Mein Tag in Bildern

Heute morgen lag ich in meinem Bett und wäre am liebsten liegengeblieben.
Keine Kraft, keinen Antrieb, die Depression lässt grüßen-
Und ich habe mich kurzerhand entschlossen, meinen Tag mit meiner Kamera zu dokumentieren.
Und da ich nicht alle 30 Minuten ein Foto von mir auf der Couch posten wollte, musste ich etwas tun.
Meine frühkindliche Erziehung lässt grüßen.
Um es vorwegzunehmen, dieser Tag hat meine ganze Kraft gekostet, ich wollte mittendrin immer wieder aufgeben, habe mich aber durchgebissen.
So mancher denkt sich am Ende dieses Beitrages: „So einen entspannten Tag möchte ich auch mal haben!“
Aber für mich war alles irgendwie zuviel und bin jetzt am Abend sowas von ko., dass es morgen ganz bestimmt nur noch Ruhe angesagt ist.
Aber ich wollte es unbedingt durchziehen.
Und das habe ich.

Der Start in den Tag, guten Morgen Deutschland!



Die erste Gassi-Runde und gleich Hundefreunde getroffen.

Und die erste Futterration …

Und „Schönmachen“ im Bad, geht zwar nicht mehr so recht in meinem Alter, aber naja, ein bissel wenigstens.

Früüüühstück, Kaffeee

Meine neu eingeführte Bibelstunde, klappt noch nicht so gut, aber immer besser

Und die Zeit vergeht …

Meinen Küchenkobold angeworfen …

und mein Hundemädchen bespaßt, naja, der Spaß hört auf, wenn der olle Kamm kommt.

Das ist echt der beste Staubsauger, den ich je hatte:

Auch das Saubermachen ist total easy, ohne Beutel und so.

Nach dem Saugen das Wischen, Hausfrauenromantik …

PAUSE – Ich guck das gerade das nagelneue Video von Pastor Gunnar Engel. Ich mag seinen Vlog. (Für Leute wie mich: ein Vlog ist sowas wie ein Blog, aber als Video – weiß ich auch erst jetzt)

Auch als Einzelmensch muss man mittags etwas essen, wenn auch nur etwas Fixes, ganz unspektakulär.

Danach der Luxus vom autogenen Training – mache ich schon einige Jahre und eigentlich klappt es ganz gut. Wenn ich sage, mein Bein ist schwer und warm, dann tut es das auch.

Wieder unter Lebenden: Kaffeeee!

Und weiter geht’s mit dem Hundemädchen den Müll wegbringen und zu Gassi-Runde 2

Ja, auch das gehört dazu …

Logisch, alles eingetütet und zur Tonne getragen …

Weiter gehts …

Dem Frühling entgegen…

Eine Knospe vom Kastanienbaum …

Vorbei an einem Findling …

Zurück am Briefkasten vorbei, die Zeugen waren auch schon da …

Und einen schönen Gruß von Amazon – Zahnbürsten für den Hund …

Die Waschfrau ist auch schon fertig…

… und das Hundefutter für den ganzen Monat ausgepackt

Ab in die Tonne …

Schon wieder Kaffeeee…

Keine Lust, keine Kraft und doch irgendwie noch geschafft.

Meine 25 Pflanzen im Wohnzimmer gefüttert…

45 Minuten mit der Tochter telefoniert,

die letzte Gassirunde gedreht …

nochmal neues Futter …

mein Abendbrot gemacht …

und den Tag fast abgeschlossen.

Inzwischen ist es aber 23:35 Uhr und ich habe diesen Beitrag noch in mein Notebook geklopft.
Ich bin so erschöpft, trotz der vielen Pausen und Kaffees und etwas weiß ich jetzt, so ein Tag ist megaanstrengend, wenn man gleichzeitig alles mit der Kamera dokumentiert.
Aber nun gehe ich schlafen und morgen 7 Uhr beginnt ein neuer Tag … mit der 1. Gassi-Runde.

Gute Nacht!

o o o o o

Blitzlicht #23

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach Therapiestunden in loser Folge einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Heute mal wieder etwas in Sachen Therapiestunden.
Gestern ging es mir echt schlecht.
Ich hatte diese ganzen vegetativen Nervendinger wie Schweißausbrüche, Schwindel, Übelkeit, Herzklopfen, Trigeminus-Schmerzen, also diese ganze Bandbreite.
Ich habe es einfach aufs Wetter geschoben, April halt – Wechsel zwischen Sonne und Hagel mit ner ganzen Portion Wind dazwischen.
Erst spät am Abend stellte ich fest, dass ich meine morgendlichen Medikamente nicht genommen hatte.
Autsch.
Nun am Abend die Chemiekeulen vom Morgen zusätzlich zu nehmen, erschien mir nicht sinnvoll.
Ich hatte dann etwas aus meinem Erfahrungsschatz herumvariiert, so dass ich einigermaßen gut durch die Nacht kam.
Natürlich ging es mir auch heute Morgen noch nicht wirklich gut, hatte aber eine Therapiestunde.
Da musste und wollte ich hin.
Und saß dort wie ein Häufchen Unglück und hab dann mal gleich den Satz vorweg gesetzt, dass ich denn heute einfach mal jammere, dass es mir nicht gut geht und ich in letzter Zeit sowieso mich immer mehr unter meine Glocke zurückziehen möchte, geschützt vor allem Bösen, mich einigeln in mich selbst.
Wieder eine Hecke um mich herum.
Ja, ich weiß, dass das nicht gut ist und blickte hilfesuchend zu meinem Therapeuten hin der Hoffnung, dass er mir weiterhelfen kann, wie eigentlich immer.
Und er konnte.
Ich weiß nicht, wie der Mann es schafft, aber er bringt mich jedes Mal dazu, dass ich seine Praxisräume wieder so verlasse, als scheint in meinem Herzen die Sonne.
Nein, er hat nicht gesagt, was ich machen soll.
Nein, er hat nicht gesagt, dass ich etwas an meinen Medikamenten ändern soll.
Nein, er hat mir keinen Spickzettel mitgegeben, auf den meine künftigeTagesabläufe stehen oder sonstigen Projekte, keine Überweisungen zu nichts.
Und nein, er hat nichts von meinen äußeren Bedingungen geändert.
Keine Geheimwaffe, kein Wundermittel, kein gar nichts.
Und trotzdem gehe ich aus seiner Sprechstunde wie ausgewechselt.
Das ist sein Job.
Das weiß ich.
Und ich möchte in das ganze Internet-Universum meine Dankbarkeit hinausbeamen, dass es jeder weiß, dass es noch solch großartigen Menschen gibt.
Und falls jetzt jemand meint, ich wäre gerade umgepolt von depressiv zu manisch – dem kann ich beruhigen, ich bin nicht manisch oder euphorisch, wie es andere nennen mögen, nur sehr sehr dankbar und ich weiß, dass es wie ein Sechser im Lotto ist, einen Psychotherapeuten zu haben, der genau zu einem passt, der einen ein Stück des Lebens begleitet bis man wieder allein laufen kann.

o  o  o  o  o

Frühlingserwachen

So sieht es derzeit jeden Morgen bei mir aus.
Mein Hundemädchen wirft ihren Pelzmantel ab.

Dabei ist sie nicht viel größer als eine Katze.
Wie mag es den Hundebesitzern gehen, die ein 30kg-Hund zu Hause haben, noch dazu mit langem Fell?

o o o o o

Meine Kuchen-Oper

Ich backe ja gern.
Wirklich gern.
Überall, wo man Kuchen mitnehmen kann, melde ich mich.
Und das ist eigentlich ziemlich oft.
Also, pro Woche sind das meistens 2 Kuchen.

Jetzt habe ich ein Buch entdeckt, wo ganz viele Käsekuchen-Varianten drin sind.
Und die mag ich alle ausprobieren.
Die Betonung liegt am „Ausprobieren“.
Das heißt, ich ändere die Rezepte in eine kleine Variante ab, so dass sie gut für nur 2-3 Leute sind.
Als Test sozusagen.

Den ersten habe ich am Mittwoch gebacken.
Einen Käsekuchen ohne Boden, ohne Backpulver, ohne Grieß, aber mit vielen Eiern und Puddingpulver.
Der ist echt prima geworden.
Kriegt einen Haken und darf auch bei größeren Backvorhaben benutzt werden.

Gestern kam dann Kuchen Nr. 2 aus dem Buch.
Und der war aufwendig, mit Mürbeteig und eine halbe Stunde in den Froster, die Äpfel vorkochen in Apfelsaft mit Zimt und gemahlenen Nelken.
Auf den Teig kommen noch zerkrümelte Amaretto-Kekse, dann die vorgekochten Äpfel, dann eine Quarkmasse.
Nachdem alles fertiggebacken ist, kommt noch eine dünne Glasur aus Apfelgelee.
Hört sich doch alles super an.
Und so sah er aus:

Und heute Mittag habe ich ihn angeschnitten.
Dora wollte zu Besuch kommen und ich wollte die Kuchenränder abschneiden und schon mal probieren.

Und was soll ich sagen?
Der Kuchen schmeckte ganz fürchterlich.
Wirklich ungenießbar.
Er schmeckte überhaupt nicht süß, sondern richtig scharf, als hätte ich eine ganze Knolle Ingwer mit gebacken.
Wirklich ungenießbar.
Und das ist mir überhaupt noch nie passiert, dass ein Kuchen derart missraten kann, dass er nicht nur nicht schmeckt, sondern dass man ihn überhaupt nicht essen kann.
Beim besten Willen nicht.

Hab mein Hundemädchen genommen und bin zum Bäcker gelaufen.
Der hatte natürlich schon zu.
Der nächste Bäcker auch.
Na, toll.
Hab Dora eine Nachricht geschickt und sie brachte dann aus dem Supermarkt „Donauwellen“ mit.
Tiefgefroren.
Wir haben diese dann als „Donauwellen-Eis“ gegessen.
Und diese Variante war dann richtig lecker.

Mein gebackener Kuchen landete dann in der Tonne.

Wirklich schade um die Arbeit, aber so habe ich wenigstens „Donauwellen-Eis“ bekommen und das hat mir echt gut geschmeckt.
Kann man durchaus empfehlen …
(Beim nächsten Kuchenunglück)

* * * * *

Gedanke zum Morgen

Jeder macht sich Sorgen.
Über alles mögliche.
Aber nützten tun sie keinem.
Sorgen machen oder doch lieber Gott vertrauen, dass er den Überblick hat und nichts aus seiner Hand fällt?

Kann ich das in meinen Alltag integrieren?
Kann ich das in meinen Krisen nicht aus den Augen verlieren?
Kann ich vertrauen?

* * * * *

Oh, menno, ein neuer Zeitfresser

Hab gerade 2 Stunden mit dem Bibellesen verbracht, insgesamt NUR 47 Verse!
Mir fällt es sowas von schwer, strukturiert vorzugehen.
Ob das besser wird?

* * * * *

Huuuuhuuu, ich bin wieder da!

Na, das war ja wieder ein Ding.
Hat es mir doch tatsächlich so hinweggerafft, dass gar nichts mehr ging.
Eine schlimme depressive Episode, wie es fachmännlich heißt.
Mit Suizid-Druck vom Feinsten.

Aber ich habe es geschafft!
Ich habe es wiedermal geschafft und bin doch gestärkt daraus hervor gegangen.
Gestärkt insofern, dass ich nun weiß, das es eben nur eine „Episode“, eine „Phase“ ist, die vergeht, in der nur die Botenstoffe in meinem Hirn verrückt spielen, dass es nicht mal von irgendetwas Äußerlichen getriggert sein muss, sondern dass es kommt und geht.
Das es immer wieder kommen kann, ist nicht schön, absolut nicht, aber es geht auch wieder.
Immer wieder.
Und meine Lebensversicherung ist mein Hundemädchen.
Sie ist eine Tierschutzhündin und ich habe ihr ganz fest versprochen, dass sie nie wieder ins Hundegefängnis braucht.
Also muss ich mich um sie kümmern, muss sie füttern, muss mindestens 3x am Tag mit ihr raus, egal wie es mir geht, egal ob ich lieber im Bett bleiben würde und Löcher in die Wand gucken mag.
Und nur das.
Also aufstehen, jeden Morgen.
Anziehen, jeden Morgen.
Rausgehen, jeden Morgen.

Aber nun geht es mir wieder besser, ich hab sogar heute auf meinem Balkon die Weihnachtsbeleuchtung abgebaut (ausgeschaltet hatte ich sie dann aber schon länger) und ein paar Stiefmütterchen gepflanzt.
Ich hatte sie irgendwann auf dem Rückweg vom Therapeuten bei Aldi gekauft (selbstverständlich haben auch andere Discounter solche Blümchen) und erstmal auf den Balkon gestellt.

Ein bisschen traurig sahen sie mittlerweile auch aus, aber vielleicht schaffen sie es ja, genauso wie ich.

Auf der anderen Seite … Vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich schon einmal traurige Stiefmütterchen gepflanzt.
In dieser Zeit lang mein Mann im künstlichen Koma.
Ich dachte mir, wenn die Blümchen es schaffen, schafft es mein Mann auch.
Die Stiefmütterchen hatten es geschafft.
Mein Mann nicht.
Da muss Gott etwas verwechselt haben …

Achja, und mit dem Bibellesen fange ich nun doch nochmal von vorn an.
Habe mir neue Bibelstifte gekauft zum Markieren und eine neue Bibel mit Schreibrand.
Soll heißen, ich mache wieder Pläne, die Kamera habe ich heute auch wieder herausgeholt (siehe Foto) und meine Baumserie geht nun auch weiter. (siehe oben)

Und eine kleine Kätzchenweide durfte auch auf meinen Balkon einziehen.

Kurz gesagt, ich bin wieder unter den Lebenden und blogge weiter.
Halleluja!

* * * * *






Ja, ich nun auch. Fastenzeit

Ich weiß nicht, ob es mir nur so vor kommt, aber ich habe das Gefühl, die Fastenzeit ist zu so einem großen Lifestyle-Ding mutiert.
Es ist irgendwie „in“, die 40 Tage vor Ostern mit irgendetwas zu fasten.
Sei es kein Fleisch, kein Alkohol, keine Schoki, kein Handy, kein Internet, kein Auto, kein Sonst-irgendetwas.
Nix materialistischen.
Der biblische Hintergrund ist, dass Jesus 40 Tage ohne Essen durch die Wüste lief.
Die Zahl 40 kommt in der Bibel häufiger vor, 40 Tage war die Sintflut, 40 Jahre zog das Volk Israel durch die Wüste (Beachte 40 Jahre! Sie liefen im Kreis), Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai kam mit den 10 Geboten zurück und 40 Tage hatte Jona Zeit, die Leuten von Ninive dazu zu bewegen, wieder ein gottgefälliges Leben zu führen. Jona ist der, der von einem Fisch verschluckt wurde.

Nunja, und wir machen nun auch mit, 40 Tage auf irgendetwas zu verzichten, um dann wieder voll zuzuschlagen.
Oder auch nicht.

Ich bin auf jeden Fall kein Freund, von solch aufgesetzten Sachen.
Ich mag nicht, mir Silvester irgendetwas vornehmen, was ich eh nicht halten werde.
Ich mochte nicht, am Muttertag Verrenkungen zu machen, weil irgendjemand meinte, genau an diesem Tag sollen alle Mütter ganz dolle geehrt werden.
Ich mag nicht, wenn Leute nur zu Weihnachten in die Kirche gehen, weil es doch so schön ist und der kleine Jesu in der Krippe – hach wir sind doch alle so christlich.
Ich mag auch keine „Weltgebtstage“, an dem alle auf dieser Erde beten für etwas, was sich auch wieder ein Kirchenfunktionär ausgedacht hat.
Nein, ich mag dieses alles nicht.

Entweder es kommt aus meinem Herzen und findet dann den Weg nach außen, wann es für mich gut ist und nicht an einem vorgeschriebenen Tag oder gar nicht.
Manche mögen das für sich anders sehen und das ist für sie dann ok.

Nun nun komme ich zum Punkt, zum krassen Gegensatz zu dem, was ich gerade geschrieben habe: ich mache ab morgen Zuckerfasten!

Runzelt da etwa jemand die Stirn?
Ich mache das natürlich nicht, weil alle Welt jetzt glaubt, bis Ostern auf irgendetwas zu verzichten zu wollen, sondern weil ich echt schokoladen- und eis-süchtig bin.
Ich komme einfach an den Süßkram nicht vorbei.
Und dann esse ich nicht nur so ein Stückchen Schoki, sondern tafelweise.
Wenn ich nichts zu Hause laufe ich wie ein Tiger im Käfig auf und ab und suchen in allen Verstecken, ob sich nicht irgendwo noch ein Krümelchen versteckt hat.
Und dagegen möchte ich jetzt etwas tun.
Kein Industriezucker mehr.
Ich möchte es aber nicht militant machen, d.h. wenn ich irgendwo zu Besuch bin, möchte ich schon ein Stück Kuchen essen, auch wenn mir jemand etwas schenkt, möchte ich es dann genießen, nur kaufen will ich es nicht mehr.

Und das nicht nur 40 Tage lang, sondern solange es gut geht, open end sozusagen.
Mal sehen, ob mir das gelingt.
Aber das, was ich noch zu Hause hatte, habe ich heute vernichtet, habe das Eis aufgegessen (siehe oben) und auch das Glas mit der Schokocreme ausgelöffelt.
Und ab morgen kein Geld mehr für den Zuckerkram.
Man darf gespannt sein.

Achja, wäre noch interessant, ob sich an meinem Gewicht etwas ändert.
Muss aber nicht.

* * * * *



Mein Seelenfutter 08.03.2019

Ein Mann stürzte bei einer Bergwanderung in eine tiefe Schlucht.
Beim Absturz konnte er sich gerade noch an einem Zweig festhalten.
Dort hing er nun über dem dreihundert Meter tiefen Abgrund.
Voller Angst sah er den winzigen Zweig und die tiefe Schlucht und spürte, wie seine Kräfte schwanden.
In seiner Todesangst schrie er zu Gott: „Gott, wenn es dich gibt, rette mich, dann will ich auch immer an dich glauben!“
Nach einer Weile tönte eine mächtige Stimme durch die Schlucht: „Das sagen alle Menschen, wenn sie in großer Not sind!“ —
„Nein, Gott, ich bin nicht wie die anderen, ich will wirklich an dich glauben, hilf mir doch bitte!“ —
„Gut, ich werde dich retten“, ertönte die Stimme, „lass den Zweig los, ich werde dich auffangen und bewahren!“ —
„Den Zweig loslassen, bin ich denn verrückt!“, schrie der verzweifelte Mann.

Es ist dem Menschen ein Fallstrick,
unbedacht Gelübde zu tun und erst nach
dem Geloben zu überlegen
Sprüche 20:25

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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