52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #3

Hach, da dachte ich nun, ich hätte DAS Buch gefunden, die mir das Fotografieren beibringt oder wenigstens das Verstehen meiner Kamera.

Aber nun bei Aufgabe Nr. 3 stecke ich fest.

Die Aufgabe ist: Das Landschaftsprogramm

  • einen leicht erreichbaren Aussichtspunkt (Landschaft) suchen
  • Auf der Kamera den ISO-Wert 80 oder 100 einstellen
  • Motiv dann einmal im Landschaft-Modus fotografieren und einmal im Porträt-Modus.
  • Das ganze dann nochmal wiederholen nach Einbruch der Dämmerung

So. Da hätte ich 2 Probleme.

Problem 1: Ich wohne in der Hauptstadt, wo gut erreichbare Landschaftsmotive nicht so zahlreich sind. Einer würde  mir schon einfallen, aber dann  das noch nach Einbruch der Dämmerung…. Da mag ich ja nun gar nicht mich in Gegenden aufhalten, die eher menschenleer und ohne Laternen ist.

Problem 2: Bei meiner Kamera kann man im Landschafts- und Portät-Modus nicht den ISO-Wert manuell einstellen.

Nun dachte ich folgendes: Ich habe eine ganz billige Bridge-Kamera, die mal gerade 100€ gekostet hat, einschließlich Akku, Akku-Ladegerät, Speicherkarte und Kamera-Tasche. Alle Fotofreunde wissen, dass das wirklich unterirdisch ist. Aber für mich, für mein Null-Fotowissen war sie einfach perfekt und ich mag sie auch. Alles schön einfach und sehr übersichtlich.

Nun dachte ich weiter: Wenn ich mich nun dem Fotografieren-Lernen wirklich widmen will, dann könnte ich mir ja auch eine etwas bessere Kamera (wieder Bridge) zulegen, wo man mehr mit machen kann.

Gedacht und getan: ich habe mich nun tagelang (deshalb habe ich auch nix hier geschrieben) bei den Jungs von Google umgeschaut, habe Testberichte und Rezessionen gelesen, war in Foto-community und habe nach Erfahrungsberichten geschaut. Dann habe ich mir 3 Kameras angesehen. Panasonic, Canon und Sony. Genau in dieser Reihenfolge. Die ersten beiden habe mich mit meinem Nichttechnik-Verstand völlig überfordert. Also hatten sie Null-Chance, bei mir einzuziehen. Die Sony hat mich überzeugt. Die ist wirklich richtig gut für einen Zufalllsknipser wie mich. Sie macht für meine Begriffe richtig gute Bilder. Hab sie gestern Abend bekommen und damit rumgespielt und ausprobiert.

DIE behalte ich.

Nur, auch bei dieser kann man nicht im Landschafts- und Portät-Programm den ISO-Wert manuell einstellen. Also überspringe ich jetzt die Aufgabe Nr. 3 und weiter geht es demnächst mit Nr. 4.

Ein ein Foto von gestern Abend bei dem Ausprobieren der Kamera habe ich noch:

Ich saß in meiner grünen Sofa-Ecke und habe die Kamera auf meinen Ficus gerichtet, der 2m entfernt steht. Das Foto habe ich nicht in einem Bildbearbeitungsprogramm  aufgehübscht, nur „verkleinert“ und ’nen Rahmen drum.

Achja, noch so eine Besonderheit hat die Kamera: Man kann kein Makro-Modus einstellen. Das macht die Kamera automatisch, wenn man zu dicht an das Motiv heran geht.

Na, dann bin ich mal gespannt, wie das mit meinen Fotos so weitergeht. Eines Tages in ganz ferner Zukunft werde ich vielleicht auch mal ’ne supertolle teure Spiegelreflexkamera haben.

Bis dahin knipse ich weiter munter drauf los mit diesen Automatic-Teilchen…. Und habe Freude dran!

 

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52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #2

Am 10. Juni habe ich ein neues Projekt begonnen.
Ich habe ein Buch entdeckt, bei dem man in 52 Schritten ins Fotografieren eingeführt wird.
Die Aufgabe Nr. 1 habe ich mit meiner kleinen Digitalkamera gemacht, habe dann aber wieder meine etwas größere Medion-Kamera (Bridge) hervorgeholt.
Sie macht eindeutig die besseren Bilder.

Da es genanntes Buch, auch für die Bridge-Kamera gibt, habe ich dieses nun gekauft und mache dann dort weiter.
Das Kapitel 1 ist genau identisch mit dem 1. Buch, so dass ich jetzt ganz einfach mit Buch Nr. 2 weiter mache.

Aufgabe Nr. 2 ist:

Fotografiere ein Objekt in unmittelbarer Nähe und nähere dich ihm so dicht, dass es noch scharfe Bilder werden bei

  1. deaktiviertem  Makromodus (Portätprogramm)
  2. aktiviertem Makromodus

Ziel ist es, die Kamera besser kennenzulernen und ein Gefühl zu bekommen, wann ich in den Makro-Modus schalten sollte.

Ich habe dazu meinen Balkonkasten fotografiert.
Zuerst einmal so für mich, um den Kasten einfach zu zeigen.
(Alle Fotos sind pur, also nicht durch ein Bildbearbeitungsprogramm geschickt, nur einen Rahmen drum und fertig)

Zum Vergleich nur mal so wie er am 25. April aussah:

Mit dem Porträtprogramm konnte ich nur soweit herangehen:

Okay, und nun Makro:

Mit diesem Ergebnis war ich dann doch sehr enttäuscht. Das sollte alles sein? Nicht dichter?

Nun habe ich auf der Kamera noch ein Super-Makro-Modus. Das wurde in der Aufgabe zwar nicht gefordert, wollt ich aber unbedingt auch im Vergleich probieren.

Na, das ist doch schon mal besser. Wie gesagt, ohne Bildbearbeitungsprogramm.

Im Kapitel 3 geht es dann mit dem Landschaftsprogramm weiter.
Ich freue mich echt drauf, auch wenn das hier keinem interessiert.

Ich mache es für mich, muss ja keiner anschauen.

 

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PS: Falles es jemand interessiert, der keine Bridge-Kamera hat, sondern eine kleine Digitalkamera und wissen möchte, wie man im Makro-Modus einen unscharfen Hintergrund bekommt … (das wäre die 3. Aufgabe im Digitalkamera-Buch):  Motiv im Makromodus fotografieren und dabei so dicht wie möglich herangehen. Dann zoomen, soweit wie möglich und gewünscht – Dann wird der Hinterrund auch unscharf.

Das war mir auch total neu, interessant und hat bei mir einen“Aha-Effekt“ ausgelöst.

Wie gesagt, ich habe keine Ahnung vom Fotografieren, alle meine Fotos bis jetzt sind reine Zufallsprodukte, wenn sie schön wurden.

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52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #1

Ich habe ein neues Buch entdeckt.
Das bisher beste für meine Anfänger-Knipserei:

Das Foto ist ziemlich krumm schief, aber ich habe darin herum geschmökert und der Buchdeckel ließ sich einfach nicht mehr „entbiegen“

Autor ist Alexander Trost (besserefotos.wordpress.com)

52 Aufgaben – für jede Woche eine und dann bin ich Spezialist für meine Digitalkamera. Gleiche Bücher gibt es auch für andere Kameras, einfach mal auf seinem Blog vorbeischauen.

Es beginnt mit dem Kennenlernen der Digitalkamera.

Die erste Aufgabe war, ein Objekt in 50 bis 70 cm Entfernung zu fotografieren

  1. AUTO-Modus
  2. Porträt-Modus mit deaktivierter Makro-Funktion
  3. Porträt-Modus mit aktiver Makro-Funktion
  4.  Landschafts-Modus
  5. Porträt-Modus mit aktiver Makro-Funktion (dabei näher an das Objekt herangehen)

Und bei mir sah das so aus (ich habe die Fotos nicht in einem Bildbearbeitungsprogramm aufgehübscht, sondern einfach nur Rahmen drum und gut – will ja lernen).

Das war für mich doch sehr enttäuschend.
Bis auf das letzte Foto sahen sich alle doch sehr ähnlich.
Als ich dann weiter las, kam der Aha-Effekt.
Nämlich: genau das wollte der Autor zeigen.

Zitat: „Du wirst feststellen, dass die Unterschiede erst einmal fast nur marginal sind.“

Ergo: Der AUTO-Modus macht an sich schon gute Fotos. Möchte man bewusst etwas anders haben, dafür ist das Portätprogramm mit der Makrofunktion. Es stellt nur das scharf, was ich gerne möchte, das Landschaftsprogramm macht alles scharf.

Was habe ich jetzt gelernt?
Das die ganzen Programme  völlig überflüssig sind. Nur Porträt und AUTO macht den Unterschied.

Oder vielleicht kommt ja noch etwas.
Bin ja erst bei Aufgabe 1.

 

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