Das Wort zum Montag #2

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

pixabay.de

Lernen Sie Zufriedenheit

„Zufriedenheit ist nicht die Erfüllung aller Wünsche, sondern die Erkenntnis dessen, wie viel man hat.“

Quelle unbekannt

Hängt euer Herz nicht ans Geld [und andere materiellen Dinge] und begnügt euch mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.“

Hebräer 13:5

Unsere westliche Wohlstandsgesellschaft hat eine Volkskrankheit hervorgebracht: das Verlangen nach allem, was andere besitzen. Die Menschen wollen immer mehr haben, können aber das, was sie besitzen, nicht genießen. Nur zufriedene Menschen können einfach leben. Sie wollen nicht immer mehr haben, sondern freuen sich an dem, was sie haben und vertrauen darauf, dass sie wenn es soweit ist, mehr bekommen werden.

Die Welt verspricht uns, dass wir glücklicher sind, wenn wir mehr „mehr“ haben. Stimmt das? Nein! Denn je mehr wir besitzen, desto größer ist der Aufwand, es zu pflegen und zu erhalten. Wir denken vielleicht, dass „mehr“ haben unser Leben einfacher machen kann. Aber in Wirklichkeit macht es den Alltag oft nur noch komplizierter. Im Zehnten Gebot heißt es, wir sollen nicht begehren, was andere besitzen. Im Philipper 4:11 schreibt Paulus, dass er gelernt hat, zufrieden zu sein, ganz gleich in welcher Lage. Dieser Satz hat etwas Tröstliches und zeugt vom einfachen Lebensstil.

Es ist nicht falsch, Dinge zu besitzen, aber es ist falsch, sie zu begehren. Wenn wir glauben, dass wir ohne eine bestimmte Sache nicht glücklich werden, dann begehren wir sie. Wir sollten uns die Gewohnheit aneignen, bei allem, was wir uns wünschen, zuerst Gott zu fragen und darauf zu vertrauen, dass er es uns geben wird, wenn es richtig ist und die Zeit dafür gekommen ist. Die Einstellung wird uns helfen, das Leben zu genießen. Unser Leben ist ein Weg, nicht das Ziel. Wer das Leben genießen will, muss lernen, diesen Weg zu genießen, auf dem wir oft warten müssen. Letzten Endes werden wir unser Ziel erreichen – und uns dann auf einen neuen Weg machen, zu einem neuen Ziel. Wenn wir also nicht lernen, diesen Weg zu genießen, werden wir das Leben nie genießen. Entschließen Sie sich, das, was Sie haben, zu genießen. Danken Sie Gott dafür und lernen Sie, zufrieden zu sein.

Joyce Meyer, „100 Dinge, die das Leben leichter machen“,  S. 14

 

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Hierfür bekomme ich 100 Punkte. Ich bin nämlich generell zufrieden mit dem, was ich habe. Ich mag sogar Menschen, die minimalistisch leben. Ich selbst schaffe es aber nicht ganz, weil ich auch gern Krams habe, die die Wohnung gemütlich machen. Sowas wie Tisch, Bett, Stuhl, Schrank und Lampe und gut ist, reicht mir nicht. Ich mag mein grünes Sofa, ich mag Grünpflanzen und so einiges an Schnickschnack. Manche sagen „Staubfänger“ dazu.  Ich mag gelbe Blumen auf meinem Tisch und habe auch mehr als 3 T-Shirts in meinem Schrank (damit ich wegen 3 Shirts nicht die ganze Waschmaschine anwerfen muss, sonst hätte ich auch mit 3 Stück kein Problem).

Aber vielleicht ist das auch so, wenn man älter wird. Es wird einem bewusst, dass die Lebenszeit begrenzt ist und warum sollte man dann lauter Überflüssiges kaufen, was dann sowieso auf den Müll muss. Ganz extrem war es bei mir in den Monaten mit dem massiven Suiziddruck. Ich habe keinen überflüssigen Cent ausgegeben. Warum auch?

Jetzt mag ich nicht so gern Geld für materielle Sachen ausgeben, die bloß im Schrank verschwinden, sondern für Dinge, die mir gut tun. Ganz oben auf der Liste steht: Mit meinem Hundemädchen einen langen Spaziergang  machen und dann mich mit Kaffee und Kuchen auf eine Bank setzen oder auch auf den Rasen.

Und anderen etwas schenken mag ich auch gern. Am Liebsten anonym, weil mir dann das „Dankesagen“ unangenehm ist und der andere sich vielleicht verpflichtet fühlt, etwas zurückzuschenken.

Kurz gesagt, mit Nr. 2 der 100 Dinge, die das Leben leichter machen, bin ich gut dabei.

Wer Nr. 1  nochmal lesen möchte:

—> Das Wort zum Montag #1: „Eins nach dem anderen tun“

 

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Das Wort zum Montag #1

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Eins nach dem anderen tun

„Das Gefühl der Eile kommt für gewöhnlich nicht daher, dass man ein ausgefülltes Leben lebt und keine Zeit hat. Es entsteht vielmehr aus einer vagen Angst heraus, seine Zeit zu vergeuden. Wenn wir das eine, das wir tun sollten, nicht tun, haben wir keine Zeit für irgendetwas anderes – dann sind wir die meistbeschäftigten Menschen der Welt.“
Eric Hoffer, amerikanischer Philosoph

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind.

Hebräer 12:2a

Wenn wir uns nicht wirklich auf die Dinge konzentrieren, die wir tun, so tun wir sie mit halber Kraft und erledigen unsere Arbeit nicht wirklich gut. Wenn wir eine Sache tun, aber dabei an eine andere denken, teilen wir unsere Kräfte und die Aufgabe wird umso schwieriger. Es ist wie wenn man Eiweiß und Eigelb trennt – man kann zwar beides getrennt verwenden, aber das Ergebnis ist dann nicht so effektiv (oder schmackhaft). Wenn wir dagegen unsere gesamten Fähigkeiten auf die eine Sache konzentrieren, die wir an diesem Tag, zu dieser Stunde und in diesem Moment gerade tun, wird sie viel einfacher. Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, erlangt man durch Disziplin.

Der Apostel Paulus schreibt in Philliper 4:6, dass wir uns um nichts sorgen sollen. Besorgte Menschen leben immer in der Zukunft und nicht dort, wo sie gerade sind.. Sie versuchen heute den morgigen Tag zu leben und verlieren dadurch dir Einfachheit. Gott erwartet von uns, dass wir ihm für morgen vertrauern, genau wie er es den Israeliten in der Wüste verlangte, als sie durch das dürre Land zu ihrem verheißenen Land zogen.

Üben Sie sich darin, einen Tag nach dem anderen zu nehmen. Geben Sie sich selbst – ihre Gedanken, Ihre Gespräche, Ihre Energie, jeden Teil Ihrer selbst – ganz dem Heute hin. Entwickeln Sie die Fähigkeit, sich ganz dem zu widmen, was sie gerade tun. Dann werden Sie ein neues Bewusstsein verspüren, dass Ihnen ermöglicht, Ihre gegenwärtige Tätigkeit zu genießen, anstatt jeden Tag nur als ein Durcheinander von Aktivitäten und verwirrenden Gedanken zu erleben, das Sie leer und erschöpft zurücklässt.

Haben Sie Angst, dass Sie nicht so viel erledigen können, wenn Sie so leben? Das stimmt vielleicht, aber Sie werden das, was Sie tun, sehr viel mehr genießen. Ein Schlüssel zur Einfachheit ist die Erkenntnis, dass Qualität viel wichtiger ist als Quantität.

Joyce Meyer, „100 Dinge, die das Leben leichter machen“,  S. 12

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Tjaaaa, das ist ein gutes Startthema.

Der erste Gedanke beim Lesen war, dass es auch ganz viel mit „Achtsamkeit“ zu tun hat.
Das als Thema wurde mir erst mit Beginn meiner Krankheit bewusst.
Als „Gegenübung“ zur Depression.
Und schon dabei habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, zum Beispiel bei den Gassi-Runden nicht nur stur an allem vorbeizuhetzen, sondern bewusst wahrzunehmen, was neben mir und um mich herum ist und passiert.
Daraus ist meine Freude am Fotografieren geboren worden.
Und hält bis heute an.

Uns Frauen sagt man ja nach, dass wir multitaskingfähig sind.
Bisher war ich der Meinung, dass man genau das können muss, wenn man Arbeit, Haushalt, Kind und Ehe unter einem Hut bringen will.

Und ich war früher auch ein bisschen stolz drauf, dass ich das kann und habe über die „Männer“ gelächelt, die eben nur eins nach dem anderen machen können.
So kann man sich irren.

Ja, ich versuche es nun auch – dieses eins nach dem anderen – und ich finde es gut, es tut mir gut, kann auch die Tiefe spüren, wenn ich mich auf nur eine Aufgabe/Arbeit/Tun konzentriere.
Es wird mir natürlich auch leicht gemacht, weil ich allein lebe. Mit 5 Kindern, wo jedes zu jeder Zeit etwas anderes möchte, geputzt, gekocht, bespaßt werden muss, sähe das ganz anders aus.

Und so finde ich es gut, dass mir das 1. Kapitel vor die Füße wirft, dass ich JETZT den Fernseher ausschalte, weil ich JETZT am Notebook sitze, und die Beschallung mich ablenken kann.
JETZT ist Blog dran.
Fernsehen heute Abend.
Vielleicht.
Wenn nichts anderes ansteht.

 

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