Mein Seelenfutter 09.02.2019

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Voller Freude läuft der Vater in das Kinderzimmer.
„Mein Junge“, ruft er mit strahlendem Gesicht, ein Engelchen ist hier gewesen und hat ein wunderschönes Baby in Muttis Bett gelegt.
Willst du dir das süße Baby einmal ansehen?“

Der Junge hebt gelangweilt den Kopf und meint: „Kleine Babys habe ich schon mal gesehen. Das ist doch nichts Besonderes.
Aber das Engelchen hätte ich mir gern einmal angesehen, wenn du mir rechtzeitig Bescheid gesagt hättest!“

Ein Mann wird gelobt nach seiner Klugheit;
aber wer verschrobenen Sinnes ist,
wird verachtet.

Sprüche 12:8

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Ausschau nach dem Frühling

Heute roch es draußen irgendwie schon richtig nach Frühling.
Ich hatte sogar schon die etwas leichtere Jacke an und heute Morgen bei der ersten Gassirunde war es schon nicht mehr ganz dunkel.
Ich mag dieses graue Wetter nicht, ich mag die grüne Farbe an den Bäumen, auf dem Rasen, den Hecken.
Wenn endlich wieder die Blätter an den Hecken alles dicht machen und man die achtlos dahin geworfenen Mülltüten nicht mehr sehen kann.

Ein bisschen sieht man ihn ja schon:

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Mein Seelenfutter 08.02.2019

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An der Theologischen Fakultät der Universität von Oxford wurden vor langer Zeit Examensarbeiten über die Wundergeschichten aus dem Johannesevangelium geschrieben.
Die angehenden Theologen sollten über die Bedeutung des Wunders auf der Hochzeit zu Kana schreiben, auf der Jesu so viel Wasser in den allerbesten Wein verwandelt hatte.
Vier Stunden hatten die Studenten Zeit, und alle schrieben eifrig Seite um Seite, was sie über diese Wundertat an Einsichten und Erkenntnissen gewonnen hatten.
Nur ein Student saß bis zuletzt regungslos da, sinnierte vor sich hin und hatte noch kein Wort zu Papier gebracht,
Ein Dozent mahnte ihn, als es Zeit zum Abgeben war, doch wenigstens etwas zu schreiben.
Der junge Mann nahm seinen Stift und schrieb nur einen Satz: „Das Wasser in den Krügen erkannte Jesus, den Erlöser, wurde ganz rot vor Liebe
und verwandelte sich in Wein der Freude!“

So halten wir nun dafür, dass der Mensch
gerecht wird ohne des Gesetzes Werke,
allein durch den Glauben

Römer 3:28

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Süß geträumt …

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Letzte Nacht hatte ich wieder so einen Traum, an dem man sich sehr genau erinnern kann, wenn man aufwacht.

Ich bin durchs Abitur gefallen.
Weil ich keine Selleriesuppe kochen kann und mir kein Wildschwein schmeckt. In diesen Prüfungsklausuren konnte ich deshalb nichts schreiben.
Zur Sportprüfung bin ich nicht gegangen, weil ich einen fürchterlichen Ausschlag mit roten juckenden Pusteln bekommen habe. Ganz viele.
Mein Vater war stocksauer, weil wir in einem kleinen erzkatholischen bayrischen Dorf wohnten, ich sowieso nur evangelisch getauft bin und ich bereits ein unehelisches Kind hatte.

Ich bin also ein Mensch, dem man nicht gebrauchen kann und nur Schande bringt.
Versager auf der ganzen Linie.

Bloß gut, dass ich aufgewacht bin und nichts davon stimmt.
Außer das Versager-Gefühl vielleicht.

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Computerdeutsch

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Beim Herumsurfen bin ich so rein zufällig auf die Seiten der Zeugen Jehovas geraten.
Neugierig klickte ich mich durch die Seiten bis ich auf einen Link stieß, welcher „Speisekarte“ hieß.
Huch, haben die Zeugen Jehovas etwa eigene Essensvorschriften wie die Juden?
Davon habe ich ja noch nie gehört.
Neuguerig klickte ich drauf … und … und … KEINE Bruzel- und Bratgerichte, kein Kuchen und auch kein Salatdressing, sondern so’n Zeugs wie „Datenschutzrichtlinie“ etc.
Ich muss ganz schön verdutzt geguckt haben, bis es bei mir dämmerte, dass „Speisekarte“ einfach „MENÜ“ heißen sollte.

Wer hätte das bei den überkorrekten „Zeugen“ gedacht?
Als Beweis wollte ich eine Screenshot machen, finde aber leider die Seite nicht wieder.
Schade.

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Mein Seelenfutter 06.02.2019

Ein Lehrer spricht im Sachkundeunterricht mit den Kindern über die Wasserkraft.
Anschaulich lernen sie, wie früher ein Bach das Mühlrad antrieb, damit der Müller das Getreide zu Mehl verarbeiten konnte.
Reißende Gebirgsströme bewegten mit ihrer Wasserkraft die riesigen Sägen in den Sägewerken.
Dann wurde die Dampfmaschine erfunden und die Heißlokoimotiven zogen Güter- und Personenzüge durch die Welt.
Stauseen wurden gebaut und mit der Wasserkraft trieb man mächtige Turbinen an und erzeugten Strom.

Die Kinder sind erstaunt über die vielfältige Nutzung der Wasserkraft und ihre Bedeutung für das Leben.
Als der Lehrer in einer folgenden Stunde den Stoff noch einmal abfragen und erinnern möchte, fragte er in die Klasse: „Wer von euch kann mir ein besonders eindrückliches Beispiel von Wasserkraft nennen?“
Da meldet sich ein richtiger Pfiffikus und meint: „Wenn meine Mutter so lange heult, bis ihr mein Vater das neue Kleid doch kauft!“

Besser genießen, was man vor Augen hat,
als das Verlangen schweifen zu lassen.
Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind. 

Prediger 6:9

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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PS: Irgendwie verstehe ich gerade nicht den Zusammenhang zwischen Geschichte und Bibelvers. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.

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Von Quantenverschränkung, Urknall und Unsterblichkeit

Ich habe gestern ein interessantes Video bei YouTube gesehen.
Ein Wissenschaftler hat einen Vortrag gehalten über Quantenphysik, dem Urknall, die Zusammenhänge im Universum, unser Gehirn und die Unsterblichkeit (nix Esoterisches).
So ist es erklärbar, dass etwas, was gleichem Ursprung hat, sich gleichzeitig verändert, auch wenn es örtlich sich weit auseinander befindet.
Oder auch das wahrnehmen verstorbener Personen.
Ich fand es für mich äußerst interessant und stärkt MEINE Vermutung, dass Zeit und Raum nur wir Menschlein haben und dass alles aber doch irgendwie gleichzeitig passiert.
Ich mag da nicht weiter drüber nachdenken, sonst werde ich irre im Kopf.

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Mein Seelenfutter 03.02.2019

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Vorurteile –Ganz in der Nähe eines berüchtigten Nachtclubs sind drei Straßenarbeiter auf einer Baustelle beschäftigt.
Sie können genau sehen, wer so genau alles den Club aufsucht.
Ein stadtbekannter Politiker geht in das anrüchige Haus.
„Na ja, was kann man von denen schon erwarten!“, entrüstete sich der erste Arbeiter.
Dann müssen sie sehen, wie der Rabbi das Haus betritt.
„Das hätte ich nicht gedacht“, meint der zweite.
Schließlich sehen sie einen buddistischen Mönch in den Club gehen.
„Schau an, die sind auch nicht besser“, empört sich der dritte.
Und dann sehen sie de katholischen Priester ihrer Ortsgemeinde sein Gesicht verdeckend in das Haus schleichen.
„Ist das nicht schrecklich“, sagen alle drei, „eines der Mädchen muss im Sterben liegen, dass unser Priester kommen muss.“

Schuldige freisprechen und
Schuldlose verurteilen –
beides kann der Herr nicht ausstehen

Sprüche 17:15

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühne)

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Samstagmorgen um 6

… gibt es tatsächlich noch ein bisschen Winter …

Der Beweis!

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