Das Beste von gestern und heute 11./12.03.2018

Gestern Nachmittag war T. wieder hier.
Zum Kaffeetrinken und zum Quatschen.

Wir verstehen uns wirklich gut, obwohl wir doch unterschiedlich sind. Sie hilft mir in den praktischen Dingen, von denen ich keine Ahnung habe.

Gestern Vormittag zum Beispiel.
Ich wollte meine wacklige Toilettenbrille  wieder fest machen. Kennt ihr das? Warum werden diese Dinger bloß immer wieder locker?
Erstmal rausfinden, in welche Richtung man die Schraube drehen muss.
Okay.
Aber ich konnte schrauben und schrauben, sie ließ sich einfach nicht festdrehen.
Schließlich habe ich sie abgeschraubt und mir angeschaut.
Aha, so ein billige Plastikschraube, die eigentlich gar keine richtige Schraube ist, mit Schlitzen! Wie soll man sowas bloß festkriegen, bestimmt hat sich das Teil ausgeleiert.

Im Internet habe ich schon nach einer neuen Klobrille geschaut.
Aber eine neue Klobrille wegen einer Plastikschraube?

Ich habe es T. gezeigt. Sie hat sich unters Klo gelegt und hin- und herprobiert.
Und was soll ich sagen? Nun ist die Brille wieder fest.

Mein Fehler: ich habe sie verkehrt herum angeschraubt ….

So ist das Leben. Mein Leben.

Dann haben wir noch zusammen die neuen Gardinen in meinem winzigen Schlafzimmer angebracht.

Und nein, ich bin kein Bayernfan …
Ob sich die Falten noch aushängen? Sonst muss ich sie nochmal abnehmen und bügeln…
Mal sehen …

Ich mag es gern ordentlich, ohne dass meine Wohnung steril ist. Geht auch gar nicht mit zwei Hunden. Ich bin auch nicht gern in sterilen Wohnungen zu Besuch. Ich hab dann immer Angst, zu krümeln oder zu kleckern.
Trotzdem mag ich schon eine Grundsauberkeit.

T. ist da anders. Sie ist eine absolute Chaotin. Aber sie leidet auch ein bisschen drunter. Sie kriegt ihre Hütte aber einfach nicht in den Griff.

Nun hat sie im Internet einen kostenlosen Crashkurs gefunden, bei dem man in 14 Tagen bei nur 15 Minuten täglich, seine Wohnung in Ordnung bekommt.
Er heißt „Die magische Küchenspüle“ und ist hier zufinden.

Man bekommt jeden Tag eine Mail mit der Tagesaufgabe zugeschickt.

Aus Spaß mache ich einfach mal mit  (obwohl ich meine, ich bräuchte das nicht, aber wer weiß, was sich da noch für Wollmäuse zu finden sind).

Die erste Tagesaufgabe war, die Spüle in der Küche auf Hochglanz zu putzen. (Deshalb wohl die MAGISCHE Spüle).
Na, das ist ja mal eine leichte Übung. Dafür brauche ich auf jeden Fall keine 15 Minuten.

Und so sah sie dann aus:

Bin jetzt mal gespannt, was morgen kommt.

Soll heißen, das Beste von gestern und heute war, eine feste Klobrille, Gardinen an dem Schlafzimmerfenster, eine geputzte Spüle und T., ohne die ich keines dieser Dinge gepackt oder gemacht hätte.

DANKE

 

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2 Gedanken zu “Das Beste von gestern und heute 11./12.03.2018

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