2017 geschafft …

Nun  ist es geschafft dieses Jahr 2017.
Es war ein Jahr mit vielen Tiefen und Höhen und ist furchtbar schnell vergangen.
Und jetzt sitze ich wieder hier in meiner grünen Sofaecke und grüble vor mich hin.

Für das neue Jahr habe ich mir bewusst nichts vorgenommen, das klappt nicht bei mir.
Aber etwas möchte ich ausprobieren.
Ich versuche mich an einem bullet journal.

 

 

Es soll natürlich nicht so ein kreatives Malbuch werden, sondern minimalistisch, aufs notwendige. Es soll mir helfen, dass ich nicht immer alles vergesse. Hier liegen immer irgendwelche Notizzettel rum.
Alle immer visuell sichtbar, sonst sind sie weg aus meinem Kopf.
Auch eine Sammlung von links, Rezepten, Zugangsdaten für jede Art von  Software. (Wie ist eigentlich das Plural von Software

Mal sehen, ob das klappt und sich bewährt.

Wenn nicht, dann eben nicht.

Und euch da draußen wünsche ich jetzt einen guten Rutsch in dieses neue Jahr, auf das es ein gutes wird und ihr von sämtlichen Katastrophen verschont bleibt.

 

 

Rostparade #8

Heute am Ende des Monats hab ich wieder ein Foto für die Rostparade von Frau Tonari:

Rostrose

 

*     *      *     *     *

Immer wieder Weihnachten mit Helene Fischer

Wer schaut Weihnachten die Helene Fischer Show?
Ich glaube es sind die wenigsten.
Die meisten sitzen in fröhlicher Familienrunde und der Fernseher ist aus.
Und die Helene ist auch nicht jedermanns Sache.
Aber ein Beitrag war einfach unschlagbar:

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Das Beste von heute

Ja, das Beste von heute fand ich in meinem Briefkasten.

Die Ankündigung zum Ablesen von Wasser und Heizung.
Und ich habe mich erinnert.
Als ich im Januar 2017 gerade in diese Wohnung eingezogen war, völlig fertig und verstört, kündigten sich ebenfalls  die Ableser an.
Jener Mitarbeiter von der Firma „ista“ hat mich völlig irritiert.
Er sprach mich in einem ganz normalen Ton an: Guten Tag, wir kommen von …. usw.
Ich habe ihn ganz verdutzt angeschaut.
Da sprach ein Mensch mit mir, ohne mich aggressiv anzubrüllen, ohne zu toben, ohne mich verbal niederzumachen.
Ich war es nicht mehr gewohnt.
Es war so fremd.
So kann man mit mir reden?
Ich kannte es nicht mehr.

Und heute, ein Jahr später, war ich im Offenen Treff und habe mit anderen Phase 10 gespielt, mich ganz normal mit anderen unterhalten.
Es war voll, es waren bestimmt 30 Leute da und keiner hat irgendetwas Negatives an mir gesehen.
Ich war einfach da und es war gut so, wie ich war.
Ich war nichts besonderes, sondern nur eine von vielen.

Zwischen Januar 2017 und heute liegen Welten.

Und deshalb hier und jetzt das dicke Dankeschön an alle, die mir dabei geholfen haben.

Danke

 

*     *      *      *

Geschafft …

… jetzt habe ich diese Weihnachtstage geschafft.
Uff.

Vor der Adventszeit hatte ich Angst, wieder in dieses Loch zu fallen.
Dann lief es aber ziemlich gut und ich dachte: Super, es ist gar nicht schwierig.

Doch kurz vor Weihnachten kam es dann doch, der Absturz.
Ich hatte an jedem dieser 3 Tage etwas vor.
Für 2-3 Stunden.
Aber es war für mich nur eine schlechte Ablenkung.

Den Rest der Zeit saß ich fast nur in meiner grünen Sofaecke mit den Tablet und habe Skipbo gespielt.
Stundenlang.

Für jemand, der nie eine schwere Depression hatte, ist das schwer zu verstehen, dass man nur da sitzt und nichts machen kann.
Da hilft nicht, sich zusammenzureißen oder sich positive Gedanken zu machen.
Es funktioniert einfach nicht.

ABER, ich wäre jetzt nicht ich, wenn ich der ganzen Sache etwas positives abgewinnen könnte:
Ich konnte es akzeptieren.
Ich konnte es akzeptieren, dass es JETZT eine Phase ist, dass es vorbei geht und dass es aushaltbar ist und ich nicht zur vollen Tablettenschachtel greifen muss.

Ich glaube, diese Erfahrung war auch wichtig für mich.
Und heute ist es vorbei, diese Woche wird so vor sich hin plätschern.

Silvester hat nicht diese Bedeutung für mich.
Soll heißen: Ich bin noch da und alles ist gut.

 

*     *      *      *     *

Das Beste von gestern …

Ich habe mich getraut.
Ich habe mich getraut und seit dem Tod meines Mannes im Jahr 2009 den ersten Weihnachtsbaum angeschafft.
Auch wenn es nur ein ganz kleiner ist, es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Denke ich.

 

Ein Dankeschön an den, der das Bäumchen einst gepflanzt hat, damit es nun in meinem Wohnzimmer stehen kann.
Es ist noch im Topf und kann dann im nächsten Jahr in den zukünftigen Garten meiner Tochter ziehen.

Und ich habe gestern Vormittag noch Kuchen gebacken.
Nein, keinen Weihnachtskuchen, bewusst keinen solchen, sondern Kirschkuchen.
Denn für den Nachmittag hat sich der Autistenfreund mit einem neuen Spiel angekündigt.
Er mag Kirschkuchen.
Ich habe mir eine Backmischung gekauft.
Ich mag diese Backmischungen, weil man da alle Zutaten dabei hat.
Man muss also nicht eine Riesentüte von irgendwas kaufen, von dem man nur ein paar Gramm braucht.
In diesem Fall ein Dankeschön an Dr. Oetker.

Er wirklich richtig gut geschmeckt
Ich kann ihn für alle Backmischungen-Liebhaber empfehlen.
(Eigentlich mag ich ja lieber die Backmischungen von Kathi als von Dr. Oetker, weil erstere weniger süß sind)

Das Spiel, was er mit hatte heißt „Malefiz“.
Alle Nicht-Ossis werden es kennen, denn er meinte, dass es ein sehr bekanntes Spiel ist und seit 1970 zu haben ist.
Ja, also ich kannte es nicht, aber es ist ziemlich einfach zu lernen und machte irren Spaß.

Und noch ein Dankeschön an den Erfinder des Spiels und an den Autistenfreund, dass er das Spiel mitgebracht hat.
Er hatte noch einen Gutschein für das Sozialkaufhaus und hat ihn für dieses Spiel eingelöst.
Nun darf ich es behalten. Danke.
Wir haben 3 Stunden gespielt und die Zeit verging wie im Flug.

Ja, es war ein guter Tag, ich habe zwar am Vormittag auch meine Kleiderschranktür geärgert, weil ich an den Scharnierschauben gedreht habe, damit sie nicht mehr klemmt. Das Ergebnis war, dass ich versehentlich die Schraube ganz herausgedreht habe, sie runter fiel und ich sie beim besten Willen nicht wieder finden kann.

Aber was ist das schon gegen eine kleinen leuchtenden Weihnachtbaum, leckeren Kuchen, angenehmen Besuch und drei schöne Spielstunden.

Wem auch immer das zu verdanken haben …

Danke

 

*     *     *      *      *

 

 

Das Beste von heute …

Das Beste von heute ist der Film, den ich gerade sehe:


Ich sehe diesen Film jedes Jahr und finde ihn immer wieder sooo schön.

*seufz*

An alle Produzenten, allen Schauspielern, Drehbuchschreibern und allen, die sonst irgendwie am Film beteiligt waren (einschließlich Maskenbildnern, Kameramännern, Putzfrauen etc.) ein dickes

Dankeschön…

 

*     *     *     * 

Vom schwarzem Punkt auf weißem Papier … Der Test

Nachdenkliches …
(Evtl. rechts unten auf dem Video den Ton aktivieren)

 

*     *     *      *

Nun doch … #2

Gestern war es, da berichtete ich in der Selbsthilfegruppe ziemlich stolz, dass es mir gut geht, dass meine Angst vor der Advent- und Weihnachtszeit unbegründet ist, dass ich jeden Tag etwas anderes vor habe und hatte, dass mich nichts ins Grübeln und in die Abwärtsspirale ziehen könnte.

Genau 10 Minuten nach der Selbsthilfegruppe schaute ich auf mein Handy, um es aus dem „lautlos“-Modus wieder hörbar zu machen.

Und ich sah, das J. versucht hatte, mich anzurufen.

Dieser J., der nicht so ganz unschuldig ist, dass es mich vor einem Jahr in diese schwere Depression abrutschen ließ.

Dieser J., der mir jegliches Selbstwertgefühl nahm (und ich es mir nehmen ließ).

Dieser J., der mehr vor jetzt fast genau einem Jahr sagte, dass er mich hasst, weil ich nicht die physische  Kraft hatte, für ihn das zu sein, was er gern hätte.

Dieser J., mir vor einigen Wochen sagte, wie sehr er alles bereut und wie viel besser es wäre, wäre ich noch bei ihm.

Dieser J., dem es jetzt selbst richtig schlecht geht, mir aber momentan das Mitleid fehlt, weil es alles Dinge sind, die er ganz persönlich verschuldet hat und er sich einfach nur an bestehende Gesetze hätte halten müssen.

Dieser J. versuchte nun, mich gestern anzurufen, was zur Folge hatte, dass ich innerhalb weniger Minuten, den Boden unter mir ins Wanken geraten ließ.

Warum hat dieser Mann noch eine derartige Macht über mich?

Ist es diese Emotionalität der Adventszeit? Ist es die Hoffnung, die ich hatte als ich zu ihm zog, dass alles gut wird? Ist es die Erinnerung an das letzte Weihnachten, dass eine Katastrophe war, er mich allein sitzen ließ und sich in der anderen Hütte mit Alkohol zu schüttete, tobte und herum brüllte? Ist es vielleicht die winzige Hoffnung, dass dieses Jahr nach seiner neuen „Erkenntnis“, dass es mit mir doch alles besser wäre, ein schöneres Weihnachtsfest möglich gewesen wäre? Ist es … ich weiß nicht, was noch alles…?

Ich habe nicht zurück gerufen. Habe ihm eine sms-Nachricht geschickt, er möge mich bitte erst im neuem Jahr wieder anrufen, wenn es denn sein muss.

Aber gut, gut  geht es es mir seit dem Blick auf das Handy nicht mehr und ich grüble, wie ich jetzt wieder aus diesem Emotionschaos  herauskomme.

Viele werden denken, ist doch ganz einfach, schieß J. auf dem Mond und schaue nach vorn.

Ja, genauso hatte ich in letzter Zeit auch gedacht, meinte es auch, geschafft zu haben.

Wenn dieses doofe Weihnachten nicht wäre …

Jetzt habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Tagen – bis ins neue Jahr hinein, abends darüber zu bloggen, worüber ich dankbar bin, was mir der Tag Dankbares gebracht hat, um meinen Weihnachts-Grübel-Modus in einen Dankbarkeits-Modus zu drehen.

Denn das, dass weiß ich inzwischen, wird mir gut tun und mich hoffentlich gut über die nächsten 10 Tage bringen.

Hoffentlich…

*      *      *       *        *

A little weihnachtsgedicht

When the snow❄falls wunderbar,
and the kinder🏃🏃happy are,
When the glatteis on the street⚠,
And we all a Glühwein need🍷,
Then you know,es ist so weit🎅:
She is here,the weihnachtszeit🎄.

Every Parkhaus is besetzt🚗🚕🚙,
Weil die people fahren jetzt🚙🚚🚐,
All to kaufhof,mediamarkt🏢,
Kriegen nearly herzinfarkt🚑,
Shopping hirnverbrannte things🎁,
And the Christmas glocke rings🔔.

Mother in the kitchen bakes👩,
Schoko-,nuss- and mandelkeks🌰,
Daddy in the nebenraum🏠,
Schmücks a riesen weihnachtsbaum🎄,
He is hanging on the balls🏀⚽⚾🎾,
when he from the leiter falls👨,
Finally the kinderlein👶👦👧,
To the zimmer kommen rein🚪,
And it sings the family👪,
Schauerlich:“Oh Christmastree“🎤,
And a jeder in the house🏠,
Is packing the geschenke aus🎁.

Mama finds under the tanne🎄,
A super neue Teflon-Pfanne🍳,
Papa gets schlips and socken👔,
Every does frohlocken👼,
President speaks in the TV💻,
All around 🔄 his harmonie,
Bis mother in the kitchen runs🏃:
In Ofen burns the Weihnachtsgans♨.

And so comes the Feuerwehr🚒,
With Tatü Tata daher🚨,
And they bring a long,long schlauch➖,
And a long,long Leiter auch✔,
And they schrei:“Wasser Marsch!“🚰,
CHRISTMAS NOW IS IN THE ARSCH!!!🚾
😁
Please do das weiter schicken
That is lustig 😂😂😂😂

(Verfasser unbekannt)

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