Die Mondfinsternis – wenn man denkt, man kann’s …

Ehrlich, ich hatte mich wirklich gefreut auf die“richtige“ Mondfinsternis.
Ein Jahrhundertereignis und ich mit Fotoapparat!
Nach dem Foto von gestern erwartete ich sensationelle Fotos von MIR.
Pünktlich zu der Zeit, die in den Medien breitgetreten wurde, nahm ich meine Fellkinder, die Kamera und ging raus.

Ich gehe jeden Abend um diese Zeit das letzte Mal mit ihnen pippi machen.
Sonst war ich immer fast allein auf der Straße.
Aber gestern waren es so viele Hundebesitzer (ich wusste gar nicht, dass wir hier so viel Hunde hatten) und blickte nach oben.
Und … NICHTS!

Das kann doch gar nicht sein.
Wer hatte sich denn da geirrt?
Also stand ich eine Weile so da, guckte enttäuscht in den Himmel.
Letztendlich ging ich wieder nach oben und brachte meine Hundekinder ins „Bett“.

Es ließ mir dann doch keine Ruhe und lief noch mal los.
Es gibt nur eine Stelle in der Straße, wo man den Mond so fotografieren kann, dass keine Bäume oder Straßenlaternen im Bild sind.
Wieder NIX.

Und dann sah ich plötzlich an einer ganz anderen Stelle einen roten Punkt, viel kleiner als sonst der Mond um diese Zeit war.
Ist das so richtig?
War das der Mond?
Leider konnte ich es nicht richtig knipsen, viel zu klein.
Heranzoomen ging nicht wirklich.
Ich hatte kein Stativ und mit ausgestreckten Armen, damit ich die Straßenlaterne nicht mit drauf kriege, verwackelte alles.
Das war das Ergebnis:

.

Das war nun nicht das, was ich erwartet habe.
So ist das, wenn man meint, man ist jetzt der OberSuperKnipser und dann wird es nüscht.
Was solls.

Später, in der Nacht so gegen 3 Uhr, als ich wach wurde, ging ich auf dem Balkon und schaute: Da war er wieder an der richtigen Stelle, in der richtigen Größe, ein leuchtender greller Ball mit einem rötlichen Rand.

Aber was habe ich denn dann am Abend gesehen?
Dieser kleine rote Ball an falscher Stelle?

Naja, ich werde wohl kein richtiger Mond-und-Sterne-Knipser.

 

*     *     *     *     *

 

Das Doofe der Nacht…

Ja, gestern hatte ich Eis gegessen.
Schokoeis, Eierliköreis.
Viel, ganz viel.
Und nochmal abends vorm Schlafengehen
Hatte noch Maybritt Illner gesehen, weil ich einfach nur noch meinen Kopf geschüttelt habe über dieses Komödienschauspiel des Herrn Seehofers.
Und noch mehr Eis.
Gegen 23.30 Uhr war ich dann im Bett.

Dann ging es los.
Das Brummeln im Bauch.
Mir war schlecht.
Sehr schlecht.
In meinem Bauch blubberte es.
Durchfall.
Ganz viel Durchfall.
Vom ganz vielen Eis.
Eine Nacht auf dem Klo.
Trotz Pillen dagegen.
Geschlafen habe ich so ziemlich genau 1,5 Stunden.

Jetzt ist Ruhe, das Eis alle.
Und ich werde niiieee wieder Eis essen.

(Oder nur ein ganz kleines bisschen)

 

*     *     *      *     *

Das Beste von heute 16.03.2018

Das Beste von heute ist wirklich, dass ich diesen Blog weiterschreiben kann. Er ist inzwischen ein Stückchen von mir geworden, zeichnet mein Weg des letzten 3/4 Jahres. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren (?) staunend hier lesen, was mich alles belastet und gefreut hat und verwundert meine Augen reiben, ist das wirklich alles passiert? Vielleicht.

Heute war echt ekliges Wetter draußen, ein eisiger Wind machte es so richtig ungemütlich.
Ganz weit weg von Frühling.

Dennoch musste ich einkaufen fahren, ohne Auto ntürlich.
Soetwas habe ich nicht, also mit der Straßenbahn.
Oder Tram, wie das jetzt heißt.

Vor dem REWE-Markt stand wieder die ganz nette und freundliche Frau mit der Obdachlosen-Zeitschrift in der Hand.
Sie sieht gar nicht so typisch wie die Obdachtlosen aus.
Sauber und ordentlich, ja auch irgendwie gepflegt und immer ein freundliches Lachen im Gesicht.
So steht sie oft Stunden.

In Anbetracht meiner vollen Einkaufstasche habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, wenn sie denn da steht, ihr irgendeine Kleinigkeit mitzubringen.
Ein paar Kekse, einen Schokoriegel oder soetwas.

Und heute hatte ich vergessen, etwas in meinen Einkaufskorb zu erlegen.
Kurz vor der Ausgangstür fiel es mir ein, dreht noch einmal um und kaufte einen Pfannkuchen oder wie die Berliner sagen: einen Berliner.

Als ich endlich rauskam, war sie nicht mehr da.
Vielleicht hat sie sich irgendwo aufgewärmt, vielleicht auch nicht.
Nun hatte ich diesen Pfannkuchen in meiner Tasche.

Als ich dann ziemlich durchgefroren wieder zu Hause ankam, habe ich es mir mit einer Tasse Kaffee gemütlich gemacht und diesen Pfannkuchen einfach genossen, den ich ohne diese Frau vor dem REWE-Markt nicht gekauft hätte.

Danke an wem auch immer.

 

*     *     *    *    *

 

 

Das Beste vom Tag

Was war das für ein herrlicher Herbsttag.
Sonne pur, kein einziges Wölkchen am Himmel und 20°.
Ich hatte Zeit, kein langweiliger Termin  mit irgendwas und ich tat das, was mir in den letzten Monaten immer wieder so richtig gut tat: Ich ging in den Botanischen Volkspark.

Wer auch immer für diesen wunderschönen Tag verantwortlich ist, bekommt von mir ein megadickes Dankeschön!!!

Ja, heute geht es mir gut, DANKE.

 

smilie_girl_157.gif

 

Das Beste der Nacht

Letzte Nacht habe ich die Hälfte der Zeit auf dem Klo zugebracht.
Durchfall.
Böser Durchfall, trotz 2 Kapseln Loperamid.

Das kann doch nur der Käsekuchen vom Tierpark sein, der so komisch nach Zwiebel schmeckte.
Mein Hundemädchen mag Kuchen, überhaupt alles Süße.
Und so bekommt sie oft den letzten Happs Kuchen von mir, wenn ich welchen esse.
Mein Hunde-Opi mag eher eine Scheibe Salami, statt so ein Mädchen-Kram.

Und nun fiel mir auch ein, dass sie im Tierpark angewidert den Kopf zur Seite drehte, als ich ihr zum Schluss den Käsekuchen vor die Nase hielt.
Ich habe ihn natürlich komplett gegessen.
Schließlich habe ich ihn ja bezahlt, da wirft man so schnell nicht weg.
Das Stück hatte 3€ gekostet, da landet es höchstens in der Tonne, wenn es grünes Fell hat.

Aber dem Bienchen schien es nichts auszumachen.
Ob sie es überlebt hat?
Sie ist doch so klein und hat nix zuzusetzen, würde meine Oma sagen.

Und was ist jetzt nun das Beste der Nacht?
Na, dass ich den Käsekuchen wieder los habe.

 

smilie_girl_157.gif

 

 

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