See the bigger picture J06 – Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Fotografiere ein beliebiges Objekt 2x.  Im ersten Foto sollte es vollständig zu sehen sein. Bei der zweiten Aufnahme fotografierst du nur ein kleines Detail des Objektes. Dieses Detail sollte ohne das erste Foto für andere nicht erkennbar sein.

Und das habe ich mir ausgesucht:

Darf ich vorstellen:
Das ist Ente Johanna und schon 25 Jahre alt.
Einst hatte Enkelsohn J. im zarten Alter von einem Jahr ziemlich große Angst davor.
Mittlerweile ist er fast 14 J., zur Zeit im Stimmbruch und seine Angst vor Ente Johanna ist auf Null zusammengeschrumpft.

Ein Ausschnitt von ihr sind die Füße:

Hätte es besser gefunden, wenn zuerst der Ausschnitt mit „Ratet mal …“ gezeigt wird und dann vielleicht einen Tag später die Auflösung. Wäre ja auch mal noch eine Extra-Idee.

Okay.  Hat es jemand interessiert? Nee? Abgehakt.

Nächste Woche gibt es folgende Aufgabe:

Das wird sicher besser…

Nun zu dem, was ich mir noch ausgedacht habe:

Ich habe mir ein Buch über das Bildbearbeitungsprogramm „gimp“ gekauft.
Ich hatte das Programm bei mir installiert, aber es erscheint mir ziemlich undurchsichtig.
Wer fängt schon mit 60 solche Sachen an.
Egal.
Ehe ich aber durch tausendfaches probieren und wieder verwerfen und wieder probieren und suchen und letztendlich das jedes Mal, weil ich es wieder vergessen habe, möchte ich es einfach systematisch angehen.
Das Buch hat 32 „Lernkapitel“.
Das entspricht in etwa der bigger-picture-Karten, die ich noch habe.
Ich werde also jede Woche mit dem Aufgabenbild gleichzeitig eine Lektion aus dem Buch mir anschauen und dann hierher ein „vorher-nachher“ gegenüber stellen.

Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das denke.
Abbrechen kann ich ja immer, wenn es in Blödsinn ausartet.

Lektion 2: Bildgröße ändern

Aufgabe war ein Bild um das Doppelte mit dem Befehl „Skalieren“ zu  vergrößern und dieses mit 4 verschiedenen Interpolation abzuspeichern und zu vergleichen.

Was Interpolation ist, wird nicht erklärt.

Originalgröße:

Foto um 100% vergrößert und Interpolation: keine

Foto 100% vergrößert mit Interpolation linear:

Interpolation kubisch:

Interpolation Sinc (Lanczos3)

Im Übungsbuch steht dazu:

„Die Änderung der Bildgröße erfolgt durch ein Hinzufügen oder, im Falle der Verringerung der Bildgröße, durch Wegrechnen von Pixeln. Generell ist das Ergebnis eine Unschärfe, die je nach gewählter Interpolationsmethode mehr oder minder deutlich wird.“

Und bei meinem Beispielfoto:

ICH erkenne keinen Unterschied.

Vielleicht liegt es an der Kamera, vielleicht am Foto, vielleicht war das Ausgangsfoto schon zu groß  oder ich habe etwas falsch gemacht.

Doof ist, das „Interpolation“ nicht erklärt wird und ich so nicht weiß, was es ist, ergo ich es auch nutzen werde.

Gut. Thema Änderung der Bildgröße ist abgehakt. – Hat mir nix Neues gebracht.

 

smilie_girl_157.gif

 

 

6 Gedanken zu “See the bigger picture J06 – Ich lerne fotografieren

  1. Bei dieser Bildgröße wirst du auch keinen Unterschied merken, erst wenn du mal auf Originalgröße gehst bzw. vergrößerst, dann siehst du ganz bestimmt einen Unterschied.

    • Das Originalfoto von der Kamera ist 3000-4000 Pixel groß, wenn ich das verdopple, sprengt es mir meinen Blog.
      Ich hatte es mit einem anderen Bildbearbeitungsprogramm auf 700 Pixel verkleinert und dann mit gimp wieder auf 1400 vergrößert und das dann mit den verschiedenen Interpolationen.
      Und da sieht man nix.
      In dem Übungsbuch hat das Foto 800 Pixel und wurde jeweils auf 1600 Pixel vergrößert. Da konnte man den Unterschied sehen.
      Als Fazit stand drunter, dass man Fotos niemals mehr als 20% vergrößern sollte, damit es noch scharf bleibt.
      Na, mal sehen, wie es weiter geht…

  2. Bildbearbeitung ist nicht so meins, ich bearbeitet nur sehr selten und wenig. Umd Gimp finde ich auch nicht gerade selbsterklärend. Manchmal helfen Erklärungen bei YouTube. Dir weiter viel Freude beim Fotografieren!

    • Und du bekommst so tolle Fotos hin ohne Bildbearbeitung?
      Hachja, da bin ich ein bissel neidisch ….
      Gimp wird überall als bestes kostenloses Bildbearbeitungsprogramm beschrieben. Ich scheue mich noch ein teures zu kaufen, wenn ich keine Ahnung von digitaler Bildbearbeitung habe und es dann nicht wirklich nutzen kann.
      Mich würde schon interessieren, wie man mit Filtern arbeitet oder ausschneidet und in ein anderes einfügt oder was es mit den verschiedenen Ebenen auf sich hat. Mal sehen, ob ich das allein hinbekomme.

  3. Hey, vielleicht kann ich dir helfen…
    Wenn etwas interpoliert wird, bedeutet das immer, dass man den Platz zwischen zwei bekannten (Daten-)punkten ausfüllt. Das heißt, wenn du ein Bild vergrößert, sind da ja auf einmal mehr Pixel als vorher, die der PC mit irgendwelchen Farbwerten füllen muss. Dazu vergleicht der die Pixel links und rechts, oben/unten, alle angrenzenden (das wählt man wahrscheinlich mit den verschiedenen Interpolationsmethoden aus), und berechnet dann, wie er den Pixel in der Mitte am besten einfärben muss. Je nachdem mit welchen angrenzenden Pixeln (also welcher Interpolationsmethode) der PC verglichen hat, sieht das Bild hinterher besser oder eben schlechter aus. Das muss man dann aber bei jedem Bild neu ausprobieren.

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