Nur für mich …

Gestern früh war es.
Ich schaute aus dem Fenster und sah … einen Regenbogen, jedenfalls ein Stück davon.
Den andere Teil hat das Haus verschluckt.
Schnell habe ich meine Kamera genommen und geknipst, durch das geschlossene Fenster.

Ich nahm fix meinen Schlüssel und lief mit Kamera die Treppen hinunter vors Haus und wollte noch ein Foto vom gesamten Regenbogen machen.
Aber es war kein Regenbogen zu sehen.
Nichts.
Nicht mal schwach, nicht ein einziger Ansatz.
Und ich ging nachdenklich wieder nach oben.

Regenbögen habe eine ganz besondere Bedeutung für mich.
Kennt ihr den biblischen Hintergrund?
Aber bestimmt die Arche-Geschichte mit Noah.
Nach der Sintflut zauberte Gott einen Regenbogen am Himmel als Zeichen des Bundes zwischen ihm und den Menschen. Er sagte, dass er die Erde nie wieder durch die Sintflut vernichten werde.
Und dieser Bund zwischen Gott und der Menschheit ist dann auch logischer Weise auch ein Bund zwischen mir und Gott.
Folgedessen war es gestern ein Zeichen nur für mich ganz allein (als ich unten war, war ja kein Regenbogen mehr zu sehen, besser – für alle anderen Menschen auch nicht) mit der Aussage, dass Gott keine Sintflut mehr über mich bringen wird, mit anderen Worten: keine Katastrophen mehr.

Ist das nicht großartig?

Jaja, ich weiß, so mancher wird sich jetzt an den Kopf greifen und denken, jetzt ist sie komplett verrückt. Eines ihrer Medikamente hat wohl das Hirn völlig vernebelt.
Bitteschön, das können alle denken, aber für mich war es ein wunderbares Zeichen von Gott.
Punkt.

 

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Mein Hunde-Opi hat seine Flügel ausgebreitet

und ist in den Hundehimmel gereist.

Ich hatte es schon lange geahnt.
Mein Willi wurde seit Wochen immer dünner.
Aber er fraß ganz normal, eigentlich mehr als normal, weil ich 3x am Tag fütterte, auch Trockenfutter hatte ich immer zu stehen. (Was ich sonst nicht mag, aber in Anbetracht seines Gewichtsverlustes, habe ich es so gemacht.)
Willi hörte schon lange nichts mehr, weil seine  Ohren durch chronische Entzündungen völlig vernarbt waren.
Seit einem Jahr muss ich ihn in der Wohnung windeln, weil er inkontinent geworden war.
Seine Augen ließen nach, so dass er kaum noch etwas sah.
Manchmal stand er mit der Schnauze zur Wand, weil er meinte, dort müsste die Tür aufgehen.
Bei Leckerlies schnappt er immer erstmal daneben, weil er nicht genau sah, wo ich sie hinhielt.
Wenn er von seinem Kissen morgens aufstand, fiel er erstmal um, er konnte das Gleichgewicht beim Schütteln nicht mehr halten.
Und trotz alldem hatte ich den Eindruck, dass er nicht litt. Dass er sich freute, wenn er auf seinen Kissen lag. Er freute sich, wenn mich wahrnahm oder wenn er draußen seinen Hundefreund traf. Dann konnte er nochmal richtig aufdrehen.
Sein Napf war immer ganz leer geputzt.

Nur heute, heute Morgen war es anders. Er fraß sein Lieblings-Morgenfutter nicht. Zum Bürsten, was er liebte und genoss, musste ich ihn tragen.
Er lag apathisch da und wollte auch nicht das immer anschließende Hunde-Kokos-Keks.
Er drehte den Kopf weg.
Ich ahnte, was das bedeutet.
Am Nachmittag bin ich dann zum Tierarzt mit ihm.
Hab gesagt, dass mein Willi nicht mehr mag.

Er wog sonst immer 8,5kg. Jetzt gerademal 6kg. Die Tierärztin überredete mich noch, dass ein Blutbild von ihm gemacht wurde. „Ja, wenn er Diabetes hätte, was sie vermutete, könnte man doch …“ Nein, ich wollte es nicht. Weil ich längst ahnte, dass das nichts mehr bringt und irgendwelche lebensverlängernden Maßnahmen mit täglich Spritzen, Tropf und Tabletten. Nein, das will ich nicht. Das ist für einen alten Hund, der nicht mehr mag,einfach nur noch viel Stress.
Ich habe der Blutuntersuchung zugestimmt, weil ich nicht in der Lage war, ein lautes NEIN zu sagen.
Wir haben 30 Minuten auf die Laborergebnisse gewartet.

Die Ärztin kam und sagte: Ihr Willi hat ein Nierenversagen, wir können nichts mehr für ihn tun …………..

 

 

 

 

Hauptziel … Durchhalten …

Foto ist nicht von heute, soll nur sinnbildlich sein – Licht im Dunkeln –

Lange nix geschrieben, mich hat die Depression wieder voll erwischt.
Zumindest habe ich heute schon mal im Kopf, nur nicht weiter reinfallen, nicht sitzen bleiben, raus gehen. Irgendwie.
Das kostet mich die ganze Kraft.
Nachher will ich mir Tagespläne schreiben und diese abarbeiten.
Nein, nichts Großartiges.

Hunde Gassi,
Abspülen,
Hunde bürsten,
Kartoffeln kochen,
Willis Windeln waschen,



Eben so was.
Und  ich habe mir ganz fest vorgenommen, heute Nachmittag zum Gottesdienst zu gehen…
Unter Menschen.

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Ich bin so unendlich traurig …

pixabay.com

Ich kann es kaum in Worte fassen.
Ich bin traurig und fassungslos.
Ich fühle nur noch Schmerz und Hilflosigkeit.
Wie konnte das passieren?
Ein halbes Jahr nach dem Einzug in ihr neues Haus.
Meine Tochter und ihr Partner haben sich getrennt.
Er ist ausgezogen.
Es schien alles so perfekt.
Sie machte noch vor 6 Wochen, als ich dort zum Geburtstag war, einen so glücklichen Eindruck.
Und nun das.
Über Gründe mag ich nicht spekulieren und hier im Blog gleich gar nicht.
Aber meine riesengroße Trauer darüber, muss ich hier spiegeln, weil sie mich lähmt.
Ich möchte irgendetwas tun, helfen, trösten … und fühle machtlos gegenüber der Situation.
Ich habe es ihr so sehr gegönnt, dass sie endlich ankommt, ihr Leben, ihre Liebe gefunden hat.
Geplatzt wie eine Seifenblase.
Ich weiß, dass sie es schaffen wird, aus diesem tiefen Tal herauszukommen.
Irgendwie.
Sie ist nicht gläubig.
Ich bin es.
Ich glaube an den großen Gott.
Ich glaube an ihn, dass er alles zum Guten wendet.
Er hat das Rote Meer geteilt, da ist es für ihn Pippifax, hier eine Lösung zu finden, die sie und die Kinder heraus trägt, eine Lösung, an die sie vielleicht jetzt noch nicht erahnen kann.
Ich lege ihm alles zu Füßen, die scheinbare Hoffnungslosigkeit, den Schmerz, die Verzweiflung.
Und will auf ihn vertrauen.

Mehr kann ich nicht tun.

… … … … …

 

 

 

Nunja … kurz gesagt:

Heute Morgen um Acht aus dem Fenster geschaut:

Heute Vormittag um 10 auf dem Weg zum Kiefernchirurgen:

Heute Mittag beim Gassi-gehen gesammelt und in die Vase gestellt:

Heute Nachmittag um Drei erklärt sich von selbst:

Heute am Spätnachmittag erschaffen (soll ein Kuchen sein, ist es auch, sieht nur so komisch aus):

Heute Abend um Acht in riesengroßer Schüssel 4 Tomaten, 1/4 Bund Radischen, 1/4 Gurke, 1 Paprika, 1/4 Kopf Eisbergsalat, Gartenkräuter, 1/2 Becher körniger Frischkäse und Croutons:

Heute Nacht um 11:

Ende

 

 

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Noch Fragen?

 

Ein-Sonntag-Nachmittag-vor-einer Woche-Foto

 

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Ein-Sonntag-Morgen-Blick-in-den-Oktober-Foto

 

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Unglaublich, was geschieht …

Es ist irre.
Seit meinem letzten Beitrag hier geht es mir besser, wirklich richtig besser, mein Kopf ist klar, ich kann denken.
Geht ganz einfach ohne mich zwingen müssen.

Und ich merke jetzt erst im Rückblick, wie tief unten ich saß.
Bildlich gesehen, wie in einem Kellerloch, ohne Fenster, in einem Käfig und ich habe mit aller Kraft versucht, auszubrechen.
Es ging nicht.
Umsomehr  wundere ich mich, was jetzt mit mir passiert ist.
Ich weiß nicht warum, weiß nicht wieso, weiß nicht, ob es bleibt, ob es jetzt für immer ist.

Aber wie zum Gegensatz bauen sich um mich herum im Bekanntenkreis riesige Katastrophen auf.
Beziehungskatastrophen.

Ich kann nicht helfen, ich kann nichts tun.
Seitdem muss ich ununterbrochen darüber nachsinnen, warum scheinbar perfekte Beziehungen von jetzt auf gleich sich in Luft auflösen.
Wie eine geplatzte Seifenblase.

Ich denke nach und sehe in meinem Bekanntenkreis nicht eine einzige gute Beziehung/Ehe.
Überall mehr oder weniger große Probleme.
Es scheint nichts mehr wirklich zu halten.
Ist unsere Welt so kaputt?
Wie sollen die Großen Frieden schaffen, wenn es nicht mal im aller kleinsten richtig gelingt?
Hat jemand mal so eine Bundestagsdebatte im Fernsehen gesehen?
Grauenhaft.
So respektlos, so theatralisch, überhaupt nicht hinhörend, geschweige denn mal nachdenkend, was der da vorn sagt.
Jeder denkt nur noch an sich.
Von ein paar Ausnahmen abgesehen.

Sehe ich zu dunkelschwarz?
Mag sein.
Ich bin nur maßlos traurig, dass zwei ganz liebe Menschen es nicht geschafft haben, ihr Familienprojekt wachsen zu lassen.

Ich wünschte mir so sehr, dass sie noch eine Chance haben.

pixabay.com

Die Hoffnung bleibt.

 

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Türe auf … oder doch nicht?

Ich habe lange überlegt, ob ich DAS schreiben sollte.
Oder lieber doch nicht?
Vielleicht ist es ja in meinem depressiven Hirn einfach nur ein manischer Ausreißer?
Vielleicht entwickle ich mich nun zu manisch-depressiv?

ODER es stimmt tatsächlich, dass ich die Ursache und Ausweg aus meinen Kopfchaos gefunden habe.

Der Knaller dazu war letzten Sonntag die Predigt beim Gottesdienst.
Es ging um Dankbarkeit.
Der Prediger begann damit:

5:30 Uhr klingelt der Wecker und er sieht seine Frau neben sich und ist dankbar. Dankbar, dass sie immer noch da ist, es noch mit ihm aushält.

Die andere Variante:

5:30 Uhr klingelt der Wecker und er sieht seine Frau neben sich und denkt: sie ist jetzt über 40 und die Wechseljahre werden nicht mehr lange auf sich warten lassen und damit die Zipperlein. Vielleicht sollte er sich nach etwas Jüngeren umsehen …

Gleiche Situation, unterschiedliche Einstellung dazu.

Und mir fiel es wie Schuppen von den Augen.
Ja, genauso war ich!
Ich suchte in jeder Situation immer das Positive, das Gute.
Wenn mir zum Beispiel ein Bus vor der Nase weg fuhr und ich 20 Minuten auf den nächsten Warten musste, war ich nicht sauer, sondern dachte, vielleicht war ja jemand in dem Bus, mit dem ich ein Problem hatte oder vielleicht kein Sitzplatz mehr frei oder sonstwas.
Ich musste mir es nicht jedesmal vornehmen, es geschah automatisch.
Das macht ein gutes Gefühl, man ist zufrieden und ausgeglichen.

Und wo ist das alles hin?
Wer meine „about-Seite“ gelesen hat, weiß, dass ich drei Jahre mit einem Mann zusammengelebt habe, dass alles andere als gut ausging.
Und dort ist diese positive dankbare Seite erstickt.
Immer, wenn ich so dachte und es sagte, dann wurde er wütend, aggressiv und fing an zu toben.
Ich würde ihm in den Rücken fallen, ich würde für „DIE“ sein, wäre genauso schlimm wie „DIE“ mit dem Ergebnis, dass ich dann irgendwo heulend in der Ecke saß.
Unbemerkt habe ich mir diese Art zu denken, abtrainiert.

Genauso mein Glauben.
Ich bin ein gläubiger Mensch.
Ich hatte eine Standleitung nach oben.
Nein, ich war kein regelmäßiger Kirchgänger, aber ich brauche keine „Kirche“ für ein gottgefälliges Leben.
Ich hatte einen bedingungslosen Glauben.
Jeden Morgen betete ich zu Gott, er möge den Tag in seine Hände nehmen, Kummer und Schmerz von mir fern halten. Er möge diesen Tag genau für mich planen und so werde ich dann alles was der Tag bringen möge, es so annehmen als käme es von ihm. Egal was. Auch das, was ich vielleicht als negativ empfinde, aber aus Gottes Sicht Sinn macht, ich aber noch nicht verstehen kann.
Ich weiß, dass jetzt so mancher die Stirn runzelt.
Kinderglauben.
Vielleicht.
Aber für mich war das Vertrauen zu Gott grenzenlos.
Wie gesagt, ich hatte eine Standleitung nach oben, spürte wie er mich führte, wie er mir antwortete.

Das war dann weg.
Ich habe Gott nicht mehr spüren können.
Als wäre die Leitung gekappt.
Funkstille.

Stattdessen aggressive, wütende und lautstarke Worte, die mir um die Ohren flogen: „Mein Gott wäre ein Arschloch, wenn er mich nicht endlich gesundmachen würde (habe ja dieses Sjögren Syndrom). Und überhaupt fehle es mir an Nächstenliebe, da würde mir Gott sowieso nicht helfen.
Nächstenliebe bestand bei ihm darin, große Partys zu feiern mit ganz viel Alkohol. Dann tut man ja was für seine Mitmenschen.
Anderen Menschen durch seine handwerklichen Fähigkeiten zu helfen, das zählte nicht unter Nächstenliebe, da hielt er die Hand auf und verlangte einen Stundenlohn.

Also Funkstille für mich nach oben.

Und der dritte Punkt, der mir klar wurde:
Durch meine Grunderkrankung habe ich u.a. eine ausgeprägte Leistungsinsuffizienz.
Aber ich war zufrieden mit mir.
Solange ich mich innerhalb meiner Grenzen bewegte, war alles gut.
Ich habe mich so angenommen und fand mich okay.
Lebte einfach so wie es zu mir passte.

Bis damals 2013.
Von da ab zählte nur noch Leistung. Ich spürte sehr schnell, wo meine Grenzen waren und bin sooft darüber hinausgegangen, bin immer wieder erschöpft zusammengebrochen und als „Spielverderber“ betitelt worden.
Letztendlich habe ich mich dann auch nur noch über meine körperliche Leistung definiert.
Also irgendwie Ausschuss, den niemand haben will.

Und diese drei Punkte, die Dankbarkeit, der Glauben und die Wertlosigkeit haben mich so tief runter gezogen, dass ich diese schweren Depressionen entwickelt habe.

Und wer jetzt den Kopf schüttelt und sich fragt, warum ich das mit mir habe machen lassen und ich nicht gleich schreiend weggelaufen bin, kann ich nur sagen, es war ein Prozess.
Zu Beginn haben wir uns sehr gut verstanden, ja hatten sogar Gemeinsamkeiten. Es hat sich unbemerkt eingeschlichen. Und da ich ein Mensch bin, der die Fehler immer zuerst bei sich sucht, machte es nicht besser.

Und natürlich muss ich auch sagen, Mister X hatte natürlich auch viele gute, liebeswerte Seiten. Klar, sonst wäre ich auch nicht dorthin gezogen.

Und etwas habe ich auch verstanden. Ich habe das Gefühl dafür bekommen, warum Frauen, die von ihren Männern gedemütigt und geschlagen werden, deshalb in ein Frauenhaus flüchten, warum diese Frauen zurückkehren zu diesen aggressiven Männern. Warum es so schwer fällt, sich zu lösen.
Ich verstehe es jetzt.

Jetzt habe ich soviel geschrieben, wie ich mal war und was alles nicht mehr ist. Es ist genau diese Erkenntnis. Nämlich, dort will wieder hin! Jetzt brüllt mich keiner mehr an, ich solle gefälligst die schweren Sachen selbst tragen, ich habe ja keine Pflegestufe. Oder das die Frau nur die Gehilfin des Mannes ist, das steht schließlich auch in meiner Bibel.
Das ist nun vorbei.

Ich möchte wieder beginnen, in der Bibel zu lesen, meinen Tag Gott übergeben, versuchen wieder das Positive zu sehen und dafür zu danken und mich letzendlich wieder so annehmen wie ich bin mit all meinen Unzulänglichkeiten.

Am Dienstag habe ich den nächsten Therapie-Termin, dann will ich das ansprechen und ich glaube, der Therapeut wird mir dabei helfen.

Hm. Was soll ich noch weiter dazu sagen. Sehe ich da zu optimistisch? Werde ich morgen wieder zweifelnd in meiner Sofaecke sitzen, keine Kraft haben und mich als das überflüssigste Wesen des Universums empfinden. Etwas, was allen höchstens allen zur Last fällt und am liebsten tot wäre.

Für heute aber ist der Tag vorüber und ich verabschiede mich mit einem Blick aus meinem Wohnzimmer.

Und nun gehe schlafen. Ich habe es nämlich tatsächlich geschafft, dass seit ein paar Tagen mein Wecker 6 Uhr klingelt und ich spätestens eine halbe Stunde später wirklich aufstehe. Wow!

 

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Ausgebremst ….

Es passiert immer dann, wenn man es nicht erwartet, wenn man denkt, die Technik läuft und läuft und läuft.
Und dann … das Internet weg.
Natürlich nicht richtig weg, nur die Verbindung zum solchen.
Plötzlich  merkt man, wie alltäglich man dieses benutzt.
Mal schnell etwas googeln, schnell mal die emails checken, eine WhatsApp-Nachricht schreiben, ein Rezept suchen …
Geeeeht nicht nicht mehr.
Meine mittägliche Meditationspause mit dem grünen Elefanten auf youtube … geeeht nicht mehr.
Bloggen natürlich auch nicht.

Man wird wieder geerdet.
Früher ging es ja auch irgendwie.
Statt googlemaps, der Stadtplan,
statt Internet-Marke, eine stinknormale Briefmarke,
statt chefkoch.de das Kochbuch von anno Knips.

Ja, das ging alles, kann man sich kaum mehr vorstellen.
Aber stelle sich mal einer vor, es träfe nicht nur mich in meinem kleinen 1-Mann-Universum, sondern die ganze Stadt.
Oder ganz Deutschland.
Oder gar die ganze Welt?
Mittelalterliche Zustände!

Nunja, es traf nicht die Welt, auch nicht die ganze Stadt.
Nur Kabel Deutschland.
Oder nur mich?

Aber nun bin ich wieder unter den Lebenden!

Hach, wie schöööööön.

 

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