Das Foto von gestern

Wenn schon keine grünen Blätter am Baum, dann eben so:

 

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Wie viel deutsch bist du?

pixabay

Ich habe den Einbürgerungstest entdeckt, den alle bestehen müssen, die „deutsch“ werden wollen.
Er besteht aus 33 Fragen
Ich habe ihn gemacht …. und nicht alles richtig.
Wer es auch einmal versuchen möchte, hier ist der Link dazu:

http://www.deutsch-werden.de/einbuergerungstest

Gescheitert bin ich an:

Aus welchem Land kamen die ersten Gastarbeiter / Gastarbeiterinnen nach Deutschland? (Muss man das denn wissen?)

Wer kann Gerichtsschöffe / Gerichtsschöffin in Deutschland werden? (Asche auf mein Haupt)

Ab welchem Alter darf man in Berlin bei Kommunalwahlen (Wahl der Bezirksverordnetenversammlung) wählen? (Ich wohne in Berlin, aber mit 60 habe ich eine solche Frage verdrängt 😉 )

Fazit: Nach diesem Test bin ich nicht ganz deutsch, aber meistens.

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Das Foto von heute …

Hustend, mit verschnupfter Nase, dröhnenden Kopf und brennenden Schleimhäuten ein Blick aus dem Fenster …

 

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Das Wort zum Montag #10

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Fangen Sie nichts an, was Sie nicht zu Ende führen können

„Die Fähigkeit eines Menschen zeigt sich in dem, was er zu Ende gebracht hat, nicht in dem, was er versucht hat.“

(Quelle unbekannt)

„Denn wer würde mit dem Bau eines Hauses beginnen, ohne zuvor die Kosten zu überschlagen und zu prüfen, ob das Geld reicht, um alle Rechnungen zu bezahlen?“

(Lukas 14:28b)

Zahlreiche unfertigen Projekte sammeln sich in unseren Köpfen und unserem Leben und blockieren uns. Ständig mahnen sie uns, dass noch etwas zu erledigen ist, und machen uns ein schlechtes Gewissen. Je länger wir brauchen, um etwas abzuschließen, desto schlechter fühlen wir uns dabei. Niemand kann sich vornehmen, alles zu erledigen und dann es auch noch gut zu machen. Wir haben unsere Grenzen und sollten sie akzeptieren. Gott ist unbegrenzt. Jeder, der ihn vertraut, kann alles tun, was er von uns will. Aber Gott will nicht, dass wir Dinge anfangen und dann nicht beenden.

Gott hat sein gutes Werk in uns angefangen und wird damit weitermachen und es vollenden bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt (Philipper 1:6). Manche Vorhaben sind schneller erledigt, andere dauern länger. Ungeduldige Menschen beenden die längerfristigen Projekte meist nicht. Für geistliche Reife, zum Beispiel, braucht man viel Geduld. Wir verändern uns nicht über Nacht. Viele Menschen wenden sich wieder vom Glauben ab, weil sie ihr geistliches Wachstum nicht am Drive-in-Schalter bekommen. Sie wollen sofort reifen, und das geht nicht.

Ich kenne Menschen, die jedes neue Vorhaben voller Elan angehen. Doch wenn es nicht mehr neu ist, übergeben sie es entweder an jemand anderes oder lassen es unvollendet. Neue Dinge sind immer interessant, aber was ist, wenn der erste anfänglicher Nervenkitzel und Applaus vorbei sind? Wer bleibt dann noch bei der Stange? Wer bleibt dann noch an der Stange? Nur diejenigen, die vorher die Kosten überschlagen haben und von Anfang an gewusst haben, dass es außer der aufregenden Anfangsphase auch noch viele andere Phasen geben wird. Diejenigen, die aufgeben, sind meist frustriert und haben tausend Ausreden, warum sie die Sache nicht zu Ende gebracht haben,

Die meisten Menschen laden sich heutzutage mehr auf, als sie tatsächlich bewegen können, Stressbewältigung ist zu einem Milliardengeschäft geworden. Dabei entsteht der meiste Stress, weil wir uns zu viel vornehmen. Auf meiner Aufgaben-Liste steht immer mehr, als ich an einem Tag erledigen kann. Dann mache ich eben am nächsten Tag weiter. Wenn wir uns zu etwas verpflichtet haben, sollten wir es auch zu Ende führen, und zwar gut und pünktlich.

Machen Sie sich das Leben leichter, indem Sie nur das anfangen, was Sie auch zu Ende führen können. Und führen Sie alles, was Sie angefangen haben, auch zu Ende. Lassen Sie sich nicht ablenken – bleiben Sie bei der Sache und bringen Sie sie zu Ende. Wenn Sie etwas beendet haben, müssen Sie nicht mehr daran denken. Dann haben Sie den Kopf wieder frei, um sich ganz der nächsten Sache, dem nächsten Ziel, dem nächsten großen Traum Ihres Lebens zu widmen. Dann können Sie wieder träumen und Neues schaffen, weil Sie nicht so viel  Ballast mit sich herumtragen. So lebt es sich am Besten.

(Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter machen) 

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Ohje, das ist ja mal wieder ein Thema …

Gerade nach meinem Absturz Anfang April, wo ich mit meinem neuen Leben gestrandet bin, habe ich doch so einiges begonnen und dann wieder sein lassen.
Ganz viel ausprobiert und wieder sein lassen.

Auch jetzt noch.
Und ich habe ein paar Dinge, die ich überdenken muss.
Zum Beispiel bin ich derzeit in mehreren Gruppen unterwegs.
Was heißt mehrere? Der Offene Treff montags, die Frauengruppe dienstags, meine Spielegruppe mittwochs (alle 2 Wochen), Selbsthilfegruppe donnerstags und sonntags die Gemeinde.
Klingt nach selbstgemachtem Stress.
Ist es auch für mich.

Ich habe das alles begonnen, um irgendwie Sozialkontakte zu finden.
Hatte und habe panische Angst, allein dazustehen, wenn ich Hilfe brauche.
Wollte Menschen finden, aus denen vielleicht eine Freundschaft entstehen könnte, wo ich so sein darf, wie ich bin.
Ohne freundliche „Mir-geht-gut-Maske“.
Aus all den vielen Gruppen ist bisher nur die Freundschaft zu dem Autisten entstanden.
Mein Therapeut hat es mir erklärt, dass in diesen Gruppen ja meist nur Leute unterwegs sind, die selbst psychische Probleme haben und sich zurückziehen.

Und so stehe ich nach wie vor fast allein da, mit dem Wissen, dass ich den Gang durch alle Gruppen nicht wirklich auf Dauer durchhalten kann.
Es wird mir zuviel.

Und um beim Thema des Beitrages zu bleiben, ich habe viel begonnen und werde nicht überall dabei bleiben können.

„Nur das beginnen, was man durchhalten kann …“ Das ist der Punkt, der bei mir momentan noch so gar nicht geht, alles ist noch im Fluss, alles in Bewegung und ich hoffe, dass ich irgendwann und irgendwie mein neues Leben annehmen kann und dort zu Hause bin.

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes
  5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um Morgen
  6. Regel: Lassen Sie die Vergangenheit los
  7. Regel: Lernen Sie Nein zu sagen
  8. Regel: Sie selbst sein
  9. Regel Qualität ist wichtiger als Quantität

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Das Foto von gestern

Kamen doch gestern tatsächlich auch einzelne Schneeflocken in der Hauptstadt an.

Als ich dann gegen 19 Uhr nach Hause ging, waren sie nur noch auf manchen vereinzelten Autodächern zu finden.

Ich liebe es, wenn es schneit, aber diese Schneekrümel machen es nur nass und matschig.

Mal sehen, ob Frau Holle meinen heimlichen Wunsch erhört und es auch mal in der Hauptstadt weiß wird und weiß bleibt.

 

Und die Schneeflocken auf meinem Blog bleiben auch nicht liegen 🙁

 

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GIMP Lektion 9 – Ich lerne die digitale Bildbearbeitung zum Zweiten …

Tja, es ist es jetzt schon wieder 5 Wochen her, dass ich mich dem GIMP-Programm gedwidmet habe.
Ich habe es immer vor mir her geschoben, weil ich in der Lektion stecken geblieben und festgefahren bin.
Einfach nicht weiter wusste.

Und heute fange ich mit der Lektion einfach noch einmal an in der Hoffnung, dass ich meinen Fehler finde und weiter machen kann.

Los geht’s:

Lektion 9: Anlegen und Bearbeiten einer Ebenenmaske

Erste Aktion: Foto laden und Kanäle Dialog öffnen:

„Kanäle“ wieder schließen, Ebenen-Dock öffnen und Ebenen-Maske (Auswahl Schwarz- volle Transparenz anklicken) hinzufügen.

Dann sieht es so aus (Bild ist weg und ein „hübsches Schachbrettmuster“ ist zu sehen:

Nun muss ich eine neue Ebene anliegen und diese unter die Ebene „bracciano.jpg“ ziehen.

Mit dem Befehl „Auswahl“ **Alles** wird die gesamte Ebene markiert.

Dann im Werkzeugfenster die Vordergrundfarbe blau auswählen und unter **Bearbeiten** –> **Mit Vordergrundfarbe füllen**.

Nun sieht alles hübsch blau aus.

Nun weiter.

Mit *Auswahl* –> verkleinern und das um 15 Pixel.

Nun steht in diesem schlauen Heft, dass man unbedingt auf der Ebenenmaske mit dem blauen Kästchen mit dem weißen Rand weiterarbeiten soll und diese mit der Hintergrundfarbe füllen. Dann erscheint aber nur ein großes weißes Viereck.

Arbeite ich aber in der darüber liegenden Ebene und fülle dort mit weißer Hintergrundfarbe, dann erscheint es so wie es laut Heft sein soll –> das Eingangsfoto mit einem blauen Rand.

Im Heft wird nun stolz verkündet, dass man auf diese Art und Weise dem Foto einen Rand verpasst hat.

Ich muss aber sagen, dass kann ich ohne GIMP mit ’nem ganz einfachen Bildbearbeitungsprogramm in wenigen Sekunden.

Also keine stundenlangen und komplizierten Basteleien.

Nun schaut es also so aus:

 

Nunja, ich kann jedenfalls stolz verkünden, ich habe diese 9. Lektion geschafft.
Beim nächsten Mal  geht es um Pfade erstellen und verändern.

Okay, mir ist durchaus bewusst, dass das hier (fast) keinen interessiert…

Was auch immer das sein mag…

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Blitzlicht #12

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Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Ja, gestern war wieder so eine Therapiestunde.

Ich habe dem Therapeuten meine Advents- und Weihnachtsphobie vor die Füße geworfen.

Habe ihm erzählt, dass ich am liebsten mich für die nächsten 4 Wochen unter die Bettdecke verkriechen würde.

Ich habe Angst, dass es bei mir wieder abwärts geht bei den ganzen Weihnachtsdruck, überall geschmückte Bäume, dudelnde Musik, Lichterketten in Unmengen, Kaufwerbung ohne Ende, Adventsveranstaltungen in jeder Gruppe, alles ganz feierlich, es lebe die Familie, es lebe die Liebe … und ich sitze allein zu Hause und getraue mich nicht mal den Fernseher anzuschalten.

Was soll ich tun?

Für einen Therapeuten sicherlich der Klassiker.

Er hat mir zuerst erklärt, dass dieses schwarz-weiß-Denken absolut schädlich ist, weil es schwarz weiß nicht gibt.

Nie.

Dann haben wir alles aufgedröselt und ich bin erleichtert nach Hause gegangen mit den Gedanken, dort alles in Päckchen zu verpacken.

Zum Beispiel das Päckchen „Weihnachtsdekoration zu Hause“ oder „Adventsveranstaltungen“ oder „Kirchenbesuche“ oder „Fernsehsendungen“ oder „Geschenke kaufen“ oder oder oder.

Zu jeden Päckchen kann ich dann ja oder nein sagen. Tun oder lassen.

Das kommt dann meinem Bedürfnis nahe, in „alles oder nichts“ zu denken, hat aber nicht die Generalverweigerung.

Ich kann ggf. so ein Päckchen auch noch mal aufschnüren und einzeln mit Ja oder Nein bewerten.

Dieses Bild der Päckchen ist perfekt für mich und hilft mir sehr, deshalb bekommt mein Therapeut wieder ein dickes

DANKESCHÖN

von mir.

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