See the bigger picture J15 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Fotografiere etwas Lustiges oder etwas Schönes, dass dem Betrachter deines Bildes ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Vermeide Schadenfreude und suche besser ungewöhnliche Motive.

Und was soll ich sagen, diese Woche ist die erste Woche, in der ich NICHTS gefunden habe, was die Aufgabe erfordert. Oder aber (und das glaube ich eher), habe ich zu hohe Ansprüche, meine über dies oder jenes würde kein Mensch lächeln. Und so verschiebe ich die Karte bis zu dem Punkt, wo ich meine, ein Motiv gefunden zu haben.

Ich mache also erstmal weiter und ziehe die nächste Karte für die kommende Woche.

Hm…. auch nicht so einfach. Ich werde sehen.

Aber, auch wenn ich heute kein Foto präsentieren kann, habe ich ja noch die zweite Aufgabe der digitalen Bildbearbeiten.
Und hier kann ich ja ein anderes Foto verwenden.
Angekommen bin ich bei Lektion 5. Und ab jetzt wirds auch schwierig, denn das Buch was ich habe … es ist alles ganz schlecht beschrieben und ich habe bestimmt 4 Stunden dran gesessen und das Beispielfoto aus dem Buch nachzuvollziehen.
Letztendlich ist es mir zwar gelungen, aber es hat gedauert.

Lektion 5: Auswahlen und Bildoptimierung

Das Schwierige war, dass dies der Einstieg in das Arbeiten mit den Ebenen ist. Und das grottenschlecht beschrieben.
Nun gut, mal sehen, ob ich das hier mit einem eigenen Bild nachvollziehen kann.

 

In mehreren Schritten soll die Bildhelligkeit und zudem das Bild mit einer attraktiven Bildunterzeile versehen. (Das Beispielfoto im Buch war sehr düster, hier bei meinem wird sich nicht viel ändern).

…  Tja, und nun habe ich wieder 4 Stunden an diesem doofen Gimp gesessen.
Und zwar weil überall geschrieben steht, dass, wenn man Gimp öffnet, genau 3 Fenster hat.
Eins mit dem Bild, eins mit der Werkzeugkiste und eins mit den Ebenen.

ABER BEI MIR NICHT.

Es fehtl dieses doofe Fenster mit den Ebenen.
Und genau um das geht es aber heute.
Ich finde einfach nicht, wo man es öffnen kann.
Es ist zum Verrücktwerden.
Wenn es denn mal offen ist, dann nur durch Zufall vom ewigen Herumgeklicke.
Es ist zum Mäusemelken.
Und jetzt habe ich zwar ein Ergebnis, aber schöööön ist etwas anderes.
Von wegen attraktive Bildunterzeile….

Und nun mache ich noch etwas mit meinem bisherigen Bildbearbeitungsprogramm draus:
Jetzt ist es 15:17 Uhr.

Und so hätte ich es gemacht, ohne Gimp, ohne komische Ebenen und in genau 11 Minuten.
Ich will aber nicht meckern, ich will ja dieses GIMP lernen, damit ich im Winter mal ein paar Sachen mit Fotos machen kann, das eben das einfache nicht kann.
Noch gebe ich nicht auf.

Und nun drehe ich die Schleife zum Anfang, denn dieses letzte Foto kann man doch ganz gut als „Fotografiere etwas Lustiges oder etwas Schönes, dass den Betrachter ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“ durchgehen lassen.

Geht doch.

Hat jemand etwa beim Anschauen des Bildes gelächelt?

 

smilie_girl_157.gif

PS: Nächste Woche kommt Lektion 6: Montage von Text und Grafik …

 

 

13 Gedanken zu “See the bigger picture J15 – Ich lerne fotografieren

  1. Ich bekomme richtige Lust auf die Lernauaufgaben und auf GIMP, was immer das auch ist. Es lohnt sich, sich für die Bildbearbeitung Zeit zu nehmen……Ja, ich habe gelächelt. Lachen musste ich aber über den Satz: Und so hätte ich es gemacht, ohne Gimp, ohne komische Ebenen und in genau 11 Minuten. Viel Spaß weiterhin! Regine

  2. Danke für die Wünsche und danke für das Lächeln 🙂
    GIMP ist ein Bildbearbeitungsprogramm. Es ist sehr umfangreich und soll den teuren kostenpflichtigen in nichts nach stehen. Und nun bin ich am Üben …

  3. Hmmm… vielleicht ist es hilfreicher, auch wenn du jetzt das Buch gekauft hast, online auf das Gimp-Handbuch zu gehen und dort nach dem zu suchen, was du grad brauchst. Oder/und du kannst auch mich fragen. =)
    Was diese Ebenen angeht – die sind wie Folien, die übereinander liegen. Das ist schon ne gute Sache, damit kannst du viel anfangen. Hast du den Dialog inzwischen gefunden? Wenn nicht:
    Oben rechts auf „Fenster“ -> „andockbare Dialoge“ -> „Ebenen“
    http://img.xrmb2.net/images/985793.jpeg
    Und wenn du schon dort bist, im „Fenster“-Menü, kannst du unten (hab ich so gelbgrün hinterlegt – mit nem Ebenen-Trick) „Einzelfenster-Modus“ anwählen, und dann hast du nicht mehr drei kleine GIMP-Fensterchen, sondern ein Großes. Das ist mehr wie Photoshop und vielleicht praktischer für dich.
    Bei mir sieht GIMP so aus, da siehst du auch den Ebenen-Dialog im Einsatz, btw. : http://img.xrmb2.net/images/656999.jpeg

    Du musst auf keinen Fall das ganze Gimp ‚können‘. Das ist echt viel, und dazu Kram, den du wahrscheinlich überhaupt nicht gebrauchen willst. Was möchtest du denn so ungefähr machen mit deinen Bildern? Davon ausgehend kannst du viel gezielter mit GIMP üben, was du wirklich gebrauchen kannst.

    Oke, und du kannst das alles hier getrost ignorieren, ich hab ungebeten Ratschläge verteilt (da bin ich ganz groß drin… :P). War mir grad ein Bedürfnis, und wenn du’s nicht gebrauchen kannst, dann kümmer dich nicht weiter drum. =) <3

    • Oooh, vielen Dank für deine Hilfe!
      Das hilft mir echt weiter. Der Vergleich der Ebenen mit den Folien habe ich schon verstanden, nur halt den praktischen Teil noch nicht ganz. Das „wie“.
      Was ich machen möchte? Einen wirklichen Plan habe ich nicht. Ich wollte mich beim Üben mit dem Buch einfach inspirieren lassen, was mir Spaß macht und ich schön finde. Vielleicht bestimmte Effekte oder Filter verwenden, die die Fotos ganz anders aussehen lassen und soetwas vielleicht.
      Danke nochmal für dein Angebot! Ähm, kannst du mir nochmal den link zum Online.Handbuch geben?
      Liebe Grüße
      Weena

  4. Wie gut ist Dein Englisch?

    Ich weiß nämlich nicht, ob es „Grokking The GIMP“ auch auf Deutsch gibt. Aber das war (und ist) für mich immer wieder die Stelle, an der ich nachsehe, was wie gelöst werden kann.

    Ich habe hier eine Version, die ich mir irgendwo runtergeladen habe …

    Und adnn ist da noch https://docs.gimp.org/de/

    • Vielen Dank! Ich verstehe nur nicht ganz, der Link ist doch auf deutsch? Mein Englisch ist grottenschlecht. Es reicht nicht, um Bücher auf englisch zu lesen 🙁

      • SEHR vernünftig! =)
        Ich hock viel zu viel am Computer (und da viel an GIMP), auch jetzt noch, trotz jeden zweiten Tag compfrei. Rausgehn ist VIEL besser! <3

        • Du bist fit bei GIMP? Gestern habe ich versehentlich rechts oben die kleine Lupe angeklickt und bestimmt eine Stunde gebraucht bis ich wusste, wie ich es wieder rückgängig machen kann 🙁 🙁 🙁

          Ähm, ich würde gerne meinen Fotos einen copyright verpassen. Kannst du mir sagen, wie das geht? Gerne auch per Mail.
          Einen schönen Restsonntag dir!
          Liebe Grüße
          Weena

  5. Handbuch, moment… https://docs.gimp.org/de/index.html

    Ganz einfache, sehr nette Effekte bekommst du, wenn du zwei Ebenen übereinander legst.
    Z.B. ein Bild und dann was mit Struktur, und dann probierst du mal aus, was passiert, wenn du hier
    http://img.xrmb2.net/images/178791.jpeg
    im Ebenen-Dialog verschiedene Effekte wählst.
    Ich hab da eine Ebene mit nem Foto von zwei Chilis über eine Foto von rostigem Metall gelegt. Sieht nicht toll aus, nur auf die Schnelle, um’s zu demonstrieren. Da geht richtig viel, super auch mit nem Foto von zerknittertem Papier als Textur. (So nennt man das, da ist auch viel Online zu Texturen.)
    Überhaupt bekommst du mit Rumprobieren bei „Modus“ schöne Effekte, auch mit zweimal dem selben Bild z.B. (Ebenen kannst du einfach verdoppeln.) Auch sehr interessant wirds, wenn du bei einer Ebene die Farben veränderst – das geht mit dem Werkzeug „Farbton / Helligkeit /Sättigung anpassen“, hier demonstriert:
    http://img.xrmb2.net/images/178791.jpeg

    Auch hier gilt wieder: nimm nur, was du brauchen kannst und willst.
    Das Buch ist auch gut und sinnvoll, nur, finde ich, macht’s gleich viel mehr Spaß, mit so nem Programm zu arbeiten, indem du einfach rumprobierst und wenn auch bisschen was Schönes/Interessantes dabei rumkommt. =)

    • Vielen Dank! Jetzt habe ich das Handbuch ja 2x. Wenn das nun nüscht wird 😉
      Ja, ich bin auch in der Probierphase. Aber so richtig mache ich das, wenn die Tage kürzer sind und ich nicht mehr soviel draußen herum wandere.
      Viiiiieeelen Dank!

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