Das Foto von heute 23.07.2017

Ich kann auch Bienchen.
Ein bisschen wenigstens.
Hätte es gern anders, besser, schöner, beeindruckender.
Und ich merke wie Unzufriedenheit sich beim mir einschleicht.

Dass ich mich vergleiche mit Fotografen, die das gefühlte 100 Jahre machen mit einer Kamera, die jenseits von 1000€ liegt, Objektiven, die aufgesetzt werden können, die das Zusammenspiel von Licht, Bewegung, Zeit und Linsen perfekt beherrschen und dazu noch ein teures Bildbearbeitungsprogramm haben.

Habe ich alles nicht.
Eine Kamera von 100€, kein aufsteckbares Zeugs, von der Technik keine Ahnung und ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm, bei dem ich gerade mal das Zuschneiden, Heller, Dunkler, mit und ohne Rahmen beherrsche.
Gut, ich bin ich.
Und das ist MEIN Bienchen.
Punkt.

 

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PS:
Was ich mich etwas irritiert ist, dass keiner gefragt hat, was das denn gestern auf dem Bild ist.
Ich wüsste es nämlich nicht, wenn ich es nicht gerade geknipst hätte.
Aber vielleicht bin ich besonders doof.
Kann ja sein.
Falls es aber noch jemand unter dieser Sonne gibt, der gleich doof ist:
Es ist ein Kaktus.
So.

 

Das Foto von heute 22. Juli 2017

Die Hitze hat mich echt matschig  im Kopf gemacht.
Das Foto, was ich eigentlich gestern posten wollte, kommt nämlich jetzt.
Ich hatte es völlig vergessen.

Mir ging es heute den ganzen Tag nicht gut.
Ich war richtig sauer mit mir, die Angst war gleich da, dass sich nun wieder die Abwärtsspirale eintrudelt.
Bloß nicht das.
So habe ich mich irgendwie durch den Tag gehangelt.

Jetzt nach der Gewitterfront ist es besser.
Ich hoffe, es war nur falscher Alarm.

Nun gut, bin für heute zu nichts zu gebrauchen, nicht mal für meinen Blog.

Hier das Bild:

 

Ich finde es unheimlich interessant und gruselig.
Was für eine Vielfalt, die man optisch beim Vorübergehen überhaupt nicht wahr nimmt.

Tag ist abgehakt.
Morgen gibt’s einen neuen.
Einen besseren.
Punkt.

 

 

 

Das Foto von heute 21. Juli 2017

Heute ist Freitag – mein Botanischer-Volkspark-mit-Kaffee-und-Kuchen-Tag.
Es war warm, es war schwül, aber vielleicht auch nicht.

Seit ich die Wunderpillen nehme, die mich ins Leben zurück befördern sollen oder auch tun, schwitze ich wie doof.
Das steht auf dem Waschzettel, der immer den Medikamenten beiliegt.
Aber besser so als anders.
Ich bin also trotz des Schwitzens los.
Es gibt in dem Park ein kleines Wildgehege mit ein paar Rehen – dahin wollte ich.

Die Fotoaufgabe für diese erste Woche ist ja: Tiere in Augenhöhe zu fotografieren.

Nun wollte ich nicht gleich bei der ersten Aufgabe sagen: Nö, ist mir zu warm, ich bleibe zu Hause.
Und außerdem ist das Fotografieren von Rehen auf Augenhöhe eine komfortable Sache.
Also nicht auf dem Bauch in einer Pfütze liegen, um die Augen eines Tieres 1:1 aufs Bild zu kriegen.

Trotzdem hat es nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe.
War eben doch zu warm.
Naja, ich übe.

Die Ergebnisse poste ich erst am Donnerstag. (Falls jetzt jemand dachte, die ersten Fotos zu sehen – nee, iss nicht)
Bis dahin  finde ich vielleicht auch noch andere Tieraugen.

Aber so ein paar andere Fotos habe ich auch noch geknipst – für „Das Foto von heute“.

 

 

 

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See the bigger picture

Kennt das jemand?

Ich habe davon auf dem Nahaufnahmeblog gelesen und bin neugierig geworden.

„See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Richtig Spaß macht es, wenn ganz viele mitmachen.
Das Ergebnis ist dann ganz viele Fotos mit der gleichen Aufgabe und ganz vielen verschiedenen Motiven.
Ich mit meinen Null-Kenntnissen vom Fotografieren kann da leider nicht mitmachen. Profis lachen sich schlapp, wenn ich mit meinen Schneckenfotos oder so komme.

Aber ich habe gesehen, dass es dieses Kartenset auch für Kinder gibt.
Und das denke ich, könnte ich ja mal probieren.
Ich habe mir die Karten bestellt, sie sind gestern gekommen.
Ungeduldig wie ich bin, habe ich natürlich gleich die erste Karte gezogen.

Und … tatata, diese Aufgabe ist es:

Das ist doch mal ein guter Einstieg.
Tiere.
Ich habe mich gleich bäuchlings auf den Wohnzimmerboden gelegt und meine Hunde fotografiert.
Was glaubt ihr, wie unbequem das ist. Ich … als alte Frau auf dem Bauch mit dem Fotoapparat vor den Hundekissen … ein Bild zum Wegschmeißen.

Das Ergebnis zeige ich aber noch nicht.
Ich möchte noch ein bisschen üben, vielleicht noch in  anderen Situationen.
Mir ist auch der Gedanke gekommen, dass ich die Katzen meiner Tochter fotografieren könnte.
Mal sehen.

Auf jeden Fall bin ich hochmotiviert (mal sehen wie lange – wenn dann die erste unlösbare Kinderaufgabe kommt und ich kapituliere).
Und, nur mal so, wer Lust hat könnte auch mitmachen.

 

                               

 

 

Die Geschichte zum Mittwoch

Das Leben ist herrlich

Ein Mann klagt einem Rabbi sein Leid: „Mein Leben ist nicht mehr erträglich.
Wir wohnen mit sechs Personen in einem Raum.
Ich halte die Enge und den Lärm nicht mehr aus. Was soll ich nur machen?“

Der Rabbi überlegte und riet ihm dann: „Nimm deinen Ziegenbock noch mit in euer Zimmer!“
Der Mann erhob verwundert seine Einwände gegen den Vorschlag.
Doch der Rabbi beharrte auf seinen Rat: „Tu, was ich dir gesagt habe, und komm nach einer Woche wieder!“

Nach einer Woche kam der Mann zum Rabbi.
Er war vollkommen entnervt und am Ende.
„Wir können es nicht mehr aushalten.
Der Ziegenbock stinkt fürchterlich.
Die Tage sind eine einzige Qual, die Nächte schlimm und schlaflos.“

Der Rabbi sagte nur: „Geh nach Hause und stell den Ziegenbock wieder in den Stall.
Dann komm nach einer Woche wieder!“
Die Woche verging.
Als der Mann zum Rabbi kam, lachte er übers ganze Gesicht: „Das Leben ist herrlich, Rabbi.
Wir genießen jede Minute.
Kein Ziegenbock, kein Gestank.
Nur wir sechs im Zimmer.
Das Leben ist herrlich!“

Manchmal wird das Leben in seinen engen Grenzen wieder weit und lebenswert, wenn man an die viel größere Not denkt, in der man sein und leiden könnte.
Manchmal muss man sich die Not ins eigene Zimmer stellen, damit man erkennt, wie gut man ohne sie leben kann.

Aber wirklich herrlich wird das Leben nicht durch Vergleiche mit anderen Menschen oder Situationen.

Wirklich herrlich bleibt das Leben nur im Wissen um einen Herrn des Lebens.
Unser Leben ist dann herrlich, auch in mancher Bedrängnis, wenn wir einen Herrn haben, der in allen Lebenslagen unser Helfer und Beistand ist.
Nur wer einen starken Herrn hat, dessen Leben wird letztlich auch „herrlich“ sein!

Quelle Text:  Axel Kühner, Überlebensgeschichten, S. 178
Quelle Bild: pixabay.de

PS.: Bis einschließlich fett markierter Satz finde ich die Geschichte richtig gut und zum Schmunzeln.
Die folgenden Sätze sind für mich schwierig.
Ja, ich bin Christin, aber an den Tagen, an denen es mir so sehr schlecht ging, hatte ich das Gefühl, die Verbindung nach oben ist gekappt worden.
Funkstille.
Vielleicht nur gefühlt, aber in dem Text steht etwas davon, dass „selbst in Tagen der Bedrängnis das Leben herrlich ist“.
Eine schlimme Aussage.
Denkt doch dann der „Christ in Bedrängnis“, wenn er das Leben dann nicht „herrlich“ für ihn ist, er glaubt nicht richtig, nicht genug.
Dann geht die Abwärtsspirale noch weiter nach unten.

 

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Das Foto von heute 19. Juli 2017

Heute ist es wieder richtig warm draußen.

Mir kam deshalb die Idee, die mittägliche Gassi-Runde auf den Friedhof zu gehen.
Es gibt hier in der Nähe einen kleinen Dorf-Friedhof.
Friedhöfe haben meist große Bäume und sind sehr schattig.
Ich fand das gar keine so schlechte Idee, weil ich mir erhoffte, ein paar schöne Fotos zu knipsen. (Ich sage immer noch knipsen, weil ich noch ohne irgendwelche Kenntnisse wild drauf los klicke in der Hoffnung, es ist zufällig etwas dabei, was mir hinterher gefällt. Tut es das, dann landet es im Blog, ansonsten in der Tonne. Es lebe die digitale Welt.)

Sagt jetzt jemand, Hunde dürfen nicht auf den Friedhof … ich habe extra geschaut, es gibt kein Verbotsschild.

Ja, es war ruhig.
Ja, es war sehr schattig.
Ja, es standen auch einige Bänke, auf die ich mich setzen und die Ruhe genießen konnte.
Aber Fotos …
Nein.

Entweder waren die Gräber ungepflegt bis verwildert oder es standen überall die gleichen Pflanzen drauf.
Nichts, wo mein Auge mir sagte, das Bild muss ich mitnehmen.
Diese Pflanze, diese Nahaufnahme, diese krabbelnden Tierchen … nix.

So war es zwar ein entspannter Nachmittag, aber fototechnisch gleich Null.
Macht aber nix.
Ich war entspannt.
Die Hunde waren entspannt.
Alles gut.

Ja, ein guter Tag.

 

 

 

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Ich bin wütend …

Der doofe doofe Traum von gestern hat allerhand bei mir ausgelöst.
Während ich gestern müde und kaputt irgendwie den Tag über die Bühne gebracht habe, bin ich heute wütend.
Ich bin selten wütend.
Eigentlich nie.
Doch eher das Gegenteil von wütend.
Ich möchte Frieden.
Ich möchte Harmonie, mit allen gut auskommen.
Es gibt so viele Katastrophen auf dieser Welt, da muss man sich das Leben untereinander nicht auch noch schwer machen.
Hinzu kommt, dass ich (ich weiß, dass ist meine Schwäche) bei jeden Konflikt immer erst die Schuld bei mir suche, selbst wenn ich völlig unbeteiligt war.
Es ist dumm, ja.

Heute also bin ich richtig wütend.
Es war eine Kleinigkeit heute morgen.
Ich habe das Imprägnierspray für meine Schuhe gesucht.
Ich wusste, dass ich eins habe.
Nur, eben nicht hier.
Und plötzlich fielen mir die tausend Sachen ein, die ich im Januar zurückgelassen haben.
Fast meinen gesamten Hausrat.
Ich wollte nur weg.
Nun muss ich mir mühsam alles nach und nach neu kaufen.
Ich habe gerade mal 2 Gabeln.
Einmal Bettwäsche.
Tiefe Teller gar nicht.
Und jetzt könnte ich alles aufzählen, will ich aber nicht.
Ich hänge nicht an materiellen Dingen, gar nicht.

Mich macht das heute aber wütend, das ich wegen all der Gewalt, den ganzen Streit, die ganzen Aggressionen, die Verletzungen, Demütigungen, die vielen Tränen, all die schlimmen Sachen geflohen bin und jetzt die Nächste mit meiner Gabel von meinem Teller isst und in meiner Bettwäsche schläft.
Den ganzen Hauskram, den ich erst mitgebracht habe, weil nix da war, weil die Vorgängerin alles mitgenommen hatte.

Und heute bin ich richtig, richtig wütend darüber.
Ich lasse es auch wirklich zu, ich versuche es nicht wegzudrücken, wie sonst immer und mir sage, bin ja selbst schuld, hätte es ja mitnehmen können.
Nein, ich bin sauer und wütend und will es heute mal den ganzen Tag sein.
Punkt.

Ein schlechter Beitrag heute, weiß ich.
Aber es muss raus.
Heute.
Nur heute.
Und dann lass ich es los, den glücklich wird auch die Neue nicht, nicht mit meiner Gabel, nicht mit meinem Teller, nicht mit meiner Bettwäsche und nicht mit meinem Imprägnierspray.
Es ist seine Frau Nr. 5

Ich lass es los.
Morgen.
Heute darf ich mal wütend sein.
Punkt.

Die Schnecke am Morgen …

… vertreibt Kummer und Sorgen

Leider hatte ich nur meine Handy-Kamera dabei

 

Ich habe eine ganz schlimme Nacht hinter mir.
Ein Albtraum mit/über J.
Es ist der erste in dieser Art mit all seinen Hässlichkeiten.

Ich weiß nicht, ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist.
Im Moment habe ich tagsüber alles soweit ganz gut verdrängt, nur einzelne Gedankenblitze tauchen hin und wieder auf.
Manchmal auch Grübeleien, aber von der milden Sorte.

Versucht mein Hirn nun nachts alles zu verarbeiten?
Oder quält es mich jetzt nachts, weil ich es am Tag nicht mehr zulassen will?

Ich gehe einfach mal jetzt von Variante 1 aus, freue mich, dass es so ist und starte in den Tag, ziemlich lädiert.

 

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Foto Nr. 3 von heute 16. Juli 2017

 

Nach dem Gottesdienst musste ich 15 Minuten auf dem Bus warten.
Da konnte ich nicht anders und habe meine Kamera ausgepackt. Neben dem Wartehäuschen habe ich dies entdeckt …

 

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Und noch ein Foto von heute 16. Juli 2017

 

Heute ist ja wieder Sonntag, mein Eis-Tag-

Dieses mal habe ich Schokoladeneis gemacht.
Und das war sosososo gut.
Nie wieder esse ich Schoko-Eis irgendwo anders.
Naja, ist vielleicht ein bissel übertrieben, aber es war total lecker.

Ich habe es aus Sahne, Nutella, Kakao und Ei gemacht.
Obenauf noch Schokoraspeln und Eierlikör.
Ich liebe  Eierlikör auf Schoko-Eis.
Ich habe es einfach nur genossen.

Nun muss ich bis nächsten Sonntag warten.

 

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