52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #2

Am 10. Juni habe ich ein neues Projekt begonnen.
Ich habe ein Buch entdeckt, bei dem man in 52 Schritten ins Fotografieren eingeführt wird.
Die Aufgabe Nr. 1 habe ich mit meiner kleinen Digitalkamera gemacht, habe dann aber wieder meine etwas größere Medion-Kamera (Bridge) hervorgeholt.
Sie macht eindeutig die besseren Bilder.

Da es genanntes Buch, auch für die Bridge-Kamera gibt, habe ich dieses nun gekauft und mache dann dort weiter.
Das Kapitel 1 ist genau identisch mit dem 1. Buch, so dass ich jetzt ganz einfach mit Buch Nr. 2 weiter mache.

Aufgabe Nr. 2 ist:

Fotografiere ein Objekt in unmittelbarer Nähe und nähere dich ihm so dicht, dass es noch scharfe Bilder werden bei

  1. deaktiviertem  Makromodus (Portätprogramm)
  2. aktiviertem Makromodus

Ziel ist es, die Kamera besser kennenzulernen und ein Gefühl zu bekommen, wann ich in den Makro-Modus schalten sollte.

Ich habe dazu meinen Balkonkasten fotografiert.
Zuerst einmal so für mich, um den Kasten einfach zu zeigen.
(Alle Fotos sind pur, also nicht durch ein Bildbearbeitungsprogramm geschickt, nur einen Rahmen drum und fertig)

Zum Vergleich nur mal so wie er am 25. April aussah:

Mit dem Porträtprogramm konnte ich nur soweit herangehen:

Okay, und nun Makro:

Mit diesem Ergebnis war ich dann doch sehr enttäuscht. Das sollte alles sein? Nicht dichter?

Nun habe ich auf der Kamera noch ein Super-Makro-Modus. Das wurde in der Aufgabe zwar nicht gefordert, wollt ich aber unbedingt auch im Vergleich probieren.

Na, das ist doch schon mal besser. Wie gesagt, ohne Bildbearbeitungsprogramm.

Im Kapitel 3 geht es dann mit dem Landschaftsprogramm weiter.
Ich freue mich echt drauf, auch wenn das hier keinem interessiert.

Ich mache es für mich, muss ja keiner anschauen.

 

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PS: Falles es jemand interessiert, der keine Bridge-Kamera hat, sondern eine kleine Digitalkamera und wissen möchte, wie man im Makro-Modus einen unscharfen Hintergrund bekommt … (das wäre die 3. Aufgabe im Digitalkamera-Buch):  Motiv im Makromodus fotografieren und dabei so dicht wie möglich herangehen. Dann zoomen, soweit wie möglich und gewünscht – Dann wird der Hinterrund auch unscharf.

Das war mir auch total neu, interessant und hat bei mir einen“Aha-Effekt“ ausgelöst.

Wie gesagt, ich habe keine Ahnung vom Fotografieren, alle meine Fotos bis jetzt sind reine Zufallsprodukte, wenn sie schön wurden.

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52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #1

Ich habe ein neues Buch entdeckt.
Das bisher beste für meine Anfänger-Knipserei:

Das Foto ist ziemlich krumm schief, aber ich habe darin herum geschmökert und der Buchdeckel ließ sich einfach nicht mehr „entbiegen“

Autor ist Alexander Trost (besserefotos.wordpress.com)

52 Aufgaben – für jede Woche eine und dann bin ich Spezialist für meine Digitalkamera. Gleiche Bücher gibt es auch für andere Kameras, einfach mal auf seinem Blog vorbeischauen.

Es beginnt mit dem Kennenlernen der Digitalkamera.

Die erste Aufgabe war, ein Objekt in 50 bis 70 cm Entfernung zu fotografieren

  1. AUTO-Modus
  2. Porträt-Modus mit deaktivierter Makro-Funktion
  3. Porträt-Modus mit aktiver Makro-Funktion
  4.  Landschafts-Modus
  5. Porträt-Modus mit aktiver Makro-Funktion (dabei näher an das Objekt herangehen)

Und bei mir sah das so aus (ich habe die Fotos nicht in einem Bildbearbeitungsprogramm aufgehübscht, sondern einfach nur Rahmen drum und gut – will ja lernen).

Das war für mich doch sehr enttäuschend.
Bis auf das letzte Foto sahen sich alle doch sehr ähnlich.
Als ich dann weiter las, kam der Aha-Effekt.
Nämlich: genau das wollte der Autor zeigen.

Zitat: „Du wirst feststellen, dass die Unterschiede erst einmal fast nur marginal sind.“

Ergo: Der AUTO-Modus macht an sich schon gute Fotos. Möchte man bewusst etwas anders haben, dafür ist das Portätprogramm mit der Makrofunktion. Es stellt nur das scharf, was ich gerne möchte, das Landschaftsprogramm macht alles scharf.

Was habe ich jetzt gelernt?
Das die ganzen Programme  völlig überflüssig sind. Nur Porträt und AUTO macht den Unterschied.

Oder vielleicht kommt ja noch etwas.
Bin ja erst bei Aufgabe 1.

 

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