Mein Seelenfutter 28.01.2019

Ein Lehrer nimmt im Religionsunterricht in der 4. Klasse die Geschichte von der Hochzeit zu Kana durch. Er erklärt den Kindern, wie damals zur Zeit Jesu eine Hochzeit gefeiert wurde, wie sich die Familien durch eine ganze Woche Festlichkeiten mit vielen Gästen hoch verschulden, aber alle ihre Ehre daran setzten, die Gäste gut und reichlich zu bewirten.
Er macht deutlich, welch eine Katastrophe es bedeutete, dass der Wein ausging, und wie verwunderlich es war, dass Jesus, der auch zur Hochzeit eingeladen war, in dieser großen Verlegenheit 300 Liter Wasser in den allerbesten Wein verwandelte.
Um das etwas Anstößige daran aus den Kindern herauszulocken, fragte er in die Klasse: „Was haben die Leute damals wohl gedacht, als Jesus so viel Wein für die Leute machte?“
Ein Junge meldet sich und meint: „Die Leute damals haben sicher gedacht: Den laden wir auch mal ein!“

Und am dritten Tage war eine Hochzeit
zu Kana in Galiläa. Jesus aber und seine Jünger
waren auch zur Hochzeit eingeladen.

Johannes 2:1a,2

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Wie alt werde ich?

Gestern geriet ich beim Surfen im Netz auf eine Seite über das Händelesen.
Neugierig schaute ich mich dort um und blieb an der Lebenslinie hängen.
Wie alt werde ich denn?
Was sagen meine Hände?
Meine Lebenslinien verraten, dass ich nicht sehr alt werde.
Die linke Hand meint, ich werde so ungefähr in 5 Jahren tot sein.
Als Mensch mit zeitweise starken Depressionen ist das eine sehr, sehr, sehr beruhigende Zahl.
Nur noch 5 Jahre, dann hat die Quälerei ein Ende, dann schwebe ich auf einer rosaroten Wolke über allem, nichts Belastendes ist mehr da, keine Träne, keine Traurigekit, keine Last, keine Schmerzen (ich bin mir durchaus bewusst, dass für die meisten, die das jetzt hier lesen, eine sehr unverständliche Reaktion ist. Aber ich würde sehr gern ohne diese Depressionen viel, viel länger gesund und glücklich leben wollen.)

Schaue ich in meine linke Hand, sind es ca. 5 Jahre länger.
Nun gut, das geht ja auch noch.
Ob da etwas Wahres dran ist?
Wenigstens ein bisschen?
Ein klitzekleines Bisschen?

Heute Nachmittag war ich bei Dora.
Sie hatte nachträglich zu ihrem Geburtstag ein paar Freundinnen eingeladen.
Da Dora sooft ganz schlimm in ihrem Leben zu kämpfen hatte und hat, wollte ich unbedingt wissen, wie ihre Lebenslinie aussieht.
Sie hat mir ihren Lebenslinien der rechten und linken Hand gezeigt.
Beide waren ungefähr gleich …

In ihren Händen war zu lesen, dass sie bereits vor ca. 15 Jahren gestorben und eigentlich gar nicht mehr da ist.

Und nun ist meine schöne Theorie geplatzt.
Das Internet ist doch nicht so schlau, wie ich dachte …

(Bitte alles mit etwas mit ganz vielen Augenzwinkern lesen und nicht allzu ernst nehmen)

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Mein Seelenfutter 27.01.2017

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Einige Männer relaxen in der Sauna.
Sie plaudern über dies und das und alles andere, als ein Handy losgeht.
Einer der Männer geht dran. –
„Hallo Schatz, ich bin gerade in einer wunderbaren Boutique, da gibt es einen Nerzmantel zu einem unglaublichen Preis. Was meinst du, den kann ich mir doch kaufen?“
Der Mann stutzt, überlegt kurz und meint dann: „O.K., Liebling, kauf ihn dir!“ –
„Oh danke, du bist einfach großzügig. Übrigens, auf dem Weg hierher habe ich bei Porsche das neue Coupè gesehen mit dieser unglaublichen Sonderausstattung, nur vom Feinsten. Ich will ja nicht unverschämt sein, aber es kostet nur 95.000!“ –
„Naja, wenn es so günstig ist und dir gefällt, dann kauf es!“ –
„Vielen Dank, mein Schatz. Apropos, erinnerst du dich an das Traumhaus an der Còute d’Azur, das mit dem herrlichen Ausblick, das verkaufen sie jetzt für nur 2 Millionen, das wäre doch ein echtes Schnäppchen!“ –
„Na gut, kauf auch das Haus!“ –
„Liebster, das ist der schönste Tag meines Lebens. Ich liebe dich. Bis heute Abend.“ –
„Bis heute Abend.“
Der Mann legt auf, blickt auf das Handy, lächelt still in sich hinein, winkt mit dem Funktelefon und ruft: „Wem gehört dieses Handy?“

Lieber einer Bärin begegnen,
der man die Jungen geraubt hat,
als einem Dummen, der nur Unsinn im Kopf hat! 

Sprüche 17:12

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“; Axel Kühner)

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Nochmal: Winter in der Hauptstadt

Das ist dann wohl das Schicksal eines Großstadt-Schneemanns am Tag 2 seiner Schöpfung …

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Mein Seelenfutter 26.1.19

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Onkel Tom hatte ein schwaches Herz, und der Arzt hatte ihm jede Aufregung verboten. Als seine Familie nun darüber informiert wurde, dass ihr Onkel von einem entfernten Verwandten die unglaubliche Summe von einer Milliarde Dollar geerbt habe, machte sie sich ernsthaft Sorgen. Sie zögerte, Onkel Tom diese Nachricht zu überbringen, aus Furcht, er könne vor Freude und Erregung einen Herzanfall erleiden.
Die Verwandten baten den örtlichen Pfarrer um Hilfe. Und der versicherte, er werde es dem Onkel Tom ganz vorsichtig und schonend beibringen. Pastor Murphy besuchte also Onkel Tom, plauderte mit ihm über dies und das und fragte dann so nebenbei: „Sagen Sie, mein lieber Tom, wenn Ihnen Gott in seiner großen Güte, sagen wir mal nur so als Beispiel, eine Milliarde Dollar zu kommen ließe, was würden Sie wohl damit anfangen?“ Onkel Tom überlegte in aller Ruhe und meinte dann: „Die Hälfte würde ich Ihnen für ihre Gemeinde geben.“ Als Pastor Murphy das hörte, bekam er einen Herzanfall.

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Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.

Psalm 62:11B

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühnner)

Doch ein bisschen Winter…

Es war doch für heute gar kein Winter angesagt? Da ist doch Frau Holle etwas durcheinander und hat sch nicht mit den Meteorologen abgestimmt. Und es ist der allererste Tag hier, dass der Schnee nicht sofort wegtaute. Tatsächlich sah man sogar die Jungs vom Winterdienst den Schnee von den Gehwegen fegen. Nicht überall, nur die Überfleißigen, denn Stunden später war nix mehr da zum Fegen.

Großstadt-Winter eben…

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Mein Seelenfutter 25.01.19

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Ein älterer Herr, schon im Metallzeitalter – Silber im Haar, Gold im Mund und Blei in den Knien – kommt mit seinem großen Auto in die Innenstadt und versucht vergeblich, in eine Parklücke zu gelangen.
Er probiert es vorwärts, rückwärts, seitwärts.
Aber der Wagen ist zu groß, die Lücke zu klein, der Mann zu ungeschickt.
Da kommt ein junger Kerl mit einem schneidigen Sportwagen, saust in die Lücke, als wäre es nichts, springt aus seinem Flitzer und sagt zu dem älteren Herrn: „Jung und flott muss man sein!“
In dem Älteren beginnt es zu kochen und als Siedepunkt erreicht ist, setzt er sich in seinen großen Wagen und fährt den Sportwagen von der Seite wie eine Ziehharmonika zusammen, steigt aus und meint: „Alt und reich muss man sein!“

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Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt,
der findet Leben und Ehre.

Sprüche 21:21

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

 

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Das beste Foto von heute

Was tut man, wenn man Lust auf Fotos hat, es aber draußen zu kalt ist zum Fotografieren, wenn die Hände zu steifen sind, um locker lustig auf den Auslöser zu drücken?
Richtig: Man knipst einfach das, was man im Wohnzimmer ganz gemütlich vom grünen Sofa aus vor die Linse bekommt … eine verwelkte Tulpe.

 

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PS: Hab dann mal wieder den alten Editor angeschaltet, geht irgendwie schneller …

 

 

Mein Seelenfutter 24.1.2019

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Der Papst besucht den Westen der USA. Nach anstrengenden Vorträgen, Messen, Empfängen und Begegnungen möchte der Papst einen freien Tag haben. Er bittet seinen Chauffeur, eine große, neutrale Limousine zu mieten und ihn in die einsamen Weiten des Westens zu fahren. Endlos zieht sich die Straße, kaum ein Auto begegnet ihnen. Da möchte der Papst auch mal ans Steuer, das Fahren genießen und den Fahrtwind spüren. Der Chauffeur nimmt hinten Platz, der Papst fährt los und findet immer mehr Gefallen am Dahingleiten. Der Zwölfzylindermotor schnurrt wie ein Kätzchen und im Nu ist die Höchstgeschwindigkeit überschritten. Dem Papst bereitet es sichtlich Freude, einmal so unbeobachtet und entspannt zu sein. Wie es das Unglück will, kommt ihnen eine Polizeistreife entgegen. Der Cop dreht um, verfolgt und stoppt die Limousine. Als er an die Fahrertür tritt und die Scheibe heruntersaust, bekommt er doch einen Schreck. Er geht zurück zu seinen Wagen und spricht mit der Zentrale. „Hallo, Zentrale, ich habe hier eine hochgestellte Persönlichkeit beim Zuschnellfahren erwischt, was soll machen?“ – „Bußgeld verhängen, es gibt keine Ausnahmen, vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich!“ – „Aber das ist eine sehr hochstehende Person!“ – „Und wenn es Bill Gates oder Bill Clinton, der Gouverneur oder sonst wer ist, es gibt keine Ausnahme!“ – „Noch höher, viel höher“, meinte der Cop. „Aber soll das denn sein?“ – „Ich weiß es auch nicht, aber sein Chauffeur ist der Papst persönlich!“

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Wer Gerechtigkeit und Güte nachjagt, 
der findet Leben und Ehre.

 Sprüche 21:21

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

 

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PS: Das dauert ja ewig, mit dem neuen WP-Editor. Ich rätsle gerade, wie man einfach nur eine neue Zeile beginnt, ohne Absatz und ohne einen neuen Block zu beginnen. Weiß es jemand?

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin gerade total überfordert …


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Von Zeit zu Zeit bringt WordPress ja eine neue Version heraus. In der Regel warten ich immer ein bisschen, bis ich ich meine „Hintergrundarbeit“ damit aktualisiere. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manchmal die installierten plugins noch nicht richtig darauf abgestimmt sind und es zu Knoten kommt.

Schon lange wurde mir nun die neuste Version 5.0 angezeigt. Heute nun habe ich alles aktualisiert und merke: Es ist alles total neu, alles anders und ich blicke überhaupt nicht mehr durch. Das Prinzip verstehe ich einfach nicht, ich bin jetzt doch ziemlich überfordert. Da ich aber von keinem hier in der Bloggerfamilie gehört habe, dass es irgendwo schwierig wäre, muss es doch an mir liegen. Vielleicht bin ich auch zu blöd dazu. Kann sein. Ich kloppe hier also die Buchstaben rein, ohne zu wissen, wie es dann aussehen wird, wie und wo ich die Schrift verändern kann, von Farbe, dick, kursiv und Größe mal ganz abzusehen. Hm.

Rechts oben steht zum Beispiel: „Starte deine Geschichte von einem soliden Startblock aus. Was ist ein Startblock und was daran solide? Wie mache ich Absätz oder ein Bild? Und dieses größer oder kleiner, dass es passt?

Ich glaube, ich habe gerade keine Lust darauf, mich heute Abend weiter zu quälen. Vielleicht fällt es mir morgen leichter.

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