Das Wort zum Montag #5

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

Sorgen Sie sich nicht um morgen

„Jede Angelegenheit, die zu klein ist, um dafür zu beten, ist auch zu klein, um sich darum zu sorgen.“ Corrie ten Boom

„Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die  Sorgen von heute sind für heute genug.“ Matthäus 6:34

Gott gab den Israeliten in der Wüste immer nur eine Tagesration Manna. Es war ihnen nicht erlaubt, sich davon Vorräte anzulegen. Indem sie sich daran hielten, zeigten sie, dass sie darauf vertrauten, dass Gott sein Versprechen erfüllen und sie jeden Tag versorgen würde. Jedes Mal, wenn sie  mehr als eine Tagesration einsammelten, wurde es schlecht und stank. Viele Menschen sagen: „Mir stinkt’s.“ Damit meinen sie nicht den Geruch. Ich glaube vielmehr, dass ihnen alles zuviel wird – zu viel Arbeit, zu viel Verantwortung, zu viel, an das sie denken mussten. Es ist so viel, dass sie es nicht mehr unterbringen können und es wird schlecht. Sie machen das Heute kompliziert, weil sie schon für morgen Sorgen wollen.

In Matthäus 6:25-31 lehrt Jesus, dass wir uns nicht um das Morgen sorgen sollen, und ermutigt uns dazu, zu glauben, dass Gott, der für die Vögel und Blumen sorgt, auch für uns sorgen wird. Jeder einzelne Tag enthält gerade so viel, wie wir verkraften können – wir sollen uns nicht um mehr als einen Tag Sorgen machen. Gott gibt uns von seiner Gnade, seiner Kraft und seinen Gaben gerade genug, um einen Tag nach dem anderen zu bewältigen. Aber er wird uns die Kraft für morgen nicht schon heute geben.

Wenn wir an die Zukunft denken, mit all ihren offenen Fragen und bedrohlichen Umständen, kann das fast überwältigend sein. Unser Vater im Himmel gibt uns keine Sonderration Kraft, um uns über die Probleme von morgen Gedanken zu machen und dabei immer noch gelassen und voller Freude zu bleiben. Wenn er das täte, würden wir uns Sorgen machen und uns den Kopf zerbrechen über Dinge, um die wir uns noch gar keine Gedanken machen müssten. Gott  zeigt uns, was wir mit unseren Sorgen tun sollen: sie auf ihn werfen, und er wird dann für uns sorgen.

Wenn wir versuchen, heute schon für morgen zu leben, wird unser Leben kompliziert. Als die Jünger Jesus baten, ihnen zu zeigen, wie sie beten sollen, sagte er ihnen unter anderem, sie sollten den Vater um ihr tägliches Brot bitten. Dabei meinte er nicht nur die Nahrung; er sprach vor allem von dem, was sie brauchten, um ihre menschlichen Bedürfnisse zu stillen. Machen Sie sich das Leben einfacher, indem sie immer einen Tag nach dem anderen leben. Haben sie keine Angst vor der Zukunft, denn was Sie brauchen, um mit den nächsten Tag fertig zu werden, können Sie auch erst am nächsten Tag bekommen. Es ist unmöglich, heute schon die Probleme von morgen zu lösen. Vertrauen Sie auf Gott und genießen Sie ein einfaches Leben.

Joyce Meyer, 100 Dinge, die das Leben einfacher machen

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  1. Regel: Eins nach dem anderen tun
  2. Regel: Lernen Sie Zufriedenheit
  3. Regel: Setzen Sie Gott an die erste Stelle
  4. Regel: Leben Sie zur Ehre Gottes

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Sich nicht sorgen, hört sich toll an, wenn es denn so einfach wäre ….
Ich habe mir in der Zeit mit J. einen Karton gebastelt, eine Art Briefkasten für Gott.

DEJFM heißt: Das erledigt Jesus für mich.
Alles, was mir so sehr auf der Seele brannte, habe ich auf einen Zettel geschrieben und eingesteckt in der Hoffnung, damit die quälende Last aus meinem Kopf zu bekommen.
Voller Vertrauen habe ich jedes Mal die Dinge aufgeschrieben, die ich loswerden wollte.
Aber es hat nicht sooo geklappt, wie ich mir das dachte.
Nicht so.
Ich hatte eine genaue Vorstellung, wie Gott das für mich lösen sollte.
Aber wie heißt es so schön: Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Jetzt sitze ich hier.
All die Dinge, die auf den Zetteln standen, gibt es nicht mehr …

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4 Gedanken zu “Das Wort zum Montag #5

  1. Das klingt alles recht reflektiert. Gut so.

    Sich nicht um morgen sorgen, diese Eingebung hatte ich genauso auch mehrmals am WE. Manches kann man einfach sein lassen.
    Es braucht Wiederholung. Man muß das ständig tun.Dann wird es Fleisch und Blut.

    Schönen Tag Dir!
    Dies hier schreibe ich übrigens von einem Wenna-tauglichen Rechner 🙂

    • Das im Jetzt und Hier leben und nicht ständig über das Morgen grübeln, beginne ich erst jetzt zu lernen. Phasenweise klappt das schon. Zu 100% wenn ich mit der Kamera und Hund in der Natur bin.

  2. Ich habe früher auch viel gegrübelt. Als ich dann das Buch „Sorge dich nicht – Lebe“ gelesen habe, hat es bei mir Klick gemacht. Als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte. Leider weiß ich den Autor nicht. Aber vielleicht würde es dir auch helfen.

    • Vom Titel her kommt es mir auch bekannt vor. Muss ich mal googeln.
      Aber ob das mit dem Schalter auch klappt? Wenn es so einfach wäre, bräuchten wir die vielen, vielen Psychologen nicht.
      Jeder ist anders.Aber ich werde mal suchen.
      Danke dir.

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