Mein Seelenfutter 25.02.2019

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Ein Bauer ist zu einem Festessen in der Stadt eingeladen.
Verwundert erlebt er die heiße Schlacht am kalten Büfett.
Er sieht, wie die feinen Herrschaften sich die Teller füllen und einfach zu essen beginnen. Er bedient sich auch, setzt sich zu Tisch und spricht erst ein Dankgebet.
Sein vornehmer Nachbar lächelt milde und sagt: „Seid ihr auf dem Lande noch so altmodisch, dass ihr zu Tisch betet?“ —
„Nein, nicht alle!“, erwidert der Bauer.
„Sicher nur die Alten und Rückständigen“, fragt der Mann weiter.
„Das nicht“, erwidert der Bauer, „ich habe im Stall zwanzig Säue und hundert Ferkel, die fressen alle so, aber was bei uns Mensch ist, dankt Gott für die guten Gaben!“

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und 
seine Güte währet ewiglich.
Psalm 196:1

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runbde“, Axel Kühner)

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