Was ist Zukunft?

Lt. den Jungs von Wiki:

Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt.

Und nun bin ich heute einem Schild begegnet, was mich grübeln lässt:

Wie baut man denn eine ZEIT, die unabhängig von uns da ist bzw. unabhängig von uns kommt?
Das geht doch auch nicht mit der Vergangenheit oder der Gegenwart…

Nachfragen konnte ich leider nicht, denn die Werkstatt war geschlossen.
Gibt es jetzt keine Zukunft mehr?

 

Dann wären ja die Wahlen auch überflüssig.
Die SPD hätte ihr derzeitiges Problem gelöst, die AfD nix mehr zu meckern und Frau Merkel kann in Ruhestand gehen.

Aber wer weiß, vielleicht macht der Laden ja morgen wieder auf?

 

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Beinahe hätte es wieder geklappt …

Wer ich schon ein bissel länger kennt, weiß, dass ich vor diesem Blog schon einen gleichnamigen hatte, den ich mir im Juni nach einer Aktualisierung von plugins zerschossen hatte.
So zerschossen, dass er für mich nicht wieder herstellbar war.
Ich musste neu beginnen.
Oder ich wollte es.

Sicherlich hätte mir ein hochbezahlter IT-Spezialist die Daten irgendwo wieder hervorgeholt.
Aber sooo weltbewegend ist der Inhalt dieses Bloges nicht, dass die Welt daran zugrunde geht, wenn der Inhalt weg ist.

Seitdem halte ich immer die Luft an, wenn ich plugins aktualisiere.
Bisher durfte ich aber immer weiter atmen.
Bisher.

Vorhin wollte ich das plugin „jetpack“ aktualisieren.
Jenes ist das plugin, dass meinen selbstgehosteten Blog mit der WordPress-Blogger-Familie verbindet.

Uuuund ….
Nix mehr, außer:

Briefly unavailable for scheduled maintenance. Check back in a minute.

Minute um Minute verging.
Nix.
Ich bekam Panikflecken im Gesicht.
Ganz viele.

Panisch loggte ich mich in die Provider-Seite ein.
Augen zu und auf den Knopf für die Sicherungskopie gedrückt ….

Augen auf und ….

Uffff …  wieder da!

Ich kann weiter atmen!

Hoffentlich kommt jetzt nicht noch etwas.
Denn auf den (oder das?) webspace kann ich noch nicht wieder zugreifen.
Fragt mich bitte nicht, was das ist, und was es bedeutet, wenn man sich dort nicht einloggen kann.

So, nun drückt mir mal alle die Daumen, dass ich bis morgen früh durch atmen kann.

 

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Das Wort zum Montag #1

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

pixabay.de

Eins nach dem anderen tun

„Das Gefühl der Eile kommt für gewöhnlich nicht daher, dass man ein ausgefülltes Leben lebt und keine Zeit hat. Es entsteht vielmehr aus einer vagen Angst heraus, seine Zeit zu vergeuden. Wenn wir das eine, das wir tun sollten, nicht tun, haben wir keine Zeit für irgendetwas anderes – dann sind wir die meistbeschäftigten Menschen der Welt.“
Eric Hoffer, amerikanischer Philosoph

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind.

Hebräer 12:2a

Wenn wir uns nicht wirklich auf die Dinge konzentrieren, die wir tun, so tun wir sie mit halber Kraft und erledigen unsere Arbeit nicht wirklich gut. Wenn wir eine Sache tun, aber dabei an eine andere denken, teilen wir unsere Kräfte und die Aufgabe wird umso schwieriger. Es ist wie wenn man Eiweiß und Eigelb trennt – man kann zwar beides getrennt verwenden, aber das Ergebnis ist dann nicht so effektiv (oder schmackhaft). Wenn wir dagegen unsere gesamten Fähigkeiten auf die eine Sache konzentrieren, die wir an diesem Tag, zu dieser Stunde und in diesem Moment gerade tun, wird sie viel einfacher. Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, erlangt man durch Disziplin.

Der Apostel Paulus schreibt in Philliper 4:6, dass wir uns um nichts sorgen sollen. Besorgte Menschen leben immer in der Zukunft und nicht dort, wo sie gerade sind.. Sie versuchen heute den morgigen Tag zu leben und verlieren dadurch dir Einfachheit. Gott erwartet von uns, dass wir ihm für morgen vertrauern, genau wie er es den Israeliten in der Wüste verlangte, als sie durch das dürre Land zu ihrem verheißenen Land zogen.

Üben Sie sich darin, einen Tag nach dem anderen zu nehmen. Geben Sie sich selbst – ihre Gedanken, Ihre Gespräche, Ihre Energie, jeden Teil Ihrer selbst – ganz dem Heute hin. Entwickeln Sie die Fähigkeit, sich ganz dem zu widmen, was sie gerade tun. Dann werden Sie ein neues Bewusstsein verspüren, dass Ihnen ermöglicht, Ihre gegenwärtige Tätigkeit zu genießen, anstatt jeden Tag nur als ein Durcheinander von Aktivitäten und verwirrenden Gedanken zu erleben, das Sie leer und erschöpft zurücklässt.

Haben Sie Angst, dass Sie nicht so viel erledigen können, wenn Sie so leben? Das stimmt vielleicht, aber Sie werden das, was Sie tun, sehr viel mehr genießen. Ein Schlüssel zur Einfachheit ist die Erkenntnis, dass Qualität viel wichtiger ist als Quantität.

Joyce Meyer, „100 Dinge, die das Leben leichter machen“,  S. 12

*      *     *     *     *

Tjaaaa, das ist ein gutes Startthema.

Der erste Gedanke beim Lesen war, dass es auch ganz viel mit „Achtsamkeit“ zu tun hat.
Das als Thema wurde mir erst mit Beginn meiner Krankheit bewusst.
Als „Gegenübung“ zur Depression.
Und schon dabei habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, zum Beispiel bei den Gassi-Runden nicht nur stur an allem vorbeizuhetzen, sondern bewusst wahrzunehmen, was neben mir und um mich herum ist und passiert.
Daraus ist meine Freude am Fotografieren geboren worden.
Und hält bis heute an.

Uns Frauen sagt man ja nach, dass wir multitaskingfähig sind.
Bisher war ich der Meinung, dass man genau das können muss, wenn man Arbeit, Haushalt, Kind und Ehe unter einem Hut bringen will.

Und ich war früher auch ein bisschen stolz drauf, dass ich das kann und habe über die „Männer“ gelächelt, die eben nur eins nach dem anderen machen können.
So kann man sich irren.

Ja, ich versuche es nun auch – dieses eins nach dem anderen – und ich finde es gut, es tut mir gut, kann auch die Tiefe spüren, wenn ich mich auf nur eine Aufgabe/Arbeit/Tun konzentriere.
Es wird mir natürlich auch leicht gemacht, weil ich allein lebe. Mit 5 Kindern, wo jedes zu jeder Zeit etwas anderes möchte, geputzt, gekocht, bespaßt werden muss, sähe das ganz anders aus.

Und so finde ich es gut, dass mir das 1. Kapitel vor die Füße wirft, dass ich JETZT den Fernseher ausschalte, weil ich JETZT am Notebook sitze, und die Beschallung mich ablenken kann.
JETZT ist Blog dran.
Fernsehen heute Abend.
Vielleicht.
Wenn nichts anderes ansteht.

 

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10.000 Schritte …

Irgendwie zufällig habe vorgestern MDR-Fernsehen geschaut.
Nein, nicht wirklich geschaut, es lief so nebenbei mit, hatte die Taste für „aus“ auf der Fernbedienung nicht gefunden.

Es lief die Gesundheitssendung.
Der nette Herr dort (sicher ein Doktor oder so) meinte, wenn man als Mensch sein Leben lang JEDEN Tag 10.000 Schritte geht, wird man nicht krank. (Gut, ob das stimmt, sei mal dahingestellt).

Er stellte dafür ein neue App vor.
Apps gibt es ja inzwischen  für jeden und alles.
Mit dieser vorgestellten App soll man Geld verdienen können, wenn am Tag 10.000 Schritte läuft.
Das heißt, man wettet mit sich selbst, dass man die 10.000 Schritte schafft, und setzt einen selbst gewählten Betrag.
Schafft man dieses Ziel nicht, ist das Geld weg.
Schafft man es, gewinnt man.
Die Höhe des Gewinnes hängt davon ab, wie viele mitspielen und wie viele davon die 10.000 Schritte nicht schaffen, denn davon wird der Gewinn an die anderen gezahlt.

Und genau das wollte ich ausprobieren.
Zum einen wollte ich wissen, ob ich die 10.000 Schritte für mich machbar sind und ob das mit dem Gewinnen klappt.
Neben dieser besagen App muss man noch einen Schrittzähler installieren (es gibt derzeit dafür drei zur Auswahl) und los geht es.

Ich wollte 1 Euro setzen und schauen, was passiert.
Und es passierte NICHTS.
Aus unerfindlichen Gründen konnte sich die App nicht mit meinem Paypal-Konto verbinden.

Nagut, dachte ich, aber zu gucken, ob ich überhaupt 10.000 Schritte so am Tag laufe, das wollte ich schon.

Und … und… und …

Ich habe es tatsächlich geschafft!
Ausschlagebend waren natürlich die Hunde-Gassi-Runden.
Und ja, ich bin auch bewusst gelaufen, z. Bsp. die Strecke zum Supermarkt.
Sonst fahre ich das oft mit der Tram (3 Haltestellen).
Es hatte aber auch einen gewaltigen Nachteil.
So musste ich am Lieblingsbäcker vorbei und ich konnte dies einfach nicht tun, ohne ein Stück Torte mitzunehmen … *seufz*

Und hier der Beweis (die restlichen Schritte bis über die 10.000-Schritte-Grenze sind dann bei der letzten Gassi-Runde gefallen)

Heute nun wollte ich es nochmal mit der Verbindung zum paypal-Konto probieren und siehe da, irgendwelche Heinzelmännchen haben daran gedreht und es klappte.

Ich habe es aber dann doch abgebrochen, weil ich es dann jeden Tag und das für ein ganzes Jahr lang hätte setzen müssen. Das heißt, jeden Tag 1 Euro und jeden Tag 10.000 Schritte.  365x (So habe ich es verstanden)

Die Motivation wäre dann nicht zu gewinnen, sondern den 1 Euro nicht zu verlieren.
Und das möchte ich gerade nicht.
Diesen Druck und das 365 Tage lang JEDEN Tag.

Aber wenn in diesem Universum es Menschen gibt, die genau das täglich zum Glücklichsein brauchen, kann hier nochmal nachlesen:

http://ankersteps.com/
und
http://www.ardmediathek.de/tv/Hauptsache-gesund/Schritt-f%C3%BCr-Schritt-mit-AnkerSteps/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=7545180&documentId=45589418
 

Viel Spaß beim Laufen!

365x jeden Tag 10.000 Schritte!

 

                                  

Blitzlicht #6

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Großes Thema heute „Risikoforschung“.

Hatte ich schon erwähnt, dass der Therapeut ein bissel „wissenschaftsverliebt“ ist?
Es gab ja letztens eine ganze Stunde Fragebogenauswertung mit lauter Zahlen, Punkten und Diagrammen.
Mich hatte nicht wirklich interessiert wie meine Fragenbogen-Antworten in Kurven ausgedrückt aussehen.
Aber egal.
Er mag es.
Wenn es ihm hilft, mich zu analysieren, bitteschön.

Heute nun Risikoforschung.
Seine Aussage: Der Mensch ist NICHT in der Lage vernünftig und realistisch mit Angst und den eventuell eintretenden Schaden umzugehen.
Kann er nicht.
Punkt.

Beispiele:

  • In Australien werden jährlich 4 Menschen von Haien getötet, 486 sterben durch defekte Toaster.
    Wovor haben Menschen mehr Angst? Vor Haien oder Toaster?
  • Viele Deutsche halten BSE noch immer für gefährlicher als das Rauchen. (Dieses Beispiel stammt aus der Zeit, als ganz Deutschland Angst hatte, Rindfleisch zu essen, weil sie dann an Alzheimer erkranken können – ist schon eine Weile her) An BSE starben in den letzten 30 Jahren 140 Menschen (gleichviele wie durch versehentliches Trinken von Lampenöl), an Rauchen ca. 140.000 je Jahr plus 3.300 am Passivrauchen. Wovor haben die Menschen mehr Angst, vor BSE oder Rauchen?
  • Statistiken der OECD zeigen, dass Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren in Industrieländern öfter durch Suizid sterben als durch Verkehrsunfälle. Wovor haben wir mehr Angst, dass ein Angehöriger sich das Leben nimmt oder  bei einem Verkehrsunfall stirbt?

Noch eine Tabelle:

Beispiel Schadensgröße Eintrittswahrschein-lichkeit Angst
Kernkraft-GAU besonders verheerend äußerst unwahrscheinlich unverhältnismäßig groß
Terror schätzbar unklar diffus
Klimawandel extrem groß sehr wahrscheinlich erst in ferner Zukunft
 Chemikalieneinsatz in Umwelt (Landwirtschaft) schwer einschätzbar allgegenwärtig wenig

Diese ganzen Daten hat Herr M. aus der Zeitschrift „Geo“.

Was sagt uns das ganze?
Um die Dinge, die uns wirklich Angst machen müssten, scheren wir uns wenig, aber die Sachen, die äußerst unwahrscheinlich sind, machen uns große Angst.

Und was hat das mit mir zu tun?
Nichts. …

Warum bespricht er es mit mir?
Weiß ich nicht.
Ich habe keine Angstproblem.

Fazit: Stunde verschenkt. (Nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand, vielleicht will er etwas darauf aufbauen. Keine Ahnung.)

 

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See the bigger picture J19

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Suche Muster und Wiederholungen, die ununterbrochen. Oder ergänze ein Muster mit etwas, das normal nicht in das Bild gehört und es dadurch stört. Tipp: Lässt sich kein Störenfried finden, dann lege selbst etwas ins Bild.

Und das habe ich draus gemacht.

Ich nehme an, dass es so gemeint war, weil es dann doch ziemlich leicht war.

Dafür habe ich mir aber dann doch noch etwas neues ausgedacht.
Ich habe mir ein Buch über das Bildbearbeitungsprogramm „gimp“ gekauft.
Ich hatte das Programm bei mir installiert, aber es erscheint mir ziemlich undurchsichtig.
Wer fängt schon mit 60 solche Sachen an.
Egal.
Ehe ich aber durch tausendfaches probieren und wieder verwerfen und wieder probieren und suchen und letztendlich das jedes Mal, weil ich es wieder vergessen habe, möchte ich es einfach systematisch angehen.
Das Buch hat 32 „Lernkapitel“.
Das entspricht in etwa der bigger-picture-Karten, die ich noch habe.
Ich werde also jede Woche mit dem Aufgabenbild gleichzeitig eine Lektion aus dem Buch mir anschauen und dann hierher ein „vorher-nachher“ gegenüber stellen.

Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das denke.
Abbrechen kann ich ja immer, wenn es in Blödsinn ausartet.

Bei Lektion 1 gibt es kein „Vorher-Nachher-Bild“.

Dort wird beschrieben wie man die Druckgröße verändert, wenn man das Bild ausdrucken möchte.  Wenn ich dies mal gemacht habe (manchmal für die Schule der Enkelkinder), habe ich einfach nur die Bilder kleiner gemacht und ausgedruckt.

Ist so nicht richtig.
Weiß ich jetzt.
Wenn ich das Bild verkleinere, verringere ich auch die Pixelzahl.
Wenn ich aber die Druckgröße verändere, bleibt die Pixelzahl gleich und das Bild wird einfach besser.

Alles verstanden?
Ich ja.
Morgen habe ich es bestimmt wieder vergessen.
Ich meine, wie man das technisch macht.
Aber ich habe ja nun das Buch, wo ich es nachlesen kann, wenn ich es denn mal wieder brauchen sollte.
Für heute genug der Vorrede.

Hier ist nun die neue Aufgabe von „See the bigger picture“:

 

Gefällt mir.
Mal sehen, was mir da in den Sinn kommt.

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

Die Krähe und der Wasserkrug

Einmal, es war im heißesten Monat des Sommers, vertrockneten viele Bäche, und auch viele Quellen versiegten.
Eine durstige Krähe irrte einen ganzen Tag lang umher auf der Suche nach Wasser.

Abends als sie erschöpft war, dass sie kaum noch fliegen konnte, entdeckte sie endlich einen Krug mit Wasser am Eingang eines Hauses stehen.

Sie flog hinab, steckte den Kopf in den Krug und wollte daraus trinken.

Aber der Krug war nur halb voll, und die Krähe mochte ihren  Hals noch so lang strecken, sie erreichte das verlockende Nass nicht mit ihren Schnabel.

Enttäuscht flatterte sie auf, hüpfte flügelschlagend um den Krug und versuchte, ihn umzuwerfen.

Doch es war ein großer schwerer Tonkrug, den sie nicht kippen konnte.

Als die Krähe niedergeschlagen neben den Krug hocken blieb, erblickte sie neben sich auf der Schwelle des Hauses einen Haufen kleiner Steine

Die Krähe pickte einen Stein nach dem anderen auf und warf ihn in den Krug hinein, bis das Wasser den oberen Rand erreichte und sie ihren Durst stillen konnte.

(Aesop)

 

                                   

PS: Was bin  ich froh, dass ich nur den Wasserhahn aufmachen muss! DANKE an den Erfinder der Wasserleitung, an die Bauer, die sie bis hier ins Haus gelegt haben und an den, der für das immer frische Wasser sorgt.

DANKE

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Das Foto von heute – für die Haufrauen

Heute Vormittag habe ich eine kleine Flickstunde eingeschoben.
Da ich mit meinen komischen Händen und die nur schlecht vorhandene Feinmotorik zum Einfädeln ein Einfädeldingsbums benutze, habe ich heute (erstmalig mit 60 Jahren!!!) entdeckt, dass da Köpfe drauf sind.

Sozusagen Kultur für die Hausfrau!

Also nix mit dummer Hausfrau und so.
Wir kriegen’s beim Stopfen serviert!
Und vielleicht,ja vielleicht wird auch mal mein Kopf dort abgebildet sein, wenn ich fleißig weiterstopfe…

 

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