Mein Seelenfutter 01.02.2019

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Ein Bäcker bezog vom Bauern Butter und lieferte dafür an den Bauern Brot.
Nun schien es eines Tages dem Bäcker, dass die Butterstücke, die drei Pfund wiegen sollten, immer leichter würden.
Seine Waage gab ihm recht und er verklagte den Bauern.

In der Gerichtsverhandlung meinte der Richter zum Bauern: „Ihre Butterstücke haben nicht das vereinbarte Gewicht von 3 Pfund!“ –
„Das ist ausgeschlossen, Herr Richter, ich habe die Butterstücke genau abgewogen!“ –
„Vielleicht stimmen Ihre Gewichte nicht“, meinte der Richter.
Der Bauer war erstaunt: „Was für Gewichte, ich habe keine Gewichte!“ –
„Aber womit wiegen Sie denn?“ –
„Das ist ganz einfach, Herr Richter, und auch gerecht. Sehen Sie,ich bekomme mein Brot vom Bäcker, so wie er meine Butter von mir. Und so ein Laib wiegt 3 Pfund. Nun, da lege ich sein Brot auf die eine Seite der Waage und auf die andere Seite meine Butter und tariere es genau aus.“
Sprach’s und zog ein „Dreipfundbrot“ aus dem Beutel.
Der Richter wog genau nach, und die Butter war haargenau so schwer wie das Brot.
Der Richter lachte, der Bauer lächelte und der Bäcker grollte.
Der Bauer wurde freigesprochen und der Bäcker mit seiner Kkage abgewiesen.


Eine falsch eingestellte Waage verabscheut der HERR,
aber er freut sich, wenn die Gewichte stimmen. 

Sprüche 11:1

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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3 Gedanken zu “Mein Seelenfutter 01.02.2019”

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