Abflug

Einen Tag früher als erwartet sind die Kinder aus ihrem Urlaub zurückgekehrt.
Das heißt, ich konnte dort wieder den Abflug machen.

Nein, natürlich nicht mit dem Flieger, aber diese Teile fliegen tatsächlich dort über die Gegend.
Es war für mich eine kleine Sportaufgabe, eines davon unverwackelt in meine Fotokiste zu bekommen.

Nun ist die Woche also vorbei.
Letzendlich und rückblickend ist sie ganz schön schnell vergangen.
Ich wollte dann auch einfach nur noch nach Hause.
Ja, es war schwierig, besonders wegen des heißen Wetters, dass es mir dadurch nicht gut ging, dass ich dadurch nicht raus konnte.
Es war selbst schwierig, mich auf die Terrasse zu setzen, weil ich immer alle meine Augen auf die Tiere haben musste.
Die Hunde durften nicht raus, weil die Grundstücke noch nicht eingefriedet sind (also kein Zaun oder Hecke drumrum) und sie somit auch auf die anderen Grundstücke laufen konnten.
Ich wollte nicht ständig „Schweeeiiinchen, SCHWEINCHEN!!!) durch die Gegend brüllen.
Na, und der Hundeopi hört ja akustisch  gar nichts mehr, egal wie laut und welchen Namen ich rufe. Er läuft einfach los….
Tja, und die Katzen, kommen sie auch noch zurück, bis es dunkel wird? Bei eigenen Katzen nimmt man es sicher locker, aber bei „nur anvertrauten“?

Das ist alles Geschichte und ich wollte nur noch nach Hause.
Ich war gespannt, was die 35-38º Außentemperatur für eine Innentemperatur erzeugt haben. Ich hatte ja alle Fenster mit Alufolie abgeklebt.

Und  auf meine Balkonblumen war ich gespannt.
Für sie hatte ich mir ja ein you-tube-Bewässerungsanlage ausgedacht.

Zuerst die Raumtempratur: 29º, bei voller Nachmittagssonne, ohne die Chance mal nachts zu lüften.
Ist das gut?
Wie wäre es ohne Folie gewesen?
Ich habe gleich alles aufgemacht und hatte innerhalb einer halben Stunde schon ein Grad weniger.
Geeeeht also.

Und die Blumen?
Ehrlich, meiner Bewässerungsanlage mit Küchentüchern habe ich nicht so recht über den Weg getraut.
Mag sein, dass das funktioniert, aber bei voller Besonnung und im Schatten 38º?
T. war alle zwei Tage nachschauen, hat die Pflanzne dann auf den Boden gestellt und gut nachgegossen.
Und so sahen sie aus:

Es leben.
Gut sieht anders aus, aber sie leben, mehr war auch  nicht zu erwarten.
Ehrlich, ich hatte schon im Kopf, dass ich neu bepflanzen müsste.
Nun leben sie noch dank T. und ich hoffe, dass sie sich wieder erholen.

Und wie war das mit der Angst, die ich davor hatte?
Vor dieser Woche?
Ist es so gekommen, dass die Angst berechtigt war?
Ja, ganz klar JA.
Mir ging es phasenweise so schlecht, die Überforderung fühlte sich riesig an.
(Ich weiß, muss man nicht verstehen, war aber so)
Die Strategie meines Therapeuten, es einfach auch als Urlaub zu verstehen, hat nicht geklappt, dann hätte es glatt 15º weniger sein müssen.
Würde ich es wieder tun?
Ja.
Würde ich wieder Angst davor haben?
Ja.
Muss man das verstehen?
Nein.

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Erbsen im Einsatz

Gestern.
Wenn man denkt, nix geht mehr, dann geht nur noch Fernseher an.

Sport gucken.
Ich bin kein Gerne-Sportgucker.
Aber wenn wirklich gar nichts mehr geht, mache ich auch das.
Zeit totschlagen.
Selbst fürs Bloggen  fehlte die Kraft.

Ich war kurz draußen in der schwülen Vor-Unwetter-Luft mit meinen Hunden zum Pullern, beißt/sticht mich ein Irgendetwas.
Und das tat weh, richtig weh.
Das hatte ich in meinen über 60jährigen  Leben noch nie.
Etwas kleines Schwarzes, vielleicht 1/8 Ameise groß, beißt mich und ich  bekomme höllische Schmerzen.
Was war das?
Es wurde immer schlimmer, rot und dick.
Im Tiefühlschrank lagen noch Erbsen.
Perfekt zum Kühlen.

Es wurde nicht besser, Schmerzen, als wenn jemand mit dem Messer drin herum bohrt.
Die Gewitter zogen auf, mit Erbsen unterm Arm ließ ich die Hunde nochmal draußen pullern.
Ich zog wahrscheinlich die Haustür nicht richtig ran, sie ging etwas auf und sofort war eine Katze draußen.
Es donnerte und blitzte bereits.
Die Katze flüchtete unter Nachbars Auto.
In meinem Kopf tauchten Bilder einer angstvoll zitternden Katze auf, deren langes Fell klitschnass und voller Kletten war, auf.
Panik.
Der Schweiß lief in Bächen an mir herunter, keine Kraft zu nix, höllische Schmerzen im Arm und eine mir anvertraute Katze, die da draußen irgendwo saß, während gerade die Welt unter ging.
Horror.
Noch wenige Stunden zuvor gab es noch so ein friedliches Bild:

Die Erbsen klemmten immer noch unter meinem Arm, ohne das es die Anstalt machte, besser zu werden.
Völlig fertig, zu nichts mehr imstande, schluckte ich Schmerztropfen, die höchstempfohlene Tagesdosis.
Hinterher die Bedarfsmedikamente für den Ausnahmezustand in meinem Kopf.
Kurz darauf hörte ich die Katze draußen rufen.
Tür auf, Katze rein, Treppe hoch, ich ins Bett und weg.
Die Erbsen hatte ich aber dann vorher wieder in den Kühlschrank gelegt …

 

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PS: Heute morgen sind die Schmerzen noch da, aber erträglich, die Temperaturen im normalen Bereich, das Überforderungsgefühl ungebrochen….

 

 

Handschuh-Wetter

Es war heute so unglaublich heiß hier, dass man den Haustürgriff (aus Metall) nicht anfassen konnte.
Da ich nicht weiß, wo hier Handschuhe sind, tat es auch ein Topflappen.
Wirklich.

Also war es wieder ein Tag drinnen, mit heruntergelassenen Jalousien. (Außer die ganzganzganz kurzen Gassiründlein)
Der Tag war kacke, mir ging es nicht gut, Kreislauf, schwitzen open end, das ohnmächtige Gefühl der Überforderung von reineweg gar nichts ….
Tag abhaken, morgen kommt ein neuer, ein besserer.

 

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Es tropft …

Na, wie sieht das aus:

Wassertropfen!
Nein, leider hat es hier nicht geregnet.
Großes „LEIDER„.
Es ist der Rasensprenger, den ich am frühen Abend angestellt habe, damit der neue Rasen Rasen bleibt und nicht zu Heu-Fusseln mutiert.
Und auf der Terrasse sind auch ein paar Tropfen gelandet.

Morgen wollte T. mich besuchen kommen.
In Ermanglung von Eis habe ich aus hier herumliegenden Äpfel Apfelmus gekocht.

Und aus einer Tüte Vanillepudding, Vanillesoße.
Kennt ihr das?
Apfelmus mit Vanillesoße?
Ich habe das erst vor ein paar Jahren kennengelernt.
Und es schmeckt sooo gut.
Das Säuerliche der Äpfel trifft auf süße Vanillesoße.

T. hat für morgen abgesagt.
Das ist so schade.
Aber morgen sollen hier 37º werden…
Ich kann sie verstehen…
Aber was fange ich mit dem vielen Apfelmus an?
Ich habe extra viel gekocht, weil ich weiß, wenn T.  einmal isst, dann isst sie.
Einfrieren?
Die Soße auch?
Es steht alles im Kühlschrank.
Mal sehen …

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Von wegen langweilig …

Nein, langweilig war mir heute nicht.
Gestern Abend hatte ich noch eine Schrecksekunde.
Zur Struktur meiner beiden Hunde gehört, dass sie kurz bevor wir schlafen gehen, sie vor der Haustür nochmal kurz pippi machen.
Die Katzen lagen irgendwo oben in den Schlafzimmern und ich ließ kurz die Haustür offen.
Und hast du nicht gesehen, waren beide Katzen draußen.
Es war eine Sekundensache.
Ich hatte nicht auf dem Schirm wie flink Katzen doch sind.
Ich stand ja neben der Haustür, bekam eine noch zu fassen, rutschte aber durch die Hände.
Und beide Katzen sollen nachts im Haus bleiben.
Nun waren sie weg.
Halb Elf in der Nacht.
Mit einem schlechten Gewissen, nicht genug aufgepasst zu haben, ging ich dann schlafen.
Heute Morgen große Freude, standen beide vor der Tür, erblickten mein Hundemädchen und weg waren sie.
Nein, nein, nein, mein Hundemädchen hat nicht geknurrt, nicht mal böse geguckt.
Sie stand einfach nur da….
Am Vormittag habe ich sie, die mir anvertrauten Katzen nicht mehr gesehen.

Am Nachmittag setzte ich mich mit Katzenfutter auf die Terrasse und wartete.
Ich saß nur da und guckte….
In einiger Entfernung sah ich im Wipfel eine Baumes einen kleinen bräunlichen Kreis.
Ich holte meine Kamera und knipste:

Auf dem Foto kann man den kleinen braunen Punkt gar nicht erkennen, deshalb der rote Pfeil.
Ich dachte an so eine Art verfaulter Apfel oder so. Da dies aber keine Obstbäume sind, ist das nicht wirklich möglich.
Und herangezoomt entpuppte es sich als ganz einfache Blätter

Ein irres Bild. Ich habe nichts rausgeschnitten oder verändert.
Das Blaue ist der Himmel und wie losgelöst vom Rest des Baumes ragt der Zweig über allen.
Der Rest des Baumes hat sattes Grün. Warum das wohl so ist?

Und so innerhalb von 2 Stunden kam erst das Katzenmädchen und dann der Katzenjunge zur aufgestellten Futterfalle.
Beide konnte ich dann ganz sanft ins Haus tragen.

Doch mal soll es nicht glauben, jetzt steht der Kater an der Terrassentür und diskutiert mit mir, dass er wieder raus will.
Nee, nüscht ist.
Der Kater geht mir nicht mal bis zum Knie und will mir sagen, was ich tun soll.
Sooo nicht.
Er bleibt drin.
Punkt.

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Das Beste vom Tag …

Heute ist Sonntag.
Eigentlich mache ich sonntags nichts, nichts im Haushalt, auch keine anderen Arbeiten.
Wiedermal „eigentlich“.
Nachdem es T. gestern so schlecht ging, fragte sie, ob sie heute vorbeikommen kann.
Natürlich kann sie.
Und so habe ich am Vormittag doch solch Kleinigkeiten wie Wäschetrockner-leer-bügeln oder Hundeflusen-wegsaugen erledigt.
Am Nachmittag war demzufolge kein größerer Hundeausflug  angesagt, sondern Eierlikörkuchen-Essen mit T.
Da haben zwar die Hunde nix davon, aber ich finde es seeehr lecker und sehr gemütlich.
Wir haben gequatscht und erzählt bis der ganze Kuchen (und das war schon ziemlich viel…) aufgegessen war.

Fazit:

3x Dankeschön für diesen Tag:

  • für den sehrsehsehr leckeren Eierlikörkuchen, für deren „Erfinder“, deren „Verkäufer“ und für mein Tiefkühlfach, wo er bisher sich aufgehalten hat.
  • für T., dass sie meinen Blickwinkel weg von mir und auf andere Dinge gelenkt hat
  • und für die Hühner, die die Eier geliefert haben, die ich vorhin zum Abendbrot essen konnte.

Und morgen habe ich wieder eine Therapiestunde, wo mir Herr M. ein kleines Stückchen weiterhilft, in diesem Leben zurechzukommen.

*     *      *     *      *

PS: Mit meiner Kamera habe ich auch versucht, weiter zu kommen. Vielleicht muss ich doch in den sauren Apfel beißen und die 184  Seiten des Handbuches ausdrucken…

*     *     *      *     *

 

 

Was für ein verrückter Tag …

Für heute Vormittag hatte ich mir eigentlich Kücheputzen vorgenommen.
Eigentlich.
Ich wollte nur noch ganz fix die nächste Fotoaufgabe erledigen.
Nr. 3 von den 52 Aufgaben.
Es hörte sich auch ganz leicht an.
Ein Motiv in verschiedenen Modis fotografieren.
Fix die Kamera genommen und  ….
Es dauerte ewig bis ich herausgefunden hatte, wie die Blenden und Verschlusszeiten manuell in dem entsprechenden Modi einzustellen ist.
Fast zufällig bin ich dann auf ein zusätzliches Modi-Rädchen gestoßen.

Aha.

Aber lief nicht so, wie ich es mir gedacht hatte.
Mal abgesehen davon, dass die Kamera mich jedes Mal aufforderte das Blitzlicht dazuzuschalten (in meiner wirklich sehr hellen Wohnung –  bei meiner alte Bridge-Kamera braucht ich das nie) sah ich keine Veränderung auf den verschiedenen Fotos.
Und schon gar nicht, wie es in dem Buch beschrieben ist.
Vielleicht ist in den Grundeinstellungen etwas zu verändern?
Keine Ahnung.
Ich habe so den ganzen Vormittag verbummelt.
Also nix mit Küche putzen.

Am Nachmitttag wollte ich, oder besser bin ich zum Botanischen Volkspark gefahren.
Ich habe dieses Mal beide Hunde mitgenommen.
Also auch meinen Hundeopi samt Hundebuggy.
Meine Kamera habe ich auch eingepackt, vielleicht klappt es ja im Freien, wenn er nicht immerzu nach dem Blitz fragt?
Außerdem noch Persipanschnecken und einen Kaffeebecher to go.
Mit Inhalt versteht sich.
Ich habe mich denn auf eine einsame Bank gesetzt und habe die Zeit unendlich genossen.
Es tat sosososo gut!

Mit den Kamera-Aufgaben wurde es wieder nix.
Ich bin echt knautschig.
Was mache ich bloß falsch?
Ja, es gibt eine Bedienungsanleitung, aber nur als PDF-Datei auf dem Rechner.
Das ist mir zu doof.
Aber 184 Seiten ausdrucken, ich weiß nicht…

Ich hatte aber trotzdem ein Lächeln im Gesicht, als ich mich wieder mit den beiden Hunden auf den Rückweg machte.
Hatte ich doch neulich im Fernsehen einen Molekular-Biologen gesehen, der über den Wald forscht, wie dieser auf die Gesundheit des Menschen wirkt.
Er soll helfen bei Depression, Burnout, Bluthochdruck, alle möglichen Infektionskrankheiten und sogar gegen Krebs.
Er forscht darüber, wie sich die Pflanzen untereinander austauschen und wie die Menschen dazwischen davon profitieren.
Das war echt interessant.
Wie auch immer, mir ging es dort auf der Bank richtig gut.
Vom Baum fiel eine Blüte auf meine himmelblaue Hose.

Auch den Seerosenteich konnte ich von dort aus sehen.

Als ich wieder zu Hause war, immer noch das Lächeln im Gesicht, sah ich auf meinem Handy 7 WhatsApp-Nachrichten von T.
Sie ist sowas von verzweifelt, hat panische Angst und sieht keinen Ausweg.
In ihrem Haus ziehen neue Mieter ein.
Flüchtlinge.
Nun sind sie nur noch 2 Deutsche in diesem Haus.
(Sarrazin hat ein neues Buch geschrieben: Feindliche Übernahme – so fühlt es sich jetzt für sie an)
Die neuen Mieter würden sich dermaßen arrogant verhalten, als sie sie ansprach, weil sie allen Müll einfach auf die Straße kippen und sich nun schon ein beachtlicher Berg angesammelt hat.
Sie will nur noch weg.
Aber wer die Wohnungssituation in der Hauptstadt kennt, weiß dass es sehr sehr sehr schwierig ist, eine neue preiswerte Wohnung für jemand mit kleiner Erwerbsminderungsrente und zwei Katzen zu finden.

Ich hatte echt zu tun, ihr gut zuzureden, ihr Hoffnung zu machen, dass vielleicht doch alles nicht so schlimm ist, wenn sich die Neuen erst eingelebt haben und jetzt erstmal Stunden runterzählen bis Montag.
Stunden runterzählen hilft.
Einatmen, ausatmen.
Montag hat sie eine Termin bei ihrer Therapeutin.
Sie findet bestimmt die richtigen Worte und hat Lösungsansätze.

Dann hab ich zu meiner Kamera gegriffen und wollte die Speicherkarte herausnehmen und….Der Objektivdeckel war nicht drauf!
Ich habe überall nachgeschaut.
Nichts.
Nein, nicht schon wieder.
Es ist erst das 2. Mal, dass ich die Kamera mit draußen habe und schon den Objektivdeckel verloren.

Ich habe nun neue bestellt, gleich im 5er Pack.
Ich hoffe, dass sie passen.

Und so ist der Tag zu Ende gegangen mit lauter Dingen, die nicht geplant waren.
Und morgen wird das vielleicht auch etwas mit der Küche…

 

 

Das Beste vom Samstag …

Heute Nachmittag habe ich das erste Mal meine Kamera ins Freie ausgeführt.

Zuerst einmal war ich von meinen letzten „Baum-Foto“ den Nachweis schuldig geblieben, dass der Stamm tatsächlich noch eine gesunde Baumkrone besitzt.

 

Mein Freund der Baum

Spiegelbilder …

Müder Vogel?

Wer stört denn da?

Richtig gestreckt und gereckt und putzmunter

Und jetzt bin ich ziemlich kaputt und müde und den Öffis sehr dankbar, dass sie mich wieder in meine Hütte zurückgebracht haben.
Danke an alle, die dort heute Dienst hatten!

Mein Hundemädchen hatte ich ja  dabei.
Sie ist so lieb, fit trotz ihres Alters und hört aufs Wort.
Meinen Hundeopi musste ich zu Hause lassen.
Für ihn ist das viel zu anstrengend.
Er mag nur noch für sein Geschäft kurz nach draußen und dann gleich wieder auf sein Kissen.
Er liebt Kissen.

Und so war es ein ganz guter Tag für jeden von uns drei, keine Katastrophen und auch sonst nix Schlimmes.
Auch dafür ein dickes Dankeschön! (Das allerdickste aber für meine Kamera, ich mag sie)
Für morgen bis Mittwoch zeigt die wetteronline-Seite zusammen 5(!) Regentropfen für unsere Region.
Ich hoffe sehr, dass wenigstens einer auch vor meine Haustür fällt.
Es ist so staubtrocken draußen, die ganzen grünen Rasenflächen sind inzwischen braun und verdorrt.
Jedes Pflänzchen schreit nach Wasser.

Das wäre dann mein Wunsch an den „da oben“ wenigstens einen Tropfen von den 5!
Er kann ihn auch aus Thailand abziehen, die Retter für die Höhlen-Jungs wären bestimmt auch dankbar.
Bitte.

 

*     *     *     *     *

 

 

3x Danke für diesen Freitag

  • Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich gelbe Blumen liebe, ganz gleich ob Rose, Butter-, Studenten- oder Sonnenblume. Und ab heute stehen 3 gelbe Rosen auf meinem Tisch. Die auf dem Foto ist eine davon… Ein Dankeschön an denjenigen, der das Gelb in die Blume gezaubert hat. Wer auch immer das war.
  • Ein dickes Dankeschön, dass ich den heutigen Tag so gut über die Bühne bekommen habe, nach dieser letzten Nacht. Eigentlich wollte ich mich heute Mittag noch ein bissel hinlegen und Schlaf nachholen. Ging nicht. Über mir wohnt so ein altes russisches Muttchen. Sie hatte heute Besuch von ihrer Familie und alle samt haben ganz laut russische Lieder gesungen. Wirklich richtig laut. Ich mochte aber auch nicht hoch laufen und bitten, etwas leiser zu singen.  Es ist schon sehr selten und vor kurzem ist auch ihr Mann gestorben … Ich wollte es einfach nicht. Nunja, ich bin auf jeden Fall erstaunt, dass man mit 1,5 Stunden Nachtschlaf so gut durch den Tag kommt. Ich könnte mich glatt bei Frau Merkel als Minister bewerben. Viel länger schlafen die auch nicht, wenn Herr Seehofer am Rad dreht…
  • Heute war es endlich mal wieder kühler und man konnte endlich die Wohnung richtig gut durchlüften. Danke an die Wettermacher! Es tat richtig gut und ich konnte so problemlos kleine Sachen erledigen, die eine Wegstrecke haben, die nur durch die Sonne ist. Apotheke zum Beispiel, hatte ein Rezept für Schlaftabletten.  Nein, nicht die ganz bösen, die schnell  abhängig machen, aber trotzdem nur auf Rezept erhältlich sind. Geholfen hätten sie mir letzte Nacht auch nicht. Schlaftablette und Durchfall sind keine gute Kombination. Dann verschläft man nämlich den Gang zur Toilette und alles landet im Bett. Igitt…. Bitte nicht bildlich vorstellen!

Und nun  mache ich wirklich Schluss für heute, noch ein bisschen aufräumen und nochmal kurz mit meinen Fellkindern vor die Haustür… Das war es dann für heute … Ich freue mich auf mein Bett.

 

*     *     *     *     *

Am Abend dieses Tages …

3x Dankeschön für:

  • Einen Blogbeitrag von Luise, die einen Gedanken in mir freilegte, der irgendwie verschüttet war und doch für mich ziemlich hilfreich ist.
  • Ich innerhalb eines Tages einen Termin bei einem Kiefernchirurgen bekommen habe (gestern telefoniert, heute schon dort), dessen Praxis einen so guten Eindruck auf mich gemacht hat, dass ich denke, meine OP in nun 11 (!) Tagen dort gut aufgehoben ist. (Ja, ja, man sollte es nicht glauben, soetwas gibt es auch für Kassepatienten! Grund dafür ist, dass seit Montag dort eine neue Chriurgin angefangen hat, die vorher 11 Jahre in der Charite gearbeitet hat, deshalb freie Termine.)
  • Bei den heutigen Außentemperaturen von 32º hat mich ein vollklimatisierter Bus von fast meiner Haustür bis fast vor die Praxis gebracht. Ich komme mit den Außentemperaturen wirklich sehr schwer zurecht, so dass dies ein großer Segen für mich ist.
  • Wieder zu Hause hat leckeres Schoko- und Eierliköreis im Kühlschrank auf mich gewartet. Eine richtig tolle Erfindung diese, Tiefkühlfächer!

Natürlich kann ich bis 3 zählen, aber das mit dem Eis musste ich unbedingt noch erwähnen, ich könnte mich bei diesen Außentemperaturen ausschließlich von Eis ernähren. Ich weiß, dass mit dem Zucker, der Sahne und den vielen, vielen Kalorien…. Aber wen stört es schon, wenn ich 2, 3, 4 Kilo mehr habe?

 

*      *      *      *     *

PS: Das Foto habe ich vorhin mit meiner neuen Kamera von meinem Balkon aus „geknipst“…. Ich find’s gut…. Und jetzt esse ich nochmal Eis …

*      *      *      *     *

 

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