Ihre PHP-Version ist veraltet …

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Dies schrieb mir der Provider meines Blogs in einer Mail vor einigen Wochen.
Deshalb müssten die fleißigen Techniker ab den 1.1.2019 das backup meines Blog ganz dolle aufwendig per Hand erledigen.
Und das kostet.
5,33€ pro Monat.
Aber natürlich könne ich die PHP-Variante manuell ändern.
Ich bräuchte aber nicht in Panik zu verfallen, selbstverständlich berechnen sie erst ab 1.3.2019 den Service, damit ich genügend Zeit habe.

Ich hab irgendwie rot gesehen.
Ich gehe auf die Provider-Site, tippe auf den Hilfeseiten: „Änderung PHP-Version“ ein und bekomme ewig lange Texte mit einer Anleitung, die sowas ist, als wenn ich meinem Hund die Gebrauchsanweisung vom Fernseher vorlese.
Ich bin in dem Falle der Hund.

Ganz schnell hab ich die Mail in die Tonne geworfen.
Bloß weg.
Will ich nicht.
Kann ich nicht.
Aus den Augen, aus dem Sinn.

Heute nun bekomme ich die gleiche Mail wieder.
Und ich habe immernoch die veraltete PHP-Version.
Mist.
Im Geiste rechne ich mir aus, was mir der Blog im Jahr dann kosten würde.
Ist es mir wert?
Woanders neu anfangen?

Nochmal lese ich mir die Mail durch und folge dem Link.
Und ganz, ganz plötzlich steht da, dass die Umstellung mit nur einem Klick möglich ist.
Mit einem einzigen Klick?
Ich will es versuchen, auch mit dem Gedanken im Kopf, dass ich mir dem Blog zerschieße (was mir in meinem Bloggerleben nicht nur einmal passiert ist).

Ich setze das Häkchen und lese, dass ich genau 30 Minuten Zeit habe, falls es nicht klappt, den Vorgang zurückgängig zu machen.
Sozusagen von neu wieder auf alt.

Mutig drücke ich den Knopf fürs Speichern.

UND???

ALLES DA, ALLES FUNKTIONIERT!!

Ich kann es nicht glauben.
Es hat funktioniert!
Es.hat.funktioniert.
Ob es das morgen auch noch tut?

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Mein Seelenfutter 21.02.20.19

Eine große Mäusefamilie hatte sich in einem Klavier gemütlich eingerichtet.
Ihr schönes Zuhause war dann und wann von wunderbarer Musik erfüllt.
Die Mäuse lauschten andächtig den herrlichen Klängen und fragten sich, von wem die fröhlichen Melodien wohl stammten.
Sie dachten an einen Klavierspieler, den sie zwar nicht sehen konnten, der jedoch hörbar nahe sein musste.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier.
Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik.
Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne.
So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an einen Klavierspieler aufgeben.
Schlichte Metalldrähte erzeugten die schöne Musik.

Später brachte eine andere Maus noch neuere Erkenntnisse mit.
Kleine Filzhämmerchen tanzten auf den Drähten, erzeugten die Schwingungen und damit die Musik.
Nun war war der alte Glaube vollends überholt und die Mäuse lebten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.
Aber der Klavierspieler machte weiter seine wunderbare Musik.

Der Herr schaut vom Himmel auf die
Menschenkinder, dass er sehe,
ob jemand klug sei und nach Gott frage.
Psalm 14:3

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Mein Seelenfutter 20.02.2019

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Um 1740 suchte eine Gräfin für ihren Jungen einen Erzieher.
Man empfahl ihr den später berühmt gewordenen Dichter Gellert.
Die Gräfin ließ den jungen Gelehrten kommen und war beeindruckt von dessen tiefer Frömmigkeit und großer Klugheit.
So machte sie ihm ein Angebot mit großzügiger Vergütung und stellte auch sonst sehr angenehme Bedingungen.
Doch zum Schluss sagte sie: „Sie genießen wegen Ihrer Gelehrsamkeit den besten Ruf. Machen Sie aber bitte aus meinem Sohn keinen Gelehrten. Ich verlange nichts weiter als einen leichten Anstrich von Sprachen, Geographie und Geschichte. Sie genießen wegen Ihrer Frömmigkeit einen guten Ruf. Machen Sie aber bitte aus meinem Sohn keinen ständig betenden Christen. Es genügt, wenn mein Junge die zehn Gebote kennt und sonntags in die Kirche geht. Verstehen Sie mich recht, ich verlange von allem nur den rechten Anstrich!“
Gellert erwiderte ihr: „Gnädige Frau, wenn das Ihr Ernst ist, rate ich Ihnen zu einem Anstreicher!“, empfahl sich und ging.

Habt Acht auf eure Frömmigkeit, 
dass ihr die nicht übt vor Leuten, 
um von ihnen gesehen zu werden.
Matthäus 6:1a

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Mein Seelenfutter 19.02.2019

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An einem noch recht kalten Tag im späten Hochsommer ,begann eine Schnecke, den Stamm eines Kirschbaumes hinaufzuklettern.
Ganz langsam, Zentimeter um Zentimeter kroch sie nach oben.
Die Spatzen im Nachbarbaum wollten sich kaputtlachen über die langsam Schnecke.
Ein Spatz flog nahe an die Schnecke heran und piepste ihr zu: „He, du Dummerchen, siehst du nicht, dass an dem Kirschbaum keine Früchte sind?“
Die Schnecke ließ sich überhaupt nicht beeindrucken und antwortete gelassen: „Immer mit der Ruhe, bis ich oben bin, sind Früchte dran!“

Lass deinen Fuß auf ebener Bahn gehen,
und alle deine Wege sind gewiss.
Sprüche 4:26

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Mein Seelenfutter 18.02.2019

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Karlchen darf das erste Mal allein verreisen.
Er möchte seine Großeltern für ein paar Tage besuchen.
Mit großen Erwartungen fährt er hih.
Und völlig frustriert kehrt er zurück.
„Nie wieder fahre ich zu den Großeltern“, sagte er seiner Mutter.
„Du glaubst ja nicht, wie langweilig das dort war.
Oma und Opa sitzen abends im Wohnzimmer auf dem Sofa und haben nichts an!“
Ganz erschrocken fragt die Mutter nach: „Haben nichts an?“ –
„Nein, sie haben einfach nichts an: kein Radio, kein Fernsehen, kein Video, keine CD, keine DVD, keinen PC, keinen Gameboy, nichts!“

Besser wenig mit der Furcht des Herrn
als ein großer Schatz, bei dem Unruhe ist.
Sprüche 15:16

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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In eigener Sache

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Ich habe gestern zwei Kommentare zu zwei älteren Blogbeiträgen bekommen, die mir etwas klar gemacht haben und auch ziemlich traurig.
Meine Beiträge sind allermeistens sehr einfach und kurz und wenig bis fast gar nicht recherchiert gehalten.
Ja, das stimmt.
Das hat nichts mit Unlust oder Oberflächlichkeit zu tun, sondern hat einem tieferen Grund.
Wie nun bestimmt jeder, der hier mit liest weiß, leide ich an Depressionen.
Das ist nicht mal eine kurze Traurigkeit oder keine Lust oder keine Motivation oder tiefhängende Wolken, sondern eine Stoffwechselstörung im Gehirn.
Ich bin bei einem Psychiater in Behandlung, der mir auch verschiedene Medikamente verschreibt und mache eine Psychiotherapie.
Jetzt mal von den phasenweise starken Tiefs abgesehen, stört mich etwas ganz gewaltig: Ich kann mich auf nichts mehr richtig konzentrieren.
Oft ist es so, dass ich drei Sätze hintereinander lese und beim 3. Satz schon nicht mehr weiß, was im ersten stand.
Das zieht sich durch meinen ganzen Alltag, also das nicht konzentrieren können und sehr vergesslich zu sein.
Es geht sogar soweit, dass ich ernsthaft an Alzheimer dachte und dem Psychiater darauf angesprochen habe.
Aber ist es nicht.
Es sind Auswirkungen der Depressionen und die Nebenwirkungen der Medikamente.
Was auf der einen Seite zwar beruhigend ist, aber auf der anderen Seite bedeutet, dass ich ganz einfach damit leben muss.
Soll unter anderem heißen, dass ich auch künftig solch komische Beiträge verfasse, die oftmals keine Struktur und Tiefgang haben, weil ich nur schlecht mich in anderes hineinarbeiten kann.
Das betrifft auch die Fotos.
So gern möchte ich einen Foto-Lehrgang machen, möchte meine Fotos weiterentwickeln, besseres draus machen.
Hatte ja auch schon einiges begonnen und dann doch wieder abgebrochen, weil es einfach nicht ging.
Jedesmal hab ich mich ein bisschen mehr als Versager gefühlt und es ist mir auch seit gestern, seit diesen 2 Kommentaren der ganze Zusammenhang bewusst geworden.
Es macht mich einfach nur traurig.
Trotzdem mache ich weiter, eben so wie es mir möglich ist, wie ich es kann.
Es ist MEIN Blog, ich schreibe nicht für potentielle Leser oder für viele „likes“, sondern einfach nur für mich.
Vielleicht wird es irgendwann mal wieder besser, vielleicht auch nicht.
Und bis dahin kann jeder mitlesen und kommentieren wie er mag, aber ein perfekter professioneller Blog wird dies gewiss niemals werden.

Das wollte ich einfach zum besseren Verständnis mal loswerden.

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Mein Seelenfutter 17.02.2019

„Papa, was ist ein Vakuum?“ –
„Tja, mein Junge, ein Vakuum: Ich hab’s im Kopf, aer ich kann es dir nicht sagen!“
„Papa, was ist eigentlich ein VIP?“ –
„Ein VIP, das ist was Englisches und heißt very important person; aber das verstehst du noch nicht.“
„Papa, was bedeutet paradox?“ –
„Paradox,das ist, was eigentlich gar nicht geht, zum Beispiel, wenn sich einer mit dem Hintern brüstet.“
„Papa, was sind Unterlassungssündej?“ –
„Das werden wohl die Sünden sein, die wir weggelassen haben.“
„Papa, was bedeutet radikal?“ –
„Radikal, das kommt aus Lateinamerika und ist wohl so ein scharfes Radieschen.“
„Papa, nerve ich dich auch nicht mit meinen vielen Fragen?“ –
„Aber nein, mein Junge, frag nur weiter, dass du was lernst!“

Wie Schnee zum  Sommer und Regen zur Ernte, 
so reimt sich Ehre zum Toren.

oder auch besser:

Wie Schnee zum Sommer und Regen zur Ernte
passt Ehre zum Dummkopf.

Sprüche 26:1

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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