Mein Freund der Baum …

Was gebe ich drum, auch so gesund und standhaft im Leben stehen zu können:

Gestern ist nix passiert.
Nur ein einziger Gedanke, der mich wieder in den Strudel nach unten  zog.

Mein Hundeopi.

Ganz plötzlich war es in meinem Kopf präsent: Während meine „Urlaubes“ im Tochter-Haus hatte der Hundeopi kaum bis gar keine Probleme mit dem Laufen gemacht.
Fast unmittelbar am Haus beginnt ein kleiner Wald.
Er lief mit als wäre es nie anders gewesen.

Kaum wieder in der Hauptstadt zurück, läuft er MAXIMAL 5 (Hunde)-Schritte am Stück.
Dann stehen und gucken.
Lange gucken.
Leichtes Ruckeln an der Leine und er läuft wieder fünf Schritte….
Mein Hundemädchen leine ich mittlerweile ab, damit wenigstens sie sich bewegen und laufen kann.
Da sie aufs Wort hört, niemanden etwas tut, nicht mal mit „sie will nur spielen“andere belästigt.
Und gestern, ganz plötzlich wurde mir es  bewusst.
Im Wald läuft er, auf der Straße mit wechselnden Leuten und Autos und Beton oder den Füßen nicht…

Die schmerzhafte Erinnerung war da.
Es ist nun 1,5 Jahre her, dass ich hier in dieser Wohnung gestrandet bin.
Schon 1,5 Jahre und der Schmerz ist wieder da.
Ich habe mich befreit von einem aggressiven Mann, der mein Selbstwertgefühl in kürzester Zeit in den Minusbereich befördert hat, mich wegen klitzekleinen Kleinigkeiten (z.B. jemanden nicht gegrüßt, den ich nach seiner Meinung nach kennen müsste, aber nicht erkannt habe) zusammengefaltet hat und ich heulend in der Ecke saß und mir selbst das als „Show-abziehen“ oder „manipulieren wollen“ ausgelegt wurde.
Und es gab soviele ähnliche Dinge.
Täglich.

Aber ich habe dort im Wald gewohnt.
Tür auf und Wald!
Die Hunde haben das so genossen und ich habe dieses Leben, was viel mit Urprünglichkeit zu tun hatte, geliebt.
Was habe ich nicht alles gemacht und ausprobiert?
Kartoffeln in der Tüte gezogen, Tomaten, Kohlrabi, Möhren gezogen (alles zum ersten Mal!).

Habe Sträucher gekauft und gepflanzt, um dann im Herbst die Rinde der Zweige in eine Salbe zu verarbeiten (gegen Neurodermitis), Wäsche mit Efeublättern und Natron gewaschen, Marmelade gekocht oder ganz oft die Schirmpilze als Schnitzel paniert. Wildkräuter für Salat und  Stulle gesammelt, weltbestes Brot aus Dinkel gebacken usw. usw.
Und die Hunde drehten laut bellend Kringel, wenn es in den Wald ging….
Und nun?

Nun wohne ich in einem Mehrfamilienwohnhaus, 2. Etage, über mir, unter mir, rechts, links -lauter Wohnungen. Die erste Runde morgens geht es um den Block auf der Straße entlang, 20m Grünanlage ist dabei, wo sie ihr „Geschäft“ verrichten können, anschließend schön eingetüten und zugeknotet – im 5-Schritte-Rhythmus.

Diese Gegensätzlichkeit ist mir gestern im Kopf herumgespukt mit Gübelschlaufen.
Solche Gedanken eignen sich hervorragend mich nach unten zu ziehen, ALLES infrage zu stellen und nicht mehr zu wissen, was man eigentlich auf dieser Welt noch soll.
Auf diese Frage finde ich gerade keine Antwort.

 

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Müssen Wespen eigentlich trinken?

Ein schönes Foto, nicht wahr?

Aber eigentlich wollte ich hier etwas anderes posten.
Ich habe heute Nachmittag mit meiner Kamera gespielt, wollte mich der nächsten Fotoaufgabe widmen.
Aufgabe war es, einen Gegenstand mit verschiedenen Blenden zu fotografieren.
Rauskommen sollte: bei kleiner Blende wird der Hintergrund unscharf.
Ich habe mir einen Ball in einem kleinen Kinderfußballtor ausgesucht und drauf losgeknipst.
Ich habe damit fast den ganzen Nachmittag verbracht, hab in meinen 2 mitgebrachten Fotobüchern gesucht und gelesen.
Es ist mir nicht gelungen.
Ja, ich konnte die verschiedenen Blenden einstellen.
Aber die Fotos sind alle gleich.
Was mache ich bloß falsch???

Nun gut, dann ist also dieses Foto.

So langsam kriege ich den Hauskoller.
Das heißt, heute Vormittag ging es mir gar nicht gut.
Ich fühle mich eingesperrt, kann nicht raus, kann nicht weg.
Es liegt nicht an dem Haus.
Es liegt nicht an den Katzen.
Es liegt nicht an den Hunden.
Es liegt ganz allein an diesen außerirdischen Temperaturen.
Und an mir.
Weil ich diese Temperaturen nicht aushalten kann.
Ich bin stinkig mit mir.

Dabei kann ich echt froh sein, hier zu sein.
Klingt jetzt paradox aus meinem Mund, nicht wahr?
Aber dieses Haus ist irgenwie genial bei den Temperaturen.
Komme ich morgens runter, ist es richtig, richtig kühl hier drin.Und das, obwohl alle Jalousien unten sind.
Die frische Luft kommt allein durch deren Lüftungsschlitze.
In meiner Wohnung habe ich über Nacht alles offen und es ist morgens lange nicht so frisch und kühl wie hier?
Woran liegt das?
An dem Beinahe-Fast-Wald, der gleich hinterm Haus beginnt?
Aber es ist wurscht.
Auch wenn es mir heute Vormittag kacke ging, jetzt sage ich mal ganz laut DANKE.
Ist irre, nicht wahr?

Was ist das für ein Sommer?

 

      

 

Das Foto vom Tag …

Das Katzen-Fotografieren muss ich noch üben …

Noch unscharf, aber die Katze kann man schon erkennen, nicht wahr?

Mehr kann ich von heute nicht berichten, mein Kopf ist zu, das Wasser läuft und ich lebe.
Aber ich bin da und den zwei Hunden und zwei Katzen geht es gut.
Keine Biss- oder Kratzwunden.
Nur fressen wollen meine beiden nicht….

 

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Morgendämmerung …

Morgens 5:30 Uhr in der Hauptstadt.
Derzeit wird hier jedes Loch, jede Ecke zugebaut, versiegelt.
Ein typisches Bild.
Ein normaler Kran.
Eine normale Häuserlücke.
Ein Baum ohne Blätter. Ende Juli?
Ein Himmel in Schichten.
Ein Foto OHNE Filter mit meiner SuperKamera.
Einfach so, morgens 5:30 Uhr in der Hauptstadt, in meiner Straße aufgenommen.

 

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Was nach dem Mond kommt …

Nachdem nun ganz viele Leute ganz viele Mond- und Mars-Bilder bestaunt und beguckt haben, können wir nun wieder zu den wichtigen Dingen des Alltags gehen.
Und zwar dem Staubwischen.
Und was entdeckte ich da?
Dieses Tier:

Das weiße ist ein Blumentopf, grüne … richtig, eine Pflanze.
Und zwischendrin eine ganz kleine Spinne.
Nein, sie krabbelt nicht am Topf und befindet sich nicht im freien Fall, sondern hangelt sich an einem hauchdünnen Spinnenfaden entlang.
Ich dachte, ich kriege den mit meiner Superkamera drauf.
Nö.
Aber, so staune man, ich habe jetzt den Unterschied zwischen optischen und digitalen Zoom verstanden.
(Na, da hat sich doch glatt der ganze Tag gelohnt.)
Deshalb habe ich nun auch noch Fräulein Spinne etwas größer.

Mit Haaren an den Beinen!
Hat sie doch tatsächlich den aktuellen Schönheitsbegriff noch nicht realisiert.

 

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PS: Die Frage, was ich denn vorgestern gesehen habe, ob Mond oder Mars, konnte ich noch nicht klären.
Ich wollte gestern Abend um diese Zeit noch mal gucken gehen, wo denn nun der Mond um diese Zeit genau steht. Aber gestern Abend war genau dann Gewitter über der Hauptstadt. Als nix mit Gucken. Und heute wird es nüscht, weil ich vorher schlafen gehen mag, ich möchte morgen früh gaaaanz zeitig aufstehen, 5:30 Uhr, also kurz nach Mitternacht.

Und noch wichtiger: Noch 3! heiße Tage, dann soll es etwas weniger heiß werden. Aber diese 3 heißen Tage haben es wirklich echt in sich für mich. Aber dazu dann morgen oder übermorgen oder überübermorgen.

 

*     *     *     *    *

 

Von der Mondfinsternis, die keine Mondfinsternis war …

Was macht man, wenn man nachts nicht schlafen kann?
Mond knipsen.

Hatte ich doch gestern etwas von der Mondfinsternis gehört, die uns am Freitag (heute) ereilt.
Nur dachte ich in meinem von Hitze geschädigten Hirn, gestern sei Freitag.

Also nahm ich in der Nacht meine Knipsmaschine und knipste den Mond.
Ich dachte mir noch: der Mond sieht aber auch nicht anders aus als sonst.
Mondfinsternis, hahaha, die ist erst kommende Nacht, für die, die nachts aufstehen und auch Mondknipsen machen wollen.

 

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Das Foto vom Tag …

Heute habe ich in meiner Wohnung staubgesaugt.
Überall.
Vorher stelle ich meist alle Dinge, die auf dem Boden stehen und beweglich sind hoch.
Da geht das Staubsaugen und wischen einfach besser und schneller.

Normalerweise ist das das Signal für meine Hundis, dass jetzt etwas ganz Furchtbares kommt: der krachmachende Staubsauger.
Dann flüchten sie immer in die genau entgegengesetze Richtung vom Monster „Staubsauger“.
So war es jedenfalls bisher.

Heute nun rührte sich mein Hunde-Opi überhaupt nicht.
Er blieb liegen.
Hob nicht mal den Kopf.
Ich konnte ihn samt Körbchen anheben und auf mein Bett stellen.
Er schlief einfach weiter.

Und so schläft er fast den ganzen Tag, nur die Kissen wechselt er manchmal.
Ein betagter Opi eben.

Hund müsste man sein, dann lösen sich alle Schlafprobleme einfach in Luft auf.

 

 

*     *     *     *     *

 

52 Fotoaufgaben – Fotografieren lernen in 52 Schritten – #3

Hach, da dachte ich nun, ich hätte DAS Buch gefunden, die mir das Fotografieren beibringt oder wenigstens das Verstehen meiner Kamera.

Aber nun bei Aufgabe Nr. 3 stecke ich fest.

Die Aufgabe ist: Das Landschaftsprogramm

  • einen leicht erreichbaren Aussichtspunkt (Landschaft) suchen
  • Auf der Kamera den ISO-Wert 80 oder 100 einstellen
  • Motiv dann einmal im Landschaft-Modus fotografieren und einmal im Porträt-Modus.
  • Das ganze dann nochmal wiederholen nach Einbruch der Dämmerung

So. Da hätte ich 2 Probleme.

Problem 1: Ich wohne in der Hauptstadt, wo gut erreichbare Landschaftsmotive nicht so zahlreich sind. Einer würde  mir schon einfallen, aber dann  das noch nach Einbruch der Dämmerung…. Da mag ich ja nun gar nicht mich in Gegenden aufhalten, die eher menschenleer und ohne Laternen ist.

Problem 2: Bei meiner Kamera kann man im Landschafts- und Portät-Modus nicht den ISO-Wert manuell einstellen.

Nun dachte ich folgendes: Ich habe eine ganz billige Bridge-Kamera, die mal gerade 100€ gekostet hat, einschließlich Akku, Akku-Ladegerät, Speicherkarte und Kamera-Tasche. Alle Fotofreunde wissen, dass das wirklich unterirdisch ist. Aber für mich, für mein Null-Fotowissen war sie einfach perfekt und ich mag sie auch. Alles schön einfach und sehr übersichtlich.

Nun dachte ich weiter: Wenn ich mich nun dem Fotografieren-Lernen wirklich widmen will, dann könnte ich mir ja auch eine etwas bessere Kamera (wieder Bridge) zulegen, wo man mehr mit machen kann.

Gedacht und getan: ich habe mich nun tagelang (deshalb habe ich auch nix hier geschrieben) bei den Jungs von Google umgeschaut, habe Testberichte und Rezessionen gelesen, war in Foto-community und habe nach Erfahrungsberichten geschaut. Dann habe ich mir 3 Kameras angesehen. Panasonic, Canon und Sony. Genau in dieser Reihenfolge. Die ersten beiden habe mich mit meinem Nichttechnik-Verstand völlig überfordert. Also hatten sie Null-Chance, bei mir einzuziehen. Die Sony hat mich überzeugt. Die ist wirklich richtig gut für einen Zufalllsknipser wie mich. Sie macht für meine Begriffe richtig gute Bilder. Hab sie gestern Abend bekommen und damit rumgespielt und ausprobiert.

DIE behalte ich.

Nur, auch bei dieser kann man nicht im Landschafts- und Portät-Programm den ISO-Wert manuell einstellen. Also überspringe ich jetzt die Aufgabe Nr. 3 und weiter geht es demnächst mit Nr. 4.

Ein ein Foto von gestern Abend bei dem Ausprobieren der Kamera habe ich noch:

Ich saß in meiner grünen Sofa-Ecke und habe die Kamera auf meinen Ficus gerichtet, der 2m entfernt steht. Das Foto habe ich nicht in einem Bildbearbeitungsprogramm  aufgehübscht, nur „verkleinert“ und ’nen Rahmen drum.

Achja, noch so eine Besonderheit hat die Kamera: Man kann kein Makro-Modus einstellen. Das macht die Kamera automatisch, wenn man zu dicht an das Motiv heran geht.

Na, dann bin ich mal gespannt, wie das mit meinen Fotos so weitergeht. Eines Tages in ganz ferner Zukunft werde ich vielleicht auch mal ’ne supertolle teure Spiegelreflexkamera haben.

Bis dahin knipse ich weiter munter drauf los mit diesen Automatic-Teilchen…. Und habe Freude dran!

 

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Oder doch lieber das ?

 

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Das Lieblings-Foto von gestern …

 

Hans (Weena) guck in die Luft

 

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