Das Foto von heute 15. Juli 2017

Eigentlich stimmt die Überschrift nicht.
Das Foto ist von gestern.
Ein „weiß-nicht-was-Käfer“ auf einer „weiß-nicht-was-Blüte“.
Wer weiß es?

Ich habe im Botanischen Volkspark soviele Fotos gemacht, dass sie die ganze Woche reichen.  
Und die gibt’s jetzt häppchenweise…

 

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Das Foto von heute 14. Juli 2017

Heute ist Freitag.
Freitag ist mein Lieblingstag.
Freitags verbringe ich den ganzen Nachmittag mit meinen beiden Hundis im Botanischen Volkspark.
Mittlerweile liebe ich diese Zeit, selbstvergessen in der Natur bewaffnet mit meiner Kamera.

Es kommt mir so unwirklich vor, als befände ich mich in einer Parallelwelt, als findet diese reale Welt nicht mehr statt.
Keine Hektik, kein Stress, kein Lärm, keine Gewalt, keine Angst, keine Depression, kein gar nix, nur ich eingetaucht in Gottes Schöpfung … Glücksmomente pur…

 

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Das Beste von gestern 14. Juli 2017

Das Beste von gestern waren für mich eindeutig die Distelbilder.
Ich bin vor der Selbsthilfegruppe noch in den Bürgerpark gegangen.
Musste ich unbedingt, da mir der Besuch der Hauskrankenpflege sehr quer im Magen lag.
Es half nur noch: raus, Natur und Fotoapparat.
Hier nun noch ein paar von diesen Fotos, gemacht in einer verwilderten Ecke des Parks.
Ich weiß gerade nicht, welches jetzt das Beste ist.
Also alle.

 

 

 

 

 

 

 

Am frühen Nachmittag kam also die psychiatrische Hauskrankenpflege.

Nur noch mal kurz, was bis dahin gelaufen war.

  • Mitte Juni hat meine Ärztin die psychiatrischen Hauskrankenpflege für mich beantragt, weil ich wie ein Häufchen Unglück vor ihr saß.
  • Diese riefen den nächsten Tag gleich an wg. Termin, aber AB hatte erstmal 2 Wochen Urlaub
  • Kurz vor Ende rief XY an, dass AB dies nicht macht, wegen ungünstigen Verkehrsanbindung und neuer Termin mit XY
  • Termin mit XY lief gut, es gab eine gegenseitige Vorstellungsrunde. Es könnte etwas bringen, dachte ich. Neuer Termin wurde ausgemacht. Sie saß vorm fast leeren Kalender und ich konnte mir wünschen, was mir am besten passt.
  • 2 Tage später rief AB wieder an (die zu Beginn den ersten Termin vereinbart hat) und wollte mit mir einen neuen Termin ausmachen. Frau XY sei so überlastet, sie kommt jetzt doch. Die ungünstigen Verkehrsanbindungen spielten jetzt keine Rolle mehr. Kein Wunschtermin mehr, sie kommt jetzt dann und dann. Punkt.

Dieser Termin war gestern am frühen Nachmittag. Der denkbar ungünstigste Zeit für mich, aber naja.

Gekommen ist eine ganz junge KINDERkrankenschwester, die jetzt die Zusatzausbildung für Psychiatrie macht.
Die Stunde lief total gequält.
Sie konnte nur zwei Sätze sprechen.
Satz Nr. 1: Das ist ja interessant.
Satz Nr. 2: Das verstehe ich.
Ständiges Füllwort: Genau.
Ich freue mich immer riesig, wenn jemand zu mir sagt: „Ich verstehe dich“. Aber wenn dieser Satz wie eingeübtes Schulwissen rüberkommt, dann fällt bei mir die Klappe.

Wie soll mir dieses Mädel helfen?
Das wusste sie auch nicht.

Wir haben zwar einen neuen Termin vereinbart, aber den werde ich absagen, denn was soll das? Hinzu kommt, was ich bis gestern nicht wusste, ich muss für jede Stunde 6,60 zuzahlen und 10€ für jede ärztliche Verordnung (alle 4 Wochen)
Dafür, dass es mir gar nichts bringt, mag ich auch nicht bezahlen.
Danach war ich ziemlich gefrustet, da ging nur noch raus.

Anschließend Selbsthilfegruppe, die mich wieder geerdet hat.
Ich hatte vor, diese Story zu erzählen, bin aber gar nicht dazu gekommen, weil jeder so seine Geschichte gestern hatte.
Komisch, es ist oft so, dass es uns allen ähnlich geht.
Mal geht es allen schlecht, mal allen gut, gestern hatte jeder eine Geschichte, die er gern erzählen wollte.
Da mussten Prioritäten gesetzt werden.

Und die hatte eindeutig M. Seine Partnerin hatte sich nach 1o Jahren von ihm getrennt und er war völlig fertig.
Es tat ihm gut, dass er reden konnte.
Mir tat es gut, dass ich meinen Kleinkram loslassen konnte.
Ist doch eigentlich Pippifax oder Pillepalle.
Es wird abgesagt und abgehakt.
Fertig.

Und nun kommen meine Dankeschöns:

DANKE, dass nun doch die Kinderkrankenschwester AB gekommen ist, und mir es nun leicht gemacht wird, abzusagen. Ich glaube, ich brauche diesen psychiatrische Hauskrankenpflege nicht. Meinen Alltag kriege ich jetzt ganz gut allein gebacken. Und da, wo es bei mir klemmt, muss mit einem Therapeuten angeguckt werden.

DANKE für diesen Park, der gleich neben der Selbsthilfegruppe liegt und mir jetzt schon oft geholfen hat, wenn es mir nicht so gut ging. DANKE an den, der ihn angelegt hat, DANKE an die, die ihn pflegen (wobei ich gerade die ungepflegten Stellen am meisten mag, aber eine gewisse Grundpflege muss schon sein, wenn er auch Blumenrabatten mit vielen Rosen und anderen pflegebedürftigen Blumen hat).

Und immer wieder DANKE an Medion, die meinen Fotoapparat  „erfunden“ haben und ich für wenige Geld (100€) meine Anfängerkünste ausprobieren kann. Die Kamera gibt es bei Medion nicht mehr. Nur Amazon hat sie noch für das Doppelte (199€). DANKE auch für den günstigen Zeitpunkt meines Kaufs.

DANKE auch an die Selbsthilfegruppe, die mir sehr, sehr gut tut, dass es dort Menschen gibt, die zuhören, evtl. Rat wissen, Dinge auch manchmal anders sehen, die durch Prioritäten setzen, mich erden können. DANKE.

Zum Schluss noch DANKE, an die, die hier mitlesen, vielen Dank!

 

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Das Foto von heute 13. Juni 2017

Distelblüten-Komposition abseits im Bürgerpark (ist das nicht toll, was man mit einen Rahmen aus dem Bildbearbeitungsprogramm machen kann? Ich bin begeistert. Falls ich damit die Einzige bin, ist das auch okay)

 

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Nachtrag zu „Was würdet ihr tun, wenn …“

Soeben habe ich von besagter Freundin eine neue WhatsAPP-Nachricht bekommen:

„Bin für den Rest des Monats nicht mehr online erreichbar“

Kein weiterer Kommentar.
Ihr Mann muss doch ziemlich deutlich mit ihr gesprochen haben.
Und ich kann jetzt beruhigt schlafen.

Alles ist gut.

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

Glück oder Unglück

Eine Parabel aus China erzählt von einem armen Bauern, der einen kleinen Acker mit einem alten, müden Pferd bestellte und mehr schlecht als recht mit seinem einzigen Sohn davon lebte.
Eines Tages lief ihm sein Pferd davon.
Alle Nachbarn kamen und bedauerten ihn wegen seines Unglücks.
Der Bauer blieb ruhig und sagte: „Woher wisst ihr, dass es Unglück ist?“ In der nächsten Woche kam das Pferd zurück und brachte 10 Wildpferde mit.
Die Nachbarn kamen und gratulierten zu seinem großen Glück.
Der Bauer antwortete bedächtig: „Woher wisst ihr, dass es Glück ist?“
Der Sohn fing die Pferde ein, nahm sich das wildeste und ritt los.
Aber das wilde Pferd warf ihn ab, und der Sohn brach sich ein Bein.
Alle Nachbarn kamen und jammerten über das Unglück.
Der Bauer blieb wieder ruhig und sagte: „Woher wisst ihr das es ein Unglück ist?“
Bald darauf brach ein Krieg aus, und alle jungen Männer mussten zu Armee.
Nur der Sohn mit seinem gebrochenen Bein durfte zu Hause bleiben.

Wir sehen Glück und Unglück oft nur vordergründig, ungenau und falsch. Wir denken – wie die Nachbarn – nur an das Sichtbare und Heutige. Aber die Dinge liegen oft ganz anders und tiefer und in größeren Zusammenhängen. Gott sieht die Ereignisse ganz anders. Er sieht die Hintergründe, die Zusammenhänge und die Auswirkungen. Wichtiger als das Verstehen ist dann das Vertauen!

Quelle Text: Axel Kühner, Überlebensgeschichten S. 237
Quelle Bild: pixabay.de

 

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Was würdet ihr tun, wenn …

pixabay.de

Wenn ihr eine Freundin hättet, deren Umgang euch im Moment nicht gerade gut tut und deshalb alles nur auf Sparflamme kochen lasst.

Wenn diese Freundin chronisch krank ist.
Physisch und psychisch.
Physisch soweit, dass sie sich schon jahrelang täglich von Tilidin  ernährt.
Psychisch leidet sie unter massiven Angststörungen und Panikattacken.
So schlimm, dass sie seit Jahren die Wohnung nicht mehr verlässt.

Wenn diese Freundin nun euch vor 2 Wochen in einer WhatsApp-Nachricht geschrieben hätte, dass sie nicht mehr lange lebt.
Ihr daraufhin gefragt hättet, was denn los sei und ihr nur die Antwort bekommen hättet, dass sie nicht darüber reden wolle.

Wenn euch diese Freundin HEUTE wieder eine WhatsApp-Nachricht schreibt mit dem Inhalt:

„Jesus ist 24 Stunden am Tag für dich da, um dir Trost, Kraft und Liebe zu schenken.“ (<– auf einer Spruchkarte)
Das ist mein Erbe für dich.
Halte bitte weiterhin an Gott fest und gib nicht auf.
Dann folgen zwei weitere ähnliche Spruchkarten. Und zum Schluss:
Vergiss nie, dass du nicht allein bist, sondern Gott an deiner Seite hast. Gib nicht auf und lass dir von Satan nichts einreden. Gott liebt dich.
Ich bin dann mal weg.

Wenn du auch weißt, dass diese Freundin gar nicht aus ihrer Wohnung kann und Computer, Handy, Tablet ihr Tor zum Leben da draußen ist.

Wenn du auch weißt, dass diese Freundin, als es dir am allerdreckigsten ging, deinen eigenen Suizid verhindert hat.

Wenn du das alles weißt, was denkst du dann, wenn du diese heutige Nachricht bekommen hättest?

„Ich bin dann mal weg … und vergiss nie …“

Denkt ihr dann auch das, was ich gedacht habe? Oder bin ich nur durch meine eigene Krankheit übersensibilisiert bei diesem Thema?

Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Soll ich die Polizei anrufen, die dann die Tür eintreten?
Vielleicht sind meine Gedanken absoluter Blödsinn und ich mache mich zum Affen?
Sollte ich gar nichts machen, weil ich sie verstehe, weil man einfach so nicht leben kann?
Wenn ich gar nichts mache und sie tut das, wovor ich Angst habe, dass sie sich aus dem Leben verabschieden will, was macht das dann mit mir?
Ist das unterlassene Hilfeleistung? Aber ich verstehe sie doch …

Was würdet ihr tun?

Mir kam dann der rettende Gedanke.
Ich schrieb eine WhatsAPP-Nachricht an ihren Mann. Er hat (Gott sei Dank) auch gleich geantwortet.

„Ich bin dann mal weg“ sollte bei ihr heißen „Ich bin dann mal länger offline, weil ich viel Stress habe, die Eltern kommen.“

Kann man das nicht SO schreiben?

 

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Das Beste von gestern 12. Juli 2017

Ich habe neue Haustiere.
Seit einiger Zeit fliegt ab und zu mal ein kleines Falterchen durch meine Wohnung.

Da ich nicht wusste, was es denn sein könnte, habe ich gegoogelt und gemeint, es könnte eine Nahrungsmittelmotte sein.
Wie kriegt man diss raus und wie wieder weg?
Ich habe mir dann so eine Klebepappe gekauft, auf der die weiblichen Lockstoffe drauf sind.

Männer wie sie sind, fliegen hin und kleben fest.
Schluss mit lustig.
Die Idee.
Wenn alle Männer dort festkleben, gibt es auch keine neuen Babys.
Logisch auch keine Motten mehr.

Gestern früh habe ich diese Pappe ausgelegt und was soll ich sagen, bis heute hat sich nur eine einzige männliche Motte dorthin verirrt.

Das heißt jetzt für mich, wenn es hier in dieser Wohnung nur eine einzige männliche Motte gab, dann gibt es die jetzt nicht mehr, die Mädels tragen Trauer und ich brauche nicht das Seuchenkommando des Vermieters zu bestellen.
Klingt doch gut?
In meinem langen Mieterleben hatte ich noch nie diese Motten und hoffe, nun demnächst auch nicht mehr.
Gegen eine einzigen Motten-Mann nehme ich jeden Kampf auf.

Ich sage also DANKE, an denjenigen, der dafür verantwortlich ist, dass es nur eine einzige männliche Motte war oder ist (sieht die nicht ekelig aus? Ich konnte aber nicht anders als in meiner Fotografier-Wut eine Nahaufnahme zu machen)

DANKE auch an den Erfinder der Klebestreifen, dass man das Problem so schnell lösen kann.

Nächstes Thema:

Am Nachmittag hatte ich wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin.
In deren Wartezimmer steht am Fenster ein ziemlich alter Affenbrotbaum.

 

 

Hatte ich doch letztens von meinem Affenbrotbaum berichtet, der so schnell wächst und der Stamm Mühe hat, die schweren Blätter zu halten.
Nun habe ich gestern gefragt und einen neuen Senker bekommen kann.

Jetzt habe ich also ein neues Baby und mein Deko-Igel passt darauf auf.
Mal sehen, was passiert…

Ein DANKE an die Praxis, dass ich den Senker bekommen habe, ein DANKE, dass ich ihn unbeschadet einmal quer durch Berlin transportiert habe können und ein DANKE, dass ich noch mehr habe, was ich beim Wachsen und Verändern zu schauen kann.

Und noch etwas Lustiges ist gestern noch passiert.

Im Wartezimmer meiner Ärztin saß noch ein älteres, kleines, dünnes, hageres, ungepflegtes, sehr freundliches Männlein mit grauen langen wehenden Haar.
Da es draußen gerade wieder schüttete, unterschielten wir uns über das Wetter.
Er war eher dran als ich.

Als ich das Ärztehaus verließ, stand er da.
Ich dachte, er wartet auch auf den Bus.
Nein, er wartete auf MICH.

Kam auf mich zu und fragte mich, ob ich denn allein sei und blickte auf meine Hände, ob ich einen Ring trage. (Mache ich, hat für mich eine Schutzfunktion)
Perplex, dass mich jemand so etwas fragte, schüttelte ich ganz schnell mit dem Kopf.
„Schade“ sagte er und verschwand leichtfüßig um die nächste Ecke.
Er sah ein bisschen so aus wie das Männlein im Märchen, dass ums Feuer hopst.
Wie hieß es doch gleich noch mal?
Ein Foto habe ich natürlich nicht gemacht.

Ein DANKE an diese nette Begegnung, die mir zeigt, dass ich für wenigstens einen männlichen Bewohner dieser Erde noch interessant bin (hihi)

Und liebe Männer, nicht alle Frauen, die Eheringe tragen, sind wirklich verheiratet.
Nachfragen lohnt sich manchmal.

 

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Das Foto von gestern 11. Juni 2017

Ich bin total erstaunt und fasziniert von diesem Foto.
Ich habe es gestern geknipst vor dem Eingang zum Offenen Treff.
Es stammt von einem „Allerwelts-ich-weiß-nicht-was-Busch“, einer völlig unauffälligen Blüte.

Unauffällig, wie ich.

 

 

 

Das Beste von gestern 10. Juli 2017

Das allerallerallerbeste von gestern war eindeutig  mein Nutella-Eis.

Und dabei ging es so einfach. 200g Sahne, 100g Nutella (oder eine andere Nussnougatcreme), 1 TL Bonbour-Vanille-Zucker und ein Ei.

Das Gänseblümchen-Eis zerfloss ja in Sekunden.
Dieses gestern nicht.
Ich glaube zu wissen, woran es lag.
Hatte ein bissel herum gegoogelt, um zu herauszufinden, was das Ei im Eis zu tun hat.
Also das Ei, besser das Eiweiß ist genau dafür da, dass es eben nicht in Null-Komma-Nix sich verflüssigt.
Bei meinem Gänseblümchen-Eis hatte ich nur das Eigelb genommen.

Auf alle Fälle hat es super gut geschmeckt.
So gut, dass ich die ganzen 300g auf einmal gegessen habe und nicht wie geplant, für heute noch etwas übrig zu behalten.
Nüscht war.
Alles weg.

Ein Dankeschön für

  • den Erfinder der Eismaschine
  • den Erfinder des Rezeptes
  • für den Erfinder von Nudossi (hab ich statt Nutella genommen)
  • für die Idee, mir so einen klitzekleinen Höhepunkt zu schaffen

DANKE

Ich habe gestern  noch einmal den ganzen Tag verbummelt und mich am Nachmittag wieder an mein Puzzle gesetzt.

 

Ich bin ganz schön weit gekommen, aber es ist wie eine Sucht für mich.
Ich will dann immer ganz genau das Teilchen finden, was gerade fehlt. Und bei 1000 Teilen vergehen die Stunden ganz schnell.
Ich darf mich definitiv nicht daran setzen, wenn ich noch etwas Wichtiges zu tun habe, denn das wird dann garantiert nix mehr.
Auch hier ein DANKE an den Erfinder des Puzzle, eine ganz tolle Konzentrationsübung für mich.
Ging auch schon viel besser als beim letzten Mal.

Und als ich so inmitten meines 8-Schalen-Puzzel-Chaos saß, klingelte es an meiner Tür und eine frühere Freundin stand mit ihrem Mann davor.
Es ist eine Freundschaft aus der Zeit VOR J.
So sehr wie ich mich gefreut habe, umso unangenehmer war es, weil es in meinem Wohnzimmer wirklich chaotisch aussah. (Nein, ein Bild gibt es davon nicht, reicht schon, dass ich mich gestern geschämt habe.)

Wir haben uns eine ganze Stunde unterhalten und ich war stolz auf mich, dass ich nicht wieder in Tränen ausgebrochen bin.
Aber hinterher ging es dann abwärts mit mir bei dem Gedanken daran, wie es mir vor J. ging.
Diese Erinnerung.
Dieser Vergleich.

Ich lag später lange wach in meinem Bett.
Ich hatte einfach nur Angst, für die nächsten Tage wieder zu fallen, all das, was die letzten Wochen Gutes mit mir passiert ist, das sich das ins Nichts auflöst.
Aber ich habe es irgendwie abfangen  können.
Ein bisschen gedrückte Stimmung habe ich, aber kein freier Fall nach unten.

Deshalb gibt es die letzten beiden Dankeschöns an

  • meine Freundin, das sie gekommen ist und das sie es wieder tut, wenn sie in der Nähe ist. Ich habe mich wirklich sehr gefreut
  • ein ganz dickes Dankeschön an mich, dass ich nicht wieder abgerutscht bin, einfach nur wegen eines simplen Früher-Heute-Vergleich

Und heute ist Schluss mit der Bummelei vom Wochenende.

 

 

 

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