Das Beste von gestern 12. August 2017

Freitagabend 18.00 Uhr.
Ich sitze auf meinem grünen Sofa und denke mir so, dass es doch schön wäre, wenn ich meine Kamera mit ins WLAN-Netz aufnehmen würde.
Da fällt die Stöpselei weg.
Wer weiß, wie lange die Gummi-Abdeckung das viele auf und zu durchhält.

Gedacht, getan.
Ich rufe im Menü die WLAN-Verbindung auf, die mir dann sagt, ich solle an meinem Router die WPS-Taste drücken.

Wo bitte ist die WPS-Taste???
Ich erhebe mich von meinem grünen Sofa, setze mich neben dem Router auf den Boden und nehme ihn in die Hand.

Ich kann nur ein klitzkleines Knöpfchen entdecken, wo WPS/Reset dran steht.
Aha.
Todesmutig drücke ich drauf.
Und? Und? Und?
Nichts.
Die Kamera zeigt an, dass sie sucht und sucht und sucht und irgendwann sagt, dass sie kein Laptop findet.
Nun gut, wenn eben nicht, dann nicht.

Und dann PANIK: Die Internetverbindung ist weg!
Überall weg! Alles offline, mein Laptop, mein tablet, mein Handy!
Ich drücke verzweifelt auf alle Knöpfe am Router.
Es bleibt weg.

Wo ist die Bedienungsanleitung vom Router?
Ich suche aufgeregt in der Schublade, wo alle Bedienungsanleitungen liegen.
Nichts.
Wo zum Teufel hatte ich sie im ganzen Umzugschaos hingepackt?
Sch….

Ich schicke meiner Tochter eine Nachricht: Ist der Beinahe-Schwiegersohn zu Hause, ich brauche Hilfe, sofort!!!
Sie antwortet schnell: A. ist unterwegs kommt erst nach 22 Uhr, er könnte dann erst morgen Vormittag…

Wie soll ich bis zum nächsten Vormittag ohne Internetverbindung überleben?
Wie soll ich einschlafen, wenn ich nicht das youtube-Video mit der Schlaf-Hypnose hören kann?
Kurz nach 22 Uhr kam die Nachricht, Beinahe-Schwiegersohn kommt nicht am Vormittag, sondern erst am Abend.

Noch länger.
Dann kann ich doch mein Autogenes-Training-Video am Mittag auch nicht hören.
Verzweiflung pur.

Ich suche noch einmal den Schub mit den Bedienungsanleitungen durch.

Ich habs gefunden!
Die Anleitung.
Ooooh. Ich hatte doch die WPS/Reset-Taste gedrückt.
Danach muss der Router neu konfiguriert werden.
Ich soll eine CD in den Laptop einlegen.
Ich habe aber keine CD!!!

Ich gebe es auf und gehe ins Bett.

Und ja, ich konnte schlafen.
Auch ohne Einschlaf-Video.

Heute Morgen nehme ich mir den Router noch einmal in die Hand.
Wieso sind eigentlich alle Lämpchen aus?
Doch wenigstens das Lämpchen für Power müsste doch leuchten?
???

Ich überprüfe die Steckverbindungen.
Aha, ein Stecker etwas rausgerutscht.
Ich stecke ihn wieder richtig hinein und, und, und, ….

Da ist sie doch wieder: MEINE INTERNETVERBINDUNG IST WIEDER DA!!!

Beim Suchen der WPS-Taste hatte ich doch den Router in die Hand genommen und etwas daran gezogen, dass der Stecker sich etwas gelockert hat.

Uff. 

Gerade mal noch gut gegangen, das Mittags-Video ist gesichert.
Ich habs überlebt, 12 Stunden ohne Internet!!!

Und ich werde von nun an weiter meine Kamera an den Laptop mittels Strippe anstöpseln.
Noch einen WLAN-Versuch starte ich nicht.

60 Jahre, Frau und blond, mehr muss man dazu nicht sagen.

 

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Rosenzucht nach Maddin-Art

Hatte ich doch neulich hier die Aldi-Rosen gelobt, wie zufrieden ich mit ihnen bin.
Maddin hatte darauf kommentiert, dass ich bei den verblühten Rosen Blätter und Blüten abschneiden und die Stiele in feuchten Sand stecken könnte.
Mit ein bisschen Glück würden dann neue Aldi-Rosen daraus und ich kann 1,99€ sparen.(Nein, das mit dem Sparen hat er nicht gesagt, nur das mit dem Glück)

Das habe ich heute getan.
Allerdings nur mit einer Rose, weil ich nur einen Blumentopf hatte und ich mich auch ehrlicherweise nicht getraut habe, mehr Sand aus der Buddelkiste zu klauen.
Und nun werde ich abwarten.

Wie lange muss ich eigentlich warten, um zu sehen, ob es etwas wird oder nicht?
Ich kann ja nicht jede Woche den Stengel rausziehen und nachschauen?

 

Iss doch hochspannend, gell?

                                   

 

See the bigger picture J26

Heute also wieder „see bigger picture day“, meine Kinder-Karten-Foto-Aktion.

Diese Woche war die Aufgabe:

Fotografiere Linien und Flächen so, dass sie einen Buchstaben oder Zahl bilden und zeigen.

So einfach wie sich das liest, war es gar nicht.
Und falls jemand nicht so recht sehen kann, was ich in meiner Phantasie gesehen habe, habe ich das Zeichen mal doch lieber ins Bild mit eingefügt.
Ein Lieblingsmotiv, dass ich in meinem Kopf hatte, habe ich nicht gefunden.
Leider.
Da ich diese Karte aber wieder zurück zu ihren Kartengeschwistern stecke, werde ich sie eines Tages wieder ziehen und vielleicht dann dieses Lieblingsmotiv auch finden.

Nun das Ergebnis für heute:

 

 

 

 

So gehts natürlich auch 🙂

 

Und nun die neue Karte mit der neuen Aufgabe:

 

Also wie ich das nun machen soll … darüber muss ich erstmal nachdenken.
Wenn ich eine Röhre vor die Kamera halten soll oder einfach durch die Finger fotografieren, brauche ich eine Hand.
Mit der anderen kann ich die Kamera festhalten.
Nun fehlt mir noch die dritte Hand, die auf den Auslöser drückt.

Wer kann mir mal bitte eben für diese Woche seine Hand ausleihen???

 

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Das Foto von heute 9. August 2017 und die Hängeohrziegen

Am Freitag soll es regnen.
Sagt wetteronline.
Da freitags immer mein „Kaffee-und-Kuchen-im-Botanischen-Volkspark-Ausflugstag“ ist, habe ich ihn einfach auf heute vorgezogen.
Ich war aber nicht im Botanischen Volkspark, weil … da gibts nur Freitag, Samstag, Sonntag Kaffee und Kuchen.
Mittlerweile mag ich dieses gemütliche im Freien sitzen und meinen Milchkaffee schlürfend so sehr, dass ich heute eben wieder in den Tierpark gefahren bin.
Und dieses Mal bin ich nicht alles abgelaufen, sondern habe mich vor einer Anlage ganz bequem auf einer Bank im Schatten niedergelassen und habe „Tiere geguckt“ …

 

 

 

 

Da die Tiere wirklich sehr weit weg waren, bin ich ein bisschen stolz, sie soweit heranzoomen zu können, dass man sie richtig sehen konnte und die Bilder auch noch scharf sind dank meiner 100€-Medion-Kamera.

Und nun bin ich trotzdem ganz schön geschafft.
Eine Stunde mit den Öffis durch die Stadt bei der Wärme und den vielen Menschen strengt an, aber die kurze Auszeit bei den Hängeohrziegen war es wert.

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

pixabay.de

Ein Bischof lernt beten

Als das Schiff des Bischofs für einen Tag an einer fernen Insel anlegte, beschloss er, diesen Tag so gut wie möglich zu nutzen.
Er schlenderte am Strand entlang und traf drei Fischer, die ihre Netze flickten.
In Pidgin-Englisch erklärten sie ihm, dass sie vor vielen Jahrhunderten von Missionaren christianisiert worden waren. „Wir Christen!“ sagten sie und zeigten stolz auf sich.
Der Bischof war beeindruckt.
Kannten sie das Vaterunser?

Davon hatten sie noch nie gehört.
Der Bischof war schockiert.
Wie konnten diese Männer behaupten, Christen zu sein, wenn sie nicht etwas so Grundlegendes wie das Vaterunser kannten?

„Was sagt ihr also, wenn ihr betet?“

„Wir heben die Arme gen Himmel. Wir beten: ‚Wir sind drei, du bist drei, sei uns gnädig.'“

Der Bischof war bestürzt über dieses primitive Gebet.
So verbrachte er den ganzen Tag damit, sie das Gebet des Herrn zu lehren.
Die Fischer lernten schwer, aber sie strengten sich an, und ehe der Bischof  am nächsten Tag die Segel setzte, hörte er befriedigt, wie sie das ganze Gebet fehlerfrei aufsagten.

Monate später passierte das Schiff des Bischofs zufällig wieder die Inseln.
Als er auf dem Deck betend hin und her ging, erinnerte er sich mit Freuden daran, dass es auf jener fernen Insel drei Männer gab, die  dank seiner geduldigen Bemühungen nun korrekt beten konnten.
Als er gedankenverloren aufblickte, sah er im Osten einen hellen Fleck.
Das Licht kam auf das Schiff zu, und als er Bischof verwundert hinsah, erkannte er drei Gestalten, die sich auf dem Wasser dem Schiff näherten.
Der Kapitän stoppte, alle Matrosen beugten sich über die Reling, um das erstaunliche Ereignis zu sehen.

Als sie so nahe waren, dass man sie verstehen konnte, erkannte der Bischof seine drei Freunde, die Fischer.

„Bischof!“, riefen sie, „wir sind froh, dich zu sehen. Wir hören, dein Boot an der Insel vorbeifahren, wir schnell schnell kommen, dich zu treffen.“

„Was wollt ihr?“, fragte der Bischof ehrfürchtig.

„Bischof“, sagten sie, „wir so sehr traurig. Wir vergessen schönes Gebet. Wir sagen: Unser Vater im Himmel geheiligt sei dein Name. dein Reich komme …, dann wir vergessen. Bitte sage uns ganzes Gebet nochmal.“

Demütig sagte der Bischof: „Geht nach Hause zurück, gute Leute, und sagt wenn ihr betet: ‚Wir sind drei, du bist drei, sei uns gnädig!“

(Quelle: „365 Geschichten, die gut tun“ Anthony de Mello, S. 150)

 

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Ein Besuch beim Elefantenfuß und alles ist gut …

Heute Nachmittag hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin.
In dem Wartezimmer saßen bereits 2 Patientinnen.
Eine davon doch sehr, sehr alt und im Rollstuhl.
Wir kamen so ins Reden über Grünpflanzen, weil die ältere Patientin auch (wie ich beim letzten Mal) einen Senker von dem Affenbrotbaum haben wollte.

Und plötzlich zeigte sie auf eine Pflanze im Wartezimmer und sagte: „Das dort ist doch ein Elefantenfuß!“

Ääähm. Weeiiiß nicht.
Was ist denn ein Elefantenfuß?
Wo ist denn hier ein Elefant? Oder ein Fuß von ihm?
Die andere Patientin und ich zückten flugs das Handy, schnell gegoogelt und, und die Pflanze sieht tatsächlich etwas aus wie eine Elefantenfuß-Pflanze.
Die Blätter sind nicht so üppig, auch unten etwas braun, aber es könnte  hinkommen.
Und so wird man selbst im Wartezimmer etwas schlauer, man solls nicht glauben.
Auf Krankenkassenkosten.

In der Sprechstunde musste ich natürlich meine Verunsicherung über diese Kreuzchen-Diagnose-Verfahren von Herrn M. erzählen.
Die Pschychiaterin kennt mich seit über 10 Jahren.
Sie kennt mich wirklich, auch weil wir schon oft privat gequatscht haben, wenn es mir gut ging und lediglich die Chipkarte durchgezogen werden musste.

Ja, ich hatte eine richtig schwere Depression.
Aber ich habe soviel allein geschafft, habe mich allein mit Hilfe der Medikamente herausgebuddelt und sooo viel geschafft.
Sagt sie.
Hat nochmal mit mir zusammen alles aufgezählt.
Ich kann wirklich stolz auf mich sein und hat mir sinnbildlich auf die Schulter geklopft.

Und das mit den Zwangshandlungen … Sie erlebt mich so, dass ich ein sehr strukturierter Mensch bin, der klare Grenzen und Linien braucht und ein Ding nach dem anderen erledigt, sozusagen das Gegenteil von chaotisch.
Nein, kein übertriebener Ordnungsfreak, nur ein Mensch, der sein Leben gern geordnet haben möchte, der Termine einhält, wenn er „ja“ sagt, dass er auch „ja“ meint, der in seiner Steuererklärung alles korrekt an gibt und den Müll trennt.

Und das alles ist nicht negativ, eher positiv besetzt.
Das sieht sie so ohne Kreuzchen-Zettel.
So bin ich eben als Mensch, das macht mich aus.
Und in diesem Sinne sind bestimmt die Zwangshandlungen gemeint.

Sie selbst läuft jeden Tag nach Praxisschluss ganz bestimmt noch mal zurück und überprüft, ob auch alles abgeschlossen ist.
Manchmal auch zweimal.
Das sind auch Zwangshandlungen und sie weiß nicht, wie ein Kreuzchen-Test bei ihr ausfallen würde.
Aber sie muss es machen, wegen der ganzen Patientenakten und auch wegen Medikamente.
Da muss sie sicher sein, dass alles korrekt abgeschlossen ist.
Ja, sie ist eine tolle Ärztin.

Als ich ihre Praxis wieder verließ, ging es mir wieder gut.

Vielen Dank an sie!

 

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Das Foto von heute 8. August 2017

Nachdem ich gestern so einen lausigen Tag hatte, mache ich heute mit „Freu- und Dankesübungen“ weiter.

Und was ist da heute morgen besser geeignet als die gelben Rosen auf meinem Tisch?
Wer mich kennt, weiß, dass ich gelbe Blumen liebe.
Diese Rosen hier habe ich am Freitag bei Aldi gekauft.
Heute ist Tag 5 und sie sehen noch total gut aus.
Ohne Chemiezeugs in der Vase.

Bei diesen Billig-Rosen in den Supermärkten für 1,99€ habe ich immer schlechte Erfahrungen gemacht.
Meist hängen sie schon am nächsten Tag die Köpfe.
Anders bei Aldi.
Nun schon zum 2. Mal, dass ich sie dort gekauft habe und es einfach tolle Qualität war.

Da sage ich jetzt mal Danke an Aldi (Nord), an die Produzenten („Gärtner“ wäre besser, aber ich mache mir keine Illusionen, dass dieses hier glücklichen Rosen sind, die liebevoll in einem wunderschönen kleinen Garten wie bei Maddin heranwuchsen, sondern in einem riesigen Produktionsbetrieb) …

Ach nein, das will ich nicht schreiben, dann müsste auch noch das Dankeschön an die Transporteure gehen.

Dazu fallen mir dann riesige Transportfahrzeuge auf den Autobahnen ein, naja ihr wisst schon, die Sache mit dem Diesel, die ganzen Konzerne, deren Bosse sich dickes Geld verdient haben und nun die gesamte Dieselauto-fahrende-Menschheit ins Unsichere katapultiert haben.

Also bleibe ich bei meinen Rosen auf dem Tisch und dem Dankeschön an meinen himmlischen Vater, der sich ja erst dieses ausgedacht hat (von Dieselfahrzeugen und Konzernbossen steht nix im Garten Eden)

 

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Blitzlicht #3

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Das letzte Mal hatte mir Herr M. vier Fragebögen zum Ausfüllen mitgegeben.
Drei davon sind Kreuzchen-Mach-Bögen und einer, in dem man selbst die Fragen formuliert.
Letzter war mehr die Biografie, die drei anderen der gegenwärtige Zustand.
Alles in allem sehr umfangreich, ich habe bestimmt 4 Stunden daran gesessen.

Heute die Auswertung.
Lauter Zahlen, Diagramme, Punkte.
Alles erklärt, erläutert, nachgefragt.

Wichtigste Aussage war, dass ich anhand der ganzen Pünktchen, eine SCHWERE Depression habe. (Alles, was oberhalb von 27 liegt, ist „schwer“, ich habe 33)

Das hat mich erschreckt.
Ich dachte, da bin ich durch, ich habe die schlimmen Tage hinter mir…
Das ist die Erkenntnis, die ich heute aus der Stunde mitnehme.
Nicht viel, ich weiß, aber ich sehe auch ein, dass ich für den Therapeuten ein fremdes Menschlein bin und er sich einen Überblick verschaffen muss, worauf er sich einlässt.

Drei Punkte waren es, die behandlungsbedürftig seien:
die Depression, die Sozialkontakte und (Ganz, ganz, ganz neu für mich und nicht für mich erkenntbar), ZWANGSSTÖRUNG.
Huch, was ist denn das?
Nun ja,nachdem das alles besprochen und bepunktet wurde, geht es das nächste Mal hoffentlich ans Arbeiten.

Eigentlich wollte ich bei dem „Blitzlicht“ nur 1,2 oder 3 Sätze schreiben, eben wie ein Blitz.
Dann hieße der Blitz:

Auswertung Fragebögen, Ergebnis: schwere Depression, sozial gestört und unter Zwangshandlungen leidend.

Klingt das nicht furchtbar?
Das soll ich sein?
Wer will denn mit so einem Menschen etwas zu tun haben wollen?
So kurz auf den Punkt gebracht, zieht es mich noch mehr runter.
Hm.

Ich dachte: die schwere Phase der Depression ist vorbei, ich gehe in die Selbsthilfegruppe, ab und zu zum Offenen Treff und in die Frauengruppe (gut persönliche Kontakte haben sich da bisher noch nicht entwickelt) und Zwangstörungen? Ich gehe mich doch nicht 3x täglich duschen oder knabbere an meinen Fingernägeln? Ich habe auch keinen Putz- und Ordnungsfimmel.

Aber gut, ich werde sehen, wie es weitergeht.

 

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Das Beste von heute 6. August 2017

Um es heute mal kurz zu machen, bin ein bissel fisselig: der Fernseher ist kaputt.
Nun bin ich keine Viel-Fernseherin, abends manchmal, Tagesschau und so.
Ich könnte auch ganz gut ohne leben, aber es macht mich eben fisselig, wenn dieses Gerät da steht, ich die Tagesschau sehen wollte und nix geht.

Ja, ich weiß, es gibt Internet und wer guckt heutzutage schon die Sendungen, wenn sie gerade laufen.
Kann man alles in der Mediathek angucken oder youtube oder streamen oder weiß der Geier, was es sonst noch so alles gibt.
Weiß ich.
Aber das Ding steht nun  mal da und hat gefälligst zu laufen, wenn ich es will.
Sonst bräuchte es ja nicht dort zu stehen.
Soll heißen, ich bin etwas übel gelaunt und deshalb nur kurz:

Gemeinde-Kaffee war gut

Gemeinde-Kuchen auch

Der neue Gemeinde-Prediger auch (besser als der Alte)

Alles ein dicker Grund dafür zu danken:

DANKE

Und spätestens morgen früh kann ich auch dafür danken, dass der Fernseher kaputt ist.
Aber heute, heute  maule ich rum.
Punkt.

 

                               

 

Das Beste von heute 5. August 2017

Das Beste von  heute war: Ich habe NICHTS gemacht.
Und das tat gut …
Für heute Nachmittag war Kaffee und Kuchen im Garten geplant.
Aber …

So sah meine Fensterscheibe aus….

Nun habe ich mich auf mein Sofa gesetzt eine Inga-Lindström-Schnulze angeschaut und stundenlang mit meiner Kamera herumgespielt, um dahinter zu kommen, was welche  Einstellungen bewirken.
Mit dem Ergebnis, dass ich es immer noch nicht weiß.

Diss ist eine Aldi-Rose, die bei mir auf dem Tisch steht und Testobjekt Nr. 1 heute war.
Gerade eben erklärte mir Gerhard, dass der manchmal entstandene verschwommene Hintergrund von der größeren Brennweite beim Heranzoomen kommt.
Gut, ich versuche es jetzt noch ein letztes Mal:

Dieses Igelkind sitzt nur unweit meines Sofas und habe es herangezoomt.
Und? Und? Und? Kein verschwommener Hintergrund.
Was heißt das jetzt?
Ich mache weiter wie bisher.
Ohne perfekt sein zu können (müssen), knipse ich weiter bunt durch die Welt und freue mich, wenn ein paar Fotos ganz zufällig gut werden und ich sie hier in den Blog stellen kann.

Und genau das bekommt heute mein Dankeschön.

  • Danke, dass ich mit der Kamera heute nicht weiter gekommen bin. Wahrscheinlich käme dann mein Perfektionismus durch und ich hätte nur noch supersupersuper tolle Fotos machen wollen. So nehme ich es wie es kommt und behalte meine Freude.
  • Danke, dass es heute geregnet hat und ich einfach mal einen Sofa-Tag machen konnte. Es hat mir gut getan. Morgen Nachmittag gehe ich wieder raus. In der Gemeinde fängt ein neuer Prediger an, diesen möchte ich mir sehr gern anhören.
  • Danke auch für meine Tochter, die heute Vormittag die Klo-Brille wieder festgeschraubt hat, nachdem ich gefühlte Stunden davor gehockt habe und es mir NICHT gelungen ist, diese doofe Plastikschraube festgedreht zu bekommen. Meine Tochter hatte seinerzeits die Erstinstallation vorgenommen und kannte wohl das Prinzip. Oder sie hat die Brille hypnotisiert, dass sie vor Schreck erstarrt ist.
  • Danke auch an meine Waschmaschine bzw. dessen Erfinder, der Herr Miele, sie hat heute meine Wochenwäsche gewaschen und getrocknet, während ich faul auf meinem grünen Sofa saß. Nur das Aufhängen müsste sie noch üben.
  • Danke auch an den Kreml. Denn ohne ihn hätte ich heute Nachmittag nicht 500ml Moskauer Eis futtern können. Eigentlich wollte ich ja Eis von jetzt ab nur noch selbst herstellen (auch damit in meinem Kühlschrank kein Eis gebunkert ist, das ich dann wieder sofort vernichten muss). Die Hürde zum Selbstmachen ist dann höher als Kühlschranktür auf. Aber ich konnte gestern bei Netto nicht an der Eistruhe vorbei, ohne so eine Eispackung mitzunehmen. Ich liebe Moskauer Eis oder Softeis oder Schokoeis mit Eierlikör oder das Eis von McDoof oder, oder, oder …

Und nun verbringe ich den letzten Rest des Tages … ja, wo denn? … auf meinem grünen Sofa!

 

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