunt, deine Hände sind schwielig vom ständigen Druck und deine Beine sind stark und fest geworden. Durch Widerstand bist du viel gewachsen und deine Fähigkeiten übersteigen bei weiten was du vorher konntest. Und doch hast du den Fels nicht bewegt. Aber dein Auftrag war es, gehorsam zu sein und zu drücken, deinen Glauben zu benutzen und Meiner Weisheit zu vertrauen. All das hast du getan. Ich, mein Freund, werde nun den Felsbrocken bewegen.“

Wenn wir Worte von Gott hören, neigen wir oft dazu, mithilfe unseres eigenen Intellektes zu ergründen, was Er von uns will, wenn doch alles, was Gott von uns erwartet, Gehorsam und Glaube an Ihn ist. Benutze auf jeden Fall den Glauben, der Berge versetzt, aber sei dir dessen bewusst, dass es immer Gott ist, der den Berg tatsächlich bewegt.

Wenn es scheint, dass alles schief läuft … PUSH! Drücke! Wenn dich die Arbeit niederdrückt … PUSH! Drücke! Wenn die Leute nicht so reagieren, wie du es dir vorstellst … PUSH! Drücke! Wenn dein Geld alle ist und deine Rechnungen fällig sind … PUSH! Drücke! Wenn dich die Leute einfach nicht verstehen … PUSH! Drücke!

PUSH – Pray Until Something Happens!!!
Drücke – Bete bis etwas geschieht!!!

Autor unbekannt

 

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Das Foto von gestern …

 

Merkwürdig.
Zwischen beiden Fotos liegt ca. 2 Minuten und 5 Schritte und trotzdem so verschiedene Farben.
An was liegt das?
Weiß das wer?

 

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Oh man, Leute …

lasst eure Autos stehen und kauft regionale Lebensmittel.

Vor einigen Tagen habe ich gelesen, dass pro Jahr 3330.000 Tonnen Mikroplastik in unsere Umwelt gelangt.

Es gibt dazu eine ganz neue Studie:

https://www.focus.de/wissen/natur/neue-studie-mikroplastik-bereits-in-allen-bereichen-der-umwelt-hauptfaktor-sind-autoreifen_id_9526234.html

Kein Mensch weiß so genau, was das noch werden wird.

Der größte Verursacher sind die Autos, das heißt der Abrieb der Autoreifen. Es ist ja jetzt schon so, dass fast jede junge Familie 2 Autos hat. Eins für Papa und die Arbeit und eins für Mama und die Kinder.

Tonnen von Lebensmittel werden täglich um die ganze Welt transportiert. Ich nehme mich davon nicht aus. Habe doch vor ein paar Tagen Moosgummi für eine Dichtung bei Amazon bestellt. Heute schaue ich nach, wann die Ware denn kommt und stellte mit ganz großen Entsetzen fest, dass sie aus Hongkong kommt und derzeit gerade in China ist.

Der Moosgummi kostet nur 4,74€.  So ein Irrsinn! Ich habe beim Bestellen einfach nicht aufgepasst. Am Besten ist es natürlich, wenn man solche Sachen im Laden kauft.

Überhaupt ist dieser ganze Plastikkram zu einem Riesenproblem geworden. Mir wird schlecht, wenn ich darüber nachdenke.

 

Warum werden wir in den Industrieländern einfach nicht wach? Warum steht der Commerz an erster Stelle, auch wenn wir uns damit den Ast absägen, auf dem wir alle sitzen?
Es gibt nur diese eine Erde.
Diese.
Auswandern geht nicht.
Es liegt an uns Menschen, nur an uns.

pixabay.com

 

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Blitzlicht #20

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Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und gro bevor mich dße Abstürze in kleine verwandelt.

Und wieder bin ich nach der gestrigen Therapiestunde irgendwie getröstet nach Hause gefahren.
Er schafft es immer wieder.
Zuerst haben wir den Zettelkram für die Beantragung weiterer Therapiestunden für die Krankenkasse fertig gemacht, dann besprochen, was mich die letzten Tage so heruntergezogen hat.
Und dann kam etwas ganz wichtiges für mich.

Plötzlich, ohne das ich es vor hatte, habe ich ihm erzählt, wie ich vorher war, bevor mich die Depression so sehr in den Griff genommen hat.
Ja, ich gehöre zu den schwächlicheren Menschen auf diesen Planeten, als extremes Frühchen auf diese Welt gekommen und seit nun schon Jahrzehnten mit einer doofen chronischen Krankheit gut beschäftigt.
Aber ich hatte das angenommen.
Ich fand mich okay.
Wenn ich in diesen Grenzen mich bewegte, war alles gut, ja, ich haderte mit nichts.
Selbst als mein Mann 2009 starb, habe ich die ganze Palette der Trauerphasen durchlitten, war aber keineswegs depressiv.
Ich nahm das Leben einfach so, wie es nunmal war.
Das ist gefühlte Ewigkeiten her.

Und jetzt?
Jetzt ist mir alles Last, alles zuviel, viel zuviel.
Es ist wie ein Schwimmen in Sirup, alles unheimlich mühsam und zäh.
Fühle mich ausgegrenzt, einsam.
Glaube, dass man mich meidet, nichts mit mir zu tun haben möchte.
Habe immerzu im Hinterkopf, dass, wenn ich einfach keine Kraft mehr habe, mein Leben ein Ende setzen könnte.
Klitzekleine Problemchen werden für mich zu riesengroßen Bergen, jede auch noch so kleine Veränderung macht mir Angst, dass ich sie nicht bewältigen könnte.
Am liebsten würde ich Menschen meiden, meine Telefone stehen beide seit Monaten auf lautlos, damit ich nicht rangehen muss, wenn es klingelt.
Jederzeit kann mich irgendein Nebensatz von irgendjemand triggern und mich derart aus dem Gleichgewicht bringen, dass der Boden unter mir wankt, dass ich stürze. Für Außenstehende einfach nicht zu verstehen.
Ich kann mich nur ganz schwer konzentrieren, ein Buch lesen geht gar nicht.
Ich bin so sehr vergesslich geworden, dass ich schon panische Angst habe, dass es Alzheimer sein kann.
Wortfindungsstörung, ich kann momentan kaum einen Satz ordentlich sprechen, sagen, was ich meine. Es ist einfach weg.
Hachja, ich könnte noch so manches hinzufügen.

Ich habe ihn (den Therapeuten) gefragt, warum ist das so?
Warum kann man sich derart ändern?
Er hat es mir erklärt, dieses kognitive Dingsda, was einfach eine Störung der Wahrnehmung ist, was es mit mir gemacht hat und macht.

Aber: Er arbeitet mit mir, dass ich wieder lerne, die Außenreize richtig wahrzunehmen, dass sie mich nicht mehr so plötzlich runterziehen.
Ziel ist die alte Weena, die von früher.
Und er hat mir Mut gemacht, mir von niemanden einreden zu lassen, dass ich schlecht oder doof bin, sondern dass es diese Krankheit ist, dass ich mich nicht schämen muss für meine Gefühle. Weil, auch wenn die Realität eine andere ist, ich es aber so fühle, und für mich ist das die Realität.

Alle ihr da draußen, die dieses hier lesen und Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen haben, die an Depressionen erkrankt sind (und ich meine nicht die depressive Verstimmung, die wohl jeder kennt), lasst sie nicht allein. Auch wenn ihr sie nicht versteht, hört zu, nehmt sie in den Arm. Einfach da sein.
Denn schwere Depressionen sind eine Krankheit, die tödlich enden kann.
Jedes Jahr sterben 10.000 Leute daran.

Oh man, es sollte nicht so ein düsterer Beitrag werden.

Eigentlich wollte ich schreiben, dass es mir gut tat, diese Stunde beim Therapeuten, ich mich verstanden  fühle und gut aufgehoben. Deshalb nochmal ein dickes

DANKESCHÖN

 

Smilie   Smilie   Smilie

 

Vorvorgestern wars …

da nahm ich mein Hundemädchen und die Kamera und zog los, um ein schönes Herbstmotiv zu suchen, packte an Ort und Stelle die Kamera aus und …. und …. sagte mir das Display:

„Keine Speicherkarte“

denn die steckte noch zu Hause in meinem Notebook.
Doch sehr angesäuert, marschierte ich wieder nach Hause, ohne Foto.
Das sieht dann so aus:

Soviel dazu.
Vorgestern nun sollte es aber etwas werden mit dem Herbstfoto.Wieder Hund und Kamera geschnappt und mit der Idee „Auf dem Friedhof müsste ja der Herbst deutlich sein“im Kopf.
Fehlanzeige.
Alles grün.
Fast alles.
Wer sind die vielen Helferlein, die einen Friedhof nicht vertrocknen lassen?

Soetwas gab es natürlich auch, war aber der absolute Ausnahmefall:

Aber so richtig war es nicht das, was, ich gesucht habe-
Also lief ich einen großen Bogen an dem Ententeich vorbei.
Dieses Mal musste ich auf keine Ente warten.
Sie waren alle da.
Und so verschieden …

Über 2 Stunden waren wir unterwegs.
Als ich dann wieder zu Hause und vor meinem Notebook saß, viel mir auf, dass ich von dem einem oder anderen längere Zeit keine neuen Blogbeiträge gelesen hatte.
Keine Mail von Neuigkeiten.
Ich guckte mir das im Reader genauer an und stellte fest, dass ich von so manchen keine Mail mehr bekam, obwohl ich „folgte“.
Ich schaufelte nun bei den Abbos alles um, „entfolgte“ mich und folgte dann wieder mit dem grandiosen Ergebnis, dass ich nun von keinen einzigen Blog mehr informiert werde, wenn es Neues gibt.
Von keinem, außer Piri.
Wie soll ich das nun verstehen?
Diese ganze Aktion dauerte (wie das so ist, wenn man nicht so fit ist in solchen Dingen) eine gefühlte Ewigkeit.
Trotzig dachte ich: Dann eben nicht, lese ich eben immer nur im Reader.
So.

Damit der Tag noch ein bisschen abgerunderter wird, habe ich eine WhatApp-Nachricht bekommen, die mir von jetzt auf gleich, den Boden unter den  Füßen haben wanken lassen.
Ich saß dann heulend da.
Um mich nicht gänzlich ins abseits zuschießen, nahm ich eine Bedarfspille mit dem Ergebnis, dass ich wenigstens aufhörte zu heulen.
Und so ging dieser doofe Tag zu Ende.

Gestern dann kam T. nachmittags zu mir.
Wir sind dann zu viert (2 Menschen und 2 Hunde) in den Botanischen Volkspark gefahren.
Die Kamera habe ich nicht mitgenommen.
Finde ich doof, wenn der Begleiter/in nicht auch ein Knipserfan ist.
Da es aber nun schon wieder überreif ist für meine Aktion „12 von 12“ habe ich einfach mit dem Handy geknipst.
Und nun kommt gleich das ganze Projekt dazu:

Beliebt bei vielen Bloggern ist, zu Beginn eines Jahres ein Motiv auszuwählen und dies über 12 Monate zu beobachten, das heißt, am Ende jeden Monats wird dieses Motiv vom gleichen Standort aus fotografiert, so dass man am Ende eines Jahres 12 Fotos von 12 Monaten hat, die den Wechsel der Jahreszeiten nachvollziehen. (Ohwei, was ist das für ein Satz. Ich habe ein halbes Glas Wermut getrunken).

Ich habe mich für den Eingang des Botanischen Volksparks entschieden. Und das ist er:

Hach, jetzt weiß ich auch, warum dort alles noch grün ist und nicht so vertrocknet wieder Rest von Deutschland.
Der Schlauch machts!

Anfang September

Und das war bisher:

Mitte August

 

Ende Juni

 

Mitte Juni 2018

 

Ende Mai 2018

 

April 2018

 

Ende März 2018

 

Mitte März 2018 

 

Februar 2018

 

Januar 2018

Wir sind einmal ringsherum gelaufen und dann zu Fuß nach Hause.
Wir waren sowas von fertig.
Und ich hätte mir sosehrgewünscht, dass da jemand auf mich warten würde, dem ich einfach nur dieLeinehätte in die Hand drücken können mit den Worten: „Mach mal, ich kann nicht mehr“.
War aber nicht.

Heute war Ausruhen angesagt.

Und ich habe (wiedermal) mit mir gehadert.

Weil ich so wenig Kraft habe.
Weil mich vieles so einfach verzweifeln lässt.
Weil ich sooft einfach nicht mehr kann.
Weil ich blöd dastehe, wenn mich jemand fragt: Was machst du eigentlich ganzen Tag?
Weil ich mich sooft einfach durchquälen muss.
Weil ich bin, wie ich bin und mir sooft wünsche, ein bisschen anders zu sein, ein ganzganzkleinesbisschen leistungsfähiger zu sein.
Weil mir im Moment alles wie riesengroße Berge vorkommt, obwohl real nicht mal ein Hügelchen in Sicht ist.
Weil ich sooft möchte, dass das einfach aufhört.
Ich habe den Tag mit Nichts verbracht, einfach Nichts und anstatt das zu genießen, ärgere ich mich über die vertanen Stunden.
Was hätte ich in dieser Zeit alles erledigen können?

Ach man, ich mag diese Kämpfe nicht mehr.

 

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3x Nichts …

So, 3 Tage habe ich nichts geschrieben, aber es ist nicht so, dass es nichts gäbe, dass ich in die Tasten kloppen könnte. Aber wie es halt so ist, keine Zeit, zu kaputt oder keine Lust …

Aber heute habe ich ein Foto von gestern früh um 7 Uhr:

Ist das nicht irre? Das ist der Mond! Ich bin schlichtweg begeistert.

Was wohl die dunklen Flecke sind? Berge? Weiß das wer?

Ich habe extra mein Stativ eingeweiht, sonst hätte ich ihn zwar auch soweit heranzoomen können, aber er wäre sicherlich verwackelt oder nur in irgendeiner Ecke geklatscht.

Seit der Mondfinsternis und dem „ich-weiß-nicht-was-ich-fotografiert-habe“ bin ich immer auf der Suche nach Mondbildern, so nach dem Motto: Ätsch, ich kann es doch, den Mond finden.

 

Mond von 123gif.de   Mond von 123gif.de   Mond von 123gif.de

 

 

Der Herbst im Sommer … #2

Hach, war das ein guter Tag.
Das Wetter war perfekt, um draußen mit meinem Hundemädchen auf Fotojagd zu gehen.
19º und schon recht tief stehende Sonne.
Das liebe ich.
Aber wie ich schon oft gesagt (geschrieben) habe, mag ich nicht meinen Blog mit ganz vielen Bilder zuschütten, sondern nur wenige ausgewählte.
Lieber jeden Tag eins, als an einem Tag der Woche 7 Fotos.
An jedem Foto hängt ein kleines bisschen mein Herz und dem will ich hier Raum geben, um es wirken zu lassen.

(Ist schon irre. Mir macht es unheimlich viel Freude, draußen auf Fotosuche zu gehen, dann zu Hause aufs Notebook zu übertragen und es hier dann im Blog zu zeigen. Dabei ist es mir überhaupt nicht wichtig, ob es auch anderen gefällt oder ob es die Stimmung wiederspiegelt, die ich beim Knipsen empfunden habe. Ist es erstmal hier auf diesen Seiten, dann freue ich mich nochmal darüber. Dann ist es aber auch gut. )

Heute habe ich dieses hier ausgewählt, es sind Sonnenblumen.
Die Blütezeit ist normal von Ende Juni bis September (sagen die Jungs von Wikipedia)

 

 

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Die Geschichte zum Mittwoch … #32

… auch wenn ich weiß, dass heute Samstag ist!

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Vogel Strauß

Es hatte sich herumgesprochen, dass der Strauß der größte unter den Vögeln sei. Diese Tatsache machte großen Eindruck auf alle Tiere. und auch jene, die ihn noch nie gesehen hatten, erzählten sich Geschichten von seiner Kraft und Geschicklichkeit.

Eines Tages sah das pfeilschnelle Rentier einen Strauß und sagte: „Man kann nicht behaupten, dass der Strauß ein guter Läufer ist. Sicherlich fliegt er aber desto besser!“

Ein anderes Mal sah ein Adler den Strauß und sagte: „Fliegen kann der Strauß nicht! Aber ich glaube, er muss sehr gut laufen können.“

Gotthold Ephraim Lessing

Nun, ich kann weder schnell laufen, noch fliegen.
Aber ich habe gestern mal wieder Sudoku entdeckt.
Vor Jahren hab ich das sehr gern gemacht, mit der größten Schwierigkeitsstufe.
Mir hat es so sehr in den Fingern gejuckt, dass ich eins lösen musste.
Erst in der zweitschwierigstens Stufe, dann in der schwierigsten Stufe.
Ich kann es noch!

Und was soll ich sagen: Ich kenne keinen Strauß, kein Rentier und auch kein Adler, die die schwierigsten Sudoku-Rätsel lösen können.
Ihr vielleicht?

Ha!

Hier der Beweis: Die schwarzen Zahlen sind die vorgegebenen, die roten sind von mir eingesetzt.

 

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