Das Beste vom Tag 28.02.2018

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    Hab wieder mit dem Bloggen begonnen, raus aus dem inneren Gefängnis.

  • Der nette DHL-Fahrer hat ein Paket von mir mitgenommen (ca. 15kg), so dass ich damit nicht extra zur Post musste. Das heißt, ich hätte erstmal überlegen müssen, wie ich damit dorthin komme. Es ist ein Paket an meinen Schwager (Bruder meines verstorbenen Mannes) mit Unterlagen und alten Fotos seines 1993 verstorbenen Vaters und dessen Familie. Diese Sachen sind beim Umzug meiner Tochter wieder ans Licht gekommen und haben mir schwer zu schaffen gemacht. Eben ein Sensibelchen. Ich denke, dass dieses bei seinem Bruder gut aufgehoben sind.
  • Der Autistenfreund, der kein Autistenfreund mehr ist, hat mich heute abgeholt und wir sind zusammen zu K. mit dem Auto gefahren (meine Spielegruppe). Und vorher noch in den GLS-Shop, wo dieser nette Paketfahrer mein Paket gebracht hat, nachdem er am Hauseingang einen Zettel klebte, er habe mich nicht erreicht und auch sonst niemand im ganzen Haus. Ich war aber zu Hause! Der GLS-Shop ist nur schwierig mit den Öffis zu erreichen und ich hätte mit meinem entzündeten Fuß nur aufwendig hinhumpeln müssen. Danke M.! Und eigentlich wollte M. den Kontakt zu mir völlig abbrechen. Ich mag das nicht bewerten, weil ich keinen Zugang zu seiner autistischen Welt habe.
  • Jetzt am Abend ein Glas mit verdünnten Rotwein genießen.

 

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12 von 12 #2

Beliebt bei vielen Bloggern ist, zu Beginn eines Jahres ein Motiv auszuwählen und dies über 12 Monate zu beobachten, das heißt, am Ende jeden Monats wird dieses Motiv vom gleichen Standort aus fotografiert, so dass man am Ende eines Jahres 12 Fotos von 12 Monaten hat, die den Wechsel der Jahreszeiten nachvollziehen. (Ohwei, was ist das für ein Satz. Ich habe ein halbes Glas Wermut getrunken).

Ich habe mich für den Eingang des Botanischen Volksparks entschieden. Und das ist er:

Hätte ich doch tatsächlich verpasst, dass heute der letzte Tag im Monat Februar ist.
In der vergangenen Woche habe ich aber mein Motiv besucht und festgestellt, dass sich gar nix geändert hat zum Monat Januar.
Und so sah es aus:

Februar 2018

Januar 2018

 

Mal schauen, wie es in 4 Wochen ausschaut 🙂

 

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So, da bin ich wieder – Blitzlicht #16

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Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Nun bin ich wieder da, nachdem ich eine Woche wieder abgestürzt bin.
Nein, nein, nicht der Rechner.
Die Psyche wars.
Wie immer.

Der Auslöser war eine ganz einfache nette WhatsApp-Nachricht meiner Tochter, die mich fragte, ob ich denn am Wochenende in ihrem neuen Haus gucken kommen mag.
Klingt doch gut, nicht wahr?
Aber für mein Seelchen war es die Katastrophe.
Ich mag das jetzt nicht weiter erklären, wollte meinen Müll im Kopf auch nicht in dem Blog auskippen.
Es soll kein Jammer-Blog werden.
Das heißt, Rückzug, Sofa-Ecke, Fernseher an und Tablet spielen.
Stundenlang, tagelang, zu nichts anderem mehr fähig.

Aber nun bin ich wieder hier, auch dank meines Therapeuten.
Er hat gestern meinen Kopf wieder gerade gerückt.
Ich bin ihm so dankbar!

Nun die neue Aufgabe von ihm für die nächsten 2 Wochen: Konzentration auf das Gute, das Dankbare, das Neue.
Und das ist ja wieder etwas für meinen Blog.
Ich werde jetzt also neben meinen „Postkästen“ auch die Kategorie „Das Beste vom Tag“ herauskramen und schreiben, jeden Tag, jeden Abend – mal sehen, ob es klappt.

Hachja, hätte ich auch selbst drauf kommen können, aber wenn man im dunklen Loch sitzt mit Tunnelblick, kriegt man das nicht hin.

Ud dafür sind sie ja da, die Therapeuten.

 

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Postkasten #5

Ja, auch solch schöne Exemplare kann man entdecken:

 

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Die Geschichte zum Mittwoch #27

Der Wolf als Schäfer

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Dem alten Wolf war es nun schwer geworden,
die Lämmer von den Weiden zu rauben.
So dachte er nun, auf leicht’re Art zu morden –
seiner List und Kunst konnte man glauben.

Er zog sich an einen Hirtenrock,
nahm Ranzen, Flöte und einen langen Stock
und hätte zur Vollmacht seiner List
noch gern auf seine Stirn geschrieben,
er sei der Herde Hirt.

Der falsche Hirte ging,
indem er den Stab auf die Pfoten legte,
zum echten Hirten hin,
der gerade seine Ruhe pflegte
und dessen müdes Haupt das Gras umfing.

Es schliefen auch die Flöte, die Hunde
und selbst die meisten Schafe in der Runde.
Der Schurke ließ die Schläfer gerne ruhn,
und er ergriff, um einige Schafe fort
in Richtung Wald zu treiben, schon bald das Wort,
im Glauben, nötig sei es, das zu tun –
doch gerade verdarb er seine Sache nun.

Zu schlecht gelang sein Lockruf in die Runde
aus diesem räuberischen Munde.
Laut scholl der Stimme Widerhall
vom Wald zurück. Bei solchem Schall
erwachten gleich der Hirt und Hunde
und alle Schafe in der Runde.

Der Wolf kam auf der Flucht zu Fall
durch seinem Umhang und die Last –
und wurde wehrlos abgefasst.

Mag sich ein Heuchler auch verwandeln
um Unschuld und Güte herauszustreichen,
so bleiben doch die Erkennungszeichen:
Wer Wolf ist, wird auch als Wolf auch handeln.

Jean de Fontaine

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Warum erinnert mich das an die Plagiate von Doktorarbeiten, die vor ein paar Jahren die Runde machten?
Und wie viele mag es davon noch geben?

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Postkasten #4

 

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Meine Patientenverfügung Teil 2

Hatte ich doch von dem Kampf mit meiner Patientenverfügung geschrieben.

Heute nun bekam ich Antwort auf meinen Hilferuf an die Leute von DIPAT.
Und was soll ich sagen? Sie meinten, dass durch unvorhergesehenen Andrang auf ihre website, es zu Problemen gekommen ist. Aber nun dürfte es klappen.

Ich habs probiert!
Innerhalb weniger Sekunden habe ich meine Dokumenten-Datei hochgeladen, ohne hinterher eine Fehlermeldung zu bekommen.

Geht doch! (Hatten wohl mehrere die Ratgebersendung  gesehen).

 

 

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Postkasten #3

Ob dieser wohl noch zugänglich ist, wenn im Frühjahr alle Zweige ausgetrieben haben? Das Grundstück dazu ist bewohnt…

 

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Postkasten #2

Heute einer in minimalistischer Ausführung. Er ist tatsächlich in Betrieb. Ich kenne den Besitzer dessen.

 

Ich mag hier nicht nur ganz besonders schöne zeigen, sondern die ganze Unterschiedlichkeit als solches.

 

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Der Kampf mit meiner Patientenverfügung

Seit gestern kämpfe ich stundenlang mit meiner Patientenverfügung.
Ich habe eine.
Seit vielen, vielen Jahren.
Sie ist beim Humanistischen Verband hinterlegt. Nun versuche ich schon seit einiger Zeit, etwas darin zu ändern. Ich habe schon zweimal desterwegen hingeschrieben. Null Reaktion.

In der vergangenen Woche habe ich in  einer Ratgebersendung so nebenbei von DIPAT gehört.
Dort kann man auch seine Patientenverfügung hinterlegen.
Online.
Von jeden Computer aus abrufbar. Im Notfall von den Ärzten oder wenn man etwas ändern möchte.
Alles zusammen in einer Stunde erledigt, schreiben sie.
Das hörte sich doch gut an.

Tja, aus einer Stunde sind bei mir ganz viele geworden.
Die Fragen selbst zu beantworten, ging recht fix.

Die ganzen 7 Seiten lädt man sich dann auf den eigenen Computer, druckt es aus, unterschreibt es, scannt es wieder ein, speichert es als pdf-Datei ab und lädt es dann letztendlich wieder bei DIPAT hoch.
Klingt nach Arbeit, ist aber machbar.
Dachte ich.

Das erste große Problem was ich hatte: Nach dem Einscannen kann ich die Seiten nur als jpg-Dateien abspeichern.
Wie ändert man eine jpg-Datei in pdf?
Ich weiß es schlichtweg nicht.

Nach vielen Googeln habe ich gefunden, dass man die jpg-Datei mit „Paint“ öffnen kann, dann einfach beim wieder abspeichern das „jpg“ durch pdf ersetzen.
Hat geklappt. Alles 7x für 7 Seiten.

Nur … beim Hochladen … kam die Fehlermeldung: „Generic excuse“.
Was bitte heißt das denn?
Woran liegt es, dass es nicht klappt?

Die Datei vielleicht zu groß? JPG-Dateien sind immer ziemlich groß.
Nun habe ich versucht, irgendwie diese Dateien zu verkleinern.
Das gelang mir eben nur, dass auch die Bilder kleiner wurden. Was nützt es dann, wenn es dann am anderen Ende nicht mehr lesbar ist?
Genervt habe ich gestern nach den vielen Stunden aufgegeben.

Heute nun neuer Start.
Habe die Dateien in die Tonne geworfen und neu eingescannt.
Dieses Mal mit nur 100 DPI, nicht wie gestern mit 300 DPI.
Macht das die Datei evtl. kleiner?
Keine Ahnung.

Gut, also wieder in jpg abgespeichert (es geht nicht aus dem windows-scan-Programm gleich in pdf abzuspeichern), dann das ganze durchs Knie in ein Word-Dokument eingefügt und dann das ganze in pdf abgespeichert.
Wieder alles 7x.
Es hat geklappt!!!

Nun ging es wieder ans Hochladen zu DIPAT.

Und was soll ich sagen?
Es kam wieder die Fehlermeldung: Generic excuse

Was heißt das bloß und was mache ich falsch?
Ich habe keine Ahnung.

Als letzte Handlung habe ich jetzt an die Leute von dort geschrieben, was dieses „generic excuse“ denn heißt bzw. gefragt, wie ich denn meine 7 Seiten online verfügbar machen kann.
Möglichst so erklärt, dass es auch für blonde Frauen über 60 zu verstehen ist (hihi, hab ich so natürlich nicht geschrieben)

Mal sehen, ob mir die Jungs antworten.

Sonst schaue ich mich nach anderen Anbietern um. Es kann doch nicht so schwierig sein, eine aktuelle Patientenverfügung hinzubekommen….

 

 

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