Rostparade #1

Heute habe ich den Blog von Frau Tonari entdeckt.
Ich finde die Idee der „Rostparade“ großartig und mag mich gern daran beteiligen.
Ganz zwanglos werden dort am letzten Tag des Monats Fotos mit rostigen Motiven gepostet.
Heute ist der letzte Tag des Monats und die Zeit war ein bissel knapp, aber ein paar Bildchen habe ich dann doch schon geknipst.
Für wandle es ein bissel ab und poste hier die Fotos immer dann, wenn sie mir vor die Linse fallen, eine Zusammenfassung gibt es dann am Monatsende.

Nun genug gelabert, hier sind die Fotos…

Diss war nun der Anfang und ich habe richtig Lust auf schöne rostige Motive bekommen.

 

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Das Beste vom Tag

Was war das für ein herrlicher Herbsttag.
Sonne pur, kein einziges Wölkchen am Himmel und 20°.
Ich hatte Zeit, kein langweiliger Termin  mit irgendwas und ich tat das, was mir in den letzten Monaten immer wieder so richtig gut tat: Ich ging in den Botanischen Volkspark.

Wer auch immer für diesen wunderschönen Tag verantwortlich ist, bekommt von mir ein megadickes Dankeschön!!!

Ja, heute geht es mir gut, DANKE.

 

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See the bigger picture J15 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Fotografiere etwas Lustiges oder etwas Schönes, dass dem Betrachter deines Bildes ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Vermeide Schadenfreude und suche besser ungewöhnliche Motive.

Und was soll ich sagen, diese Woche ist die erste Woche, in der ich NICHTS gefunden habe, was die Aufgabe erfordert. Oder aber (und das glaube ich eher), habe ich zu hohe Ansprüche, meine über dies oder jenes würde kein Mensch lächeln. Und so verschiebe ich die Karte bis zu dem Punkt, wo ich meine, ein Motiv gefunden zu haben.

Ich mache also erstmal weiter und ziehe die nächste Karte für die kommende Woche.

Hm…. auch nicht so einfach. Ich werde sehen.

Aber, auch wenn ich heute kein Foto präsentieren kann, habe ich ja noch die zweite Aufgabe der digitalen Bildbearbeiten.
Und hier kann ich ja ein anderes Foto verwenden.
Angekommen bin ich bei Lektion 5. Und ab jetzt wirds auch schwierig, denn das Buch was ich habe … es ist alles ganz schlecht beschrieben und ich habe bestimmt 4 Stunden dran gesessen und das Beispielfoto aus dem Buch nachzuvollziehen.
Letztendlich ist es mir zwar gelungen, aber es hat gedauert.

Lektion 5: Auswahlen und Bildoptimierung

Das Schwierige war, dass dies der Einstieg in das Arbeiten mit den Ebenen ist. Und das grottenschlecht beschrieben.
Nun gut, mal sehen, ob ich das hier mit einem eigenen Bild nachvollziehen kann.

 

In mehreren Schritten soll die Bildhelligkeit und zudem das Bild mit einer attraktiven Bildunterzeile versehen. (Das Beispielfoto im Buch war sehr düster, hier bei meinem wird sich nicht viel ändern).

…  Tja, und nun habe ich wieder 4 Stunden an diesem doofen Gimp gesessen.
Und zwar weil überall geschrieben steht, dass, wenn man Gimp öffnet, genau 3 Fenster hat.
Eins mit dem Bild, eins mit der Werkzeugkiste und eins mit den Ebenen.

ABER BEI MIR NICHT.

Es fehtl dieses doofe Fenster mit den Ebenen.
Und genau um das geht es aber heute.
Ich finde einfach nicht, wo man es öffnen kann.
Es ist zum Verrücktwerden.
Wenn es denn mal offen ist, dann nur durch Zufall vom ewigen Herumgeklicke.
Es ist zum Mäusemelken.
Und jetzt habe ich zwar ein Ergebnis, aber schöööön ist etwas anderes.
Von wegen attraktive Bildunterzeile….

Und nun mache ich noch etwas mit meinem bisherigen Bildbearbeitungsprogramm draus:
Jetzt ist es 15:17 Uhr.

Und so hätte ich es gemacht, ohne Gimp, ohne komische Ebenen und in genau 11 Minuten.
Ich will aber nicht meckern, ich will ja dieses GIMP lernen, damit ich im Winter mal ein paar Sachen mit Fotos machen kann, das eben das einfache nicht kann.
Noch gebe ich nicht auf.

Und nun drehe ich die Schleife zum Anfang, denn dieses letzte Foto kann man doch ganz gut als „Fotografiere etwas Lustiges oder etwas Schönes, dass den Betrachter ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“ durchgehen lassen.

Geht doch.

Hat jemand etwa beim Anschauen des Bildes gelächelt?

 

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PS: Nächste Woche kommt Lektion 6: Montage von Text und Grafik …

 

 

Die Geschichte zum Mittwoch #11

pixabay,com

Die Fahrt in den Brunnen

In der Nähe eines Dorfes, am Rande eines großen Waldes, stand ein Brunnen. Zwei Eimer hingen an einem Seil, das über eine Rolle lief. Die Dorfbewohner ließen den leeren Eimer in den Brunnen hinab, und wenn er sich gefüllt hatte, zogen sie ihn herauf, während der andere Eimer in den Brunnen sank.

An einem Morgen kam ein Fuchs zu dem Brunnen, sah den vollen Eimer oben hängen, sprang hinein und schlabberte behaglich das kühle Wasser. Plötzlich merkte er, dass er Eimer mit ihm sank, während der andere in die Höhe stieg. Bevor sich der Fuchs mit einem Sprung über den Brunnenrand retten konnte, war er schon unten im Brunnen gelandet.

In dem tiefen kalten Brunnenloch hatte er nun Zeit, über sein Schicksal nachzudenken.

„Wäre ich doch oben geblieben und hätte Durst gelitten“, sprach er zu sich.“Was bringt es mir nun, dass ich mir den Magen mit Wasser füllte. Ich werde gewiss bald sterben müssen.Feinde habe ich genug, denn ich bin ein Dieb, und niemand im Dorf liebt mich.“

Während der Fuchs unten im Brunnen saß und klagte, erging es einem Wolf im nahen Wald nicht viel besser als ihm. Er wurde von Jägern so bedrängt, dass er sich nur durch einen verwirrenden Zickzacklauf, die Hügel hinauf und hinunter und kreuz und quer  durch das dichteste Dornengestrüpp retten konnte.

Dieser Wolf kam nun zum Brunnen und wollte trinken. Als der Fuchs oben im Bunnenloch die Wolfsschnauze auftauchen sah, begrüßte er ihn: „Willkommen, lieber Herr Wolf ! Ihr kommt gerade zur rechten Zeit! Es ist mir und Euch nützlich, wenn Ihr mir Eure Hilfe nicht verweigert. Ein Widder stieg in diesen Brunnen und trübt mir das klare Wasser, und ohne Eure Hilfe kann ich ihn nicht loswerden.“

„Wie kann denn ein Widder hier hinunterfallen?“, wunderte sich der Wolf.

„Vor vielen Jahren“, erzählte der Fuchs, „grub ich eine Höhle zu diesen Brunnen. Dieser Nichtsnutz von einem Widder entdeckte nun, dass ich hier zu trinken pflege. Manchen Tag kam er hierher, und ich wusste nichts davon. Der Widder ist so fett, dass man diesen Brunnen mit ihm zustopfen könnte. Er wird Euren Bauch füllen, wenn Ihr nach meinem Rat handelt.“

Dem Wolf lief bereits das Wasser im Mail zusammen, er beugte sich über den Brunnenrand und rief dem Fuchs zu: „Ich will es gern tun! Zeig mir den Weg zu dem Widder!“

„Setzt Euch in den Eimer“, befahl der Fuchs, „und komm zu mir herunter. Wenn Ihr in den Wollt zurückwollt, werde ich euch heraufholen.“

Der Wolf sprang in den Eimer, und da er schwerer als der Fuchs war, sank sein Eimer in die Tiefe, der Eimer mit dem Fuchs aber stieg in die Höhe. Als der Fuchs dem Wolf in halber Höhe begegnete, verabschiedete er sich von ihm, und der Wolf rief: „Wo wollt Ihr hin, Fuchs? Ihr sollt mir doch den Weg zum Widder zeigen!“

„Die Not drängt mich“, entschuldigte sich der Fuchs, „und ich muss Euch im Stich lassen. Es ist mir hier unten zu dunkel, und ich brauche frische Luft. So geht es in der Welt: Der eine kommt in die Höhe, der andere fällt hinunter. Wenn ich nicht wiederkommen sollte, so seid mir nicht böse. Seht aber zu, dass Ihr beizeiten aus dem Brunnen entkommt, denn Ihr habt viele Feinde.“

„Ich wollte, ich wäre Euch nie begegnet“, knurrte der Wolf unten im Brunnen. „Ich bin der Betrogene! Gebt mir einen Rat, Herr Fuchs, wie ich wieder aus dem Brunnen entkommen kann. Ich wollte, ich wäre so leicht wie Ihr, dann wäre der Eimer nicht in die Tiefe gesunken.“

„Könnte ich Euch einen Rat geben“, erwiderte der Fuchs, „so täte ich es gern. Aber es scheint mir, dass hier nicht das Körpergewicht, sondern die Sünden gewogen werden. Wer die meisten begangen hat, mit dem senkt sich die Waage nach unten.“

„Wenn das so ist“, jammerte der Wolf, „habe ich keine Aussicht auf Rettung. Meine Sünden wiegen schwerer als Eure.“

Ja, so ist es!“, rief der Fuchs oben am Brunnenrand. „Ihr habt mehr Rinder gefressen als ich jemals Hühner.  Wenn nun die Leute aus dem Dorf kommen, Euch hier sehen, fangen und schlagen, dann solltet Ihr es geduldig hinnehmen als Buße für Euer Räuberleben.“

Und frohen Mutes trollte sich der Fuchs in den Wald zu seinem Bau.

Der Wolf aber erhielt statt des Fuchses die Strafe für sein Räuberleben.

Gerhard von Minden

                                 

 

Die Moral der Geschichte, erst Nachdenken bevor man etwas tut …

Das trifft aber nicht wirklich auf mich zu.
Eher das Gegenteil.
Ich grüble und grüble und grüble und grüble und kann mich dann doch nicht entscheiden.
Tue ich es dann aber, ist das für mich wie in Stein gemeiselt.
Auch Jahre danach, wenn andere vielleicht sagen „Hättest du damals doch nicht …), bereue ich nichts, weil ich weiß, in gleicher Situation heute würde ich wieder so entscheiden.
Über diese Art zu Denken bin ich doch ziemlich glücklich, denn nix ist doofer als später zu sagen: „Ach, hätte ich doch damals …“ Das  kann einen doch ziemlich zerfressen, weil man ich nix mehr ändern kann.

Um auf die Geschichte mit dem Brunnen zurückzukommen … wahrscheinlich würde ich immer noch vor dem Brunnen sitzen und überlegen: mach ich es oder mach ich es nicht?

                              

 

Das Foto von jetzt …

Meine Brille ist kaputt….
Wenn diese Teil kaputt ist, bin ich pappensatt.
Ob man das wieder anlöten kann???

 

                                   

 

Das Foto von heute …

Zurück zur Natur:

So sieht eine Schwimmhalle aus, die 15 Jahre nicht genutzt wurde. Das macht mich einfach nur traurig.

 

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Das Wort zum Montag #4

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Leben Sie zu Gottes Ehre

„Die meisten Menschen scheinen nur für sich selbst zu eben, ohne sich Gedanken um Gottes Ehre oder das Wohlergehen ihrer Mitmenschen zu machen.“

David Brainerd, Missionar unter den Indianern Nordamerikas

Was immer ihr esst oder trinkt oder tut, das tut zur Ehre Gottes!

1. Korinther 10:31

Es ist wichtig, dass wir Gott durch unser ganzes Leben ehren, nicht nur mit unseren Worten oder geistlichen Taten. Fangen Sie an, alltägliche Arbeiten als etwas zu sehen, das Sie für Gott tun. Sehen Sie es nicht nur als etwas an, dass Sie als erledigt von Ihrer Liste streichen, damit Sie sich wieder Dingen zuwenden können, die Sie für heilig halten. Wenn wir für Gott leben, ist unser ganzes Leben heilig. Im Kolosserbrief 3:23 steht, dass wir unsere Arbeit mit Eifer und Freude tun sollen, „als würden wir Gott dienen und nicht Menschen“.

pixabay.de

Gott trägt uns die gewöhnlichen Dinge genauso auf wie  die geistlichen Dinge, wie Beten, Bibel lesen, gute Taten. In der Bibel sagt er uns immer wieder, dass wir arbeiten gehen sollen, Rechnungen bezahlen, uns um unsere Wohnung und unseren Körper kümmern, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen haben sollen, das Essen genießen, schlafen und lachen dürfen. Wenn wir anfangen, alles, was wir tun, für Gott und zu seiner Ehre zu tun, wird das Leben leichter. Dann versuchen wir nicht mehr krankhaft, etwas für ihn zu tun, sondern wir sind einfach so wie er uns erschaffen hat.

Wenn wir das Leben in einen weltlichen und einen spirituellen Bereich unterteilen, hat es keinen Zusammenhang mehr. Wir hasten nur ständig von einer Sache zur nächsten, um das, was wir als weltlich ansehen, hinter uns zu bringen und zu den angeblich geistlichen Dingen zu kommen, von denen wir glauben, dass sie Gott gefallen,. Wie können wir „ohne Unterlass“ beten, wenn wir nicht verstehen, dass das ganze Leben, wenn es für Gott gelebt wird, ein Gebet ist, eine Art gelebte Fürbitte?

Wenn ich gut aussehen will, um Gott damit zu ehren, dann wird der Sport, den ich treibe, die Zeit, die ich damit verbringe, mich zu frisieren und hübsch anzuziehen, zu einer heiligen Sache. Wenn ein Motiv dazu die Eitelkeit ist, und ich das nur für mich tue, dann hat das nichts Heiliges an sich. Heilig ist alles, was wir Gott weihen. Wenn ich mich Gott weihe, ihm mein Leben hingebe, all meine Sinne und Fähigkeiten, meinen ganzen Besitz, bin ich dann mit meinem Leben nicht heilig? Alles, was wir tun, ist heilig.

Wussten Sie schon, dass Gott von den Gläubigen als Heilige spricht? Das heißt nicht, dass unser Verhalten immer heilig ist, oder wir nie Fehler machen. Aber Gott sieht uns durch Jesus, der für uns gestorben ist. Er spricht uns als gerechtfertigt an, wenn wir unser ganzes Vertrauen auf Jesus setzen (2. Korinther 5:21). Wenn wir unser Leben ihm weihen und uns tagtäglich darum bemühen, ihm zu gefallen, dann wird für uns alles heilig. Unsere Herzenshaltung ist für Gott das Wichtigste.

Was unser Leben einfacher macht, ist eine ganz enge Beziehung zu Jesus. Wenn wir nach seinen Regeln leben und ihn als den lieben, der er ist – und nicht für das, was er für uns kann -, dann läuft unser Leben ruhiger und ohne Komplikationen. Fangen Sie an, das Leben als ganzes zu sehen, nicht als etwas, das aus vielen einzelnen Bereichen besteht, von denen einige für Gott angemessen sind und andere nicht. Wenn es einen Lebensbereich gibt, der für Gott nicht angemessen ist, dann ist es für mich auch nicht und sollte gestrichen werden. Fangen Sie an, die Bereiche Ihres Lebens zu streichen, die Sie nur für selbst beibehalten, sodass Sie mehr Zeit für die Bereiche haben, die Gott Ehre machen. Weiten Sie diese Bereiche aus und Sie werden sehen, wie leicht das Leben wird.

Joyce Meyer, 

*     *     *     *     *

  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle

*     *     *     *    *

Tja, was soll ich zu diesem Text sagen?
Ich habe so ein bissel ein schlechtes Gewissen.

Vor meinem Zusammenbruch hätte ich dem Text zu 100% recht gegeben.
Christsein ist eine Lebenseinstellung und nicht die 3 Tropfen Wasser auf den Kopf eines Babys.

Aber ich selbst habe es nicht geschafft, bei allem was ich tue, nur im Kopf zu haben: ich tue es für Gott.
Egal, was um mich herum passiert, egal, wie sehr ich Opfer von Wut, Aggression und Gewalt gewesen bin.
Nein, DAS habe ich nicht geschafft.
Und irgendwie macht es mich traurig.
Wie sehr bewundere ich die, die das können.
Kennt jemand das Buch von Corrie ten Boom „Zuflucht“?
Ein wunderbares Buch, eine wunderbare Frau.
Ich habe sooft an sie gedacht, wenn ich verletzt und heulend in der Ecke hockte und fühlte mich so sehr als Versager.

Nun versuche ich seit einem halben  Jahr mit Medikamenten, Selbsthilfegruppe und Therapeuten zurück zu einem Selbstwertgefühl zu kommen.
Und so wie ich mich fühle, ist das noch ein langer Weg.
Aber gleichzeitig ist das schlechte Gewissen präsent, mehr auf die Hilfe von Menschen zu vertrauen, als die Hilfe auf Gott.

Oder hat mir diese Mensche vor die die Füße gestellt, damit ich wieder gesund werde?
Ich weiß es nicht.

Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, dann sehe ich den roten Faden, den Gott durch mein Leben gezogen hat.
Immer wenn ich an einer schwierigen Stelle, war er da und hat die Umstände so zurecht geschoben, dass es gut weiter ging.
Zur Zeit kann ich nicht in der Bibel lesen.
Ich schaue auch kein BibelTV mehr.
Gottesdienste bleiben an der Oberfläche.
Bibelverse fühlen sich irgendwie hohl an.
„Gott hilft den Schwachen…, Beten, beten, beten und Gott hilft…, Gott sorgt für… usw.“
Aber ich fühle es nicht.
Vielleicht werde ich in ein paar Jahren zurückblicken und dann sehen können, was ich jetzt nicht sehen kann.

Vielleicht.

*     *     *     *    *

Nächste Woche: 5. Regel: Sorgen Sie sich nicht um morgen

 

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Das Foto des Tages

Irgendwie sinnbildlich für den Ausgang dieser Wahl…
Aber etwas anderes war auch nicht zu erwarten.
Warum fragt sich eigentlich niemand, warum 13% der Leute die AfD gewählt haben?

Was wäre denn dann die Konsequenz?

So, nun ist Ende mit Politik in diesem Blog.

Es sind wieder schöne Dinge angesagt und dies hier sagt der Himmel dazu:

Schlaft gut und „lasst die da Oben“ weiter herumwurschteln, ändern können wir es eh nicht…

 

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Trump und Kim im Schlagabtausch …

Ich schreibe keinen politischen Blog und halte deshalb diese weitestgehend hier heraus.

Auch im alltäglichen Leben mag ich mich einfach nicht mehr damit beschäftigen, versuche mich auf das Schöne zu konzentrieren.

Ob ich mich nun über bestimmte Sachen ärgere oder nicht, ich ändere daran NICHTS, außer dass es mich wütend macht.

Deshalb habe ich auch nur am Rande wahrgenommen, dass Nordkorea atomar aufrüstet und Raketentest macht. Und dies gefällt der Welt so gar nicht.

Mir auch nicht. Ganz und gar nicht. Ich bin gegen jegliches Wettrüsten, gegen Waffen überhaupt. Und es erzeugt ein riesen Grummeln in meinem Bauch, wenn ich daran denke, dass Deutschland der drittgrößte Waffenlieferant der Welt ist.

Nun übertreffen sich der Herr Trump und Herr Kim gegenseitig mit verbalen Drohungen, sich gegenseitig zu vernichten. Ein gräßlicher Gedanke, denn dann ist wahrscheinlich die Welt nicht mehr so, wie sie war. Eine neue Stufe der Eskalation.

Ich mag weder den Herrn Trump noch Herrn Kim.

Aber ich frage mich, WARUM will Trump NORDKOREA angreifen? Es gibt so viele Atomwaffen auf dieser Welt, selbst Deutschland hat nukleare Sprengköpfe.

Warum verlangt man von Nordkorea, mit dem Aufrüsten aufzuhören (die ja lt. Kim nur mit den USA auf das gleiche Niveau ziehen will) und droht mit dem Erstschlag?

Aufrüsten ist immer schlecht. Aber damit zu drohen, auf den roten Knopf zu drücken, damit verändert man nichts. Kein Kim ist damit zu beeindrucken und auch kein Trump.

Warum tut das Trump?

Russland haben Atomwaffen, Frankreich, Großbritanien, China, „evtl.“ Indien, Paktistan, Israel. (Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article158019918/Die-offiziellen-und-inoffiziellen-Atommaechte.html)

Warum beißt sich Trump an Nordkorea so fest?

Kann mir das bitte jemand mal erklären?

 

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Heute habe ich den Herbst besucht …

… und in Bildern festgehalten

In letzter Zeit ging es mir nicht so richtig gut.
Nein, nicht schlecht, aber auch nicht gut.
Ich habe hin- und hergegrübelt, warum das so ist.
Es gab kein „Ereignis“, das mich hätte runterziehen können.
Und trotzdem …

Aber jetzt, jetzt nach diesem Nachmittag weiß ich es.
Ich bin wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen.
Ich weiß noch wie gut es mir tat, als ich begann, achtsam durch die Gegend zu laufen.
Jeden Tag habe ich große Hunderunden gedreht nur um ein Foto mit meinem Handy zu knipsen.
Ja, mit dem Handy.
Jetzt habe ich Ehrgeiz entwickelt und will möglichst schöne Fotos haben, Makro mag ich am liebsten…
Wie dankbar, war ich für die Selbsthilfegruppe,
dann der Offene Treff mit den Spielrunden,
dann die Frauengruppe am Dienstag,
dann noch ein anderer Offener Treff, wo ich gefragt worden bin, ob ich ihn mit leiten würde,
dann die Therapiestunden …
und irgendwie habe ich vergessen, weiter achtsam mit mir umzugehen,
es hatte sich schleichend zum Abhaken im Kalender entwickelt.

Und heute Nachmittag ist wieder alles von mir abgefallen, da war es wieder das Gefühl, im Jetzt und Hier zu sein, die Sonne, die Natur genießen zu können.

Ich glaube, ich muss wieder sehr viel mehr auf mich aufpassen.
Ich bin noch nicht so stabil, wie ich gedacht habe.
Und die ganzen Termine … nur noch das, was mir gut tut, kein funktionieren, kein abhaken …

Nun ist alles gut für heute und morgen ist wieder ein neuer Tag.

 

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