September-Himmel

Ein irres Bild, dass ich heute „geknipst“ habe, 24. September, 19:30 Uhr…

Und ich schwöre, ich habe das Foto durch keinen Filter geschoben oder sonstwie aufgehübscht.
Nur  Rahmen drum und Namen rein.
Fertig.

 

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010011010110010101101110011100110110001101101000 — Arno von Rosen

Ein interessanter Beitrag von Arno von Rosen. Da ich einen selbstgehosteten Blog habe, kann ich Beiträge von anderen Bloggern nicht rebloggen, habe aber den Knopf „Teilen“ gedrückt und bi  sehr gespannt, ob der Beitrag in meinem Blog erscheint und vor allem WIE. Ich starte jetzt also den Testversuch und drücke den Knopf „Veröffentlichen“ und schicke die NULLEN und EINSEN in meinen Blog.  UND LOS ……

ii

Aus diesen beiden Zahlen besteht unser aller Leben. Ob wir einen PC besitzen, ein Smartphone, ein TV-Gerät, in Europa wohnen, in Asien oder Afrika. Sie besitzen alle diese Geräte nicht? Keine Kreditkarten, sind kein Payback Punkte Sammler, zahlen nur bar, fahren kein Auto, die Kinder sind schon weg oder gar nicht vorhanden? Sie haben keine […]

über 010011010110010101101110011100110110001101101000 — Arno von Rosen

Eine Kerze für Dora …

Diese kleine Kerze habe ich heute auf den Altartisch im Gemeinderaum gestellt.

Dora ist eine Frau Mitte 50.
Ich kenne sie aus der Selbsthilfegruppe.
Sie ist intelligent.
Sie ist von Beruf Bauingenieur.
Sie war Bauleiter, sie stand mitten im Leben.
Jetzt ist erwerbsunfähig.
Sie ist traumatisiert, leidet an Panikanfällen und schweren Depressionen.
Sie kommt nicht mehr zurecht im Leben.
Sie ist Missbrauchsopfer.

Dora wohnt in Berlin-Weissensee in einem 4stöckigen Altbauhaus, 2 Zimmer-Wohnung, allein. Die Mieter des Hauses waren sozial gut durchmischt.

Sie waren sozial gut durchmischt.

Im Laufe des Sommers zogen alle Mieter aus diesem Haus nach und nach  aus.
Bis auf sie und ihre Nachbarin.
Alle frei gewordenen Wohnung wurden von Flüchtlingen bezogen.
Das macht ihr Angst, dass macht Panik, sie weiß nicht, warum das alles passiert.
Sie weiß nicht, wieso die anderen ausgezogen sind.
Sie hat sich nicht getraut zu fragen.
Sie fühlt sich bedrängt, obwohl keiner dies tun.
Sie traut sich nicht ins Treppenhaus und hat die Klingel abgestellt.
Jedes Geräusch treibt sie fast in den Wahnsinn, erlebt flashbacks ohne Ende.
Sie dröhnt sich mit Medikamenten zu und sieht keinen Ausweg mehr.
Gestern bat sie mich, dass ich heute für sie in der Kirche eine Kerze anzünde möge in der Hoffnung, dass irgendetwas passiert.
Irgendetwas, was sie weiterleben lässt.

Wissen die Täter eigentlich, dass sie für ihr kurzes Vergnügen ganze Lebensläufe zerstören?

 

*     *     *     *     *

 

 

 

 

Eigentlich, ja eigentlich …

… müsste es mir wieder richtig gut gehen.
Der Herbst ist da.
Das heiße Wetter, worunter ich echt gelitten habe, hat sich nun endlich verabschiedet.

Vorbei das Verkriechen vor den heißen Temperaturen in abgedunkelte Räume und dieses Schwitzen, dass in Bächen an mir herunterlief und mich zum Nichtsmachen verdonnerte.
Wieder Luft kriegen, wieder raus mit den Hunden, wieder mehr auf Motivsuche gehen mit meiner Kamera.
Wieder zum Gottesdienst, wieder zur Selbsthilfegruppe, wieder klar denken.
Alles „wieder“ machen können.
Dachte ich.

Zu Beginn der Woche bekam ich Schmerzen im Kiefer.
Ich nahm an, es ist mal wieder eine Spielart meiner Trigeminusneuralgie.
Die Backe (Wange natürlich) wurde dick.
An 2 Stellen.
Kühlen, kühlen, kühlen war angesagt.
Mit Kühlpads saß ich dann stundenlang auf meinen grünen Sofa in der Hoffnung, um den Zahnarzttermin herumzukommen.
Im Geiste sah ich mich schon dort, den Arzt mit dem Skalpell in der Hand, um irgendein Abzess zu öffenen und in der Folgezeit jeden Tag dort auf den Stuhl sitzend, den eingelegten Streifen zu wechseln.
DAS wollte ich nicht.
Nicht schon wieder.

Trotz allen Kühlens wurde es nicht besser.
Am Donnerstag bin ich dann doch hin, zum Zahnarzt.
Röntgen und … und … und ….NICHTS!

Keine Vereiterung, keine Entzündung, nur richtig dick und sehr schmerzhaft.
Und nun?
Der Zahnarzt hat mir Antibiotika verschrieben.

10 Tage lang, aller 8 Stunden 1000mg von dem Zeugs da.
Morgens ist mir leicht übel, Durchfall den ganzen Tag über.
Aber heute, am Sonntag, ist der erste Tag, an dem ich „im Ruhestand“ keine Schmerzen mehr habe.
Essen ja, draufdrücken ja, insgesamt aber sehr viel besser.

Und das, liebe Leute, war meine Zahnarztoper, auch wenn es viel, viel schlimmeres gibt und es keinem in dieser Netzgemeinde wirklich interessieren dürfte.

Was es war? Keine Ahnung. Aber vorbei ist es definitiv am 1. Oktober.
ABER DANN ….

 

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Darf man das jetzt?

Die neue Datenschutzrichtlinie, die es seit April gibt, ist ja so ein Ding, was meinen Horizont übersteigt.

Deshalb bin ich mir gerade sowas von unsicher, ob ich jetzt so einfach einen anderen Blog hier verlinken darf, der Werbung enthalten kann.

Ich habe in meinem Reader einen relativ neuen  Blog entdeckt, der zu Herzen geht, wo man nur sprachlos mitlesen kann, helfen geht nicht.

Es schreibt eine junge Frau, deren Ehemann aus heiterem Himmel die Diagnose „Krebs“ bekommt, einen aggressiven Krebs. Plötzlich muss sie ihr gemeinsames Catering allein schaffen, dazu noch dieser psychische Ausnahmezustand, den die Diagnose mit sich bringt.

Es ist als Tagebuch rückwirkend geschrieben.

Wer mal vorbei schauen mag:

https://danaheidrich.com/ – Selbständig mit Krebs

Also wenn es da jetzt datenschutzmäßig ein Problem gibt: ich bin nicht Autor dieses Blogs, auf Werbung, die dort eventuell erscheinen könnte, habe ich keinen Einfluss und bekomme auch kein Geld dafür (ist das nicht bescheuert, dass man sowas nun extra schreiben muss?)

Fehlt noch etwas?
Dann mal bitte einen kurzen Hinweis in den Kommentar reintippen.
Dankeschön.

pixabay.com

Das Thema „Krebs“ hat mich gerade auch an anderer Stelle eingeholt.

Bekomme ich doch gestern von meiner Tochter eine WhatsApp-Nachricht, dass ein ehemaliger Freund von mir, ihr geschrieben hat, dass er Metastasen in der Leber hat und er damit rechnet, dass er noch plus/minus 24 Monate leben wird. Er ist jetzt 72 Jahre (ja, ja, ich bin auch schon 61).

Nachdem wir jahrelang keinen Kontakt hatten, haben wir dann gestern über 2 Stunden telefoniert. Ein so langes Gespräch arbeitet immer noch  in meinem Kopf. Ihm geht es gut, er merkt nichts von seinen neuen Mitbewohnern in der Leber, aber jetzt ist es mir so präsent, dass das Leben endlich ist. Nicht so sehr meins, das beschäftigt mich nicht, aber das der anderen. Schon als ich gestern nachgerechnet habe, wie alt er denn jetzt ist: 72 (!), was ist denn das für eine Zahl!  Ich gehöre auch zu diesen „Alten“. Früher, als Kinder, waren Leute über 60 uralt, mit grauen Haaren, lauter Runzeln im Gesicht und langsam gebeugt an einem Stock laufend.

Früher, ja ganz früher hätte ich gedacht, Krebs mit 72 Jahren – naja, ganz rational, an irgendeiner Krankheit sterben die Leute eben. Und jetzt kommen die Einschläge in den eigenen Bekanntenkreis …

 

 

*     *     *     *     *

Der Himmel über Berlin

und heute gab es wieder einen fantastischen Sonnenuntergang.
Die Fotos sind alle innerhalb von 10 Minuten entstanden.

Irre, diese Farbunterschiede!

und mein Lieblingsmotiv: der Mond

Und wieder nehme ich mir ganz fest vor, endlich mit meinen Kurs zu beginnen, damit ich weiß, warum die Fotos so sind wie sie sind.
Das hier ist eine reine Zufallsknipserei.
 
 

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Das missratene Bäckerhörnchen …

ja, so sieht es aus.
Als hätte es jemand vom Blech genommen und schon angeknappert.
Isses aber nicht.
Es ist der Mond am 14.09.2018, um 20.30 Uhr über der Hauptstadt.
Ganz ehrlich, es stimmt !!!

 

     

 

 

 

Auf den Hund gekommen …

Die letzten Tage machte ich mir um meinen Hunde-Opi große Sorgen, sehr große.

Er fraß fast nichts mehr, döste nur noch vor sich hin. Manchmal, ja manchmal habe ich mich zu ihm gesetzt, ihn gestreichelt, ganz vorsichtig um zu sehen, ob er noch lebt. Ja, ich weiß, das klingt makaber. Aber er lag einfach nur noch da mit halb geöffneten Augen und rührte sich nicht.
Er ist so dünn geworden, man kann die Wirbelsäule und alle Rippen deutlich fühlen, ja fast sehen.
Seit nun über einem Jahr muss ich ihn windeln, weil er nicht mehr „dicht“ ist, inkontinent sagt man bei Menschen dazu. Bei Hunden auch? Ich weiß nicht.
Ich überlegte mir schon, wann wohl der beste Augenblick wäre, mit ihm zum Tierarzt zu gehen, um ihn zu erlösen. Dass er sich nicht quälen muss.
Oder bestelle ich lieber die Tierrettung ins Haus, damit er nicht noch den Stress eines Tierarztbesuches erdulden muss, diesen glatten kalten Metalltisch im Behandlungszimmer?
Lieber zu Hause auf seinem gewohnten Kissen?

Wie es mit dem Hundemädchen machen? Ihr zeigen, dass der Hunde-Opi über die Regenbogenbrücke gegangen ist? Oder ist es für sie besser, wenn er eben einfach nicht mehr da ist?
Wie macht man es richtig?
All das schwirrte mir durch den Kopf.

ABER:
Seit heute frisst er wieder, schaut mit etwas klareren Blick von seinem Kissen auf.
Vielleicht, ja vielleicht hat der seine Krise überwunden.

Und mein Hundemädchen, die 2 Jahre ältere schaut interessiert zu, was ich denn da mache mit der Knipserei. Nur mal ruhig sitzen bleiben und warten bis ich die Knopf auf dem Knipsgerät gedrückt habe, das mag sie heute gar nicht.

 

      

 

 

 

Heute Morgen …

… 9 Uhr in der Hauptstadt, das Thermometer an meinem Balkon:

in meinem Bad habe ich warme Füße.
Das Thermostat hat reagiert, die zentrale Heizung ist angesprungen.

Heute ist der 12. September, der Wetterbericht sagt:
„Heute ist es in Berlin zunächst sonnig, später fällt Regen. Es weht ein böig auffrischender Westwind. Die Temperatur beträgt aktuell 23 Grad und steigt im Laufe des Tages auf 26 Grad an.“

Was haben wir nun Sommer oder Winter?

 

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Push – Drücke

Ein Mann schlief nachts in seiner Hütte, als sich der Raum plötzlich mit Licht füllte und ihm der Herr erschien. Er sagte dem Mann, dass er für ihn Arbeit habe und zeigt ihm einen großen Felsbrocken vor der Hütte.

Der Herr erklärte dem Mann, dass er mit seiner ganzen Kraft gegen diesen Felsbrocken drücken sollte. Und dies tat der Mann nun Tag für Tag. Viele Jahre lang schuftete er von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Mit seinen Schultern fest gegen die kalte, kantige Oberfläche des bewegungslosen Felsen gepresst drückte er mit all seiner Kraft dagegen. Jede Nacht kehrte er wund und erschöpft in seine Hütte zurück, mit dem Gefühl, den ganzen Tag umsonst gearbeitet zu haben.

Da der Mann erste Zeichen der Entmutigung zeigt, entschloss sich der Widersacher auf den Plan zu treten, indem er Gedanken durch dessen ermatteten Geist schickte: „Du drückst schon so lange gegen diesen Brocken und er hat noch nicht einmal gewackelt. Warum willst du dir und all dem nicht einfach ein Ende bereiten? Du wirst ihn nie bewegen.“ Damit gab er dem Mann vollends den Eindruck, dass seine Aufgabe unmöglich er überhaupt ein Versager sei.

Diese Gedanken entmutigten den Mann. „Warum sollte ich mich deswegen gleich umbringen?“ dachte er. „Ich werde einfach meine Zeit sinnvoll verwenden und nur noch das nötigste für diese Sache tun und das muss dann genügen.“ Und so plante er es dann auch zu tun, bis er eines Tages beschloss, die Sache ins Gebet zu nehmen und er seine sorgenvollen Gedanken dem Herrn ausschüttete.

„Herr“, sagte er, „ich habe in Deinem Dienst lange und hart gearbeitet und habe meine gesamte Kraft dazu verwandt, das zu tun, was Du von mir gefordert hast. Doch nach all der Zeit habe ich den Felsbrocken noch nicht einmal um einen halben Millimeter fortbewegt. Was ist hier verkehrt? Warum versage ich so?“

Der Herr antwortete ihm liebevoll, „Mein Freund, als ich dich bat mir zu dienen und du zustimmtest, habe ich dir gesagt, dass deine Aufgabe sei, mit all deiner Kraft gegen diesen Fels zu drücken, was du auch getan hast. Ich habe aber niemals erwähnt, dass ich von dir erwarten würde, ihn zu bewegen. Deine Aufgabe war es zu drücken. Jetzt nun kommst du zu mir, hast all deine Kräfte verbraucht und denkst, du hättest versagt. Doch ist das wirklich so? Schau dich an! Deine Arme sind stark und muskelbepackt, dein Rücken ist sehnig und gebräunt, deine Hände sind schwielig vom ständigen Druck und deine Beine sind stark und fest geworden. Durch Widerstand bist du viel gewachsen und deine Fähigkeiten übersteigen bei weiten was du vorher konntest. Und doch hast du den Fels nicht bewegt. Aber dein Auftrag war es, gehorsam zu sein und zu drücken, deinen Glauben zu benutzen und Meiner Weisheit zu vertrauen. All das hast du getan. Ich, mein Freund, werde nun den Felsbrocken bewegen.“

Wenn wir Worte von Gott hören, neigen wir oft dazu, mithilfe unseres eigenen Intellektes zu ergründen, was Er von uns will, wenn doch alles, was Gott von uns erwartet, Gehorsam und Glaube an Ihn ist. Benutze auf jeden Fall den Glauben, der Berge versetzt, aber sei dir dessen bewusst, dass es immer Gott ist, der den Berg tatsächlich bewegt.

Wenn es scheint, dass alles schief läuft … PUSH! Drücke! Wenn dich die Arbeit niederdrückt … PUSH! Drücke! Wenn die Leute nicht so reagieren, wie du es dir vorstellst … PUSH! Drücke! Wenn dein Geld alle ist und deine Rechnungen fällig sind … PUSH! Drücke! Wenn dich die Leute einfach nicht verstehen … PUSH! Drücke!

PUSH – Pray Until Something Happens!!!
Drücke – Bete bis etwas geschieht!!!

Autor unbekannt

 

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