Vom Frühling und Passwörtern

Es wird Frühling! Ich hab ihn gesehen! Heute Mittag.

Dieses Foto habe ich tatsächlich mit meinem Handy gemacht.
Ich weiß nicht wie, also rein zufällig, freue mich aber über das Ergebnis

Gestern und heute habe ich mich wieder mit so einem Stundenfresser beschäftigt.
Überall, auf jedem Sender, in jeder Zeitung, wirklich überall (oder kommt es mir bloß so vor?) wird von Datensicherheit gesprochen, von sicheren unknackbaren Passwörtern.
Und von den bösen Hackern, die vor nix und niemand halt machen.
Ich meine, bereits sichere Passwörter zu haben.
Große Buchstaben, kleine Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
Und trotzdem hat es mich nun auch erwischt.
Der Zweifel.
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich bei einem Test gesehen habe, dass ich 2016 gehackt worden bin.
Auch ist mir wieder eingefallen, dass im Sommer 2017 ein Bösewicht über mein ebay-Konto 2 Handys gekauft und über mein Paypal-Konto bezahlt hat.
Ich bekam damals sofort Panikflecken im Gesicht, hab es sofort bei Paypal und ebay gemeldet, mein ebay-Konto gelöscht, bei email und Paypal neue Passwörter erfunden und Strafanzeige gestellt.
Nur wenige Tage (!) später hatte ich mein Geld zurück (über 900€).
Die Handys hatten eine Versandanschrift irgendwo in Russland.
Wie das passieren konnte – ich weiß es nicht.
Ich persönlich nehme an, dass bei Paypal etwas nicht ganz richtig lief, sonst hätte ich von dort bestimmt nicht sofort das Geld zurückbekommen.
Vielleicht war ich ja auch nicht die Einzige.
Keine Ahnung.
Vielleicht passiert mir ja nochmal ähnliches – spukte es mir gestern im Kopf herum, heute sind ja die Softwareprogramme viel besser geworden, die so etwas ausspionieren.
Also habe ich gestern Google gequält nach einem guten Passwort-Manager, denn bei den vielen Konten, die man inzwischen hat, kann man sich nicht genauso viele unknackbare Passwörter merken.
Das heißt, googlen, suchen, Testberichte, ausprobieren und dann doch wieder von vorn.
Sind die sicher?
Was ist, wenn ich den Zugang dafür vergesse, verlege und nicht mehr ran komme?
Alles beachten, probieren und wieder verwerfen.
Ein Stundenfresser pur.

Aber nun habe ich es!
Und ich beginne, jedes meiner gefühlten 1000 Konten mit einem anderen unknackbaren Passwort zu versehen und alle mit einem Masterpasswort zu verschließen, welches lt. meines Rechengerätes niemals in den nächsten tausend Jahren zu knacken ist.

Nun kann ich wieder ruhig schlafen.

*   *   *   *   *



2 Gedanken zu “Vom Frühling und Passwörtern”

  1. Eine Zeile eines Gedichts oder eines Liedes, das dir was bedeutet. Die Anfangsbuchstaben. für dich sinnige (Assoziationen) Zahlen und Sonderzeichen dazwischen, oder als Ersatz für Buchstaben.

    Kannst du dir merken, und jemand anderes kann es nicht knacken.

    • Hab ich inzwischen auch. Nur für die gefühlten 100 Passwörter, die man so hat, jedesmal ein anderes … dann wird es schwierig, sich alle zu merken (welches dann wo)

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