Heute habe ich den Herbst besucht …

Heute habe ich den Herbst besucht …

… und in Bildern festgehalten

In letzter Zeit ging es mir nicht so richtig gut.
Nein, nicht schlecht, aber auch nicht gut.
Ich habe hin- und hergegrübelt, warum das so ist.
Es gab kein „Ereignis“, das mich hätte runterziehen können.
Und trotzdem …

Aber jetzt, jetzt nach diesem Nachmittag weiß ich es.
Ich bin wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen.
Ich weiß noch wie gut es mir tat, als ich begann, achtsam durch die Gegend zu laufen.
Jeden Tag habe ich große Hunderunden gedreht nur um ein Foto mit meinem Handy zu knipsen.
Ja, mit dem Handy.
Jetzt habe ich Ehrgeiz entwickelt und will möglichst schöne Fotos haben, Makro mag ich am liebsten…
Wie dankbar, war ich für die Selbsthilfegruppe,
dann der Offene Treff mit den Spielrunden,
dann die Frauengruppe am Dienstag,
dann noch ein anderer Offener Treff, wo ich gefragt worden bin, ob ich ihn mit leiten würde,
dann die Therapiestunden …
und irgendwie habe ich vergessen, weiter achtsam mit mir umzugehen,
es hatte sich schleichend zum Abhaken im Kalender entwickelt.

Und heute Nachmittag ist wieder alles von mir abgefallen, da war es wieder das Gefühl, im Jetzt und Hier zu sein, die Sonne, die Natur genießen zu können.

Ich glaube, ich muss wieder sehr viel mehr auf mich aufpassen.
Ich bin noch nicht so stabil, wie ich gedacht habe.
Und die ganzen Termine … nur noch das, was mir gut tut, kein funktionieren, kein abhaken …

Nun ist alles gut für heute und morgen ist wieder ein neuer Tag.

 

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Das Foto vom Tag

Guten Morgen Deutschland

 

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See the bigger picture J27- Ich lerne fotografieren

See the bigger picture“ ist ein Kartenspiel mit Lernaufgaben für das Fotografieren.
Pro Karte gibt es eine Aufgabe, was und wie man fotografieren soll.
Die Aufgaben sind aber mehr an die gerichtet, die schon mit dem Fotoapparat in der Wiege lagen.
Also meilenweit von mir und meiner Knipserei entfernt.
Aber ich habe entdeckt, dass es dieses Spiel auch für Kinder gibt.
Ich habe es mir gekauft und ziehe nun jede Woche eine Karte.
Und ja, es macht mir Spaß und bin jede Woche total neugierig auf das neue „Wochenprogramm“
Gestartet bin ich hier.

Für diese Woche war es folgende Aufgabe:

Suche und fotografiere verborgene Schätze, die man im Vorbeigehen gar nicht wahrnehmen  würde.

Und das habe ich entdeckt:

(So kann man natürlich nicht erkennen, was das sein soll. Auflösung kommt weiter unten.)

Für die nächste Woche gibt es diese Aufgabe:

 

Ohje, das wird aber schwierig. Ein Foto, wo andere drüber lachen können. Ohje …

Nun zu dem, was ich mir noch ausgedacht habe:

Ich habe mir ein Buch über das Bildbearbeitungsprogramm „gimp“ gekauft.
Ich hatte das Programm bei mir installiert, aber es erscheint mir ziemlich undurchsichtig.
Wer fängt schon mit 60 solche Sachen an.
Egal.
Ehe ich aber durch tausendfaches probieren und wieder verwerfen und wieder probieren und suchen und letztendlich das jedes Mal, weil ich es wieder vergessen habe, möchte ich es einfach systematisch angehen.
Das Buch hat 32 „Lernkapitel“.
Das entspricht in etwa der bigger-picture-Karten, die ich noch habe.
Ich werde also jede Woche mit dem Aufgabenbild gleichzeitig eine Lektion aus dem Buch mir anschauen und dann hierher ein „vorher-nachher“ gegenüber stellen.

Lektion 4: Zuschneiden eines Bildes:

Ich habe jetzt entdeckt, wie man beim Zuschneiden, die Seitenverhältnisse angeben kann.
Huch,  die erste wirklich neue Erkenntnis.
Bisher habe ich immer drauf losgeschnippelt, egal, welches Format hierher herauskam.

Und hier die Auflösung von oben.

 

Nächste Woche beginnt dann mit Lektion 5 die eigentliche Bildbearbeitung los (Erste Schritte – Auswahlen und Bildoptimierung).

Ab jetzt wird es wirklich spannend und interessant.
Für mich.

 

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Das Foto von heute

Geteilter Himmel

 

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Die Geschichte zum Mittwoch

pixabay.de

Ein guter Rat

An einem warmen Sommerabend wanderten zwei Freunde durch einen Wald. Plötzlich sahen sie im Dämmerlicht eine großen Bären zwischen den Bäumen stehen.

Einer der Freunde kletterte rasch auf eine hohe Tanne und blieb, vor Furcht zitternd, oben in den Zweigen sitzen. Der andere konnte nicht klettern, und er sah keinen anderen Ausweg, als so zu tun, als sei er tot. Er ließ sich daher auf den Waldboden fallen und blieb regungslos liegen.

Der Bär kam näher und beschnüffelte ihn von oben bis unten.

Der Mann rührte sich nicht und hielt die Augen fest geschlossen, selbst dann, als er den heißen Atem des Bären auf seinem Gesicht spürte.

Er ,achte sich ganz steif und atmete nicht, obwohl er vor Angst am liebsten laut geschrien  hätte.

Wie man weiß, rührt ein Bär aber keine Toten an – und da dieser Bär den Mann für tot hielt, ließ er ihn liegen und trottete davon.

Als der Bär verschunden war, kletterte auch der Freund von seine Baum herunter und fragte seinen Begleiter: „Und, was hat Dir der Bär ins Ohr geflüstert?“

Dieser antwortete: „Er gab mir den guten Rat, dass ich nie wieder mit jemandem zusammen wandern soll, der sich Freund nennt, sich aber bei Gefahr aus dem Staub macht und mich im Stich lässt.“

Babrius

                                

Diese Fabel ist bestens geeignet mich zu triggern. Ich habe nämlich niemand, der mit mit zusammen die Gefahr des Bären aushält.

Mir fällt keiner ein. Ein bitteres Gefühl.

 

Das (Wolken)-Foto vom Tag

Mir gefallen nicht nur Wolkenbilder, ich beginne sie richtig zu lieben …

 

Wenn das auch fotomäßig und -technisch so gar nichts Besonderes hat, aber die Veränderbarkeit von jetzt auf gleich oder innerhalb von Stunden/Tagen fasziniert mich einfach.

 

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Blitzlicht #9

Unter der Kategorie „Blitzlicht“ schreibe ich  nach jeder Therapiestunde, einen Gedanken, eine Situation, einen Satz oder irgendetwas, was mir „danach“  noch im Kopf herumgeistert und ein Ventil braucht.
Es ist die Therapie, auf die ich solange gewartet habe, weil ich glaube, dass sie mir hilft, mit der Diagnose „Depression“ vernünftig umzugehen und große Abstürze in kleine verwandelt.

Es war eine Erzähl-Frage-Stunde.
Herr M. lies mich erzählen, erzählen aus meinem Leben, von Gott, von J., von meiner Tochter…
Ab und zu stellte er eine Zwischenfrage.
Es war eine Stunde ohne Aha-Effekt.
Ohne offensichtlichen Therapieplan, jedenfalls für mich nicht zu merken.
Ohne Tränen.
Ohne neue Sichtweisen für mich.
Ohne neue nachdenkenswerte Gedanken.
Nur Erzählen, so wie es rauskam.
Es tat gut.
Ja, es tat mir gut.

 

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Das Foto von gestern (Abend)

Wenn der Tag schlafen geht …

 

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Das Wort zum Montag #3

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Setzen Sie Gott an erste Stelle

„Der Mensch hat sein Leben durch Gott, nicht durch seine Gaben, egal wie reichlich sie auch vorhanden sein mögen.“

Henry Alford, britischer Autor und Theologe

„Ich will dich segnen [und dich überreichlich beschenken] und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen [damit du das Gute weitergibst]

Mose 12:2

Schon oft habe ich gelesen, dass man nicht gleichzeitig erfolgreich sein und ein einfaches Leben führen kann. Das verwirrt mich, denn ich glaube, dass es Gottes Wille ist, dass seine Kinder in jedem Lebensbereich erfolgreich sind, auch im finanziellen und materiellen Bereich. In Psalm 35:27 steht, dass Gott seinem Diener mit Freuden zu Hilfe kommt. Ich kenne keine einzige  Bibelstelle, die sagt, dass Gott sich freut, wenn die Bedürfnisse seiner Kinder nicht erfüllt werden.

Es stimmt, dass in der Bibel steht, dass es für einen Reichen schwer ist, ins Himmelreich zu kommen (Matthäus 19:23), aber es ist nicht unmöglich. Geld kann uns von Gott und seinem Willen ablenken, aber das muss nicht so sein. Wir sollten keine Angst vor Reichtum haben, sondern lernen, richtig damit umzugehen. Wenn wir eine vernünftige Einstellung gegenüber Geld und materiellen Besitz haben, kann das zum Segen für viele werden.

Bei religiösen Fragen scheint es oft einfacher zu sein, den Menschen beizubringen, auf Dinge zu verzichten, als ihnen beizubringen, Maß zu halten. Ich sehe das anders, denn Gott hat alle Dinge erschaffen und sie uns gegeben, um sie genießen. Man kann sich an Reichtum freuen, ohne dass er von Gott ablenkt oder habgierig macht. Wir können reich sein und Gott trotzdem Gott an die erste Stelle in unserem Leben stellen.

Es würde doch keinen Sinn ergeben, wenn ich sagte, ich esse nichts mehr, aus Angst zu viel zu essen. Oder ich schlafe nicht mehr, aus Angst zu lange zu schlafen. Genauso wenig ergibt es Sinn, ein Armutsgelübde abzulegen, damit mir Geld nicht zur Versuchung wird. Noch einmal: Geld und Besitz sind nicht das Problem. Eine unausgewogene Haltung dem Geld gegenüber kann jedoch zum Problem werden. Ich glaube, dass Gott uns alles geben möchte, solange wir damit umgehen können und er immer noch an erster Stelle  in unserem Leben steht.

Wohlstand und Reichtum werden nur dann zum Problem, wenn sie uns besitze, statt wir sie. Wir sollten unseren Besitz nutzen, um anderen Gutes zu tun – und nicht der Versuchung erliegen, Menschen zu benutzen, um mehr  „Besitz“ zu erlangen. Geld wird nur zum Problem, wenn wir es horten. Die Bibel behauptet nirgends, dass Geld ein Problem ist. Sie sagt, dass Liebe zum Geld das Problem ist. Lernen Sie, ein Kanal zu sein, kein Auffangbecken. Lassen Sie es zu, dass der Segen zu Ihnen und durch Sie hindurch fließt. Gott hat Abraham  verheißen, dass er ihn segnen und ihn zu einem Segen für alle Menschen machen würde (1. Mose 12:2)

Wenn wir geben, freuen sich nicht nur die anderen, sondern es wird auch für uns zu Freude. Je mehr man gibt, desto glücklicher wird man. Je mehr man gibt, desto mehr bekommt man auch zum Geben, denn Gott hält Ausschau nach Menschen, die Geld besitzen können, ohne habgierig und egoistisch zu werden. Die wichtigste Frage, die wir uns immer stellen sollten, lautet: „Was für eine Einstellung habe ich zu Geld und Besitz?“ Steht Gott oder Geld an erster Stelle in ihrem Leben?

Ich habe gemerkt, dass ich niemals zu viel von irgendetwas besitze, wenn ich mich von Gottes Geist leiten lasse. Er beschneidet meinen Besitz regelmäßig, in dem er mir ständig Menschen über den Weg schickt, die etwas von dem, was ich im Überfluss habe, brauchen oder sich wünschen. Die Bibel lehrt uns, dass wir teilen sollen, wenn wir zwei Gewänder oder Mäntel haben und ein anderer nichts hat (Lukas 3:11).

Auf meiner Suche nach einem einfachen Leben habe ich entdeckt, dass anderen ein Segen zu sein, eine einfache Art ist, mir selbst und anderen Freude zu bereiten. Ich ermutige Menschen sogar, aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, zu geben, weil die Bibel lehrt, dass Geben seliger ist als Nehmen (Apostelgeschichte 20:35). Gott freut sich, wenn er einen Menschen findet, den er reich segnen kann, der ihn an erster Stelle behält und mit seinem Besitz anderen zum Segen wird.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben leichter machen, S. 16

*     *     *     *

Hm.

Frage mich gerade, warum das  bei  Frau Joyce Meyer unter den 100 wichtigen Bibelversen, die das Leben leichter machen, dann erst auf Platz 3 kommt?

Ich stimme dem Ganzen vorsichtig zu.
Vorsichtig.

Bis zu meiner Bauchlandung anfang des Jahres war genau dies mein Lieblingsbibelvers:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ Matthäus 6:33

Ich war 100% überzeugt von dem, was da steht.
Bis ich zu Beginn dieses Jahres derart auf der Nase lag und meine Standleitung gen Himmel nicht mehr da war.

Ich habe nichts mehr gespürt.
Ich habe Gott nicht mehr gefühlt.
Er war weg, ich war dem Tod näher als dem Leben und keine Antwort kam.
Wie ist das dann? Er konnte doch nicht den 1. Platz in meinem Leben habe  und sich dann wegducken?
Ich habe bis heute keine Erklärung dafür.

Vielleicht werde ich in einigen Tagen, Wochen, Monaten wissen, was da passiert ist zwischen uns, warum die Verbindung abgerissen ist.
Ich habe keinen Drang mehr, jeden Tag ein bissel in der Bibel zu lesen, mir Sendungen auf BibelTV anzuschauen.
Nein, ich sage auch nicht, die Bibel ist Sch… Gott hat versagt.
Nein.
Aber ich befinde mich wie in einem Schwebezustand, in dem man nicht sagen kann, wohin die Reise geht.
Aber ich hoffe, dass ich gut ankomme.

 

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Autobiografie in fünf Kapiteln

Leider kann ich mit meinem Blog nicht rebloggen.

Bei Nora Fieling habe ich einen Post gelesen, den ich so wunderbar und genau stimmig fand, dass ich ihn unbedingt hier verlinken möchte.

Autobiografie in fünf Kapiteln

 

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