In eigener Sache

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Ich habe jetzt Stunden damit verbracht, alle Plugins und das Theme zu aktualisieren.
Es ist deshalb soviel, weil ich diese Aktualisierungen nur äußerst ungern tue.

Mit Recht, hatte mich ja letztens bei einer solchen Aktion, also samt Blog, ins Aus befördert. Was bedeutet, stundenlanges Suchen und Wiederherstellen.
Muss ich nicht dauernd haben.

Aber nun musste es ein, weil sicher in dem einen oder anderen Plugin etwas steckt, was diese ominöse DSGVO betreffen könnte.

Da ich aber wp-technisch fast gar nicht durchsehe, habe ich es nach besten Wissen und Gewissen gemacht.

Meine Bitte also an die Leser dieses Blogs und die Kommentatoren: Falls euch irgendetwas komisch vorkommt, blöd aussieht, vollkommen unlogisch oder dergleichen ist, bitte schreibt es mir einfach, ich werde dann versuchen, es in den Eingeweiden dieses Blog abzustellen.

Wenn es mir gelingen sollte.

So. Das wollte ich noch sagen.

 

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Fensterblick vom Pfingstmontagfrüh …

 

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Das Foto vom Tag :)

Nein, ich wollte nicht dieses Metall-Dings fotografieren, sondern den Piepmatz dahinter.

Aber ich war viel zuweit weg und mit meiner Spielzeug-Kamera und dem fotografischen Unvermögen nicht machbar.

Aber immerhin der Versuch, etwas achtsam durch die Gegend zu laufen.

Und das Haus, das Dach und Vogel gehören zum Haus von K., dort war ich zum Kaffeetrinken auf der Terrasse beim schönsten Maiwetter.
Dorthin ist ein halbstündiger Fußmarsch mit meinem Hundemädchen.


Für den Hundeopi ist das viel zu weit, er durfte zu Hause auf seinem Lieblingskissen schlafen.

Merkt ihr etwas?
Ich bin am Kämpfen zurück.

 

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Upps, hatte ich doch tatsächlich den „Veröffentlichen-Knopf“ nicht gedrückt.  Diss Beitrag ist also von Sonntag….

Gerade von Julia gelesen:

Danke Julia für diesen Link (für alle DSGVO-Verunsicherten):

https://www.heise.de/newsticker/meldung/DSGVO-WordPress-mit-neuen-Datenschutzfunktionen-4052091.html

 

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Ich schaffe es zur Zeit nicht …

… wirklich, ich nehme es mir jeden Tag vor, ein bisschen hier zu schreiben oder ein Foto vom Tag zu posten.

Ich kriege es nicht hin.

Ich fühle mich derzeit wie ein Maus vor einem riesigen Berg.
Alles zu viel, zu groß, zu laut, zu schnell.
Es scheint, dass mich alles erdrückt.
Gehe ich aus dem Haus (ja, ja, das mache ich, ich zwinge mich dazu), mag ich kaum die Menschen, die Bahn, die Umweltgeräuche ertragen und ich wohne schon in einer sehr ruhigen Gegend.
Ich möchte mich verkriechen, Decke drüber und nix sehen, nix hören, nix sagen.
Fernseher aus.

Und … es gibt keinen wirklichen Grund dafür.

Kein Negativ-Ereignis, kein wirkliches Problem, keine schlimmen Sachen, nicht mal das Wetter kann schuld sein.
Wo ist die Leichtigkeit geblieben, mit der ich jeden Tag auf der Suche nach Fotomotiven gegangen bin?

Und so kämpfe ich weiter und nehme mir wieder ganz fest vor, morgen, ja morgen, schreibe ich wieder.

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Und doch ein bisschen „Grüner Daumen“ – das Foto vom Tag

Heute früh habe ich entdeckt, dass die überwinterte Geranien von T. beginnt zu blühen:

und ich bin erstaunt, was mein Handy doch für Bilder kann.

 

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Materialermüdung …

Nein, das ist nicht irgendein Plastiklöffel.
Es ist ein besonderer.
Es ist der letzte seiner Art in meinem Besteckkasten.
Er ist fast 40 (in Worten: vierzig) Jahre alt.

Damals, ja damals habe ich ihn gekauft als Babylöffel.
So einen Löffel, der vorn rund ist und einen langen Stiel hat, damit man gut in die Babygläschen kommt.
‚Na und?‘ wird so mancher fragen, was ist daran so besonderes?

Es ist Ost-Löffel, geboren in einer Zeit und an einem Ort, wo man nicht jeden Tag so einen Löffel kaufen konnte. Man musste „dazukommen“, wenn es sie mal zufällig gab. Das war selten genug, da wo ich in dieser Zeit wohnte. Vielleicht 1x im Jahr? Oder so.

Was hat er nicht alles erlebt und mitgemacht!
Ein kauendes Baby, bis es aus dem Gläschen-Alter heraus war.
Immer wieder benutzt und verborgt für andere Babys.

Die Wende hat er erlebt, den Fall der Mauer, die Währungsunion, die Unsicherheiten danach, wo es erstmal wieder ganz wenige Babys gab.
Dann 2003 das erste Enkelkind, 2006 das zweite ….

Und nun 2018 ist er zerbrochen.
Beim Abtrocknen.
Auch wenn es viele Jahre keine Babys zu füttern waren, ich habe ihn gern benutzt.

Nun ist er zerbrochen.
Nach fast 40 Jahren.

 

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Wo sind die Ameisen geblieben? #2

Habe ich doch letztens gefragt, wo die Ameisen geblieben sind?
Auf der Suche nach „Materialen“ für mein Mini-mini-mini-Terrarium fiel mir auf, dass ich nirgendwo eine einzige Ameise gesehen habe.

Ich hätte gern 1 oder 2 für dieses kleine Terrarium gehabt.
Mittlerweile weiß ich nun, dass das gar nichts genützt hätte.
Isoliert von der Königin sind sie gar nicht überlebensfähig.
Sie brauchen sie, um ihr dienen zu können.
Das sollten wir mal auf uns Menschen übertragen.
Alle 80.000 Menschen dienen nur einer einzigen – Frau Merkel!

Nunja, ich spielte dann mit der bekloppten Idee, mir ein Ameisenvolk zuzulegen, um sie zu beobachten, einfach aus Neugierde.
Was damals noch als Idee in meinem Kopf herumspukte, ist inzwischen real geworden.
Tagelang habe ich mir Videos auf youtube über Ameisenfarmen angeschaut.
Nun habe ich auch eine.
Bekommen habe ich sie in einem Reagenzglas, ein paar Ameisen mit ihrer Königin.
Das ist die übliche Versandart.

Ich habe sie dann 2 Tage auf meinem Schreibtisch im Fast-Dunklen zur Ruhe kommen lassen und zwischenzeitlich ein Häuschen, ein Formicarium (so heißen die Dinger) eingerichtet.
Dann legt man einfach das geöffnete Röhrchen in die Farm und wartet.
Es soll mehrere Wochen dauern, bis sie in ihr neues Zuhause umziehen.

Und so sah es dann bei mir gestern Nachmittag aus:

Kaum das ich das Röhrchen abgelegt hatte, rannten die Ameisen los und erkundeten ihr neues Heim.
In dem kleinen Napf habe ich einen Tropfen Honigsirup getan, als Futter.
Ein paar guckten sich das auch an, aber die Mehrzahl fing gleich mit der Arbeit an.
Zuerst wurden die Toten herausgebracht (3) und dann gleich begonnen, ihre Wohnung zu bauen.
Von wegen es dauert einige Wochen.
Abends traute sich sogar mal die Königin raus, verschwand dann aber wieder im Röhrchen.

Die Arbeiterinnen begannen nun, meine Drainage (Seramis) aus den beiden runden Zugängen zu ihren potentiellen Wohnungen herauszutragen.
Sie hatten wohl andere Vorstellungen als ich.

Der rote Hintergrund ist eine Folie, die vor UV-Licht schützen soll (steht so in der Anleitung), aber ich habe sie sowieso nicht in der Sonne stehen. Der weiße Trog ist die Tränke. Unten ist ein kleiner Schwamm drin, damit das Wasser keine Pfütze bildet, in der die Ameisen ertrinken können. Ein bisschen überdimensional, aber mal sehen, ob ich mir noch etwas anderes einfallen lasse.

Ich hätte gestern Abend Stunden davor verbringen können, um den Ameisen beim arbeiten zuzuschauen…

Heute früh sah es dann so aus:

Sie hatten über Nacht die gesamte Drainage nach außen befördert!

Von hinten sieht man dann ihr Schlafzimmer, wo sie sich alle zusammen ausruhten.
Das Foto ging absolut nicht besser.

Mal sehen, was sie als nächstes tun… … … ???

Neben der Ameisenfarm steht das Mini-mini-mini-Terrarium.
Ich habe es mal geöffnet, weil die Scheiben so sehr angelaufen waren, dass ich von außen nichts mehr erkennen konnte.

Und … kaum zu glauben, da rannte eine Ameise gerade weg!

Also hatte ich doch mit samt der Erde eine schlafende Ameise mit ins Terrarium gesetzt.
Ist nun schade, dass sie keine Chance hat, ohne König eine Kolonie zu bilden.
So habe ich wenigsten ein Tropfen Honigsirup auf den Stein gesetzt, als Nahrung.
Zu den anderen kann ich sie nicht lassen, weil es eine ganz andere Art ist.

Es ist spannend.

Und so sieht es dort jetzt aus (die Ameise hat sich gleich wieder versteckt, sie mag wohl keine Kameras):

Fortsetzung folgt …

 

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So …

Nachdem ich tagelang mit Grummeln im Bauch viele Stunden damit verbracht habe, mich mit den neuen Bedingungen ab den 25. Mai auseinanderzusetzen, habe ich  für mich beschlossen, ich schreibe weiter.

Öffentlich, nicht auf privat gestellt. Dieser Blog ist auch ein Stückchen Therapie für mich, ich kann viele Dinge reflektieren und bewusst meine Gedanken auf Positives lenken. Das möchte ich nicht aufgeben.

Wer mag, kann weiterlesen.

 

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Update „Die totale Verunsicherung“

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Zuerst einmal: vielen lieben Dank an alle, die mir auf meinen Hilferuf geantwortet haben. Ich habe einen selbstgehosteten Blog und bin nur mit dem plugin „Jetpack“ mit der WordPress-Blogger-Familie verbunden. Ich kann also nicht abwarten, das wordpress.com sich etwas einfallen lässt, weil sie ja an der Schaltung von Werbung interessiert ist.

Soll heißen, ich muss mich selbst kümmern, um meinen Blog datensicherheitstechnisch in Ordnung zubringen. Aber ich habe jetzt ein plugin entdeckt, was mir weiterhelfen könnte:

WP DSGVO Tools

Ich habe es bei mir installiert, aber noch nicht aktiviert, weil ich damit etwas überfordert bin.

Hat es jemand und könnte mir dabei helfen?

 

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