Ein holpriger Technik-Start ins neue Jahr …

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Kam ich doch gestern Nachmittag so auf die glorreiche  Idee, meine digitalen Dokumente und Bilder zu ordnen und neue Ordner für 2018 zu erstellen.

Das ging recht fix und ich dachte weiter und mutig, dass der 1.1. ein guter Zeitpunkt ist, ein neues Notebook einzurichten. Es steht schon eine Weile hier herum und ich habe mich immer vor den Arbeitsaufwand gescheut. Stunde um Stunde hocke ich dann davor und versuche den Umzug irgendwie hinzubekommen.

Aber irgendwann muss es aber sein, weil beim alten der Deckel kaputt geplatzt ist und er früher oder später ganz in Einzelteile zerfällt.

Bisher habe ich soetwas dem mit Easy-Transfer-Kabel gemacht. Das ging recht gut. Man braucht nur die einzelnen Dateien von hier nach da schieben.

Aber ich ziehe von Windows 8 zu Windows 10 um und das Easy-Transfer-Kabel gibt es nicht mehr. Dafür aber eine Software, die sich „pcmover“ nennt. Man installiert diese Software auf beiden Geräten und wie durch Geisterhand (wlan) fliegen die Dateien durch mein Wohnzimmer von einem Notebook zum anderen. Hört sich doch gut an, nicht wahr?

Also dachte ich mir, wie gesagt (geschrieben), der 1.1. ist ein guter Zeitpunkt und irgendwann muss es ja mal sein. Als ich die Software auf beiden Geräten installiert habe, zeigte es mir eine Dauer von knapp 2 Stunden an, die dieser Umzug wohl dauern würde.

Ich war richtig euphorisch. Soooo einfach!

Nunja, ich habe vielleicht gegen 15:30 Uhr begonnen. Und was soll ich sagen? Gegen 23 Uhr bin ich ins Bett und die kleinen Heinzelmännchen schleppten immer noch die Dateien von A nach B.

Heute Morgen sah ich, dass sich das Programm irgendwann in der Nacht aufgehangen hat. Ich habe dann das ganze abgebrochen.

Und jetzt sitze ich hier am „Neuem“, alles (vieles) ist anders und werde ich werde mich nach und nach durch wursteln. Aber das Wichtigste hat geklappt, die Dokumente und Bilder sind da und lassen sich auch öffnen. Nur die Einstellungen muss ich nun „zu Fuß“ erledigen….

Langweilig ist mir nie …

*     *     *     *      *

 

2017 geschafft …

Nun  ist es geschafft dieses Jahr 2017.
Es war ein Jahr mit vielen Tiefen und Höhen und ist furchtbar schnell vergangen.
Und jetzt sitze ich wieder hier in meiner grünen Sofaecke und grüble vor mich hin.

Für das neue Jahr habe ich mir bewusst nichts vorgenommen, das klappt nicht bei mir.
Aber etwas möchte ich ausprobieren.
Ich versuche mich an einem bullet journal.

 

 

Es soll natürlich nicht so ein kreatives Malbuch werden, sondern minimalistisch, aufs notwendige. Es soll mir helfen, dass ich nicht immer alles vergesse. Hier liegen immer irgendwelche Notizzettel rum.
Alle immer visuell sichtbar, sonst sind sie weg aus meinem Kopf.
Auch eine Sammlung von links, Rezepten, Zugangsdaten für jede Art von  Software. (Wie ist eigentlich das Plural von Software

Mal sehen, ob das klappt und sich bewährt.

Wenn nicht, dann eben nicht.

Und euch da draußen wünsche ich jetzt einen guten Rutsch in dieses neue Jahr, auf das es ein gutes wird und ihr von sämtlichen Katastrophen verschont bleibt.

 

 

Geschafft …

… jetzt habe ich diese Weihnachtstage geschafft.
Uff.

Vor der Adventszeit hatte ich Angst, wieder in dieses Loch zu fallen.
Dann lief es aber ziemlich gut und ich dachte: Super, es ist gar nicht schwierig.

Doch kurz vor Weihnachten kam es dann doch, der Absturz.
Ich hatte an jedem dieser 3 Tage etwas vor.
Für 2-3 Stunden.
Aber es war für mich nur eine schlechte Ablenkung.

Den Rest der Zeit saß ich fast nur in meiner grünen Sofaecke mit den Tablet und habe Skipbo gespielt.
Stundenlang.

Für jemand, der nie eine schwere Depression hatte, ist das schwer zu verstehen, dass man nur da sitzt und nichts machen kann.
Da hilft nicht, sich zusammenzureißen oder sich positive Gedanken zu machen.
Es funktioniert einfach nicht.

ABER, ich wäre jetzt nicht ich, wenn ich der ganzen Sache etwas positives abgewinnen könnte:
Ich konnte es akzeptieren.
Ich konnte es akzeptieren, dass es JETZT eine Phase ist, dass es vorbei geht und dass es aushaltbar ist und ich nicht zur vollen Tablettenschachtel greifen muss.

Ich glaube, diese Erfahrung war auch wichtig für mich.
Und heute ist es vorbei, diese Woche wird so vor sich hin plätschern.

Silvester hat nicht diese Bedeutung für mich.
Soll heißen: Ich bin noch da und alles ist gut.

 

*     *      *      *     *

Nun doch … #2

Gestern war es, da berichtete ich in der Selbsthilfegruppe ziemlich stolz, dass es mir gut geht, dass meine Angst vor der Advent- und Weihnachtszeit unbegründet ist, dass ich jeden Tag etwas anderes vor habe und hatte, dass mich nichts ins Grübeln und in die Abwärtsspirale ziehen könnte.

Genau 10 Minuten nach der Selbsthilfegruppe schaute ich auf mein Handy, um es aus dem „lautlos“-Modus wieder hörbar zu machen.

Und ich sah, das J. versucht hatte, mich anzurufen.

Dieser J., der nicht so ganz unschuldig ist, dass es mich vor einem Jahr in diese schwere Depression abrutschen ließ.

Dieser J., der mir jegliches Selbstwertgefühl nahm (und ich es mir nehmen ließ).

Dieser J., der mehr vor jetzt fast genau einem Jahr sagte, dass er mich hasst, weil ich nicht die physische  Kraft hatte, für ihn das zu sein, was er gern hätte.

Dieser J., mir vor einigen Wochen sagte, wie sehr er alles bereut und wie viel besser es wäre, wäre ich noch bei ihm.

Dieser J., dem es jetzt selbst richtig schlecht geht, mir aber momentan das Mitleid fehlt, weil es alles Dinge sind, die er ganz persönlich verschuldet hat und er sich einfach nur an bestehende Gesetze hätte halten müssen.

Dieser J. versuchte nun, mich gestern anzurufen, was zur Folge hatte, dass ich innerhalb weniger Minuten, den Boden unter mir ins Wanken geraten ließ.

Warum hat dieser Mann noch eine derartige Macht über mich?

Ist es diese Emotionalität der Adventszeit? Ist es die Hoffnung, die ich hatte als ich zu ihm zog, dass alles gut wird? Ist es die Erinnerung an das letzte Weihnachten, dass eine Katastrophe war, er mich allein sitzen ließ und sich in der anderen Hütte mit Alkohol zu schüttete, tobte und herum brüllte? Ist es vielleicht die winzige Hoffnung, dass dieses Jahr nach seiner neuen „Erkenntnis“, dass es mit mir doch alles besser wäre, ein schöneres Weihnachtsfest möglich gewesen wäre? Ist es … ich weiß nicht, was noch alles…?

Ich habe nicht zurück gerufen. Habe ihm eine sms-Nachricht geschickt, er möge mich bitte erst im neuem Jahr wieder anrufen, wenn es denn sein muss.

Aber gut, gut  geht es es mir seit dem Blick auf das Handy nicht mehr und ich grüble, wie ich jetzt wieder aus diesem Emotionschaos  herauskomme.

Viele werden denken, ist doch ganz einfach, schieß J. auf dem Mond und schaue nach vorn.

Ja, genauso hatte ich in letzter Zeit auch gedacht, meinte es auch, geschafft zu haben.

Wenn dieses doofe Weihnachten nicht wäre …

Jetzt habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Tagen – bis ins neue Jahr hinein, abends darüber zu bloggen, worüber ich dankbar bin, was mir der Tag Dankbares gebracht hat, um meinen Weihnachts-Grübel-Modus in einen Dankbarkeits-Modus zu drehen.

Denn das, dass weiß ich inzwischen, wird mir gut tun und mich hoffentlich gut über die nächsten 10 Tage bringen.

Hoffentlich…

*      *      *       *        *

Nun doch …

… kommt Weihnachten auch bei mir an.

Noch vor einer Woche hatte ich mit einer dicken Erkältung keinen Plan, wie diese Weihnachtstage für mich aussehen sollen.
Von den Geschenken mal ganz abgesehen.
Ich hatte keine Idee, was ich denen schenken kann, denen ich gern ein Geschenk geben mag.

Aber nun heute 7 Tage später, aber ich alle Geschenke beisammen (ja, auch dank des oft verteufelten Amazon).

Ich habe auch ein Geschenk für den Autisten-Freund.
Ich habe keine Ahnung, ob er sich darüber freut.
Ich kenne ihn nun seit einem halben Jahr und weiß immer noch nicht, wie es in seinem Kopf „tickt“, was ihn freut, was ihn ärgert.
Schaue ich ihn an, strahlt er immer.
Also nicht nur bei mir, sondern bei allen, die ihn anschauen.
Mein Therapeut meinte, dass er das gelernt hat, dass man lächeln muss, um sein Gegenüber freundlich zu stimmen.
Das hat er in einer Therapie gelernt (davon hat er mir erzählt)
Macht es aber für mich schwer, hinter die Fassade zu gucken.
Na egal, ich werde es ja sehen, wie er reagiert.

In der Gemeinde wurde dagegen die ganze Woche fleißig geprobt.

Die offizielle Einladung für alle Kinder, die mitmachen möchten.

Jedes Jahr wird dort ein Weihnachtsmusical aufgeführt.
Eine ganze Woche ein riesen Kraftakt für alle.
Ganz, ganz viele Kinder wollten mitmachen, von 3-13 Jahre.
Ich weiß nicht, wie viele Kinder es dann waren, ich schätze 30-40?
Am Freitag war die Generalprobe, da lief alles gründlich schief, auch die Kulisse fiel in sich zusammen.
Aber gestern, zur Aufführung  hat alles super geklappt. Der Gemeinderaum war so voll, dass keine Nadel mehr zu Boden ging.
Zum Schluss standen alle und es gab Beifall ohne Ende!

Die nächste Aufführung ist in einer anderen Kirche am 24.12., eine tolle Alternative als das obligatorische und für mich eher langweilige Krippenspiel.

Ja, Weihnachten ist in meinem Kopf angekommen.

Für heute ein dickes Dankeschön an alle Paketfahrer, die die vielen vielen Weihnachtsgeschenke von A nach B fahren….

und an die Organisatoren des Weihnachtsmusical (19 Erwachsene), für die tolle Arbeit und auch für die vielen Kuchenbäcker, die für das anschließende Kaffeetrinken sorgten.

DANKESCHÖN

 

*      *       *      *      *

 

Geradeso am Polizeieinsatz vorbeigeschrammt …

Donnerstag war es.
Ich wollte zur Selbsthilfegruppe und war schon fix und fertig angezogen mit Mütze auf dem Kopf und so.
Da stand mein Hundeopi von seinem Kissen auf und benahm sich so, als ob er pullern müsste.
Also ganz schnell beide Hunde an die Leine, rein in den Aufzug, Hunde vor die Haustür, Hundmädchen abgeleint, damit sie dahin gehen konnte, wo ihr „Chef“ der Hundeopi nicht hinkam.
2 Minuten gepullert, rein ins Haus, in den Aufzug, Wohnungsür auf, Hundopi auch abgeleint, Tür zu, und ab zur Straßenbahnhaltestelle.

Als ich dann  2,5 Stunden später wieder zurück war, versammelten sich 3 Hausbewohner aus drei Etagen vor meiner Wohnungstür, mit Telefon in der Hand und wollten gerade die Polizei rufen.
Sie vermuteten, dass ich irgendwo in meiner Wohnung lag und nicht mehr bei Bewusstsein sei….

Folgendes war passiert:

Mein Hundemädchen

Als ich mit meinen beiden Hunden vom Blitz-pullern kam und mit dem Aufzug wieder oben war, habe ich nicht bemerkt, dass mein abgeleintes Hundmädchen nicht mit AUS dem Aufzug gekommen ist.
Sie war also noch drin, als ich meine Wohnungstür schloss und die Treppen nach unten nahm auf dem Weg zur Haltestelle.
Irgendwann hat sich wohl die Aufzugstür geöffnet, sie kam raus und setzte sich vor die Wohnungstür.
Die Nachbarin klingelte, weil sie meinte, ich wäre drin, weil Radio ging und Licht an war (mache ich immer in der dunklen Jahreszeit, damit die beiden nicht im Dunklen sitzen).

Ich war aber halt bei der Selbsthilfegruppe.

Eine Nachbarin nahm mein Hundemädchen mit zu sich in die Wohnung auf die Couch.
Als ich dann 20 Uhr immer noch nicht zurück war, entschlossen sie sich, die Polizei zu rufen, glaubten, dass mein Hundemädchen „irgendwie“ aus der Wohnung gekommen sei, während ich bewusstlos drinnen war.

Allen fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen, als plötzlich putzmunter auftauchte.
Als ich hörte, was ich angerichtet habe, war mir das so peinlich.
Am liebsten wäre ich im Boden versunken.

Und ich bin sooo dankbar, dass ich so umsichtige Nachbarn habe.

DANKE

PS: Und ich werde ganz bestimmt nun immer aufpassen, dass BEIDE Hunde in der Wohnung sind und ich keinen vergesse…

 

*      *     *     *     *

 

Geburtstagsfeier oder doch nicht?

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Von M. hatte ich erfahren, dass eine Sozialarbeiterin des Offenen Treffs am Sonntag Geburtstag hatte. Sie ist eine ganz, ganz Liebe und man merkt ihr sowas von an, dass für sie ihre Arbeit nicht das bloße Geldverdienen ist.
Eine Berufung eben.
Glaubt mir, Deutschland bräuchte dringend ein paar mehr von ihr.

Nun bin ich am Montag zum Offenen Treff gefahren und bin vorher noch am Blumenladen vorbei und habe für sie eine Hyazinthe in einem kleinen roten Töpfchen für ganze 3 Euro gekauft.

Ich bin also zu ihr hin und habe ihr gratuliert. Sie freute sich so sehr, dass sie mich umarmte.
Das ist dort nicht üblich, weil manche psychisch kranke Menschen Nähe nicht ertragen können.

Sie hatte zwei Bleche Kuchen gebacken und schnitt ihn gerade auf.
Es gab Kaffee und Kuchen für umsonst (Sonst kostet der Kaffee 30ct.)

Drei Stunden bin ich geblieben, also bis zum Ende, aber ich habe in dieser Zeit keinen einzigen gesehen, der ihr eine klitzkleine Kleinigkeit mitgebracht  hätte.

Ich will niemand Unrecht tun, vielleicht hat sie am Vormittag von jemand etwas bekommen, aber kaum einer ist den ganzen Tag da. Also entweder Vormittag oder Nachmittag.

Ich schätze jetzt mal, aber so 20 waren es am Nachmittag.

Es macht mich nur sehr traurig.
Oder ich habe es einfach nur nicht mitbekommen.
Hoffe ich.

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Wie viel deutsch bist du?

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Ich habe den Einbürgerungstest entdeckt, den alle bestehen müssen, die „deutsch“ werden wollen.
Er besteht aus 33 Fragen
Ich habe ihn gemacht …. und nicht alles richtig.
Wer es auch einmal versuchen möchte, hier ist der Link dazu:

http://www.deutsch-werden.de/einbuergerungstest

Gescheitert bin ich an:

Aus welchem Land kamen die ersten Gastarbeiter / Gastarbeiterinnen nach Deutschland? (Muss man das denn wissen?)

Wer kann Gerichtsschöffe / Gerichtsschöffin in Deutschland werden? (Asche auf mein Haupt)

Ab welchem Alter darf man in Berlin bei Kommunalwahlen (Wahl der Bezirksverordnetenversammlung) wählen? (Ich wohne in Berlin, aber mit 60 habe ich eine solche Frage verdrängt 😉 )

Fazit: Nach diesem Test bin ich nicht ganz deutsch, aber meistens.

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Mist, wieder diese Trauer- ,Grübel- und Negativgedanken

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Nun sitze ich wieder so fest, wo ich meinte, da bin ich längst durch.
Auslöser war oder ist der Geburtstag von Beinahe-Schwiegersohn.
Am 10.
Ich fragte meine Tochter, über was er sich denn freuen würde und ob sie den Geburtstag feiern (bei ihren am 15.9. haben sie eine Feier ausfallen lassen, weil sie „keinen Nerv“ dafür hatte.)
Antwort: Einen Tipp habe ich bekommen und feiern, ja, aber sie wüssten noch nicht wie sie es machen sollen.

Das wars.

In meinen grauen Gehirnzellen machte sich nämlich breit: Wenn ICH nicht wäre, würden sie genau wissen, wie sie feiern würden, nämlich bei den Beinahe-Schwiegersohn-Eltern.
Sie haben Platz, sie haben ein Haus, Großeltern und Schwester sind auch in der Nähe.
Nur ich kann da nicht mit.
Sie wohnen in einem kleinen Dörfchen in Brandenburg, das öffentlich nicht so leicht zu erreichen ist.
Mit dem Auto geht auch nicht.
Das ist schon voll mit 4 Personen, da passe ich mit 2 Hunden nicht mehr hinein.
Außerdem verträgt mein Hunde-Opi das Autofahren nicht.

Also wäre es doch gut, wenn es mich gar nicht gäbe.

Natürlich hätten sie noch die Möglichkeit, bei sich zu Hause zu feiern.
Doch dann müsste meine Tochter alles vorbereiten und das schafft sie einfach nicht.
9 Leute – soviel Platz hat sie auch nicht, im Sommer mag das gehen, dann kann die Terrasse mit genutzt werden.
Nun ist aber nicht Sommer und ich bin zuviel, mache ihnen Kopfzerbrechen, die sie nicht hätten, wenn es mich nicht gebe.

Und dann macht sie der bittere Gedanke in mir breit:
Was soll das jetzt? Wenn im März ihr Haus fertig ist, sind sie sowieso weg und für mich nicht zu erreichen.  Dann kann ich nicht mit 2 Hunden 2 Stunden mit diversen öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend fahren.
Hin und zurück an einem Nachmittag.
Das ist für mich nicht zu leisten.

Warum mache ich mir nun soviel Gedanken um diesen kleinen Geburtstag?
Darauf kommt es nun auch nicht mehr an.
Und meine Negativspirale zieht mich immer weiter nach unten, nicht fähig, einen Gedanken zu erfassen, der alles entspannt.
Irgendein Kompromiss.
Eine Lösung.

Ich war gestern Abend zur Selbsthilfegruppe.
Leider hatte alle irgendein Problem, so das nicht mehr die Zeit war, meines anzusprechen.
Spät abends habe ich dann eine Tavor nehmen müssen…

Was ist schon ein Geburtstag vom Beinaheschwiegersohn?
Geht auch ohne.

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Zu viel ist zu viel ….

Zwei Tage bin ich einfach abgetaucht.

Alles war mir viel zu viel.
Zu viel, was ich schreiben wollte.
Zu viel Zeit, die ich dazu brauchen würde.

Zu viel, was ich lesen wollte.
Zu viel, was fotografieren wollte.
Zu viel Bilder, die ich noch zeigen wollte.

Zu viel, wohin ich noch gehen wollte.
Zu viel, was ich hier zu Hause noch machen wollte.
Zu viel, was ich gefühlt habe.

Alles war viel zu viel.
Nichts ging mehr.

Nach zwei Tagen absoluter Ruhe geht es wieder und mein Kopf ist wieder frei für die Dinge, die mir wichtig sind.
Und dazu gehört dieser Blog.

*     *     *     *      *

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