Blitzlicht #17 – Familienhierachie

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Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Gestern Vormittag hatte ich wieder eine Therapiestunde.
Dieses Mal ging es um die „Familien-Hierarchie“.

Eine Hierarchie, hält man sie ein, schafft einen gesunden Familien-Verband, wenn jeder seinen Platz kennt und akzeptiert.

Die Prioritätensetzung ist wichtig. Ganz wichtig.
Die Priorität Nr. 1 soll immer der jeweilige Partner haben, uneingeschränkt.
Dann kommen die Kinder, sie besetzen die Nr. 2, 3, …..
Danach ist es variabel, es können die Eltern sein, es können Freunde, Kollegen oder sonstwer sein.

Als Mutter ist es viel und normal, wenn man unter den ersten 10 dabei ist.

Er sagt nun: Mein Problem ist, dass ich keine Priorität Nr. 1 habe, auch keine 2 oder 3 ….
Partner weg, Kinder weg.

Und jeder ist auf der Suche nach seiner Nr. 1, sagte er weiter.
Diese Theorie habe ich kopfmäßig verstanden.

Gestern Nachmittag und heute früh hat sich aber das Bauchgefühl breitgemacht: Ich bin verdammt nochmal ALLEIN.  Der Gedanke daran, zieht mir den Boden unter den Füßen weg.

Und genau das wollte der Therapeut damit nicht sagen, sondern einfach nur, dass meine Tochter  und ihr Mann alles richtig machen. Mein krankes Hirn schlägt Purzelbäume.

Das es bei mir so nach hinten losgeht…

Wo findet man seine Nr. 1, wenn man keinen Partner mehr möchte?`Freunde?

Freundschaften sind auch schwierig, sagt man doch „Depressionen fressen Beziehungen auf“. Und außerdem, wenn der Freund oder Freundin eine eigene Familie hat, sind die ersteren Plätze auch belegt.

Wo ist sie, meine Nr. 1? Es wäre so wichtig, jemanden zu haben, der uneingeschränkt da ist?

Ich weiß im Moment gerade nicht, wie es weitergehen soll und kann…

 

*     *     *     *     *

52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #1

Ich habe ein neues Buch entdeckt.
Das bisher beste für meine Anfänger-Knipserei:

Das Foto ist ziemlich krumm schief, aber ich habe darin herum geschmökert und der Buchdeckel ließ sich einfach nicht mehr „entbiegen“

Autor ist Alexander Trost (besserefotos.wordpress.com)

52 Aufgaben – für jede Woche eine und dann bin ich Spezialist für meine Digitalkamera. Gleiche Bücher gibt es auch für andere Kameras, einfach mal auf seinem Blog vorbeischauen.

Es beginnt mit dem Kennenlernen der Digitalkamera.

Die erste Aufgabe war, ein Objekt in 50 bis 70 cm Entfernung zu fotografieren

  1. AUTO-Modus
  2. Porträt-Modus mit deaktivierter Makro-Funktion
  3. Porträt-Modus mit aktiver Makro-Funktion
  4.  Landschafts-Modus
  5. Porträt-Modus mit aktiver Makro-Funktion (dabei näher an das Objekt herangehen)

Und bei mir sah das so aus (ich habe die Fotos nicht in einem Bildbearbeitungsprogramm aufgehübscht, sondern einfach nur Rahmen drum und gut – will ja lernen).

Das war für mich doch sehr enttäuschend.
Bis auf das letzte Foto sahen sich alle doch sehr ähnlich.
Als ich dann weiter las, kam der Aha-Effekt.
Nämlich: genau das wollte der Autor zeigen.

Zitat: „Du wirst feststellen, dass die Unterschiede erst einmal fast nur marginal sind.“

Ergo: Der AUTO-Modus macht an sich schon gute Fotos. Möchte man bewusst etwas anders haben, dafür ist das Portätprogramm mit der Makrofunktion. Es stellt nur das scharf, was ich gerne möchte, das Landschaftsprogramm macht alles scharf.

Was habe ich jetzt gelernt?
Das die ganzen Programme  völlig überflüssig sind. Nur Porträt und AUTO macht den Unterschied.

Oder vielleicht kommt ja noch etwas.
Bin ja erst bei Aufgabe 1.

 

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Hitzegeschädigt …

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30° draußen. Jetzt schon. Und kein Wind. Die Sonne knallt erbarmungslos vom Himmel runter. Dem jetzigen Wetterbericht nach soll nun doch nicht ab DI die große Abkühlung kommen.

Ich will Winter.
Jetzt.
Sofort.

 

 

 

Depression und die Außenwirkung …

Ich war doch ein bisschen blauäugig.

Hatte ich doch gedacht, dass man nach der Geschichte mit Robert Enke, dem Torwart, der wegen seiner Depression seinen Leben ein Ende setzte, die Leute doch ein bisschen sensibliserter sind, dass die Diagnose „Depression“ nicht mehr in der Schmuddelecke liegt.
„Die Leute sich doch einfach mal ein bisschen zusammenreißen müssen“,
„Hat doch jeder mal ’ne Depri-Phase“,
bei geselligen Runden „Spaßverderber“ sind,
wenn man kein Lust mehr hat zu arbeiten, einfach einen auf „Macke“ macht und schon bekommt man die Erwerbsminderungsrente,
mit den Leuten schwer auszukommen ist, weil sie alles dunkelschwarz sehen,
soviele Stimmungsschwankungen haben und sie im besten Fall mitleidig beäugt werden,
ratlos ist, wie man denen begegnen soll.

Ja, und genau diese Erfahrungen mache ich immer wieder.
Ich hatte eine Phase, wo ich offen damit umgegangen bin.
Ja, ich bin an Depressionen erkrankt.
Ja, mir geht es deswegen oft nicht gut.
Ja, ich kann deshalb vieles nicht.
Ja, meine große Herausforderung ist es, meinen Alltag strukturiert zu bekommen, wenn ich das schaffe, geht es mir gut. Das ist mein Empfinden. Meine Umwelt sieht die Bewältigung des Alltags als etwas selbstverständliches an. Ich nicht. Mich kostet es viel Kraft.

Auf Grund meiner Erfahrungen, sage ich jetzt nichts mehr. Was aber auch zur Folge hat, dass man sich weiter zurückzieht, sich einigelt, dicht macht. Und damit hätten wir wieder die Spirale nach unten.

Neustes Beispiel:

Das große Enkelkind hatte Jugendweihe.
Bis zum Februar dieses Jahres wohnte die „Tochterfamilie“ in der gleichen Straße gegenüber.
Sie haben gebaut und sind weggezogen.
Weit weg.
Für mich öffentlich nicht mehr erreichbar.
Mit dieser Tatsache habe sich wirklich sehr zu knappern.

Unser Verhältnis war sehr eng.
Wir konnten uns sehr auf einander verlassen.
Waren immer gegenseitig füreinander da.
Ich immer dann, wenn eins oder beide Enkelkinder notfallmäßig zu betreuen war (wer Kinder hat, weiß, dass das sehr häufig ist)
Sie immer dann, wenn ich Hilfe bei den Dingen bräuchte, wo es mit Auto besser zu machen ist oder auch bei handwerklichen Sachen.

Nun sind sie weggezogen und jeder muss sehen, wie er die Lücke schließen kann.
Bei ihr ist es einfacher, weil besagte Enkelkinder nun schon 12 und 14 Jahre sind.
Und für mich schwerer, weil mitzunehmenden Alter mehr Hilfe benötige und durch die Depressionen auch klitzekleine Kleinigkeiten von mir oftmals als riesengroße Berge wahrgenommen werden.

Nun also diese Jugendweihe.

Nicht hier, sondern in Potsdam.
Für die allermeisten wäre das kein Problem. In die S-Bahn setzen oder eben Auto und fertig. Ganz einfach.
Nur für mich nicht.
Ich habe es vor mir her geschoben wie einen riesigen Berg, der immer größer wurde.
Schon allein die Fahrt dorthin ist für mich Würstchen anstrengend, dann die Feierstunde, dann noch ein nettes Kaffeetrinken.
Jedes für sich ist für mich schon Leistungsgrenze (nur für die Nichtwisser: ich hab nicht nur diesen Dachschaden „Depression“, sondern auch das Sjögren Syndrom mit ner ausgeprägten Leistungsinsuffizenz).
Das Hundeunterbringungproblem dazu.

Also Augen zu und durch, dachte ich.

Um 9 Uhr bin ich los, 11 Uhr in Potsdam, 11:30 Feierstunde und ich am Ende meiner Kräfte.
Zur Zeit äußerst sich das darin, dass ich ganz furchtbar anfange zu schwitzen und die Luftröhre brennt ganz doll.
Weiter Augen zu und durch 13:30 Uhr Kuchen, Kaffee oder Eis in einem nahe gelegenen Cafè.

Und ich schwitze so sehr, dass ich nur noch das Handtuch in der Hand habe. Oh, war mir das peinlich. Hochsommerliche Temperaturen waren es nicht, 24º, eigentlich perfekt. Und dick bin ich auch nicht, 55kg bei einer Größe von 160cm.

Und dann saß ich da, vor mir ein Stück Torte, nass geschwitzt, am liebsten im Boden verkriechend, und mit einem mal schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Alle, aber auch alle waren mit Partner und Auto da. Ich allein, mit mir kämpfend, noch die gesamte Heimfahrt vor mir und mir schossen die Tränen in die Augen. Alle waren fröhlich und die meistens würden anschließend noch bei Tochter &Co. zu Hause nett grillen. Ich stand auf und lief hinaus. Ich wollte die Stimmung nicht verderben. Ich wollte nicht die Aufmerksamkeit auf mich ziehen, „die mit ihren Depressionen „… Ich setzte mich vor dem Raum auf einen Stuhl, mir ging es besch…., weinend wollte ich mich am liebsten in ein großes Loch verschwinden lassen. Bloß nicht weiter die Blicke der anderen ertragend.

Das Kaffeetrinken war beendet und einer nach dem anderen kam heraus. Und was soll ich sagen: Keiner, nicht einer, fragte mich, was los ist, warum ich da weinend hocke….

Ja, so ist das mit den Depressionen und der Außenwahrnehmung.

Man soll es nicht glauben, dann kam Gott oder wie auch immer man das nennen mag, mir zu Hilfe. Einer, der nicht mit zum Grillen eingeladen war, fragte mich, ob er mich mit nach Berlin nehmen kann …. Das war so nicht zu erwarten, denn normalerweise wohnt er in A.

Und so bin ich noch von Potsdam bis vor meine Haustüre gebracht worden. Ich war so froh, so dankbar. Nun brauchte ich nur noch meine Hunde wieder vom Hundesitter abholen.

Völlig fertig habe ich mich auf meine grüne Couch fallen lassen.

Auch die ganze Woche, vom Samstag bis heute hat keiner mich gefragt, was los war. Ich weiß nicht, was die anderen gedacht haben, ob es ein „wir-wissen-nicht-was-wir-tun-sollen“ war oder ein „jetzt-zieht-die-hier-auch-noch-ne-show-ab“ – keine Ahnung. Ich habe nichts mehr dazu gesagt. Warum sollte ich auch?

Aber zwei Dinge habe ich doch gelernt.

Zum einen, was meine derzeitigen Leistungsgrenzen sind und zum anderen, wenn gar nix mehr geht, kommt doch von irgendwoher doch Hilfe. Und wenn es „nur“ in Form eines Autos samt Fahrer ist. Ein großes fettes

Dankeschön.

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Heute ist Weltnichtraucher-Tag …

Zwei interessante Kurz-Videos dazu:

 

Jeder ist frei, darüber zu denken, was er mag.

 

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Mal wieder: Die Geschichte zum Mittwoch #29

Nur ein Sperling

Auf der Heimkehr von der Jagd schritt ich durch die Gartenallee, die von dem großen, schmiedeeisernen Tor zum Haus führte. Mein Hund lief vor mir her.

Plötzlich hörte er zu laufen auf und bewegte sich mit jenem eigentümlichen, halb geduckten, lautlosen Gang vorwärts, den Hunde stets annehmen, wenn sie irgendein lebendes Wesen anschleichen.

Ich schaute die Allee hinunter und sah einen jungen Sperling mit gelb umrandeten Schnabel und Flaum auf dem winzigen Köpfchen. Es war aus dem Nest gefallen – ein heftiger Wind schüttelte die Birken der Allee -, hockte unbeweglich auf dem Kies und streckte hilflos seine kaum hervorgesprossenen Flügel aus.

Langsam näherte sich ihm mein Hund, als plötzlich von der nächsten Birke der alte schwarzköpfige Sperling herabstürzte und wie ein Stein gerade vor seiner Schnauze zu Boden fiel. Zerzaust, verstört und mit verzweifeltem, kläglichem Gezeter flatterte er gegen den Hunderachen mit den spitzen Zähnen. Er warf sich über sein Junges, um es zu beschützen, doch sein ganzer kleiner Körper bebte vor Schrecken, das dünne Vogelstimmchen klang wild und aufgebracht.

Als welch riesengroßes Untier musste ihm der Hund erscheinen! Und dennoch hatte er nicht auf seinem hohen, sicheren Ast zu bleiben vermocht.

Eine Macht, stärker als sein eigener Wille, hatte ihn von dort herabgerissen, geradewegs vor den Hund!

Mein Hund blieb starr stehen, wich zurück, als könnte er diese Macht begreifen. Ich rief den Verdutzten zu mir zurück und entfernte mich, Ehrfurcht im Herzen. Ja, ich lächelte nicht darüber! Ehrfurcht empfand ich vor diesem kleinen, heldenmütigen Vogel, vor der überströmenden Kraft seiner Liebe.

Die Liebe, dachte ich, ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Sie allein, allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

Iwan Turgenjew

*     *     *     *     *

Ja, das ist so eine herzzerreißende Taschentuchgeschichte. Nachdem meine Tränen getrocknet waren, habe ich überlegt, ob Spatzen überhaupt „Liebe“ empfinden können. Ich habe herumgegoogelt und nichts dazu gefunden. Ja, über Säugetiere findet man etwas oder auch über die Fortpflanzung von Vögeln, aber „Liebe“, so wie sie  der Iwan Turgenjew beschreibt???

Ja, gut, es soll sicherlich ein übertragenes Bild sein. Aber er beschreibt hier keine Fabel als solches, sondern eigenes Erleben.

Kann jemand etwas dazu sagen?

*    *     *     *     *

Rückwärtsgang ….

https://pxhere.com/de/photo/495774

Gestern wars, da rief J. an.
Gerade jetzt, wo ich wieder in einer Phase des Kämpfens bin.
Locker und frei erzählte er von seinem Geburtstagsfest, wie viele da waren und wie schön es war.
Rums.
Dann kam das, was jeder kennt, der an Depressionen erkrankt ist.
Es reicht ein Wort, ein daher gesagter Nebensatz und es triggert.
Es triggert so sehr, dass sofort die Abwärtsspirale einsetzt.
Da hilft kein vernünftiges Denken mehr, kein „es war doch nicht so gemeint“, kein besseres Wissen … es geht abwärts.
Wut machte sich breit in etwa so:  „Während ich hier ums Leben kämpfe, macht der Herr fröhlich Party“
Und man kommt nicht wieder raus aus diesem Kopfkino.
Es war sofort alles wieder da, die schönen glücklichen Zeiten, aber auch die ganz schlimmen, die aggressiven.
Ich musste gestern Abend zu eine „Notfalltablette“ greifen, damit sich der Knoten im Kopf wieder löst.

Heute Vormittag hatte ich dann die medikamentösen Nebenwirkungen: Ich war schlapp, ich war müde, ich fühlte mich Sch …, war zu nix fähig.

Nachmittag dann der Termin beim Zahnarzt.
Ich habe keine Angst vorm Zahnarzt.
Ich habe schon alles, was ein Zahnarzt zu bieten hat, mitgemacht.
Nun steht wahrscheinlich wieder etwas größeres an.
Er hat entdeckt, dass es unter einer 25 Jahre alten Krone Zersetzungserscheinungen gibt.
Aber das ist nicht schlimm, muss halt eine neue drauf, wenn die Wurzel in Ordnung ist, kommt ein Stift rein.
Kenne ich schon alles gefühlte 100x.

Später zu Hause, ach du Schreck, keine Internetverbindung und kein Fernsehen. Bei letzterem kann ich gut verzichten.
Aber ohne Internet?
Was haben wir nur früher gemacht?

Wie sehr haben wir uns daran gewöhnt, schnell mal etwas zu googeln, oder nach dem Fahrplan der Bahn zu schauen.
Oder nach einer Telefonnummer.
Wann das Paket von Amazon kommt.
Oder eine nette Nachricht an T. zu senden.

Früher hatten wir Duden, Lexikon, Stadtpläne,Telefonbücher, Schreibmaschinen, Postkarten und Telegramme.
Heute haben wir für alles eine App.
Online.
Und stehen völlig hilflos da, wenn irgendeiner auf dieser Leitung steht.
Vier Stunden später war es wieder da, das Internet und die Welt wieder in Ordnung.

Und nochetwas.
Noch eine Rolle rückwärts.
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich mit einem Foto-Lehrgang begonnen.
Nach 4 Wochen habe ich es abgebrochen.
Zu schwierig für mich fand ich.
Außer „Knipsen“ kann ich ja nichts.
Zwischenzeitlich hatte ich noch probiert, mit GIMP allein mir ein bissel Bildbearbeitung beizubringen.
Das klappt auch nicht so richtig.
Ich brauche schon eine Anleitung, die mich systematisch führt.

Und so habe ich gestern angerufen und gefragt, ob ich es denn doch machen kann.
Ja, es ist schwierig für mich.
Aber ich hoffe und wünsche mir so sehr, wieder aufmerksam mit der Kamera nach Motiven zu suchen.
Vielleicht hilft mir das dabei.
Wille, Hoffnung, Motivation – alles da.

Vielleicht bin ich aber auch schon  zu alt für so einen Lehrgang, vielleicht geht es auch nicht mit meinem Dachschaden im Kopf (Durch die Depression kann ich mich nur sehr sehr schwer zu konzentrieren), aber ich möchte es nochmal versuchen.

Und ab jetzt wieder den Vorwärtsgang, wenn auch nur mit Tempo 10.

 

*     *      *     *      *

 

12 von 12 #5

Beliebt bei vielen Bloggern ist, zu Beginn eines Jahres ein Motiv auszuwählen und dies über 12 Monate zu beobachten, das heißt, am Ende jeden Monats wird dieses Motiv vom gleichen Standort aus fotografiert, so dass man am Ende eines Jahres 12 Fotos von 12 Monaten hat, die den Wechsel der Jahreszeiten nachvollziehen. (Ohwei, was ist das für ein Satz. Ich habe ein halbes Glas Wermut getrunken).

Ich habe mich für den Eingang des Botanischen Volksparks entschieden. Und das ist er:

Der Mai ist schon wieder fast zu Ende und ich habe noch gar nicht das Ende-April-Foto eingestellt. Das hole ich sofort nach. Durch meine ganzen „Unpässlichkeiten“ habe ich es immer wieder vor mir hergeschoben, die Foto habe ich aber gemacht.

So sah es heute aus:

Das Grün war schon fast flächendeckend.
Auch wenn auf dem Foto nix Buntes zu sehen ist, es gibt es doch:

und

Keine Ahnung, was das für ein Getier ist, aber es hatte Flügel und flog nach dem Foto von dannen.

April 2018

Und die Tulpen waren am verblühen:

 

Und das waren die bisherigen Fotos:

Ende März 2018

 

 

Mitte März 2018 


Februar 2018

Januar 2018

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Hilfe gesucht

Am Ende meiner Beiträge wird seit jetzt der „gefällt mir“-Button einschließlich der Bildchen nur noch rudimentär angezeigt (auf meinem Notebook).

Tablet und Handy ist alles richtig. Weiß jemand, woran das liegt? Ist es eventuell nur bei mir?

Kann mir jemand helfen?

 

 

 

Fundsache …

Ich habe einen Drucker.
Wie wohl fast jeder, der so ein PC/Notebook/Tablet-Dings hat.
Neben diesen Drucker steht ein Ablagekorb, in dem alles landet, was ich  so hin und wieder mal ausdrucke, weil ich denke, dass muss ich unbedingt auf Papier haben und fix auf den Drucken-Knopf drücke.

Oft bleibt es dabei, wird im Ablagekörbchen gesammelt und wartet darauf, dass es gelesen, sortiert und weiter verwendet wird.

Oft aber schmort so manches Gedruckte, solange dort, bis ich es völlig vergessen habe (und das passiert bei mir ganz fix) und eigentlich auch gar nicht brauche.

Nun heute, in Anbetracht der hohen Außentemperaturen und das damit verbundene Zuhausebleiben (alles, was über 25 Grad ist, ist bei mir jenseits von gut und böse) habe ich mich dem Ablagekörbchen gewidmet und sortiert, die Guten ins Töpfchen, die Schlechten in den Altpapiermüll.

Und aus mir unerfindlichen Gründen fiel mir ein kleines Heftchen in die Hand (siehe Foto), von dem ich nicht weiß, woher es kommt und wie es dahinein  gelandet ist.

Aber ich finde es ganz witzig (logo ist ja ein Witzbuch) und habe mir so gedacht, ich könne ja mal diese kleinen Texte hier teilen.

Es beginnt mit dem Kapitel: Witze mit Urlaubern

Also los:

Panne

Frau Schmitt steht neben einem alten Wagen auf dem Randstreifen an der A31 auf dem Weg nach Ostfriesland. Niemand hält, alle haben es eilig, an die Küste zum Fährschiff zu kommen. Schließlich stoppt ein Polizeiwagen. „Was halten Sie hier an?“ fragt der junge Polizist, als er aussteigt.
„Ich habe eine Reifenpanne! Kann aber den Ersatzreifen nicht montieren.“
„Einen Augenblick,“ sagt der Beamte,“ich mache das für Sie!“
Seien Sie aber recht leise, auf dem Rücksitz schläft mein Mann!“

Quelle: „De Utroopers’s kleines Buch vom ostfriesischen Witz2“

 

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