Mein Seelenfutter 14.1.19

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Man kann doch mal seine Meinung ändern

Ein Mann kommt eines Tages zu einem Priester und bittet ihn, für seinen verstorbenen Hund eine Messe zu lesen.
Entrüstet lehnt der Priester ab.
Der Man erklärt, wie sehr er den Hund geliebt hat und wie groß seine Trauer ist.
Der Priester bleibt hart: „Wir lesen keine Messe für einen Hund!“
Der Mann lässt nicht locker: „Mein Hund war mir ein Freund und Partner, mehr als mancher Mensch!“
Der Priester schickt ihn fort und rät ihm, es doch mal bei einer anderen Konfession zu versuchen.
Enttäuscht wendet sich der Mann zum Gehen, dreht sich in der Tür noch einmal um und meint: „Sehr schade, ich habe den Hund wirklich geliebt und wollte für die Messe auch ordentlich spenden!“
Der Priester springt auf: „Warten Sie mal! Warum haben Sie nicht gleich gesagt, dass der Hund gut katholisch war? Natürlich bekommt er eine Messe gelesen!“

*   *   *  *   *

Ein Ja sei ein Ja und ein Nein sei ein Nein.
Alles was darüber hinaus geht, stammt vom Bösen.

Matthäus  5:37

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

 

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Mein Seelenfutter 13.1.19

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Der Klügere gibt nach

Zwei Bauern treffen mit ihren Fuhrwerken auf einer schmalen Brücke genau in der Mitte zusammen. Jeder fordert vom anderen, dass er weicht und Platz macht. Keiner gibt nach. Sie diskutieren, argumentieren, drohen. Jeder fühlt sich im Recht und hat sein Stolz. So stehen sie sich gegenüber. Die Zeit vergeht. Sie packen ihre Vesper aus, machen ein Nickerchen. Jeder sitzt auf seinen Wagen und hofft, dass der andere entnervt nachgibt.

Der Tag vergeht, sie halten trotzig ihre Position. Plötzlich schreit der ein den anderen an: „Wenn du nicht augenblicklich zurückfährst und mir Platz für die Durchfahrt machst, dann verfahre ich mit dir, wie ich schon heute Morgen auf einer Brücke vorher mit einem anderen Bauern verfahren bin!“

Erschrocken weicht sein Gegenüber zurück, lässt den anderen durch. Als er die Brücke verlassen hat, fragt der Nachgiebige noch ganz eingeschüchtert: „Nun sag mir wenigstens, wie du es heute Morgen mit dem anderen gemacht hast.“ — „Nun, was werde ich schon gemacht haben? Ich bin zurückgewichen und habe ihn durchgelassen!“

Nach Johann Peter Hebel

*   *   *   *   *

Wer Streit anfängt, gleicht dem,
der dem Wasser den Damm aufreißt.
Lass ab vom Streit, ehe er losbricht.

Sprüche 17:14

 

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Mein Seelenfutter 12.1.19

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Graue Haare, buntes Leben

Eine feine ältere Dame stärkt sich nach einen Stadtbummel in einem Imbiss.
Sie lässt sich eine Terrine Gulaschsuppe geben, findet einen freien Stehtisch, bugsiert vorsichtig die Suppe darauf und hängt ihre Handtasche an den Haken darunter.
Noch einmal kämpft sie sich durch die Menge von Tischen und Leuten und holt sich Löffel und Serviette.
Als sie zurückkommt, steht da ein junger Mann am Tisch und löffelt die Gulschsuppe.
Er ist schwarz und kommt aus Afrika.
Die Frau schluckt ihre Entrüstung herunter und stellt sich dazu und isst mit ihm die Gulaschsuppe.
Nun schaut der Schwarze verwundert.
Aber dann löffelten sie beide die Suppe aus.
Zaghaft lächeln sie sich an, die Beklemmung weicht.
Als die Terrine geleert ist, fragt der Afrikaner die Frau in einwandfreiem Deutsch: „Darf ich Sie noch zu einem Kaffee einladen?“
Ganz beglückt nickt die Frau und denkt beschämt an ihre Vorurteile gegen Ausländer.
Der Mann holt zwei Tassen Kaffee, sie trinken ihn schweigend aus und der junge Mann aus Afrika verabschiedet sich freundlich.
Die Dame ist so glücklich über diese ungewöhnliche Begegnung.
Doch dann durchzuckt sie ein Gedanke.
Sie fasst unter den Tisch, der Haken ist leer, die Tasche ist weg.
„So ein Gauner“, schimpft sie und eilt dem Mann hinterher.
Aber er ist im Gewühl der Menschen längst verschwunden.
Enttäuscht kehrt sie zum Imbiss zurück.
Da entdeckt sie auf dem Nebentisch ihre volle Terrine Gulaschsuppe und die Handtasche hängt darunter.

*   *   *   *   *

Einen jeglichen dünken seine Wege rein; aber der Herr prüft die Geister.

Sprüche 16:2

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

 

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Hackerangriff und Datenklau


Was  ging und geht für ein Aufschrei durch Deutschland.

Ein 20jähriger hat über viele Jahre Konten von Politiker und sonstigen Brühmtheiten gehackt und deren Daten veröffentlicht.
Was für ein Skandal!

Ich lehne mich ganz entspannt zurück.
Ich bin weder berühmt noch sonstwas.
Ich habe nix, bin nix, kann nix.

Nun bin ich heute beim Googeln auf die vielen Seiten im Netz gestoßen, wo man prüfen kann, ob man selbst unter den Gehackten ist.
Spaßeshalber tippe ich dort meine Mailadresse ein und … und … und … Ich bin 3x dabei!!!

ICH!!!

Panikflecken im Gesicht.
Wer will hier was von mir?
Vielleicht verstehe ich das auch nur falsch?
Mutig tippe ich eine andere Mailadresse ein … Sauber.
Und nun?
Vielleicht irrt sich die Seite auch ganz einfach?

Ich suche panisch eine andere Webadresse raus und tippe auch dort die Adresse ein:
Gleiches Ergebnis, aber dort steht es genauer.
Es sind keine Daten abgegriffen, sondern irgendein Spam-Dings.
Und, alle drei Versuche waren im Sommer 2016.
Uff.
Weiter atmen.
Seitdem habe ich inzwischen alle Passwörter geändert und so ein sicheres Ding genommen, ein Unknackbares.

Alles gut, nichts passiert.

 

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Mein Seelenfutter 11.1.19

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Die zehn Gebote lackiert

In kleinen schwedischen Dorfkirche entdeckt man in einem alten Kirchenbuch kunstvoll verzierte Eintragungen aus dem Jahr 1795.

Der säuberlich notierten Aufzeichnungen zeugen von dem gesunden Humor des Künstlers und ebenso des Künstlers, der sie mit dem gewichtigem Amtssiegel versah und ordnungsgemäß wie folgt registrierte:

  1. Das zweite Gebot verändert sowie die zehn Gebote lackiert, 3 Kronen.
  2. Pontius Pilatus verputzt, neues Pelzwerk auf seinen Kragen gesetzt sowie ihn von allen Seiten poliert, 3 Kronen.
  3. Den Himmel erweitert und verschiedene Sterne eingesetzt, das ewige Höllenfeuer verbessert und dem Teufel ein vernünftiges Gesicht aufgesetzt, 15 Kronen.
  4. Die heilige Magdalena, die völlig verdorben war, erneuert, 12 Kronen.
  5. Die klugen Jungfrauen gereinigt sowie sie da und dort ein wenig angestrichen, 10 Kronen.
  6. Den Weg zum Himmel deutlicher markiert,1 Krone.
  7. Die Frau des Potifar lackiert sowie ihr den Hals vom Schmutz gereinigt, 5 Kronen.
  8. Das Rote Meer vom Fliegenschmutz gesäubert, 2 Kronen.
  9. Das Ende der Welt weiter zurückgestellt, da es viel zu nahe war, 20 Kronen.

*     *     *     *     *

Da merkte ich, dass es nichts Besseres
dabei gibt als fröhlich sein und
sich gütlich tun in seinem Leben.

Prediger 3:12

(Quelle: Ein Lächeln macht die Runde, Axel Kühner)

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Mein Seelenfutter 10.1.19

Seit Kurzem bekomme ich täglich das „Seelenfutter“ als WhatsApp-Nachricht auf mein Handy. Es ist so eine kleine Mut-Mach-Nachricht von Mandy www.unendlichgeliebt.de
Ich habe nachgefragt und darf es in meinen Blog übernehmen.

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Hab ich noch nicht bekommen.
Hab ich vielleicht etwas verpasst und es ist Wochenende???

Also mach ich mir halt selbst eins.

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Herr Winter, in morgendlicher heiterer Ruh,
lächelt Herrn Sommer zu.
Dieser, durch das Lächeln heiter, gab es an den Busfahrer weiter,
der an die süße Mitfahrerin und die
an Dr. Blase, Facharzt für Urologie,
dieser an den Sanitäter vom Krankentransport,
der an die Klofrau und so fort.
So machte das Lächeln die Runde und kam irgendwann
so gegen Abend am Goetheplatz an,
bei einem ganz und gar traurig-tristen,
doch durch das Lächeln erheiterten Polizisten,
sodass der, als Herr Winter den Verkehr blockierte,
den Verstoß nur mit einem Lächeln quittierte.

Das Lächeln ist ein Fenster,
durch das man sieht,
ob das Herz zu Hause ist.

(Russisches Sprichwort)

 Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner

Kommt allesamt gut und lächelnd durch den Tag!

 

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Nichts Neues unter der Sonne…

Kein Schnee, eine neblige nieselige Suppe


Ob wir hier in diesem Winter auch noch ein Schneeflöckchen vom Süden abbekommen?
Nur ein einziges?

Wer wissen möchte, wie das Wetter 2019 überhaupt so wird, kann hier mal nachschauen:

https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/video-263738_zc-ed482ef0_zs-cfae4bb1.html

Da der gute Mann für den vergangen Sommer eine 100% Treffsicherheit hatte, dürfen wir gespannt sein, ob die Zwiebelchen auch für diesen Sommer recht haben.

 

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