Die Geschichte zum Mittwoch #12

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Der aufgeblasene Frosch

Ein Frosch hockte mitten in einer Schar kleiner Frösche im Sumpf und sah zu, wie sie im moorigen Wasser herumplanschten und spielten. Da entdeckte er am Rand des Sumpfes einen Ochsen, der gemächlich die saftigen Sumpfpflanzen abfraß.  Der Ochse war groß und fett und stark.

„Warum bin ich nicht so groß wie er?“, fragte sich der Frosch, und es kränkte ihn, dass er kleiner war.

„Aber ich kann mich aufblasen“, sagte er, „und dann werde ich gewiss so groß sein wie er.“

Er blies sich auf, so viel er konnte, und rief den kleinen Fröschen zu: „Bin ich nun so groß wie der Ochse?“

„Nein“, quakten die kleinen Frösche.Der Frosch blies sich noch mehr auf und fragte wieder: „Bin ich jetzt so groß?“

Noch immer nicht“, antworteten die kleinen Frösche.

Nun dachte der Frosch, dass nicht mehr viel fehlen könne, und blähte sich mit letzter Kraft noch mehr auf – und noch mehr auf – und da zerplatzte er!

Aesop

                                

 

Und die Moral von der Geschichte: „Übertreiben lohnt sich nicht! Übermut tut selten gut und Zufriedenheit ist das größere Gut!“

Gut, tangiert mich auch nicht, ich bin eher die kleine graue Maus als der aufgeblasene Frosch.

 

 

3 Gedanken zu “Die Geschichte zum Mittwoch #12

  1. Oh nein! Das ist ja eine furchtbare Geschichte! Schrecklich. Armer Kollege. Aber so sind wir Frösche eben. Ich habe das auch schon mal versucht. Aber das Aufblasen hat leider nicht geklappt. Ich bin nur ohnmächtig vom Gartentor gefallen. Frau Holle hat geschimpft. Liebe Grüße, liebe Weena! Misi (Frosch und Gartenhänger)

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