In eigener Sache

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Ich habe gestern zwei Kommentare zu zwei älteren Blogbeiträgen bekommen, die mir etwas klar gemacht haben und auch ziemlich traurig.
Meine Beiträge sind allermeistens sehr einfach und kurz und wenig bis fast gar nicht recherchiert gehalten.
Ja, das stimmt.
Das hat nichts mit Unlust oder Oberflächlichkeit zu tun, sondern hat einem tieferen Grund.
Wie nun bestimmt jeder, der hier mit liest weiß, leide ich an Depressionen.
Das ist nicht mal eine kurze Traurigkeit oder keine Lust oder keine Motivation oder tiefhängende Wolken, sondern eine Stoffwechselstörung im Gehirn.
Ich bin bei einem Psychiater in Behandlung, der mir auch verschiedene Medikamente verschreibt und mache eine Psychiotherapie.
Jetzt mal von den phasenweise starken Tiefs abgesehen, stört mich etwas ganz gewaltig: Ich kann mich auf nichts mehr richtig konzentrieren.
Oft ist es so, dass ich drei Sätze hintereinander lese und beim 3. Satz schon nicht mehr weiß, was im ersten stand.
Das zieht sich durch meinen ganzen Alltag, also das nicht konzentrieren können und sehr vergesslich zu sein.
Es geht sogar soweit, dass ich ernsthaft an Alzheimer dachte und dem Psychiater darauf angesprochen habe.
Aber ist es nicht.
Es sind Auswirkungen der Depressionen und die Nebenwirkungen der Medikamente.
Was auf der einen Seite zwar beruhigend ist, aber auf der anderen Seite bedeutet, dass ich ganz einfach damit leben muss.
Soll unter anderem heißen, dass ich auch künftig solch komische Beiträge verfasse, die oftmals keine Struktur und Tiefgang haben, weil ich nur schlecht mich in anderes hineinarbeiten kann.
Das betrifft auch die Fotos.
So gern möchte ich einen Foto-Lehrgang machen, möchte meine Fotos weiterentwickeln, besseres draus machen.
Hatte ja auch schon einiges begonnen und dann doch wieder abgebrochen, weil es einfach nicht ging.
Jedesmal hab ich mich ein bisschen mehr als Versager gefühlt und es ist mir auch seit gestern, seit diesen 2 Kommentaren der ganze Zusammenhang bewusst geworden.
Es macht mich einfach nur traurig.
Trotzdem mache ich weiter, eben so wie es mir möglich ist, wie ich es kann.
Es ist MEIN Blog, ich schreibe nicht für potentielle Leser oder für viele „likes“, sondern einfach nur für mich.
Vielleicht wird es irgendwann mal wieder besser, vielleicht auch nicht.
Und bis dahin kann jeder mitlesen und kommentieren wie er mag, aber ein perfekter professioneller Blog wird dies gewiss niemals werden.

Das wollte ich einfach zum besseren Verständnis mal loswerden.

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Mein Seelenfutter 17.02.2019

„Papa, was ist ein Vakuum?“ –
„Tja, mein Junge, ein Vakuum: Ich hab’s im Kopf, aer ich kann es dir nicht sagen!“
„Papa, was ist eigentlich ein VIP?“ –
„Ein VIP, das ist was Englisches und heißt very important person; aber das verstehst du noch nicht.“
„Papa, was bedeutet paradox?“ –
„Paradox,das ist, was eigentlich gar nicht geht, zum Beispiel, wenn sich einer mit dem Hintern brüstet.“
„Papa, was sind Unterlassungssündej?“ –
„Das werden wohl die Sünden sein, die wir weggelassen haben.“
„Papa, was bedeutet radikal?“ –
„Radikal, das kommt aus Lateinamerika und ist wohl so ein scharfes Radieschen.“
„Papa, nerve ich dich auch nicht mit meinen vielen Fragen?“ –
„Aber nein, mein Junge, frag nur weiter, dass du was lernst!“

Wie Schnee zum  Sommer und Regen zur Ernte, 
so reimt sich Ehre zum Toren.

oder auch besser:

Wie Schnee zum Sommer und Regen zur Ernte
passt Ehre zum Dummkopf.

Sprüche 26:1

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Das verstehe ich grad‘ nicht

Bei dem schönen Wetter draußen hatte ich die Idee, meine Winterjacke zu waschen.
Im Waschzettel stand, dass die Jacke anschließend zwingend solange in den Trockner muss, bis sie gaaaanz trocken ist.
Ich hab also meinen Waschtrockner so eingestellt, dass das alles in einem Ritt passiert.
Als alles fertig war, sah ich doch im Bullauge meine kleine Taschenlampe liegen.
Ja, ich hatte sie in der Jackentasche vergessen.
Es ist so eine ganz kleine, die man auch an den Schlüsselring hängen kann.
Ich benutze sie, wenn ich im Dunklen mit meinem Hundemädchen Gassi gehe und die Hinterlassenschaften einsammle.
Tja, und als ich sie dann aus der Waschmaschine nahm, drückte ich auf dem Schalter und und und … sie leuchtet!
Sie tut das, was sie tun muss.
Und das muss ich jetzt nicht verstehen, fast 2 Stunden waschen und anschließend bei hohen Temperaturen trocknen und alles funktioniert noch?
Kann man dann nicht doch das Handy auch in den Geschirrspüler packen? *spaß aus*
Für mich grenzt das an ein Wunder.
Oder kann sich das irgendeiner technisch erklären?

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Mein Seelenfutter 16.02.2019

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Endlich kann die Oma ihre Enkeltochter überreden, einmal mit ihr zur Messe zu gehen.
Die kleine Sabine ahnt nichts Gutes.
Die Kirche ist groß, aber nur mäßig besetzt, sie ist düster und riecht nach Altertum.
Während der langen Gottesdiensthandlung schaut sich Sabine um und ihr Blick bleibt immer wieder an dem Altar hängen.
Das ewige Licht leuchtet sehr schön.
Als die Zeremonie kein Ende nehmen will, wird Sabine noch ungeduldig und flüstert der Oma zu: „Wann wird es endlich grün, dass wir gehen können?“

Nach diesen Erfahrungen ist Sabine erst am Heiligen Abend bereit, wieder mit der Oma in die Kirche zu gehen.
Diesmal ist alles anders.
Die Kirche ist voller Menschen, viele Kinder sind dabei, die Kirche ist hell erleuchtet und wunderschön geschmückt und auch eine große Krippenlandschaft ist aufgebaut.
Es gibt so viel zu sehen, zu riechen und zu hören.
Nun betritt ein junger Mönch in seiner braunen Kutte die Kanzel und beginnt eine feurige Predigt.
Mit lauter Stimme und gewaltigen Gesten verkündigt er das Weihnachtsevangelium.
Er steigert sich in seiner Begeisterung, und mit ausladenden Bewegungen und einladenden Worten spricht er zu den vielen Menschen.
Er wird immer heftiger, reißt seine Hände empor, beugt sich über die Brüstung.
Dabei löst sich eine weiße Kordel, die sein weites Mönchsgewand zusammenhält.
Als das Sabine sieht, ruft sie erschrocken der Oma zu: „Jetzt nichts wie weg, er hat sich losgerissen!“

Bleibe in der Unterweisung,
lass nicht ab davon;
bewahre sie, denn sie ist dein Leben.
Sprüche 4:13

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)


Der Mond ist aufgegangen …

Gestern kurz vor 3 Uhr nachmittags …

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Mein Seelenfutter 15.02.2019

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Hochrangige Führungskräfte aus der Wirtschaft und Industrie kommen in einem großen Hotel zu einem Seminar über positives Denken zusammen.
Das Motto der Tagung steht in riesigen Buchstaben über der Hotelrezeption: „Es gibt keine Probleme – nur Chancen!“
Ein Manager kommt nach dem Einchecken an die Rezeption zurück und meinte: „Entschuldigung Sie bitte, ich habe ein Problem!“
Der Empfangschef antwortet ganz freundlich: „Wir kennen keine Probleme, nur Chancen!“ –
„Nennen Sie es, wie sie es wollen, in dem mir zugeteilten Zimmer wohnt schon eine Dame!“

Wer antwortet, ehe er hört,
dem ist’s Torheit und Schande.
Sprüche 18:13

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Das Foto von heute …

Baum #315 ist eine Weide …

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Mein Seelenfutter 13.02.2019

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In der Vorweihnachtszeit möchte der kleine Tobias seiner Mutter in der Küche helfen.
Beim Ausräumen der Spülmaschine greift er unglücklich in ein scharfe Messer und aus dem Finger blutet es heftig.
Tobias schreit und die Mutter drückt schnell ein sauberes Tuch auf die Wunde.
Aber der Junge will sich gar nicht beruhigen und trösten lassen.
Die Mutter redet dem Jungen zu: „Gleich hört es auf zu bluten und der Schmerz lässt nach, du bekommst einen schönen weißen Verband und Gott wird helfen, dass es heilt!“
Noch schluchzend fragt Tobias nach: „Muss ich zu ihm rauf oder kommt er runter?“ –
„Nein, Weihnachten feiern wir doch die Geburt Jesu, und am Heiligen Abend zeige ich dir Gottes Haus.“
Weihnachten gehen sie alle zusammen in die Kirche und beim festlichen Abendessen danach betet Tobias: „Lieber Gott, ich war heute in deinem Haus, ich muss sagen, du wohnst sehr schön!“
Als er nach einem langen, fröhlichen Abend schlafen geht, ruft er ins Wohnzimmer zu seinen Eltern: „Ich spreche gleich mein Abendgebet, braucht ihr noch irgendetwas?“

Wenn ihr nicht umkehrt und
werdet wie Kinder, so werdet ihr
nicht ins Himmelreich kommen.
Matthäus 18:3

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Computertastatur in den Geschirrspüler?

Ich glaube, es war vorgestern.
Ich geriet bei t-online auf eine Seite, die von genau 12 Dingen berichtet, die man ebenso oder vielleicht viel besser in dem Geschirrspüler reinigen kann.
Und ja, auch die Computertastatur!
Bitte auf’s Bild klicken, es ist zum Beitrag verlinkt.

Ich werde definitiv keine Computertastatur dort hineinstopfen, auch wenn es nur geht, indem man sie auseinanderbaut.
Wie bitte baut man sie denn auseinander?
Und dann wieder alles zusammenfummeln?
Ich habe jetzt über 20 Jahren einen Computer, aber bei mir waren die Tasten noch nie so verklebt, dass ich sie einzeln mit ner Zahnbürste schrubben musste.
Staubig ja, da hilft so ein Staubwedel.
Krümelig auch, dreht man das Teil einfach um, dann fallen alle nicht dahingehörende Teile raus (auch die nicht mehr festen Tasten, aber auch das hatte ich noch nie).

Fazit für mich: Kämme und dergleichen wie immer rein in den Geschirrspüler, Computertastatur definitiv nicht.

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Mein Seelenfutter 12.02.2019

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Zwei reiche Ladies treffen sich auf den Boulevard: „Wie geht es Ihnen und was macht eigentlich Ihr Herr Sohn?“ _
„Oh, mir geht es gut und mein Sohn ist Rechtsanwalt in einer der größten Kanzleien der Stadt. Er verdient viel Geld und kümmert sich rührend um mich. Er ruft mich jede Woche an und erfüllt mir alle meine Wünsche.
Und wie geht es Ihnen? Was denn Ihr Sohn so?“ –
„Oh, mir geht es auch sehr gut, und mein Sohn ist ein richtiger Lebenskünstler. Er geht zweimal die Woche zum berühmtesten Psychiater der Stadt. Und was meinen Sie, worüber er für 100 Dollar die Stunde mit ihm spricht: über mich!“

Wie einem gelähmten das Tanzen,
so steht dem Toren an, von Weisheit zu reden.
Sprüche 26:7

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)


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