Mein Seelenfutter 15.1.19

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Ehrlich und klug

In der Not- und Hungerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren Nonnen aus einem Kloster in Trier ab und an in das nahe gelegene Luxemburg, um für sich und die Bedürftigen Lebensmittel zu besorgen, die es damals in Deutschland nicht gab.
Neben den Grundnahrungsmitteln besorgten sie sich hin und wieder auch Bohnenkaffee, der einen besonderen Wert im Tauschhandel hatte.
Diesen Schatz verstauten sie in ihrer weiten Ordenstracht, indem sie die Päckchen unter die Arme klemmten.
Einmal gerieten sie in eine Zollkontrolle und der Zöllner fragte die Nonnen streng, ob sie etwas eingekauft und zu verzollen hätten.
Eine der Nonnen sagte ganz offen: „Ja, wir haben mehrere Pfund Kaffee eingekauft. Den haben wir unter den Armen verteilt!“
Die Nonnen durften ungehindert weiterreisen.

*   *   *   *  *

Denn Jahwe hat die Wege des Menschen im Blick,
auf seine Pfade gibt er Acht.

Sprüche 5:21

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

 

 

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