Push – Drücke

Ein Mann schlief nachts in seiner Hütte, als sich der Raum plötzlich mit Licht füllte und ihm der Herr erschien. Er sagte dem Mann, dass er für ihn Arbeit habe und zeigt ihm einen großen Felsbrocken vor der Hütte.

Der Herr erklärte dem Mann, dass er mit seiner ganzen Kraft gegen diesen Felsbrocken drücken sollte. Und dies tat der Mann nun Tag für Tag. Viele Jahre lang schuftete er von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Mit seinen Schultern fest gegen die kalte, kantige Oberfläche des bewegungslosen Felsen gepresst drückte er mit all seiner Kraft dagegen. Jede Nacht kehrte er wund und erschöpft in seine Hütte zurück, mit dem Gefühl, den ganzen Tag umsonst gearbeitet zu haben.

Da der Mann erste Zeichen der Entmutigung zeigt, entschloss sich der Widersacher auf den Plan zu treten, indem er Gedanken durch dessen ermatteten Geist schickte: „Du drückst schon so lange gegen diesen Brocken und er hat noch nicht einmal gewackelt. Warum willst du dir und all dem nicht einfach ein Ende bereiten? Du wirst ihn nie bewegen.“ Damit gab er dem Mann vollends den Eindruck, dass seine Aufgabe unmöglich er überhaupt ein Versager sei.

Diese Gedanken entmutigten den Mann. „Warum sollte ich mich deswegen gleich umbringen?“ dachte er. „Ich werde einfach meine Zeit sinnvoll verwenden und nur noch das nötigste für diese Sache tun und das muss dann genügen.“ Und so plante er es dann auch zu tun, bis er eines Tages beschloss, die Sache ins Gebet zu nehmen und er seine sorgenvollen Gedanken dem Herrn ausschüttete.

„Herr“, sagte er, „ich habe in Deinem Dienst lange und hart gearbeitet und habe meine gesamte Kraft dazu verwandt, das zu tun, was Du von mir gefordert hast. Doch nach all der Zeit habe ich den Felsbrocken noch nicht einmal um einen halben Millimeter fortbewegt. Was ist hier verkehrt? Warum versage ich so?“

Der Herr antwortete ihm liebevoll, „Mein Freund, als ich dich bat mir zu dienen und du zustimmtest, habe ich dir gesagt, dass deine Aufgabe sei, mit all deiner Kraft gegen diesen Fels zu drücken, was du auch getan hast. Ich habe aber niemals erwähnt, dass ich von dir erwarten würde, ihn zu bewegen. Deine Aufgabe war es zu drücken. Jetzt nun kommst du zu mir, hast all deine Kräfte verbraucht und denkst, du hättest versagt. Doch ist das wirklich so? Schau dich an! Deine Arme sind stark und muskelbepackt, dein Rücken ist sehnig und gebräunt, deine Hände sind schwielig vom ständigen Druck und deine Beine sind stark und fest geworden. Durch Widerstand bist du viel gewachsen und deine Fähigkeiten übersteigen bei weiten was du vorher konntest. Und doch hast du den Fels nicht bewegt. Aber dein Auftrag war es, gehorsam zu sein und zu drücken, deinen Glauben zu benutzen und Meiner Weisheit zu vertrauen. All das hast du getan. Ich, mein Freund, werde nun den Felsbrocken bewegen.“

Wenn wir Worte von Gott hören, neigen wir oft dazu, mithilfe unseres eigenen Intellektes zu ergründen, was Er von uns will, wenn doch alles, was Gott von uns erwartet, Gehorsam und Glaube an Ihn ist. Benutze auf jeden Fall den Glauben, der Berge versetzt, aber sei dir dessen bewusst, dass es immer Gott ist, der den Berg tatsächlich bewegt.

Wenn es scheint, dass alles schief läuft … PUSH! Drücke! Wenn dich die Arbeit niederdrückt … PUSH! Drücke! Wenn die Leute nicht so reagieren, wie du es dir vorstellst … PUSH! Drücke! Wenn dein Geld alle ist und deine Rechnungen fällig sind … PUSH! Drücke! Wenn dich die Leute einfach nicht verstehen … PUSH! Drücke!

PUSH – Pray Until Something Happens!!!
Drücke – Bete bis etwas geschieht!!!

Autor unbekannt

 

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Das Wort zum Montag #11 …

… obwohl heute schon Dienstag ist. Ich bin gestern Abend nicht fertig geworden.
Und nun geht es hier weiter (ja, ich weiß, die Pause war groß, aber nicht vergessen):

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Aus einer Mücke keinen Elefanten machen

„Wecke nie den Ärger, bis er von selbst kommt, denn wer den Ärger weckt, bekommt ihn doppelt.“

David Keppel, Autor

„Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen [eigenen] Frieden. Und der Frieden, den ich schenke, ist nicht der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst. [Hört auf, euch selbst zu erlauben, aufgeregt und beunruhigt zu sein. Erlaubt euch selbst nicht, furchtsam und eingeschüchtert, feig und gereizt zu sein.]

Johannes 14:27

Es gibt heutzutage zu viele Menschen, die bei Kleinigkeiten in Panik geraten. Sie lassen sich so schnell aus der Ruhe bringen, dass sie ein Leben voller Sorgen und Probleme führen. Jemand hat einmal gesagt: „Überlege dir gut, an welcher Front du kämpfst.“ Das ist ein guter Rat. Im Leben der meisten Menschen gibt es genug große Ereignisse, mit denen man sich auseinander setzen muss. Da muss man nicht auch noch aus Angelegenheiten, die man getrost ignorieren kann, etwas Großes zu machen.

Jeden Tag bieten sich viele Gelegenheit, sich über irgendetwas aufzuregen. Aber wir können uns auch entscheiden, es nicht zu tun und ruhig zu bleiben. Satan will uns dazu verleiten, uns aufzuregen. Finden Sie heraus, worüber Sie sich aufregen und lernen Sie sich selbst besser kennen. Entschließen Sie sich, all die Kleinigkeiten, die ohnehin in Ihrem nicht von Bedeutung sind, loszulassen. Die Bibel sagt, dass die kleinen Füchse den Weinberg verwüsten (Hohelied 2:15). Wie oft kommt es zur Ehescheidung, weil die Partner über die Jahre viele Kleinigkeiten in sich aufgestaut haben, die mit der Zeit zu einem unüberwindbaren Berg wurden. Wenn wir das Böse, das uns angetan wurde, nicht nachtragen, wie es in 1. Korinther 13 heißt, dann sind unsere Beziehungen einfacher und leichter. Früher habe ich einmal sehr genau „Buch geführt“, über alles, was andere mir angetan haben, das mich verletzt oder beleidigt hat. Mein Leben war ein einziges Chaos. Alles war kompliziert und ich war unglücklich.

Seien Sie nicht zu verletzlich, denn Sie selbst leiden am allermeisten darunter. Wenn uns jemand verletzt, tut er das normalerweise nicht mit Absicht. Denken Sie daran, dann wird Ihr Leben um vieles leichter. Wenn unsere Gedanken mit allem, was uns je angetan wurde, voll sind, dann können wir das Leben nicht mehr genießen. Wenn unser Leben einfach sein soll, dann müssen wir unsere Gedanken und Gefühle rein sein. Unsere Herzen müssen bereit sein, anderen zu vergeben, statt verletzt und beleidigt zu sein.

Wenn wir mehr Zeit damit verbringen, darüber nachzudenken, was andere uns angetan haben, verlieren wir jede Freude. Wir werden kritiksüchtig, mürrisch und defensiv, und das gefällt Gott gar nicht. Wenn wir bereit sind, schnell und immer wieder zu vergeben, wird unser Leben um vieles leichter.

Joycs Meyer, „100 Dinge, die Leben leichter machen“

*      *     *     *     *

Hm, was soll mir das nun sagen?

Ich bin dann doch das Gegenteil. Ich mache aus Elefanten Mücken. Ich nehme mich nicht wichtig. Ich denke nicht darüber nach, was andere mir angetan haben, sondern, was ich falsch gemacht haben könnte, dass der andere so reagiert, wie er reagiert.

Ich weiß, das ist auch nicht gesund. Also nehme ich diesen Text einfach anders herum: Mache aus Elefanten keine Mücken!

*      *      *      *       *

  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen
  6. Regel: Lassen Sie die Vergangenheit los
  7. Regel: Lernen Sie Nein zu sagen
  8. Regel: Sie selbst sein
  9. Regel Qualität ist wichtiger als Quantität
  10. Regel Fangen Sie nichts an, was Sie nicht zu Ende führen können

Das Wort zum Montag #10

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Fangen Sie nichts an, was Sie nicht zu Ende führen können

„Die Fähigkeit eines Menschen zeigt sich in dem, was er zu Ende gebracht hat, nicht in dem, was er versucht hat.“

(Quelle unbekannt)

„Denn wer würde mit dem Bau eines Hauses beginnen, ohne zuvor die Kosten zu überschlagen und zu prüfen, ob das Geld reicht, um alle Rechnungen zu bezahlen?“

(Lukas 14:28b)

Zahlreiche unfertigen Projekte sammeln sich in unseren Köpfen und unserem Leben und blockieren uns. Ständig mahnen sie uns, dass noch etwas zu erledigen ist, und machen uns ein schlechtes Gewissen. Je länger wir brauchen, um etwas abzuschließen, desto schlechter fühlen wir uns dabei. Niemand kann sich vornehmen, alles zu erledigen und dann es auch noch gut zu machen. Wir haben unsere Grenzen und sollten sie akzeptieren. Gott ist unbegrenzt. Jeder, der ihn vertraut, kann alles tun, was er von uns will. Aber Gott will nicht, dass wir Dinge anfangen und dann nicht beenden.

Gott hat sein gutes Werk in uns angefangen und wird damit weitermachen und es vollenden bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt (Philipper 1:6). Manche Vorhaben sind schneller erledigt, andere dauern länger. Ungeduldige Menschen beenden die längerfristigen Projekte meist nicht. Für geistliche Reife, zum Beispiel, braucht man viel Geduld. Wir verändern uns nicht über Nacht. Viele Menschen wenden sich wieder vom Glauben ab, weil sie ihr geistliches Wachstum nicht am Drive-in-Schalter bekommen. Sie wollen sofort reifen, und das geht nicht.

Ich kenne Menschen, die jedes neue Vorhaben voller Elan angehen. Doch wenn es nicht mehr neu ist, übergeben sie es entweder an jemand anderes oder lassen es unvollendet. Neue Dinge sind immer interessant, aber was ist, wenn der erste anfänglicher Nervenkitzel und Applaus vorbei sind? Wer bleibt dann noch bei der Stange? Wer bleibt dann noch an der Stange? Nur diejenigen, die vorher die Kosten überschlagen haben und von Anfang an gewusst haben, dass es außer der aufregenden Anfangsphase auch noch viele andere Phasen geben wird. Diejenigen, die aufgeben, sind meist frustriert und haben tausend Ausreden, warum sie die Sache nicht zu Ende gebracht haben,

Die meisten Menschen laden sich heutzutage mehr auf, als sie tatsächlich bewegen können, Stressbewältigung ist zu einem Milliardengeschäft geworden. Dabei entsteht der meiste Stress, weil wir uns zu viel vornehmen. Auf meiner Aufgaben-Liste steht immer mehr, als ich an einem Tag erledigen kann. Dann mache ich eben am nächsten Tag weiter. Wenn wir uns zu etwas verpflichtet haben, sollten wir es auch zu Ende führen, und zwar gut und pünktlich.

Machen Sie sich das Leben leichter, indem Sie nur das anfangen, was Sie auch zu Ende führen können. Und führen Sie alles, was Sie angefangen haben, auch zu Ende. Lassen Sie sich nicht ablenken – bleiben Sie bei der Sache und bringen Sie sie zu Ende. Wenn Sie etwas beendet haben, müssen Sie nicht mehr daran denken. Dann haben Sie den Kopf wieder frei, um sich ganz der nächsten Sache, dem nächsten Ziel, dem nächsten großen Traum Ihres Lebens zu widmen. Dann können Sie wieder träumen und Neues schaffen, weil Sie nicht so viel  Ballast mit sich herumtragen. So lebt es sich am Besten.

(Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter machen) 

*     *     *     *     *

Ohje, das ist ja mal wieder ein Thema …

Gerade nach meinem Absturz Anfang April, wo ich mit meinem neuen Leben gestrandet bin, habe ich doch so einiges begonnen und dann wieder sein lassen.
Ganz viel ausprobiert und wieder sein lassen.

Auch jetzt noch.
Und ich habe ein paar Dinge, die ich überdenken muss.
Zum Beispiel bin ich derzeit in mehreren Gruppen unterwegs.
Was heißt mehrere? Der Offene Treff montags, die Frauengruppe dienstags, meine Spielegruppe mittwochs (alle 2 Wochen), Selbsthilfegruppe donnerstags und sonntags die Gemeinde.
Klingt nach selbstgemachtem Stress.
Ist es auch für mich.

Ich habe das alles begonnen, um irgendwie Sozialkontakte zu finden.
Hatte und habe panische Angst, allein dazustehen, wenn ich Hilfe brauche.
Wollte Menschen finden, aus denen vielleicht eine Freundschaft entstehen könnte, wo ich so sein darf, wie ich bin.
Ohne freundliche „Mir-geht-gut-Maske“.
Aus all den vielen Gruppen ist bisher nur die Freundschaft zu dem Autisten entstanden.
Mein Therapeut hat es mir erklärt, dass in diesen Gruppen ja meist nur Leute unterwegs sind, die selbst psychische Probleme haben und sich zurückziehen.

Und so stehe ich nach wie vor fast allein da, mit dem Wissen, dass ich den Gang durch alle Gruppen nicht wirklich auf Dauer durchhalten kann.
Es wird mir zuviel.

Und um beim Thema des Beitrages zu bleiben, ich habe viel begonnen und werde nicht überall dabei bleiben können.

„Nur das beginnen, was man durchhalten kann …“ Das ist der Punkt, der bei mir momentan noch so gar nicht geht, alles ist noch im Fluss, alles in Bewegung und ich hoffe, dass ich irgendwann und irgendwie mein neues Leben annehmen kann und dort zu Hause bin.

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

*     *      *      *     *

 

  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen
  6. Regel: Lassen Sie die Vergangenheit los
  7. Regel: Lernen Sie Nein zu sagen
  8. Regel: Sie selbst sein
  9. Regel Qualität ist wichtiger als Quantität

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Das Wort zum Montag #9

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Qualität ist wichtiger als Quantität

„Die Qualität, nicht die Länge eines Lebens ist entscheidend.“

Martin Luther King jr.

„Denn ihr sollt imstande sein zu erkennen, worauf es ankommt [und das wirklich Wertvolle schätzen lernen] …

Philipper 1:10a

Früher war die Gesellschaft einfacher als heute. Wenn wir einmal zurückschauen, stellen wir fest, dass die Menschen damals mehr Wert auf Qualität statt auf Quantität legten. Mehr zu haben, ist nicht immer auch besser – oft ist es schlechter. Wir kaufen günstigere Kleidung, damit wir mehr kaufen können, und ärgern uns dann, weil die Dinge beim Waschen einlaufen oder die Farben  ausbleichen oder nicht so  lange halten, wie wir dachten. Zuviele Kleider im Schrank zu haben, kann auch das Ankleiden kompliziert machen. Ein Mann sagte mal: „Als ich nur einen braunen und einen blauen Anzug hatte, hatte ich nie Probleme , meine Sachen für die Reise zu packen. Ich packte einfsch beide ein, und zog sie dann abwechselnd an. Jetzt, wo ich einen ganzen Schrank voller Sachen habe, st das Packen zur Qual geworden, und es dauert ewig, bis ich mich entschieden habe, was ich mitnehme.“

Wenn wir beim Kauf von Haushaltsgeräten und Möbeln auf Qualität achten, kann das zwar heißen, dass wir uns nur weniger Dinge leisten können, aber dafür sparen wir hinterher viel Zeit, denn Produkte von geringerer Qualität gehen öfter kaputt und halten nicht so lange. Je mehr wir haben, um das wir uns kümmern müssen, desto komplizierter ist das Leben.

Kürzlich habe ich gespürt, wie Gott zu mir sagte, ich solle nichts tun, was ich nicht absolut tun müsse. Wenn jemand anderes es erledigen kann, lass es denjenigen tun. Das hat mir sehr dabei geholfen, mein Leben einfacher zu gestalten. Unser Leben kann nur einfacher werden, wenn wir uns um weniger Dinge kümmern müssen. Ich werde weiter versuchen, mit weniger auszukommen und dennoch ein erfolgreiches Leben zu führen.

Wenn man ein Auto kauft, weil es gut aussieht, aber nicht auf Qualität achtet, verbringt man möglicherweise sehr viel Zeit in der Werkstatt. Wenn man durch die ganze Stadt fährt, weil man hofft, eine Sache woanders günstiger zu bekommen, vergeudet man womöglich mehr Zeit als man Geld gespart hat. Wie viel ist Ihnen Ihre Zeit wert? Meine Zeit ist mir sehr viel wert. Wenn ich dadurch Zeit sparen kann, bin ich bereit auch etwas qualitativ besseres zu kaufen.

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, mit dem Geld, das Sie zur Verfügung haben, die beste Qualität zu kaufeb, die Sie bekommen können. Glauben Sie nicht, dass mehr automatisch auch besser ist – das ist grügerisch. Ich würde liueber einen qualitativ guten Artikel kaufen als drei oder vier minderwertige.

*     *     *     *     *

Den Spruch: „Wer billig kauft, kauft doppelt“ kennt ja nun mittlerweile jeder. Dass man aber manchmal billig kaufen muss, weil einfach das Geld für etwas teureres nicht da ist, ist auch bekannt.

Worauf die gute Joyce aber nicht eingeht, ist das erste Zitat von Martin Luther King jr., die Lebensqualität.
Wenn man dann in unsere Pflegeheime schaut, kann einem schon das Grausen kommen.
Leben um jeden Preis, das Dahinvegetieren in einem Pflegebett.
Wie oft wollen alte Menschen einfach nur in Würde sterben und nicht allen irgendwie nur Last sein ohne Sinn und Freude.
Davor fürchten sich alle.
Qualität der Jahre ist besser als Quantität.
Oftmals ein Problem, das so einfach nicht zu lösen ist.

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen
  6. Regel: Lassen Sie die Vergangenheit los
  7. Regel: Lernen Sie Nein zu sagen
  8. Regel: Sie selbst sein

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Das Wort zum Montag #8

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Sie selbst sein

„Ganz ich selbst zu sein, in einer Welt, die einen ständig zu etwas anderen machen möchte, ist das Größte, was man erreichen kann.“
Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph

„Jeder achte genau auf sein eigenes Leben und Handeln, ohne sich mit anderen zu vergleichen.“
Galater 6:4

Jahrelang habe ich versucht, so zu sein wie andere. Ich habe versucht, wie sie zu beten, mich wie sie zu verhalten, ja sogar wie sie auszusehen. Die ganze Zeit war ich unglücklich und mühte mich ab, bis ich schließlich erkannte, dass Gott mir niemals helfen wird, jemand anderes sein als ich selbst. Es gibt einen Grund, warum er mich so gemacht hat, wie ich bin, und nicht so wie jemand anderen. Das Leben ist sehr kompliziert, wenn man ständig versucht, jemand anderes zu sein. Wir sind nicht darauf programmiert, wie andere zu sein. Und Gott zeigt uns auch wie das geht, denn das ist sein Wille.

Sie müssen sich mit nichts und niemanden messen, und das bedeutet echte Freiheit. Jesus ist gekommen, um Menschen auf vielerlei Weise zu befreien, und das ist eine davon.  Ich möchte es noch einmal wiederholen: Sie müssen weder sich noch irgendeinen Aspekt von sich mit anderen vergleichen. Sie müssen auch nicht wetteifern, um genauso gut oder besser zu sein (2. Korinther 10:12). Gott erwartet lediglich von uns, dass wir so wie wir sind unser Bestes geben. Ich sage immer: „Er will, dass ich die beste Joyce Meyer bin, die ich sein kann.“ Seit mir das klar ist, habe ich mich in riesigen Schritten entwickelt.

Andere Menschen können uns ein Vorbild sein oder uns anregen, uns in einem bestimmten Bereich unseres Verhaltens noch mehr Mühe zu geben. Aber. niemand außer Jesus selbst sollte unser Maßstab sein. Paulus schrieb an die Christen in Korinth, sie sollten seinem Beispiel folgen, wie er Christus folgte. Er schrieb ihnen, er sei ihr Vorbild, aber er sagte niemals, dass sie so werden müssten wie er.

Lernen Sie, sich in der Gegenwart anderer zu entspannen und einfach Sie selbst zu sein. Wenn andere Sie ablehnen, so lehnen Sie Gottes Schöpfung ab. Natürlich haben wir alle Bereiche, an denen wir noch arbeiten müssen, aber nur Gott kann diese Änderung bewirken. Er tut es auf seine Art und zu seiner Zeit. Manchmal gefällt uns, wer wir sind so wenig, dass wie eine Scheinpersönlichkeit aufbauen, die wir der Welt zeigen. Dadurch entstehen meistens Beziehungsprobleme. Aber wenn wir uns dazu befreien lassen, einfach so zu sein, wie Gott uns geschaffen hat, dann liegt Gottes Segen spürbar auf uns und wir werden akzeptiert. Ich habe aufgehört, zu versuchen. Menschen dazu zu bewegen, mich zu mögen, uns vertraue darauf, dass Gott mir gute Beziehungen schenkt.

Ich mag mich, weil ich ich bin, und deshalb mögen mich auch die anderen – vielleicht nicht alle, aber es gibt genug Menschen, die mich mögen, und mit ihnen bin ich beschäftigt genug. Wenn Sie beschließen, sich selbst so anzunehmen und zu mögen, wie Sie sind und wie Gott Sie geschaffen hat, dann erfahren Sie mehr Annahme und weniger Ablehnung.

*     *     *     *     *

Ooooooh, das kenne ich zu gut.
Die ganze Kindheit und auch, was dann danach kam, wurde mir das Gefühl gegeben, nicht gut genug zu sein.
Ich sollte immer anders sein.
Ich war ein sehr ruhig Kind und ich war gut in der Schule.

Für meine Mutter aber viel zu ruhig, nicht gut genug.
Jede der ganz seltenen „Dreien“ löste Diskussionen aus.
Ich solle mehr aus mir heraus gehen, sollte mehr aus mir machen, sollte unbedingt studieren, sollte dies und jenes sein.
Sie wollte stolz auf mich sein.
Auf ihre Art.
Sie war Kaderleiterin in ihrem Betrieb (für alle Nicht-Ossis, Personachefin).
Sie war verantwortlich dafür, welche Leute eingestellt und welche Lehrlinge (Azubis) ausgebildet worden.
Sie hatte ihren Wertmaßstab.
Da kam ich nicht ran.

Meine Schwester gelang das besser.
Sie wurde Lehrerin.
Ich blieb das mickrige Ding.

Das zog sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Es gipfelte dann in der Beziehung mit J.
Für ihn war ich ein „Fehler“.

Der endgültige Zusammenbruch kam dann im April dieses Jahres.
Nun buddle ich mich so langsam wieder nach oben.
Ganz langsam.

Ich hoffe, dass ich das irgendwann mal sagen kann:

Ich mag mich, weil ich bin wie ich bin.

Nein, es gab nicht nur Ablehnung in meinem Leben.
Mein Nest, wo ich mich wohl fühlte, war meine Ehe mit dem weltbesten Ehemann.
20 Jahre lang.
Bis er 2009 an den Folgen eines Magendurchbruchs starb.

Dann bin ich wieder rausgefallen aus dem Nest.

Aufgesammelt von J.
Fallengelassen von J.
Geflüchtet von J.

Und  nun  mit 60 noch einmal neu angefangen, auf dem Weg, dass ich mich so annehmen kann wie ich nun mal bin.

Einzigartig und kein Fehler.

*     *     *     *     *

  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen
  6. Regel: Lassen Sie die Vergangenheit los
  7. Regel: Lernen Sie Nein zu sagen

*     *    *     *     *

Das Wort zum Montag #7

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Lernen Sie Nein zu sagen

„Die Kunst zu leiten besteht darin, Nein zu sagen, nicht Ja zu sagen. Es ist sehr einfach, Ja zu sagen.“
Tony Blair

„Sagt einfach klar Ja oder Nein, damit ihr euch nicht schuldig macht und dafür verurteilt werdet.
Jakobus 5:12b

Niemand mag das Wort Nein wirklich. Wenn Sie Ja zu etwas sagen, grinsen die Menschen freudig, aber wenn Sie Nein sagen, werden Sire selten freundliche Gesichter sehen. Es ist ganz natürlich, dass wir geliebt und anerkannt werden möchten, aber dieses Verlangen birgt die Gefahr, dass wir versuchen, es allen recht zu machen. Das macht das Leben jedoch sehr kompliziert, denn die Menschen um uns herum erwarten alles Mögliche von uns.  Haben Sie schon einmal den Satz „Man kann es nicht allen recht machen“ gehört? Menschen, die es allen recht machen wollen, stellen sehr schnell fest, dass man einen hohen Preis dafür bezahlen muss, wenn man versucht, allen  das zu geben, was sie gern hätten, um sie glücklich zu machen. Man verliert sich selbst dabei.

Gott hat jeden Menschen einzigartig erschaffen. Wir sind Individualisten, die das Recht haben, ihr eigenes Leben zu leben. Das heißt nicht, dass wir uns nie anpassen oder unsere Wünsche zurückstellen, um anderen zu helfen oder sie glücklich zu machen. Es bedeutet aber sehr wohl, dass wir es nicht ständig allen recht machen können, denn dabei verlieren wir Gott aus den Augen. Gott freut es überhaupt nicht, wenn wir seinen Plan für unser Leben nicht mehr verwirklichen, weil wir so sehr damit beschäftigt sind, alle anderen zufriedenzustellen, dass wir ein unerfülltes Leben und seine Ziele für uns außer Acht lassen.

Ich selbst hatte sehr damit zu kämpfen. Da ich als Kind sexuell missbraucht wurde, habe ich mich oft als minderwertig und überflüssig empfunden. Ich hasste das Gefühl der Ablehnung und sehnte mich so sehr nach Annahme, dass ich bereit war, jeden Preis dafür zu zahlen. Es dauerte jedoch nicht lange, bis ich herausfand, dass ich mich um mein eigenes Leben betrog, wenn ich Ja sagte, obwohl ich eigentlich lieber Nein gesagt hätte.. Ich fing an, genau die Menschen zu hassen, die ich glücklich machen wollte und musste auf lange Sicht gesehen erkennen, dass sie keine wahren Freunde waren.

Menschen, mit denen man nur glücklich wird, wenn sie einen kontrollieren dürfen, benutzen einen. Wenn man das zulässt, wird man dabei nicht nur selbst verletzt, sondern die anderen werden auch verletzt. Leider werden die Menschen alles tun, was wir ihnen erlauben.  Das scheint die sündige Natur des Menschen zu sein. Den anderen ehrlich und liebevoll zur Rede zu stellen und sich nicht länger kontrollieren zu lassen, hilft allen Beteiligten und führt langfristig zu ausgeglichenen guten Beziehungen.

Beschließen Sie, es als Erstes Gott recht zu machen. Stellen Sie Seinen Willen über den eigenen und über den anderer.  Wenn Sie dann überzeugt sind, dass Gott möchte, dass Sie zu etwas Ja sagen, sagen Sie Ja und bleiben Sie dabei. Aber wenn Sie den Eindruck haben, dass er möchte, dass Sie Nein sagen, dann sagen Sie Nein und bleiben Sie auch dabei. Gott gibt uns immer die Kraft und alles, was Sie sonst noch brauchen, um seinen Willen zu tun – auch die Kraft, ganz schlicht und einfach Nein zu sagen. Schon allein die Tatsache, dass unser Leben kompliziert ist und wir uns abmühen, kann ein Hinweis darauf sein, dass wir nicht den Willen Gottes tun. Wenn unser Herz Nein sagt, aber unser Mund aus Furcht vor Ablehnung Ja sagt, können wir nicht erwarten, dass Gott uns hilft. Er ist nicht dazu verpflichtet, irgendetwas zu vollenden, das er nicht angeordnet hat.

Sie sind in bester Gesellschaft, wenn Sie lernen müssen, Nein zu sagen.  Bitten Sie Gott um seine übernatürliche Kraft und Weisheit, damit sie lernen, leichter Entscheidungen zu treffen, und vertrauen Sie seiner Wegweisung.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter mache, S. 24

*     *     *      *     *

Hm.

Mein Senf dazu?
Nein sagen kann ich ganz gut.
Ich weiß, was ich leisten kann und was nicht.
Ich habe für mich gelernt, diese Grenzen zu akzeptieren und das dann auch so formulieren.

Würde ich mich dazu quälen, hätte keiner Spaß dran.
Ich nicht, die anderen nicht und die Sache als solches würde auch nicht gelingen.
Dann lieber gleich Nein sagen.

Kompliziert wird es, wenn ich einmal zugesagt hatte.
Dann kriege ich in seltenen Fällen dieses „Nein“ hin.
Ich will zuverlässlich sein, ein Mensch, auf den man sich verlassen kann.
Weil ich genau das an anderen mag.

Fazit: Dieses Problem ist keines, was hohe Priorität hat für mich. Aber es kommen ja noch 93 andere Dinge, die das Leben kompliziert machen können. 7 davon gab es schon, also bleiben noch 93.

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen
  6. Regel: Lassen Sie die Vergangenheit los

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Das Wort zum Montag #6

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Lassen Sie die Vergangenheit los

„Wir bauen auf unseren Versagen auf. Wir benutzen es als Trittbrett. Schließ die Tür der Vergangenheit. Man kann die alten Fehler nicht vergessen, aber man darf nicht daran festhalten. Man darf sich von Ihnen nicht die Energie oder die Zeit oder den Frfeiraum stehlen lassen.“
Johnny Cash

Denk nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene.
Jesaja 43:18

In Philipper 3:13 schreibt der Apostel Paulus, dass er um eine Sache wirklich ernsthaft bemüht ist: die Vergangenheit zu vergessen, das loszulassen, was vorbei ist. Ich glaube, Paulus hat versucht, die Fehler er Vergangenheit wiedergutzumachen und hat dabei festgestellt, wie kompliziert und unmöglich das ist. Mit der Vergangenheit kann man nur eines machen: sie Gott überlassen. Wenn wir ihm unseren Schutt überlassen und er ihn in etwas Schönes verwandelt, kann Gott aus unseren Fehlern etwas Gutes für uns machen – wenn wir ihm das zutrauen.

In Jesaja 61:3 heißt es, dass er uns „Kopfschmuck anstelle von Asche“ gibt. Aber viele Menschen behalten lieber die Asche auf ihren Kopf, die verkohlten Überreste der Vergangenheit, die sie an ihre Fehler und ihr Versagen erinnern sollen. Geben Sie die Asche auf, sonst werden Sie nie etwas anderes bekommen.  Jeder Tag ist etwas ganz Neues mit ungeheuren Möglichkeiten: neues Leben, neue Hoffnung, neue Träume. Aber wenn wir in den Fehlern und Enttäuschungen der Vergangenheit stecken bleiben, können wir diese Möglichkeiten nicht mal erkennen. Lassen Sie das Vergangenheit los und gehen Sie voran.ns

Wenn wir Gottes Plan für die Gegenwart erkennen wollen, müssen wir unsere Gedanken von der Vergangenheit lösen. Abraham war ein Mann, der viel verloren hat. Um Streit zu vermeiden, überließ er seinen Neffen Lot das fruchtbare Jordantal, so dass er selbst nur noch trockenes Land hatte. Er hätte in Selbstmitleid versinken und entmutigt sein können. Stattdessen hörte er auf Gott, der ihm Folgendes sagte:

Blick auf und schau von der Stelle, an der du stehst, nach norden und Süden, nach Osten und  Westen.
Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben.

1. Mose 13:14-15 (EU)

Vielleicht müssen Sie den Blick heben und sich umschauen, anstatt nach hinten und auf den Boden zu schauen. Schauen Sie auf und erkennen Sie die ungeheure Zukunft, die vor Hoffnung überquillt – Hoffnung in Gott für Sie! Verschwenden Sie Ihr Leben nicht damit, dem nachzutrauern, was Sie verloren haben und was vergangen ist Machen Sie Bestandsaufnahme von dem, was Sie haben. Gehen Sie vorwärts.  Setzen Sie einen Fuß vor den anderen. Denken Sie immer daran: Gott ist auf Ihrer Seite.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter machen, S. 32

*     *    *     *     *

Die Vergangenheit loslassen ….
Das erschien mir noch vor einem halben Jahr unmöglich.
Unmöglich, viel zu sehr hatte ich gelitten und viel zu sehr habe ich an den Dingen dort gehangen, an dem Leben im Wald, mit den 3 Hunden und Katze Ronja.
Immer in der Natur.
Eine neue Art zu leben, sich ausprobieren mit einem kleinen Garten, mit Kartoffeln und Möhren im Sack gezogen, mit eigenen Bienen und Katzenkindern, mit selbstgemachter Creme gegen Neurodermitis oder die weltbeste Orangennmarmelade.
Der Garten sollte größer und Hühner angeschafft werden, es gab einen eigenen Brunnen für den Notfall und einem Herd, mit dem man auch (im Notfall) mit Holz kochen konnte.
Diese Ursprünglichkeit habe ich geliebt.
All das, was ich so sehr an diesem Leben gemocht habe, sollte ich verlassen wegen eines einzigen wütenden Mannes, der voller Aggressionen war, der jeden Abend  trank, dem ich überhaupt nichts mehr recht machen konnte, der täglich getobt und verletzt hat, wegen dem mein Selbstwertgefühl stark in den Minusbereich rutschte.
Ich war der Versager.
Ich hatte keine Kraft.
Ich war schuld an allem und jedem.
Wenn ich verletzt, heulend und zitternd in der Ecke hockte, fast täglich, das hat ihn nicht interessiert.
Aus seiner Liebe zu mir wurde Hass.
Ich habe mir so sehr die Zeit zurück gewünscht, als alles noch gut war.
Gut war es bevor die vielen Flüchtlinge nach Deutschland kamen.
Das hatte bei ihm ein schreckliches Trauma zurückgebracht, seine Erinnerungen waren wieder da.
Das, was damals geschah als er vor vielen Jahren selbst in Afrika in einem Bürgerkrieg zwischen die Fronten geriet und Schlimmes erlebte.
Von abgehackten Armen und Köpfen hat er erzählt.
Diese Menschen kamen jetzt alle nach Deutschland, raste es in seinem Kopf…
Das hat ihm den Boden unter den Füßen weg gezogen und den Weg frei gemacht für Wut, Aggression und Hass, den er auf mich übertrug und nicht mehr aushaltbar war.

Das alles loszulassen habe ich bisher nicht geschafft.
Ja, es gibt kleine Fortschritte.
Ich nehme Medikamente, ein Therapeut, gehe in eine Selbsthilfegruppe, eine Frauengruppe und oft auch zum Offenen Treff. Ich liebe die Natur inzwischen sosehr, dass ich dort aufatmen kann, wenn raus gehe aus meiner kleinen Stadtwohnung, da fällt alles Schwere von mir ab und hab ein Herz fürs Fotografieren entdeckt.
Mittlerweile komme ich tagsüber ganz gut zurecht.
Nur abends und nachts …

Die Vergangenheit loslassen, irgendwie in einen Karton stecken, zuschnüren und ohne Absender wegschicken…
Ich arbeite daran…

Für J. ist es noch schlimmer.
Ja, er hat die Ursache erkannt, aber er denkt, er ist jetzt so wie er ist, eine Therapie lehnt er ab.
„Er ist Mann, er ist der Bestimmer, andere müssen sich nach ihm richten, egal wie sehr er tobt und um sich schlägt, er kann ja nichts dafür…“

Vergangenheit loslassen…

Aber vergessen werde ich es nie können, es war ein Teil meines Lebens.

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen

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Das Wort zum Montag #5

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Sorgen Sie sich nicht um morgen

„Jede Angelegenheit, die zu klein ist, um dafür zu beten, ist auch zu klein, um sich darum zu sorgen.“ Corrie ten Boom

„Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die  Sorgen von heute sind für heute genug.“ Matthäus 6:34

Gott gab den Israeliten in der Wüste immer nur eine Tagesration Manna. Es war ihnen nicht erlaubt, sich davon Vorräte anzulegen. Indem sie sich daran hielten, zeigten sie, dass sie darauf vertrauten, dass Gott sein Versprechen erfüllen und sie jeden Tag versorgen würde. Jedes Mal, wenn sie  mehr als eine Tagesration einsammelten, wurde es schlecht und stank. Viele Menschen sagen: „Mir stinkt’s.“ Damit meinen sie nicht den Geruch. Ich glaube vielmehr, dass ihnen alles zuviel wird – zu viel Arbeit, zu viel Verantwortung, zu viel, an das sie denken mussten. Es ist so viel, dass sie es nicht mehr unterbringen können und es wird schlecht. Sie machen das Heute kompliziert, weil sie schon für morgen Sorgen wollen.

In Matthäus 6:25-31 lehrt Jesus, dass wir uns nicht um das Morgen sorgen sollen, und ermutigt uns dazu, zu glauben, dass Gott, der für die Vögel und Blumen sorgt, auch für uns sorgen wird. Jeder einzelne Tag enthält gerade so viel, wie wir verkraften können – wir sollen uns nicht um mehr als einen Tag Sorgen machen. Gott gibt uns von seiner Gnade, seiner Kraft und seinen Gaben gerade genug, um einen Tag nach dem anderen zu bewältigen. Aber er wird uns die Kraft für morgen nicht schon heute geben.

Wenn wir an die Zukunft denken, mit all ihren offenen Fragen und bedrohlichen Umständen, kann das fast überwältigend sein. Unser Vater im Himmel gibt uns keine Sonderration Kraft, um uns über die Probleme von morgen Gedanken zu machen und dabei immer noch gelassen und voller Freude zu bleiben. Wenn er das täte, würden wir uns Sorgen machen und uns den Kopf zerbrechen über Dinge, um die wir uns noch gar keine Gedanken machen müssten. Gott  zeigt uns, was wir mit unseren Sorgen tun sollen: sie auf ihn werfen, und er wird dann für uns sorgen.

Wenn wir versuchen, heute schon für morgen zu leben, wird unser Leben kompliziert. Als die Jünger Jesus baten, ihnen zu zeigen, wie sie beten sollen, sagte er ihnen unter anderem, sie sollten den Vater um ihr tägliches Brot bitten. Dabei meinte er nicht nur die Nahrung; er sprach vor allem von dem, was sie brauchten, um ihre menschlichen Bedürfnisse zu stillen. Machen Sie sich das Leben einfacher, indem sie immer einen Tag nach dem anderen leben. Haben sie keine Angst vor der Zukunft, denn was Sie brauchen, um mit den nächsten Tag fertig zu werden, können Sie auch erst am nächsten Tag bekommen. Es ist unmöglich, heute schon die Probleme von morgen zu lösen. Vertrauen Sie auf Gott und genießen Sie ein einfaches Leben.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben einfacher machen

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes

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Sich nicht sorgen, hört sich toll an, wenn es denn so einfach wäre ….
Ich habe mir in der Zeit mit J. einen Karton gebastelt, eine Art Briefkasten für Gott.

DEJFM heißt: Das erledigt Jesus für mich.
Alles, was mir so sehr auf der Seele brannte, habe ich auf einen Zettel geschrieben und eingesteckt in der Hoffnung, damit die quälende Last aus meinem Kopf zu bekommen.
Voller Vertrauen habe ich jedes Mal die Dinge aufgeschrieben, die ich loswerden wollte.
Aber es hat nicht sooo geklappt, wie ich mir das dachte.
Nicht so.
Ich hatte eine genaue Vorstellung, wie Gott das für mich lösen sollte.
Aber wie heißt es so schön: Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Jetzt sitze ich hier.
All die Dinge, die auf den Zetteln standen, gibt es nicht mehr …

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Das Wort zum Montag #4

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Leben Sie zu Gottes Ehre

„Die meisten Menschen scheinen nur für sich selbst zu eben, ohne sich Gedanken um Gottes Ehre oder das Wohlergehen ihrer Mitmenschen zu machen.“

David Brainerd, Missionar unter den Indianern Nordamerikas

Was immer ihr esst oder trinkt oder tut, das tut zur Ehre Gottes!

1. Korinther 10:31

Es ist wichtig, dass wir Gott durch unser ganzes Leben ehren, nicht nur mit unseren Worten oder geistlichen Taten. Fangen Sie an, alltägliche Arbeiten als etwas zu sehen, das Sie für Gott tun. Sehen Sie es nicht nur als etwas an, dass Sie als erledigt von Ihrer Liste streichen, damit Sie sich wieder Dingen zuwenden können, die Sie für heilig halten. Wenn wir für Gott leben, ist unser ganzes Leben heilig. Im Kolosserbrief 3:23 steht, dass wir unsere Arbeit mit Eifer und Freude tun sollen, „als würden wir Gott dienen und nicht Menschen“.

pixabay.de

Gott trägt uns die gewöhnlichen Dinge genauso auf wie  die geistlichen Dinge, wie Beten, Bibel lesen, gute Taten. In der Bibel sagt er uns immer wieder, dass wir arbeiten gehen sollen, Rechnungen bezahlen, uns um unsere Wohnung und unseren Körper kümmern, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen haben sollen, das Essen genießen, schlafen und lachen dürfen. Wenn wir anfangen, alles, was wir tun, für Gott und zu seiner Ehre zu tun, wird das Leben leichter. Dann versuchen wir nicht mehr krankhaft, etwas für ihn zu tun, sondern wir sind einfach so wie er uns erschaffen hat.

Wenn wir das Leben in einen weltlichen und einen spirituellen Bereich unterteilen, hat es keinen Zusammenhang mehr. Wir hasten nur ständig von einer Sache zur nächsten, um das, was wir als weltlich ansehen, hinter uns zu bringen und zu den angeblich geistlichen Dingen zu kommen, von denen wir glauben, dass sie Gott gefallen,. Wie können wir „ohne Unterlass“ beten, wenn wir nicht verstehen, dass das ganze Leben, wenn es für Gott gelebt wird, ein Gebet ist, eine Art gelebte Fürbitte?

Wenn ich gut aussehen will, um Gott damit zu ehren, dann wird der Sport, den ich treibe, die Zeit, die ich damit verbringe, mich zu frisieren und hübsch anzuziehen, zu einer heiligen Sache. Wenn ein Motiv dazu die Eitelkeit ist, und ich das nur für mich tue, dann hat das nichts Heiliges an sich. Heilig ist alles, was wir Gott weihen. Wenn ich mich Gott weihe, ihm mein Leben hingebe, all meine Sinne und Fähigkeiten, meinen ganzen Besitz, bin ich dann mit meinem Leben nicht heilig? Alles, was wir tun, ist heilig.

Wussten Sie schon, dass Gott von den Gläubigen als Heilige spricht? Das heißt nicht, dass unser Verhalten immer heilig ist, oder wir nie Fehler machen. Aber Gott sieht uns durch Jesus, der für uns gestorben ist. Er spricht uns als gerechtfertigt an, wenn wir unser ganzes Vertrauen auf Jesus setzen (2. Korinther 5:21). Wenn wir unser Leben ihm weihen und uns tagtäglich darum bemühen, ihm zu gefallen, dann wird für uns alles heilig. Unsere Herzenshaltung ist für Gott das Wichtigste.

Was unser Leben einfacher macht, ist eine ganz enge Beziehung zu Jesus. Wenn wir nach seinen Regeln leben und ihn als den lieben, der er ist – und nicht für das, was er für uns kann -, dann läuft unser Leben ruhiger und ohne Komplikationen. Fangen Sie an, das Leben als ganzes zu sehen, nicht als etwas, das aus vielen einzelnen Bereichen besteht, von denen einige für Gott angemessen sind und andere nicht. Wenn es einen Lebensbereich gibt, der für Gott nicht angemessen ist, dann ist es für mich auch nicht und sollte gestrichen werden. Fangen Sie an, die Bereiche Ihres Lebens zu streichen, die Sie nur für selbst beibehalten, sodass Sie mehr Zeit für die Bereiche haben, die Gott Ehre machen. Weiten Sie diese Bereiche aus und Sie werden sehen, wie leicht das Leben wird.

Joyce Meyer, 

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle

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Tja, was soll ich zu diesem Text sagen?
Ich habe so ein bissel ein schlechtes Gewissen.

Vor meinem Zusammenbruch hätte ich dem Text zu 100% recht gegeben.
Christsein ist eine Lebenseinstellung und nicht die 3 Tropfen Wasser auf den Kopf eines Babys.

Aber ich selbst habe es nicht geschafft, bei allem was ich tue, nur im Kopf zu haben: ich tue es für Gott.
Egal, was um mich herum passiert, egal, wie sehr ich Opfer von Wut, Aggression und Gewalt gewesen bin.
Nein, DAS habe ich nicht geschafft.
Und irgendwie macht es mich traurig.
Wie sehr bewundere ich die, die das können.
Kennt jemand das Buch von Corrie ten Boom „Zuflucht“?
Ein wunderbares Buch, eine wunderbare Frau.
Ich habe sooft an sie gedacht, wenn ich verletzt und heulend in der Ecke hockte und fühlte mich so sehr als Versager.

Nun versuche ich seit einem halben  Jahr mit Medikamenten, Selbsthilfegruppe und Therapeuten zurück zu einem Selbstwertgefühl zu kommen.
Und so wie ich mich fühle, ist das noch ein langer Weg.
Aber gleichzeitig ist das schlechte Gewissen präsent, mehr auf die Hilfe von Menschen zu vertrauen, als die Hilfe auf Gott.

Oder hat mir diese Mensche vor die die Füße gestellt, damit ich wieder gesund werde?
Ich weiß es nicht.

Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, dann sehe ich den roten Faden, den Gott durch mein Leben gezogen hat.
Immer wenn ich an einer schwierigen Stelle, war er da und hat die Umstände so zurecht geschoben, dass es gut weiter ging.
Zur Zeit kann ich nicht in der Bibel lesen.
Ich schaue auch kein BibelTV mehr.
Gottesdienste bleiben an der Oberfläche.
Bibelverse fühlen sich irgendwie hohl an.
„Gott hilft den Schwachen…, Beten, beten, beten und Gott hilft…, Gott sorgt für… usw.“
Aber ich fühle es nicht.
Vielleicht werde ich in ein paar Jahren zurückblicken und dann sehen können, was ich jetzt nicht sehen kann.

Vielleicht.

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Nächste Woche: 5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um morgen

 

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Das Wort zum Montag #3

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Setzen Sie Gott an erste Stelle

„Der Mensch hat sein Leben durch Gott, nicht durch seine Gaben, egal wie reichlich sie auch vorhanden sein mögen.“

Henry Alford, britischer Autor und Theologe

„Ich will dich segnen [und dich überreichlich beschenken] und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen [damit du das Gute weitergibst]

Mose 12:2

Schon oft habe ich gelesen, dass man nicht gleichzeitig erfolgreich sein und ein einfaches Leben führen kann. Das verwirrt mich, denn ich glaube, dass es Gottes Wille ist, dass seine Kinder in jedem Lebensbereich erfolgreich sind, auch im finanziellen und materiellen Bereich. In Psalm 35:27 steht, dass Gott seinem Diener mit Freuden zu Hilfe kommt. Ich kenne keine einzige  Bibelstelle, die sagt, dass Gott sich freut, wenn die Bedürfnisse seiner Kinder nicht erfüllt werden.

Es stimmt, dass in der Bibel steht, dass es für einen Reichen schwer ist, ins Himmelreich zu kommen (Matthäus 19:23), aber es ist nicht unmöglich. Geld kann uns von Gott und seinem Willen ablenken, aber das muss nicht so sein. Wir sollten keine Angst vor Reichtum haben, sondern lernen, richtig damit umzugehen. Wenn wir eine vernünftige Einstellung gegenüber Geld und materiellen Besitz haben, kann das zum Segen für viele werden.

Bei religiösen Fragen scheint es oft einfacher zu sein, den Menschen beizubringen, auf Dinge zu verzichten, als ihnen beizubringen, Maß zu halten. Ich sehe das anders, denn Gott hat alle Dinge erschaffen und sie uns gegeben, um sie genießen. Man kann sich an Reichtum freuen, ohne dass er von Gott ablenkt oder habgierig macht. Wir können reich sein und Gott trotzdem Gott an die erste Stelle in unserem Leben stellen.

Es würde doch keinen Sinn ergeben, wenn ich sagte, ich esse nichts mehr, aus Angst zu viel zu essen. Oder ich schlafe nicht mehr, aus Angst zu lange zu schlafen. Genauso wenig ergibt es Sinn, ein Armutsgelübde abzulegen, damit mir Geld nicht zur Versuchung wird. Noch einmal: Geld und Besitz sind nicht das Problem. Eine unausgewogene Haltung dem Geld gegenüber kann jedoch zum Problem werden. Ich glaube, dass Gott uns alles geben möchte, solange wir damit umgehen können und er immer noch an erster Stelle  in unserem Leben steht.

Wohlstand und Reichtum werden nur dann zum Problem, wenn sie uns besitze, statt wir sie. Wir sollten unseren Besitz nutzen, um anderen Gutes zu tun – und nicht der Versuchung erliegen, Menschen zu benutzen, um mehr  „Besitz“ zu erlangen. Geld wird nur zum Problem, wenn wir es horten. Die Bibel behauptet nirgends, dass Geld ein Problem ist. Sie sagt, dass Liebe zum Geld das Problem ist. Lernen Sie, ein Kanal zu sein, kein Auffangbecken. Lassen Sie es zu, dass der Segen zu Ihnen und durch Sie hindurch fließt. Gott hat Abraham  verheißen, dass er ihn segnen und ihn zu einem Segen für alle Menschen machen würde (1. Mose 12:2)

Wenn wir geben, freuen sich nicht nur die anderen, sondern es wird auch für uns zu Freude. Je mehr man gibt, desto glücklicher wird man. Je mehr man gibt, desto mehr bekommt man auch zum Geben, denn Gott hält Ausschau nach Menschen, die Geld besitzen können, ohne habgierig und egoistisch zu werden. Die wichtigste Frage, die wir uns immer stellen sollten, lautet: „Was für eine Einstellung habe ich zu Geld und Besitz?“ Steht Gott oder Geld an erster Stelle in ihrem Leben?

Ich habe gemerkt, dass ich niemals zu viel von irgendetwas besitze, wenn ich mich von Gottes Geist leiten lasse. Er beschneidet meinen Besitz regelmäßig, in dem er mir ständig Menschen über den Weg schickt, die etwas von dem, was ich im Überfluss habe, brauchen oder sich wünschen. Die Bibel lehrt uns, dass wir teilen sollen, wenn wir zwei Gewänder oder Mäntel haben und ein anderer nichts hat (Lukas 3:11).

Auf meiner Suche nach einem einfachen Leben habe ich entdeckt, dass anderen ein Segen zu sein, eine einfache Art ist, mir selbst und anderen Freude zu bereiten. Ich ermutige Menschen sogar, aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, zu geben, weil die Bibel lehrt, dass Geben seliger ist als Nehmen (Apostelgeschichte 20:35). Gott freut sich, wenn er einen Menschen findet, den er reich segnen kann, der ihn an erster Stelle behält und mit seinem Besitz anderen zum Segen wird.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter machen, S. 16

*     *     *     *

Hm.

Frage mich gerade, warum das  bei  Frau Joyce Meyer unter den 100 wichtigen Bibelversen, die das Leben leichter machen, dann erst auf Platz 3 kommt?

Ich stimme dem Ganzen vorsichtig zu.
Vorsichtig.

Bis zu meiner Bauchlandung anfang des Jahres war genau dies mein Lieblingsbibelvers:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ Matthäus 6:33

Ich war 100% überzeugt von dem, was da steht.
Bis ich zu Beginn dieses Jahres derart auf der Nase lag und meine Standleitung gen Himmel nicht mehr da war.

Ich habe nichts mehr gespürt.
Ich habe Gott nicht mehr gefühlt.
Er war weg, ich war dem Tod näher als dem Leben und keine Antwort kam.
Wie ist das dann? Er konnte doch nicht den 1. Platz in meinem Leben habe  und sich dann wegducken?
Ich habe bis heute keine Erklärung dafür.

Vielleicht werde ich in einigen Tagen, Wochen, Monaten wissen, was da passiert ist zwischen uns, warum die Verbindung abgerissen ist.
Ich habe keinen Drang mehr, jeden Tag ein bissel in der Bibel zu lesen, mir Sendungen auf BibelTV anzuschauen.
Nein, ich sage auch nicht, die Bibel ist Sch… Gott hat versagt.
Nein.
Aber ich befinde mich wie in einem Schwebezustand, in dem man nicht sagen kann, wohin die Reise geht.
Aber ich hoffe, dass ich gut ankomme.

 

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