Das Beste vom Tag 3. Juli 2017

Der Tag plätscherte einfach so dahin, nix Besonderes, kein Spitzen, keine Tiefen.
Am Vormittag habe ich neben dem Bloggen leichte Verschönerungsmaßnahmen an mir vorgenommen, mittags autogenes Training, dann größere Hunderunde mit Hunde-Opi und seiner Kutsche.
Am Nachmittag zum Offenen Treff zum MauMau spielen. MauMau spielte zwar keiner, dafür aber „Phase 10“.

Das wars.

Deshalb möchte ich heute mal ganz besonders Danke sagen, dass es mir soweit gut ging und das nichts Schlimmes passiert ist.
Und das meine ich ganz ernst und von von ganzem Herzen.

Gerade auch wegen der Nachrichten über das schwere Busunglück.
Es kann jeden und zu jeder Zeit treffen.
Immer.

Und deshalb ein ganz großes DANKE!

 


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Mein Affenbrotbaum und ich

Ich hatte mir vor ca. einem Jahr ein kleines Affenbrotbäumchen gekauft.
So eine kleine Pflanze, die man in diesen Minitöpfchen für 1€ in den Supermärkten bekommt.
Leider habe ich kein Bild davon.
Es war ungefähr so 5 cm hoch.
Ganz winzig eben.
Mittlerweile war es gewachsen und rief nach einen größeren Topf.

Nach der Umtopfung fing es richtig an zu wachsen.
Aber leider wurde der Stamm nicht kräftig genug.
Und ich habe keine Ahnung, woran es liegt.

 

Ich habe es nun an 3 Schaschlik-Stäben festgebunden, in der Hoffnung, dass sich der Stamm etwas kräftigt.

Hat jemand eine Ahnung, was ich machen kann, damit diese Bäumchen mal ein großer Baum werden kann?

 

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Das Beste von gestern 02. Juli 2017

Am Vormittag habe ich nach dem Bloggen ein bissel in meinem Bad herumgeputzt.
Steht so auf meinen Putzplan, den ich mir gemacht habe.
Jeden Tag ist ein bisschen dran.
Alles in kleinen Häppchen.
Schon nach einmal durchsaugen bin ich fix und alle.
Also mal Bad, mal Küche, mal Staubwischen usw …
Und gestern war halt das Bad dran.
Klingt blöd, ich weiß.
„Wohnt allein, hat ’ne kleine Wohnung und geht nicht arbeiten.“
Ist aber für mich wichtig.
Ich bin Rheumatikerin mit einer ausgeprägten Muskelschwäche, wobei man mir letzteres nicht ansieht und man mich verständnislos anschaut, wenn ich zum Beispiel sage: „Ich kann nicht Radfahren, ich habe die Kraft in den Beinen nicht.“
Gegenseite: „Wie jetzt? Radfahren kann doch jeder! Da musst du üben, das kommt schon wieder!“
Nix kommt wieder.
Da ist er wieder, dieser Rechtfertigungsdruck, den ich so hasse.
Ich kann kein Radfahren. Punkt.
Ich habe einen Putzplan, weil ich nicht alles auf einmal schaffe. Punkt.

Achtung, und jetzt kommt das Dankeschön: Es ist gut, dass ich das alles noch so machen kann, dass ich keine Putzhilfe brauche, wie in meiner großen Wohnung.
Und es ist gut, dass ich diesen Putzplan habe, das strukturiert mir auch die Woche.
Ich schiebe es dann nicht tagelang vor mir her.
Es ist DANN halt dran.
DANKE, dass ich es so gut hinbekomme.

Mittags beim autogenen Training bin ich doch tatsächlich wieder eingeschlafen.
Und das tat mir soooo gut.
DANKE

Bei der mittäglichen Gassi-Runde habe ich einen wunderschönen Ich-weiß-nicht-was-für-ein-Vogel entdeckt.
Leider hatte ich die Kamera nicht dabei.
Ich habe die Hundis nach Hause gebracht und bin mit Kamera nochmal zurück gelaufen.
Der Vogel war nicht mehr da.
Natürlich, welch ein Vogel wartet schon auf mich.
Und so habe ich eben auf diesem kleinen Stückchen ungemähter Grünfläche eine Ich-weiß-nicht-was-Pflanze fotografiert.

Am Nachmittag bin ich zum Gottesdienst gefahren.
An jedem ersten Sonntag im Monat ist er ein „Musik-Gottesdienst“ mit vorher Kaffeetrinken.
Beides ist immer sehr schön.

Vorher bin ich noch eine Runde im anschließenden Park gelaufen.
Ich liebe einfach zur Zeit Parks, Natur und alles, was grün aussieht.

Hierbei frage ich mich aber, was sich der „Erfinder“ des Parks bei diesem „Käfig“ gedacht hat?
Es ist nun eine verrottete Metall-Konstruktion mit einer verrotteten Bank plus Papierkorb.
Man könnte meinen, es wäre wohl angedacht gewesen, so ein zugewachsener grüner Pavillion… , aber nichts deutet darauf hin, dass rankende Pflanzen vorhanden gewesen wären.
Warum reißt man dieses unschöne Teil nicht einfach ab?
Es wird mir ein Rätsel beleiben.
Trotz des Rätsels ein DANKE an den „Erfinder“ des Parks, der ansich sehr dunkel und zugewachsen ist, aber bei einem heißen Sommertag noch richtig kühl ist und an solch „Schauer-Tagen“ wie gestern auch noch den Regen abhält.
Toll, es gab gestern einen richtig kräftigen Regenschauer und ich bin nicht nass geworden bis auf ein paar kleine Mini-Tröpfchen.
Ich musste nicht mal meine Kamera einpacken. DANKE

Der Schaukasten der Gemeinde sagt genau das, was ich derzeit empfinde:

Freude in der Natur suchen …

Und nun kommt wirklich das Allerbeste des Tages (leider ohne Bild, da ich mich nicht traue, in der Gemeinde zu fotografieren. Es kämen unweigerlich Gesichter mit aufs Foto und es kann ja nun jeder urheberrechtlich klagen, wenn sein Gesicht ungefragt irgendwo im Netz auftaucht.
Und alle Gesichter verpixeln finde ich auch doof)

Also, der Prediger hatte zwei große Bottiche selbstgemachtes Eis mitgebracht. Und das war so unsagbar lecker.
Ich liebe ja Eis sowieso, aber dieses war einfach unschlagbar.

DANKE an den Prediger, DANKE, dass er die Idee hatte (war spontan), DANKE, dass ich da war und DANKE an die Gemeinde überhaupt.

 

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Das Beste von gestern 01. Juli 2017

Gestern war irgendwie ein blöder Tag.
Es ging einfach nicht, mit meinen Hunden eine größere Runde zu laufen und dabei mit dem Fotoapparat aufzupassen, was rechts und links neben mir wächst, liegt, steht, hängt …

Es regnete zwar nicht durchgängig, aber man musste ständig damit rechnen, dass es anfängt von oben zu tröpfeln oder gar zu schütten.

Man sollte es nicht glauben, aber meine Schuhe sind vom vergangenen Donnerstag, dem Weltuntergang in der Hauptstadt, wo alle Schleußen von oben offen waren, immer noch nicht trocken sind…

2 Hunde an der Leine, Schirm, Fotoapparat und Regen … das geht nicht wirklich.
Das eigentliche Hindernis ist dann aber nicht der Regen oder der Schirm, sondern mein Hunde-Opi.
Er setzt nämlich kein Fuß vor den anderen, wenn von oben auch nur ein einziger Tropfen kommt.
Das war schon immer so.
Da hilft kein gut zureden, kein Leckerli, kein Ziehen … nur Tragen.

Da gab’s gestern eben nur kleine Gassi-Runden um den Block.

Am Vormittag habe ich mir dann meinen kleinen Abstellraum vorgenommen.
Er ist so 1x3m groß und dort landet alles, was ich nicht im Wohnzimmer haben möchte.
Die klassischen Sachen sind Bügelbrett, Wäschetrockner, Staubsauger, Bodenwischer.
Im Laufe des letzten halben Jahres sind dann noch jede Menge anderer Kram dazu gekommen.
Werkzeug, volle Packungen von Toilettenpapier, Küchenrollen, ein großer Karton von Hundewindeln, Hundefutter jeder Art, leere Karton wie zum Beispiel der von der radkappenlosen Hundekutsche, Nähmaschine, Winterstiefel, leere Plastik- und Papiertüten …
Türe auf, Sachen rein und weg sind sie.

Normalerweise bin ich kein so ganz unordentlicher Mensch, mag es schon, wenn alles an seinem Platz ist, aber es ist eine neue Wohnung, da hat einfach vieles noch keinen angestammten Platz und in meiner Depressionskrise hat mich das überhaupt nicht interessiert.

Oh Mann,  interessiert das überhaupt jemand?
Ich wollte einfach nur sagen, dass ich mangels schönem Wetter dort aufgeräumt habe und es kein „Foto vom Tag“ gibt, sondern (ganz wichtig für mich) ich auch wieder beginne, mir hier ein Zu-Hause-Gefühl zu schaffen und nicht denke „ist eh alles egal“.
Fertig bin ich nicht, weil mir Aufbewahrungsboxen fehlen, aber die Übersicht ist wieder da.

Und nun dafür (endlich) mein DANKE an mich, dass ich mich dazu aufraffen konnte.

Am Nachmittag war das Wetter nicht besser und ich habe mich wieder an mein Schnecken-Puzzle gesetzt.
Gefühlte 200x habe ich schon jedes einzelne Teil in der Hand gehabt, um das fehlende Rand-Puzzle-Teil zu finden, habe nochmal alles neu sortiert… keine Chance.
Es ist definitiv nicht da.
Schade, aber nicht zu ändern.

Und ich habe mich erinnert, dass ich noch ein anderes Puzzle habe, eins mit 1000 Teilen, nicht selbst fotografiert sondern von Herrn Ravensburger.
Daran habe ich mich dann fest gebissen, Stunde um Stunde mit jeder Menge Schokolade nebenher.
Ich kann aber auch nicht aufhören bis ich DAS Teil gefunden habe, was ich suche.
Ergebnis: der Rand ist fertig, alle Teile da.

Nun gibt’s das DANKE dafür, das ich noch dieses Puzzle hatte und ich mich nicht sinnlos vom Fernsehen berieseln lassen habe.
Das Puzzeln ist eine enorme Konzentrationsübung für mich und vielleicht klappt es an den nächsten Regentagen immer besser, Teile zu finden, wenn mein Hunde-Opi wieder keinen Schritt nach draußen gehen mag.

Das Allerbeste nun zum Schluss:

Ich  habe mich in den letzten beiden Wochen nicht getraut, auf mein Konto zu schauen.
Ich war jeden zweiten Tag beim Tierarzt, habe jede Menge Spezialfutter, Hundewindeln und die Hundekutsche gekauft.
Alles Dinge, die sein mussten und immer habe ich tapfer meine Geldkarte hingehalten.
Ich möchte nicht über hohe Tierarztkosten jammern.
Ich stehe auf dem Standpunkt, wer ein Tier hat, muss mit soetwas rechnen, sonst kann er sich eben kein Tier halten. Punkt.
Das war aber dann doch ganz schön viel auf einmal.
Ich hatte den Überblick total verloren.
Ich wusste ja, dass zum 1. des Monats wieder Geld kommt und habe mich ich also gestern getraut, einen Blick drauf zu werfen, erst ganz vorsichtig blinzelnd und dann mit offenen Augen.

Es so gar nicht so schlecht aus, alles im grünen Bereich.
Und dafür mein großes dickes fette

DANKE

 

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