Das Beste von heute 16.03.2018

Das Beste von heute ist wirklich, dass ich diesen Blog weiterschreiben kann. Er ist inzwischen ein Stückchen von mir geworden, zeichnet mein Weg des letzten 3/4 Jahres. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren (?) staunend hier lesen, was mich alles belastet und gefreut hat und verwundert meine Augen reiben, ist das wirklich alles passiert? Vielleicht.

Heute war echt ekliges Wetter draußen, ein eisiger Wind machte es so richtig ungemütlich.
Ganz weit weg von Frühling.

Dennoch musste ich einkaufen fahren, ohne Auto ntürlich.
Soetwas habe ich nicht, also mit der Straßenbahn.
Oder Tram, wie das jetzt heißt.

Vor dem REWE-Markt stand wieder die ganz nette und freundliche Frau mit der Obdachlosen-Zeitschrift in der Hand.
Sie sieht gar nicht so typisch wie die Obdachtlosen aus.
Sauber und ordentlich, ja auch irgendwie gepflegt und immer ein freundliches Lachen im Gesicht.
So steht sie oft Stunden.

In Anbetracht meiner vollen Einkaufstasche habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, wenn sie denn da steht, ihr irgendeine Kleinigkeit mitzubringen.
Ein paar Kekse, einen Schokoriegel oder soetwas.

Und heute hatte ich vergessen, etwas in meinen Einkaufskorb zu erlegen.
Kurz vor der Ausgangstür fiel es mir ein, dreht noch einmal um und kaufte einen Pfannkuchen oder wie die Berliner sagen: einen Berliner.

Als ich endlich rauskam, war sie nicht mehr da.
Vielleicht hat sie sich irgendwo aufgewärmt, vielleicht auch nicht.
Nun hatte ich diesen Pfannkuchen in meiner Tasche.

Als ich dann ziemlich durchgefroren wieder zu Hause ankam, habe ich es mir mit einer Tasse Kaffee gemütlich gemacht und diesen Pfannkuchen einfach genossen, den ich ohne diese Frau vor dem REWE-Markt nicht gekauft hätte.

Danke an wem auch immer.

 

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2 Gedanken zu “Das Beste von heute 16.03.2018

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