Mein Freund der Baum #7

Heute Mittag hatte es tatsächlich 2 Stunden nicht geregnet und ich bin mit meinem Hundemädchen eine richtig große Tour gelaufen.

Und zum ersten Mal seit gefühlt 100 Monaten bin ich wieder bewusst gelaufen im Jetzt und Hier.
Ich habe meine Hosentaschenkamera mitgenommen und habe gezielt nach Baummotiven ausgeschaut.

Das habe ich sooo lange nicht gemacht und mir wurde bewusst, wie schlecht es mir in den letzten Monaten wirklich ging.
Ich habe irgendwie nur funktioniert.
Habe alles gemacht, weil es eben gemacht werden musste, ohne wirklich dabei zu sein.
Irgendwie.
Richtig erklären kann ich es auch nicht.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich es bemerkt habe.
Hey, es wird besser!
Ja, ich hatte auch geknipst, aber ohne innere Beteiligung, ohne diese Freude am Detail.
Wie abgestumpft
Es ist schon komisch, dass ich das erst im Rückblick erkenne.
Und ich erinnere mich an die Zeiten von etwa 2 (?) Jahren, als ich bewusst loszog mit den Hunden auf der Suche nach Motiven, wie gut es mir getan hat.
So gut, dass ich einen Fotokurs machen wollte.
Wo bin ich abgebrochen?
Mit dem Wegzug meiner Tochter?
Ich kann es nicht sagen.
Aber jetzt, wo ich erkenne, hilft es mir auch vielleicht auch wieder, mich herauszubuddeln.
Vielleicht, ja vielleicht, werde ich meine „Baumserie“ weiterführen.
Vielleicht.

 

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