Mein Seelenfutter 31.01.2019

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Ein Mann kommt mit einer großen seelischer Not zu einem Psychiater.
„Jeden Abend vor dem Schlafengehen sehe ich unter meinem Bett eine riesige Schlange und ich bekomme furchtbare Angstzustände.
Können Sie mir irgendwie helfen?“
Der Psychiater lächelt milde und rät: „Jeden Abend, bevor sie ins Schlafzimmer gehen, sagen Sie laut: Da ist keine Schlange, nein, da ist gar keine Schlange! Nach vierzehn Tagen ist das sicher vorbei und dann kommen sie noch mal zu mir!“
Als nach längerer Zeit der Patient nicht wiederkommt, erkundigt sich der Therapeut.
Am Telefon meldet sich ein Fremder und erklärt: „Der Herr Schulze, der hier vor mir wohnte, lebt leider nicht mehr, der ist von einer riesigen Schlange gebissen worden, die unter seinem Bett lag.“

Wer nichts gelernt hat, für den ist die Weisheit erfahrener Männer zu hoch;
in der Ratsversammlung muss er den Mund halten. 

Sprüche 24:7

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Blitzlicht #21

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Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und gro bevor mich dße Abstürze in kleine verwandelt.

Gestern war wieder so eine Therapiestunde mit Wunschthema.
Also nix Akutes, sondern prophylaktisch.
Ein ganz schwieriges Thema.

Wie verhalte ich mich, wenn ich weiß, das jemand in meinem Bekanntenkreis Suizid machen möchte?
Ich meine jetzt nicht, wenn jemand akut in eine schwere depressive Phase rutscht, sondern wenn jemand ein ganz schweren Leben hat, keine Aussicht, dass es sich ändert, wenn man nur noch am Kämpfen ist, wenn man selbst sagt, DAS würde ich niemals aushalten können.
Ein Dauerzustand.
Dann, wenn man am liebsten in die Schweiz fahren würde.

Wenn ich das alles weiß, was tue ich dann?
Was tue ich dann, wenn ich täglich mehrere WhatsApp-Nachrichten bekomme und plötzlich der Haken fehlt, dass die Nachricht nicht angekommen ist?
Wenn ich das Schlimme befürchte?

Das Thema ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kann/wird mich voraussichtlich irgendwann treffen.
WAS TUE ICH DANN?

Wir haben die ganze Stunde darüber gesprochen, die ganzen Umstände auseinandergerollt  und ich bin in meine Sicht der Dinge bestätigt worden.

Gehen lassen. … … …

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Mein Seelenfutter 30.01.2019

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Ein Pfarrer schreibt im Gemeindeblatt einen offenen Brief:

Sehr geehrter Herr Bayer!
Sie stellen Aspirin her, dass gegen Schmerzen, Erkältung und Fieber wahre Wunder wirkt.
Die Wirkstoffe Ihrer Tablette erlauben es den Menschen, das Bett zu verlassen und Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und Müdigkeiten zu überwinden.
Ihr Mittel wirkt, wie ich feststellen konnte, ausgezeichnet am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und vor allem am Samstag.
Nur am Sonntag hilft es gar nicht.
Da werden die Leute ihre Schmerzen und Leiden nicht los und können daher auch nicht zum Gottesdienst kommen.
Können Sie Ihr nicht noch einmal überprüfen und etwas hineintun, das auch an Sonntagen verlässlich wirkt?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Pfarrer N.

Fassen wir alles zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis:
Nimm Gott ernst und befolge seine Gebote!
Das ist alles, worauf es für den Menschen ankommt.

Prediger 12:13

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Vom Frühling und Passwörtern

Es wird Frühling! Ich hab ihn gesehen! Heute Mittag.

Dieses Foto habe ich tatsächlich mit meinem Handy gemacht.
Ich weiß nicht wie, also rein zufällig, freue mich aber über das Ergebnis

Gestern und heute habe ich mich wieder mit so einem Stundenfresser beschäftigt.
Überall, auf jedem Sender, in jeder Zeitung, wirklich überall (oder kommt es mir bloß so vor?) wird von Datensicherheit gesprochen, von sicheren unknackbaren Passwörtern.
Und von den bösen Hackern, die vor nix und niemand halt machen.
Ich meine, bereits sichere Passwörter zu haben.
Große Buchstaben, kleine Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
Und trotzdem hat es mich nun auch erwischt.
Der Zweifel.
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich bei einem Test gesehen habe, dass ich 2016 gehackt worden bin.
Auch ist mir wieder eingefallen, dass im Sommer 2017 ein Bösewicht über mein ebay-Konto 2 Handys gekauft und über mein Paypal-Konto bezahlt hat.
Ich bekam damals sofort Panikflecken im Gesicht, hab es sofort bei Paypal und ebay gemeldet, mein ebay-Konto gelöscht, bei email und Paypal neue Passwörter erfunden und Strafanzeige gestellt.
Nur wenige Tage (!) später hatte ich mein Geld zurück (über 900€).
Die Handys hatten eine Versandanschrift irgendwo in Russland.
Wie das passieren konnte – ich weiß es nicht.
Ich persönlich nehme an, dass bei Paypal etwas nicht ganz richtig lief, sonst hätte ich von dort bestimmt nicht sofort das Geld zurückbekommen.
Vielleicht war ich ja auch nicht die Einzige.
Keine Ahnung.
Vielleicht passiert mir ja nochmal ähnliches – spukte es mir gestern im Kopf herum, heute sind ja die Softwareprogramme viel besser geworden, die so etwas ausspionieren.
Also habe ich gestern Google gequält nach einem guten Passwort-Manager, denn bei den vielen Konten, die man inzwischen hat, kann man sich nicht genauso viele unknackbare Passwörter merken.
Das heißt, googlen, suchen, Testberichte, ausprobieren und dann doch wieder von vorn.
Sind die sicher?
Was ist, wenn ich den Zugang dafür vergesse, verlege und nicht mehr ran komme?
Alles beachten, probieren und wieder verwerfen.
Ein Stundenfresser pur.

Aber nun habe ich es!
Und ich beginne, jedes meiner gefühlten 1000 Konten mit einem anderen unknackbaren Passwort zu versehen und alle mit einem Masterpasswort zu verschließen, welches lt. meines Rechengerätes niemals in den nächsten tausend Jahren zu knacken ist.

Nun kann ich wieder ruhig schlafen.

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Mein Seelenfutter 29.01.2019

Eine bitterarme Frau schreibt in ihrer Not vor Weihnachten einen Brief an Gott.
Darin bittet sie flehentlich, Gott möge ihr doch etwas Geld, nur 100 Euro, schicken, damit sie sich einige kleine Wünsche erfüllen und ein besinnliches Weihnachtsfest feiern könnte.
Zu ihren ganz herzlichen Grüßen fügt sie ihre vollständige Adresse an.
Auf den Umschlag aber schreibt sie: An den lieben Gott – Abteilung Finanzen.
Vermutlich durch einen humorvollen Postmenschen landet der Brief schließlich beim Finanzamt,

Die Mitarbeiter des Amtes sind von der Armut und Glaubenseinfalt der Frau so angerührt, dass sie in ihrer Abteilung spontan eine Sammlung veranstalten.
Die Spenden ergeben zusammen siebzig Euro und die schicken sie, mit herzlichen Grüßen von Gott, übermittelt durch das Finanzamt, an die Frau.
Die alte Dame freut sich riesig über die herzlichen Zeilen und das Geld.
Sofort schreibt sie einen Dankesbrief, sie habe sich sehr über die Gabe gefreut und sei überglücklich.
Doch in der Zukunft bittet sie darum, dass Geld nicht über das Finanzamt zu senden, denn die Spitzbuben dort hätten gleich dreißig Euro an Steuern einbehalten.

Wer dem Armen hilft,
leiht dem Herrn – und er wird ihm zurückgeben,
was er Gutes getan hat! 

Sprüche 19:17

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Mein Seelenfutter 28.01.2019

Ein Lehrer nimmt im Religionsunterricht in der 4. Klasse die Geschichte von der Hochzeit zu Kana durch. Er erklärt den Kindern, wie damals zur Zeit Jesu eine Hochzeit gefeiert wurde, wie sich die Familien durch eine ganze Woche Festlichkeiten mit vielen Gästen hoch verschulden, aber alle ihre Ehre daran setzten, die Gäste gut und reichlich zu bewirten.
Er macht deutlich, welch eine Katastrophe es bedeutete, dass der Wein ausging, und wie verwunderlich es war, dass Jesus, der auch zur Hochzeit eingeladen war, in dieser großen Verlegenheit 300 Liter Wasser in den allerbesten Wein verwandelte.
Um das etwas Anstößige daran aus den Kindern herauszulocken, fragte er in die Klasse: „Was haben die Leute damals wohl gedacht, als Jesus so viel Wein für die Leute machte?“
Ein Junge meldet sich und meint: „Die Leute damals haben sicher gedacht: Den laden wir auch mal ein!“

Und am dritten Tage war eine Hochzeit
zu Kana in Galiläa. Jesus aber und seine Jünger
waren auch zur Hochzeit eingeladen.

Johannes 2:1a,2

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühner)

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Wie alt werde ich?

Gestern geriet ich beim Surfen im Netz auf eine Seite über das Händelesen.
Neugierig schaute ich mich dort um und blieb an der Lebenslinie hängen.
Wie alt werde ich denn?
Was sagen meine Hände?
Meine Lebenslinien verraten, dass ich nicht sehr alt werde.
Die linke Hand meint, ich werde so ungefähr in 5 Jahren tot sein.
Als Mensch mit zeitweise starken Depressionen ist das eine sehr, sehr, sehr beruhigende Zahl.
Nur noch 5 Jahre, dann hat die Quälerei ein Ende, dann schwebe ich auf einer rosaroten Wolke über allem, nichts Belastendes ist mehr da, keine Träne, keine Traurigekit, keine Last, keine Schmerzen (ich bin mir durchaus bewusst, dass für die meisten, die das jetzt hier lesen, eine sehr unverständliche Reaktion ist. Aber ich würde sehr gern ohne diese Depressionen viel, viel länger gesund und glücklich leben wollen.)

Schaue ich in meine linke Hand, sind es ca. 5 Jahre länger.
Nun gut, das geht ja auch noch.
Ob da etwas Wahres dran ist?
Wenigstens ein bisschen?
Ein klitzekleines Bisschen?

Heute Nachmittag war ich bei Dora.
Sie hatte nachträglich zu ihrem Geburtstag ein paar Freundinnen eingeladen.
Da Dora sooft ganz schlimm in ihrem Leben zu kämpfen hatte und hat, wollte ich unbedingt wissen, wie ihre Lebenslinie aussieht.
Sie hat mir ihren Lebenslinien der rechten und linken Hand gezeigt.
Beide waren ungefähr gleich …

In ihren Händen war zu lesen, dass sie bereits vor ca. 15 Jahren gestorben und eigentlich gar nicht mehr da ist.

Und nun ist meine schöne Theorie geplatzt.
Das Internet ist doch nicht so schlau, wie ich dachte …

(Bitte alles mit etwas mit ganz vielen Augenzwinkern lesen und nicht allzu ernst nehmen)

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Mein Seelenfutter 27.01.2017

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Einige Männer relaxen in der Sauna.
Sie plaudern über dies und das und alles andere, als ein Handy losgeht.
Einer der Männer geht dran. –
„Hallo Schatz, ich bin gerade in einer wunderbaren Boutique, da gibt es einen Nerzmantel zu einem unglaublichen Preis. Was meinst du, den kann ich mir doch kaufen?“
Der Mann stutzt, überlegt kurz und meint dann: „O.K., Liebling, kauf ihn dir!“ –
„Oh danke, du bist einfach großzügig. Übrigens, auf dem Weg hierher habe ich bei Porsche das neue Coupè gesehen mit dieser unglaublichen Sonderausstattung, nur vom Feinsten. Ich will ja nicht unverschämt sein, aber es kostet nur 95.000!“ –
„Naja, wenn es so günstig ist und dir gefällt, dann kauf es!“ –
„Vielen Dank, mein Schatz. Apropos, erinnerst du dich an das Traumhaus an der Còute d’Azur, das mit dem herrlichen Ausblick, das verkaufen sie jetzt für nur 2 Millionen, das wäre doch ein echtes Schnäppchen!“ –
„Na gut, kauf auch das Haus!“ –
„Liebster, das ist der schönste Tag meines Lebens. Ich liebe dich. Bis heute Abend.“ –
„Bis heute Abend.“
Der Mann legt auf, blickt auf das Handy, lächelt still in sich hinein, winkt mit dem Funktelefon und ruft: „Wem gehört dieses Handy?“

Lieber einer Bärin begegnen,
der man die Jungen geraubt hat,
als einem Dummen, der nur Unsinn im Kopf hat! 

Sprüche 17:12

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“; Axel Kühner)

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Nochmal: Winter in der Hauptstadt

Das ist dann wohl das Schicksal eines Großstadt-Schneemanns am Tag 2 seiner Schöpfung …

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Mein Seelenfutter 26.1.19

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Onkel Tom hatte ein schwaches Herz, und der Arzt hatte ihm jede Aufregung verboten. Als seine Familie nun darüber informiert wurde, dass ihr Onkel von einem entfernten Verwandten die unglaubliche Summe von einer Milliarde Dollar geerbt habe, machte sie sich ernsthaft Sorgen. Sie zögerte, Onkel Tom diese Nachricht zu überbringen, aus Furcht, er könne vor Freude und Erregung einen Herzanfall erleiden.
Die Verwandten baten den örtlichen Pfarrer um Hilfe. Und der versicherte, er werde es dem Onkel Tom ganz vorsichtig und schonend beibringen. Pastor Murphy besuchte also Onkel Tom, plauderte mit ihm über dies und das und fragte dann so nebenbei: „Sagen Sie, mein lieber Tom, wenn Ihnen Gott in seiner großen Güte, sagen wir mal nur so als Beispiel, eine Milliarde Dollar zu kommen ließe, was würden Sie wohl damit anfangen?“ Onkel Tom überlegte in aller Ruhe und meinte dann: „Die Hälfte würde ich Ihnen für ihre Gemeinde geben.“ Als Pastor Murphy das hörte, bekam er einen Herzanfall.

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Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.

Psalm 62:11B

(Quelle: „Ein Lächeln macht die Runde“, Axel Kühnner)

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