Mein Seelenfutter 13.02.2019

pixabay.com

In der Vorweihnachtszeit möchte der kleine Tobias seiner Mutter in der Küche helfen.
Beim Ausräumen der Spülmaschine greift er unglücklich in ein scharfe Messer und aus dem Finger blutet es heftig.
Tobias schreit und die Mutter drückt schnell ein sauberes Tuch auf die Wunde.
Aber der Junge will sich gar nicht beruhigen und trösten lassen.
Die Mutter redet dem Jungen zu: „Gleich hört es auf zu bluten und der Schmerz lässt nach, du bekommst einen schönen weißen Verband und Gott wird helfen, dass es heilt!“
Noch schluchzend fragt Tobias nach: „Muss ich zu ihm rauf oder kommt er runter?“ –
„Nein, Weihnachten feiern wir doch die Geburt Jesu, und am Heiligen Abend zeige ich dir Gottes Haus.“
Weihnachten gehen sie alle zusammen in die Kirche und beim festlichen Abendessen danach betet Tobias: „Lieber Gott, ich war heute in deinem Haus, ich muss sagen, du wohnst sehr schön!“
Als er nach einem langen, fröhlichen Abend schlafen geht, ruft er ins Wohnzimmer zu seinen Eltern: „Ich spreche gleich mein Abendgebet, braucht ihr noch irgendetwas?“

Wenn ihr nicht umkehrt und
werdet wie Kinder, so werdet ihr
nicht ins Himmelreich kommen.
Matthäus 18:3

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

*   *   *   *   *

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: