3x Nichts …

So, 3 Tage habe ich nichts geschrieben, aber es ist nicht so, dass es nichts gäbe, dass ich in die Tasten kloppen könnte. Aber wie es halt so ist, keine Zeit, zu kaputt oder keine Lust …

Aber heute habe ich ein Foto von gestern früh um 7 Uhr:

Ist das nicht irre? Das ist der Mond! Ich bin schlichtweg begeistert.

Was wohl die dunklen Flecke sind? Berge? Weiß das wer?

Ich habe extra mein Stativ eingeweiht, sonst hätte ich ihn zwar auch soweit heranzoomen können, aber er wäre sicherlich verwackelt oder nur in irgendeiner Ecke geklatscht.

Seit der Mondfinsternis und dem „ich-weiß-nicht-was-ich-fotografiert-habe“ bin ich immer auf der Suche nach Mondbildern, so nach dem Motto: Ätsch, ich kann es doch, den Mond finden.

 

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Der Herbst im Sommer … #2

Hach, war das ein guter Tag.
Das Wetter war perfekt, um draußen mit meinem Hundemädchen auf Fotojagd zu gehen.
19º und schon recht tief stehende Sonne.
Das liebe ich.
Aber wie ich schon oft gesagt (geschrieben) habe, mag ich nicht meinen Blog mit ganz vielen Bilder zuschütten, sondern nur wenige ausgewählte.
Lieber jeden Tag eins, als an einem Tag der Woche 7 Fotos.
An jedem Foto hängt ein kleines bisschen mein Herz und dem will ich hier Raum geben, um es wirken zu lassen.

(Ist schon irre. Mir macht es unheimlich viel Freude, draußen auf Fotosuche zu gehen, dann zu Hause aufs Notebook zu übertragen und es hier dann im Blog zu zeigen. Dabei ist es mir überhaupt nicht wichtig, ob es auch anderen gefällt oder ob es die Stimmung wiederspiegelt, die ich beim Knipsen empfunden habe. Ist es erstmal hier auf diesen Seiten, dann freue ich mich nochmal darüber. Dann ist es aber auch gut. )

Heute habe ich dieses hier ausgewählt, es sind Sonnenblumen.
Die Blütezeit ist normal von Ende Juni bis September (sagen die Jungs von Wikipedia)

 

 

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Die Geschichte zum Mittwoch … #32

… auch wenn ich weiß, dass heute Samstag ist!

pixabay.com

Vogel Strauß

Es hatte sich herumgesprochen, dass der Strauß der größte unter den Vögeln sei. Diese Tatsache machte großen Eindruck auf alle Tiere. und auch jene, die ihn noch nie gesehen hatten, erzählten sich Geschichten von seiner Kraft und Geschicklichkeit.

Eines Tages sah das pfeilschnelle Rentier einen Strauß und sagte: „Man kann nicht behaupten, dass der Strauß ein guter Läufer ist. Sicherlich fliegt er aber desto besser!“

Ein anderes Mal sah ein Adler den Strauß und sagte: „Fliegen kann der Strauß nicht! Aber ich glaube, er muss sehr gut laufen können.“

Gotthold Ephraim Lessing

Nun, ich kann weder schnell laufen, noch fliegen.
Aber ich habe gestern mal wieder Sudoku entdeckt.
Vor Jahren hab ich das sehr gern gemacht, mit der größten Schwierigkeitsstufe.
Mir hat es so sehr in den Fingern gejuckt, dass ich eins lösen musste.
Erst in der zweitschwierigstens Stufe, dann in der schwierigsten Stufe.
Ich kann es noch!

Und was soll ich sagen: Ich kenne keinen Strauß, kein Rentier und auch kein Adler, die die schwierigsten Sudoku-Rätsel lösen können.
Ihr vielleicht?

Ha!

Hier der Beweis: Die schwarzen Zahlen sind die vorgegebenen, die roten sind von mir eingesetzt.

 

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Nachts, wenn alles schläft ….

stehe ich gegen 3 auf dem Balkon und knipse Mond.

 

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Der Herbst im Sommer #1

Wir haben heute den 23. August, also laut Kalender Hochsommer.
Es ist jetzt knapp 18 Uhr und es sind draußen 33º.
Es soll der letzte heiße Tag in diesem Jahr sein.
Hoffentlich.
Dadurch, dass es nun seit Monaten hier nicht flächendeckend geregnet hat, sondern nur allerhöchstens ein paar Tröpfchen, ist die Natur staubtrocken.
Der Rasen ist einfach verbrand, wenn keiner täglich den Sprenger anstellt und laufen lässt.
Die Sträucher sind vertrocknet, die Bäume werfen bereits ihre Blätter ab, die Bauern fordern Milliarden-Hilfe vom Bund, weil sie riesige Ernteausfälle haben.
Schaut man sich in der Natur um, könnte man denken, es ist bereits Herbst, obwohl dieser laut Kalender erst am 21. September beginnt.
In 4 Wochen.
Das bringt mich auf die Idee, jetzt eine neue Serie zu starten: Herbstbilder im Sommer
Mal sehen, was mir in den nächsten 4 Wochen alles vor die Linse kommt:
 

 

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Das Beste von gestern …

Wie schööön.
Wieder so ein schöner Sommertag ohne diese Hitze.
Ich hatte mir so ausgedacht, dass ich mit meinem Hundemädchen mal wieder in den Tierpark fahren könnte.
Die Schulferien sind hier nun vorbei und es war auch mitten in der, so dass es wahrscheinlich nicht so sehr voll sein würde.
Ich stand bei mir so im Flur, war gerade beim Anleinen, kommt mein Hundeopi um die Ecke und wollte mit.
Natürlich darf er.
Da er zuletzt nicht mehr als 5 Schritte am Stück lief, nahm ich seinen Buggy mit.
Die Hinfahrt war sehr abenteuerlich, weil die U-Bahn seeehr voll war.
Mit 2 kleinen Hunden, die Angst haben, die um sich nur lauter Füße sehen, die Luft knapp wird und aufpassen müssen, dass sie nicht getreten werden.
Mit Buggy war ich noch nicht im Tierpark und so musste ich mich erstmal umschauen, wo an den Umsteigepunkten die Aufzüge sind und mich mit Koffern, Rollatoren, großen Gepäckstücken und Kinderwagen in sie reinzwängen musste.
Ich fahre zum Tierpark 1 Stunde mit 2x umsteigen.
Ja, ja, die Hauptstadt ist groß.
Natürlich haben wir es geschafft und ich habe meine Jahreskarte gleich verlängern lassen.
Ein Erwachsener kostet 13€ Eintritt, die Jahreskarte 40€.
Es lohnt sich auf jeden Fall.
Zuerst bin ich zum Kuchenladen und habe ein wunderbares Stück Heidelbeerkuchen mit Kaffee gegessen.
Und dann sind wir losgezogen, insgesamt 1,5 Std.
Und man glaubt es nicht, mein Hundeopi …. , der in den letzten Tagen nicht mehr als 5 Schritt am Stück getan hat, lief wie am Schnürchen die gesamte Zeit.
Ich weiß nicht, warum er lief und lief und lief.
Immer mit einem kleinen Päuschen zwischendrin, wenn ich meine Kamera ausgepackt habe.
Hier sind nun nur eine klitzekleine Auswahl der Fotos.
(Ich mag nicht meinen Blog mit ganz vielen Fotos von einem Tag zupflastern, dann geht für mich jedes einzelne Foto irgendwie unter. Ich mag es wenn man an einem verweilen kann, es auf sich wirken lässt)
Man beachte die Gesichtsausdrücke …

 

Als ich dann nach insgesamt 4 Stunden wieder zu Hause war, war ich sowas von fertig, dass ich mir so sehr jemand gewünscht hätte, den ich die Fellkinder in die Hand hätte drücken können und mich einfach nur ins Bett hätte fallen lassen. So musste ich sie selbst noch versorgen und war dann nur noch imstande, mir Müsli in der Schale zu schütten und den Joghurt hinterher.
So wie der Nachmittag gelaufen ist, war ich froh und zufrieden, auch wen ich mehr als zerschossen war.
Hatte ich doch im Hinterkopf, dass es heute und morgen wieder heiß werden würde und ich alle Zeit der Welt habe, mich davon wieder zu erholen.
Und dann, dann hoffe ich so sehr, dass die heißen Tage für diesen Sommer der Vergangenheit angehören.
Sicher gibt es irgendwo schon wieder Lebkuchen und Weihnachtsmänner.

 

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Das Beste von gestern …

Was war das gestern für ein Tag, dass das Thermometer mal nicht über 30º stieg.
Auf ganze 26º ist es geklettert.
Ein Tag zum Durchschnaufen also.

Meinem Hundeopi ging es gar nicht gut.
Er hat das komplette Futter wieder rausgebracht.
Oben, gleiche Menge, gleiche Konsistenz.
Er war noch schlapper als sonst und mochte nur mit gut Zureden wenigstens mal vor die Tür zum Pullern.
Danach war er sichtlich froh, wieder auf sein Kissen zu dürfen.

Ich habe mir die Leine, das Hundemädchen und die Kamera geschnappt und bin zu einem alten Tümpel gelaufen, 20 Minuten etwa.
Er ist wirklich sehr alt und steht unter Naturschutz.
Seit ich ihn entdeckt habe (so vor 10 Jahren etwa) schwimmen dort Enten, zu denen wollte ich.
Enten-Fotografieren-Üben.

Ich setzte mich auf einem Stein, keine Ente in Sicht.
Ich wartet und wartete.
Nix.
Nungut, dann eben ein ganz gutes Spiegelbild.

Eigentlich das beste Spiegelbild, was ich in meiner kurzen Foto-Knipserei in die Kamera kriegte.
(War aber mehr Zufall als Können)
So war ich dann doch zufrieden, packte alles wieder zusammen und wollte gerade wieder gehen, dann, dann, dann: da waren sie!

Vielleicht hatten sie gewartet, um zu sehen, was mein Hundemädchen macht, ob sie Entenjagen mag oder ganz ruhig bleibt.
Ja, sie mag gern Hühner und dergleichen jagen (wenn ich es ihr erlauben würde), aber ins Wasser?
Nee, ins Wasser bringt sie keiner.
Sie kann zwar schwimmen (habe es ausprobiert und sie einfach mal ins tiefe Wasser gesetzt), aber sie strampelt eher aus Angst, als dass sie genüsslich schwimmt.
Also legte sie sich neben mich und die Enten konnten kommen.
MEIN Entenbild, auch noch gespiegelt!

Und auch noch mit Akrobatik-Einlage!

Es tat alles so gut!
Und ich wusste wieder einmal, was ich vermisst habe in alle den heißen Tagen in diesem Sommer: Rausgehen in die Natur und irgendwo still allein mit meinen Fellkindern sitzen, eins werden mit all den Dingen herum und tief durchatemen.
Deshalb war dieser Tag gestern so gut, so gelungen.
Ich muss nicht mit dem Flieger auf irgendeine Insel oder nach Afrika auf einen Elefanten reiten, nein, mir reicht das hier.
Man traut es sich auch kam zu sagen, jetzt nach der Urlaubszeit, wo alle von ihren noch so tollen Erlebnissen berichten.
Tja, und heute nun soll es wieder über 30º werden.
Es nimmt einfach kein Ende …

 

      

 

 

Nix los mit mir, Sofa-Pause …

Das war mein Tag, Sofa-Pause wegen Temperaturpanik.
Wenn ein Wetterbericht irgendetwas in Richtung 30º ankündigt, bekomme ich Panikflecken im Gesicht und erstarre zur Bewegungsunfähigkeit.
Der Schweiß rinnt in Bächen an mir herunter.
Ich bekomme schwer Luft.
Meine Schleimhäute brennen.
Mein Trigeminusnerv fängt an zu tuckern, ich muss die Medikamentendosis erhöhen.
Der Magen fühlt sich an, als ob das Magengeschwür wieder da ist.
Vielleicht auch nicht, ich schlucke Dreierleitropfen.
Mein Kopf ist zu.
Ich kann nicht schlafen.

Ich habe keine Kraft mehr.

Morgen, morgen soll es nochmal so heiß werden, die Luft steht jetzt schon schwül über der Stadt…
Was ist das für ein Sommer?

 

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Gott liebt mich … ?

Gestern Nachmittag bin ich Bus gefahren.
Ich war bei K. und habe mit ihr und W. (der eiserne Stamm der Spielerunde) rummy cub gespielt, im Schatten auf der Terrasse.
Auf dem Rückweg war ich zu faul zum Laufen.
1/2 Stunde lauf ich zu ihr, alternativ 3 Stationen mit dem Bus.
Ich hatte also keine Lust zum Laufen und stieg in den Bus.
Neben mir saß ein Mädel und schrieb in irgendwelchen Aufzeichnungen herum.
Sah irgendwie nach Studentin aus.
Sie packte ihre Schreibsachen ein, schaute mich an und sagte: GOTT LIEBT SIE …

Ich habe vielleicht verdattert geguckt.
Soetwas hört man „auf freier Strecke“ nur von den Zeugen Jehovas.
Aber das war sie definitiv nicht.
Sie hatte kurze Hosen an und war auch sonst sehr leger gekleidet, ein no go für die Zeugen.
Und schon musste ich wieder aussteigen.
Sie tat es auch, ging aber in die entgegengesetzte Richtung.

Gott liebt mich.
MICH.

???

Gedanken versunken ging ich nach Hause und dachte zurück an K. und rummy cub und den Teich in ihrem Garten, der trotz großer Hitze und ohne Zutun immer noch ausreichend Wasser hatte, um Fröschen ein Zuhause zu geben.

Der Beweis:

Und heute Nachmittag kommt T., zum Eisessen, ganz viel Eis essen.

 

       

 

 

Mein Freund der Baum …

Was gebe ich drum, auch so gesund und standhaft im Leben stehen zu können:

Gestern ist nix passiert.
Nur ein einziger Gedanke, der mich wieder in den Strudel nach unten  zog.

Mein Hundeopi.

Ganz plötzlich war es in meinem Kopf präsent: Während meine „Urlaubes“ im Tochter-Haus hatte der Hundeopi kaum bis gar keine Probleme mit dem Laufen gemacht.
Fast unmittelbar am Haus beginnt ein kleiner Wald.
Er lief mit als wäre es nie anders gewesen.

Kaum wieder in der Hauptstadt zurück, läuft er MAXIMAL 5 (Hunde)-Schritte am Stück.
Dann stehen und gucken.
Lange gucken.
Leichtes Ruckeln an der Leine und er läuft wieder fünf Schritte….
Mein Hundemädchen leine ich mittlerweile ab, damit wenigstens sie sich bewegen und laufen kann.
Da sie aufs Wort hört, niemanden etwas tut, nicht mal mit „sie will nur spielen“andere belästigt.
Und gestern, ganz plötzlich wurde mir es  bewusst.
Im Wald läuft er, auf der Straße mit wechselnden Leuten und Autos und Beton oder den Füßen nicht…

Die schmerzhafte Erinnerung war da.
Es ist nun 1,5 Jahre her, dass ich hier in dieser Wohnung gestrandet bin.
Schon 1,5 Jahre und der Schmerz ist wieder da.
Ich habe mich befreit von einem aggressiven Mann, der mein Selbstwertgefühl in kürzester Zeit in den Minusbereich befördert hat, mich wegen klitzekleinen Kleinigkeiten (z.B. jemanden nicht gegrüßt, den ich nach seiner Meinung nach kennen müsste, aber nicht erkannt habe) zusammengefaltet hat und ich heulend in der Ecke saß und mir selbst das als „Show-abziehen“ oder „manipulieren wollen“ ausgelegt wurde.
Und es gab soviele ähnliche Dinge.
Täglich.

Aber ich habe dort im Wald gewohnt.
Tür auf und Wald!
Die Hunde haben das so genossen und ich habe dieses Leben, was viel mit Urprünglichkeit zu tun hatte, geliebt.
Was habe ich nicht alles gemacht und ausprobiert?
Kartoffeln in der Tüte gezogen, Tomaten, Kohlrabi, Möhren gezogen (alles zum ersten Mal!).

Habe Sträucher gekauft und gepflanzt, um dann im Herbst die Rinde der Zweige in eine Salbe zu verarbeiten (gegen Neurodermitis), Wäsche mit Efeublättern und Natron gewaschen, Marmelade gekocht oder ganz oft die Schirmpilze als Schnitzel paniert. Wildkräuter für Salat und  Stulle gesammelt, weltbestes Brot aus Dinkel gebacken usw. usw.
Und die Hunde drehten laut bellend Kringel, wenn es in den Wald ging….
Und nun?

Nun wohne ich in einem Mehrfamilienwohnhaus, 2. Etage, über mir, unter mir, rechts, links -lauter Wohnungen. Die erste Runde morgens geht es um den Block auf der Straße entlang, 20m Grünanlage ist dabei, wo sie ihr „Geschäft“ verrichten können, anschließend schön eingetüten und zugeknotet – im 5-Schritte-Rhythmus.

Diese Gegensätzlichkeit ist mir gestern im Kopf herumgespukt mit Gübelschlaufen.
Solche Gedanken eignen sich hervorragend mich nach unten zu ziehen, ALLES infrage zu stellen und nicht mehr zu wissen, was man eigentlich auf dieser Welt noch soll.
Auf diese Frage finde ich gerade keine Antwort.

 

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