GIMP – Lektion 8 – Ich lerne die digitale Bildbearbeitung

Am 31. August habe ich begonnen, mit einem Übungsbuch für GIMP mich so langsam in die digitale Bildbearbeitung einzuwurschteln.

Das Buch enthält 32 Lektionen, die ich bisher so „nebenbei“ an die Beiträge für „The bigger picture“-Karten angehängt habe.

Nun bin ich inzwischen bei Lektion 8 angelangt und die Praxis hat gezeigt, dass ich ganz schön zu kämpfen habe, vieles nicht wirklich verstehe, weil die Beschreibung grottenschlecht ist.

Aber einmal angefangen, möchte ich mich hier durchbeißen, in der Hoffnung, etwas Brauchbares für mich und meine Foto zu lernen.

Da es dann doch einen größeren Umfang als gedacht, hat, habe ich es nun wieder von den „The bigger picture“ abgehangen und eine neue Serie draus gemacht.

Es geht nun unter der Überschrift GIMP- Ich lerne die digitale Billdbearbeitung weiter.

Und das gab es bisher:

  1. Lektion: Änderung der Druckauflösung
  2. Lektion: Änderung der Bildgröße
  3. Lektion: Verschiedene Dateiformate
  4. Lektion: Zuschneiden eines Bildes
  5. Lektion: Erste Schritte – Auswahlen und Bildoptimierung
  6. Lektion: Montage von Text und Grafik
  7. Lektion: Entwurf eines Websitemenues

Nun also jetzt und hier mit Lektion 8: Anlegen einer Schnellmaske

  1. Zu Beginn ein vorgegebenes Bild downloaden:

 

2. Im Werkzeugkasten auf das kleine Lasso klicken und grob am Rande der Blüte Markierungspunkte setzen. Ist man um die ganze Blüte, setzt sich die Ameisenlinie.

 

 

3. Links unten, neben dem Scrollbalken am unteren Rand des Bildfensters ist ein unscheinbares Viereck. Klickt man drauf, hat man nun die erste Schnellmaske erzeugt.

4. Mit der „Lupe“ lässt sich nun die Blüte ganz groß machen und man kann mit dem Pinsel bis zum richtigen Rand die Blüte weiter ausmalen … Dazu muss im Werkzeugkasten die Vordergrundfarbe weiß und die Hintergrundfarbe schwarz sein. (Was passiert, wenn die Farben anders sind? Keine Ahnung, ich habs nicht ausprobiert)

5. Zurück in der Originalgröße ist die Blüte jetzt perfekt ausgemalt.

Und nun ist diese Lektion 8 zu Ende. Was man nun damit machen soll und wozu das Ganze gut ist, davon wird NICHTS gesagt. So bleibt bei mir das Gefühl zurück: Und was nun?

Für mich hab eich jetzt etwas weiter herumgespielt, sicherlich nicht korrekt, aber ich wollte der ganzen Sache wenigstens einen Sinn gegeben.

6. So habe ich das kleine Kästchen für die Schnellmaske wieder deaktiviert und das Ergebnis bekommen:

Hier ist nun die Blüte mit der Ameisenlinie genau eingerahmt (auch wenn man es auf diesen Bild nicht sieht)

7. Nun habe ich diese Blüte einfach ausgeschnitten und als neue Datei wieder eingefügt.

8. Dann das Ganze habe ich dann auf mein Desktop exportiert und sah dann so aus:

9. Was macht man nun mit so einem schwarzen Dings? Also habe ich eine ganz neue Datei erstellt, jungfräulich und auf diesen weißen Hintergrund die Blüte eingefügt:

10. Nun habe ich das ganze als Bildschirmfoto abgespeichert und mit einem anderen Programm einfach ringsherum abgeschnitten:

Wozu denn nun das alles? Ich weiß es nicht?

Alle, die wirklich bis hierher gelesen haben und so sich so ein winziges bissel in Bildbearbeitung auskennen, lachen sich bestimmt halb tot.  Macht mir aber gar nichts. Wenn es denn jemand gibt, kann jetzt seine Lach-Tränchen abwischen und mir vielleicht sagen, wozu ich das alles brauche? Vielleicht als weißes Schild mit etwas Ausgeschnittenen aus einem großen Bild für ein Logo oder so???

Nugut. Die nächste Lektion ist: Anlegen und Bearbeiten einer Ebenenmaske 

Ich mache tapfer weiter! Und ich habe großes Verständnis dafür, wenn das so gar keinen interessiert. 

 

*     *     *     *     *

 

11 Gedanken zu “GIMP – Lektion 8 – Ich lerne die digitale Bildbearbeitung

  1. Ich finde das schon interessant. Ich werde das auch mal ausprobieren, wenn ich gaaaanz viel Zeit habe. Es ist doch schön, so etwas zu können und vielleicht fällt Dir eines Tages ein, wozu Du das brauchen könntest. Kalendergestaltung? Fotokunstbuch? Postkarten?

  2. Hallo Weena,
    nun ich bin sehr dankbar für deine Informationen zu GIMP. Hatte es mir am alten PC auch heruntergeladen und bin über Schrift im Bild nicht weiter gekommen.

    Wozu das gut sein soll? Ich denke, da hast du dir selbst doch eine Antwort gegeben. Aus einem Foto von Stiefmütterchen hast du eine Blüte extrahiert und ein schönes Billet-Foto gezaubert. Wenn das nicht super ist?!!

    • Oh, das freut mich jetzt aber. Bis jetzt eben dachte ich, dass so ein Post keinen Menschen interessiert und ich es nur für mich mache. Was auch wichtig für mich ist, um dran zubleiben und den ganzen Bildbearbeitungkram nicht in die Ecke zu werfen. Aber wenn es denn jemand gibt, der es auch liest und noch viel besser, es interessant findet, was will das Bloggerherz noch mehr!
      Liebe Grüße
      Weena

  3. Du hast einen Teil von einem Bild ausgeschnitten und kannst jetzt einen anderen Hintergrund wählen. Manchmal möchte man den Hintergrund ja nicht haben der auf dem Foto zu sehen ist.

  4. Ich bin zwar nicht der Supererklärer, aber ich probier es mal.
    Eine Maske ist so etwas wie eine Schablone.
    Schwarz-weiß bestimmt, was weggeschnitten wird, und was behalten wird.
    Du kannst damit einzelne Elemente ausschneiden (freistellen) und in andere Bilder hineinkopieren, ohne dass ein störender Hintergrund mitkopiert wird.
    Du kannst damit auch Bilder verbinden, z. B. durch Transparenz, oder einen weichen Rand einbauen, nur für die Blüte, oder mit der Farbgestaltung spielen, indem du unterschiedliche Ebenen verbindest. Du kannst einen Rahmen für einen Bildteil basteln, und dabei noch gewisse Überschneidungen zulassen.
    Du kannst Filter nur über einen Teil des Bildes laufen lassen und und und.

    Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.

    LG, gann

    • Ich beginne zu ahnen, was man so alles machen kann. Und es ist auch spannend, ob und wie ich das verstehen und gebrauchen werde.
      Meine alten grauen Gehirnzellen werden noch ganz schön strapaziert werden.
      Aber die dunklen Winterabende fangen ja erst an 😉

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