Das Wort zum Montag #1

Ich habe ein neues Buch von  Joyce Meyer entdeckt. Unter dem Titel „100 Dinge, die das Leben leichter machen“  fragt sie anhand von Bibelversen und ihrem eigenen Leben, ob das Leben möglicherweise gar nicht kompliziert ist, sondern es erst kompliziert wird durch die Art wie wir es anpacken.
Und genau diese 100 Dinge möchte ich jetzt in meinem Leben reflektieren.
Mal schauen, ob mir das gelingt und ich die nötige Ausdauer habe *seufz*

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Eins nach dem anderen tun

„Das Gefühl der Eile kommt für gewöhnlich nicht daher, dass man ein ausgefülltes Leben lebt und keine Zeit hat. Es entsteht vielmehr aus einer vagen Angst heraus, seine Zeit zu vergeuden. Wenn wir das eine, das wir tun sollten, nicht tun, haben wir keine Zeit für irgendetwas anderes – dann sind wir die meistbeschäftigten Menschen der Welt.“
Eric Hoffer, amerikanischer Philosoph

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind.

Hebräer 12:2a

Wenn wir uns nicht wirklich auf die Dinge konzentrieren, die wir tun, so tun wir sie mit halber Kraft und erledigen unsere Arbeit nicht wirklich gut. Wenn wir eine Sache tun, aber dabei an eine andere denken, teilen wir unsere Kräfte und die Aufgabe wird umso schwieriger. Es ist wie wenn man Eiweiß und Eigelb trennt – man kann zwar beides getrennt verwenden, aber das Ergebnis ist dann nicht so effektiv (oder schmackhaft). Wenn wir dagegen unsere gesamten Fähigkeiten auf die eine Sache konzentrieren, die wir an diesem Tag, zu dieser Stunde und in diesem Moment gerade tun, wird sie viel einfacher. Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, erlangt man durch Disziplin.

Der Apostel Paulus schreibt in Philliper 4:6, dass wir uns um nichts sorgen sollen. Besorgte Menschen leben immer in der Zukunft und nicht dort, wo sie gerade sind.. Sie versuchen heute den morgigen Tag zu leben und verlieren dadurch dir Einfachheit. Gott erwartet von uns, dass wir ihm für morgen vertrauern, genau wie er es den Israeliten in der Wüste verlangte, als sie durch das dürre Land zu ihrem verheißenen Land zogen.

Üben Sie sich darin, einen Tag nach dem anderen zu nehmen. Geben Sie sich selbst – ihre Gedanken, Ihre Gespräche, Ihre Energie, jeden Teil Ihrer selbst – ganz dem Heute hin. Entwickeln Sie die Fähigkeit, sich ganz dem zu widmen, was sie gerade tun. Dann werden Sie ein neues Bewusstsein verspüren, dass Ihnen ermöglicht, Ihre gegenwärtige Tätigkeit zu genießen, anstatt jeden Tag nur als ein Durcheinander von Aktivitäten und verwirrenden Gedanken zu erleben, das Sie leer und erschöpft zurücklässt.

Haben Sie Angst, dass Sie nicht so viel erledigen können, wenn Sie so leben? Das stimmt vielleicht, aber Sie werden das, was Sie tun, sehr viel mehr genießen. Ein Schlüssel zur Einfachheit ist die Erkenntnis, dass Qualität viel wichtiger ist als Quantität.

Joyce Meyer, „100 Dinge, die das Leben leichter machen“,  S. 12

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Tjaaaa, das ist ein gutes Startthema.

Der erste Gedanke beim Lesen war, dass es auch ganz viel mit „Achtsamkeit“ zu tun hat.
Das als Thema wurde mir erst mit Beginn meiner Krankheit bewusst.
Als „Gegenübung“ zur Depression.
Und schon dabei habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, zum Beispiel bei den Gassi-Runden nicht nur stur an allem vorbeizuhetzen, sondern bewusst wahrzunehmen, was neben mir und um mich herum ist und passiert.
Daraus ist meine Freude am Fotografieren geboren worden.
Und hält bis heute an.

Uns Frauen sagt man ja nach, dass wir multitaskingfähig sind.
Bisher war ich der Meinung, dass man genau das können muss, wenn man Arbeit, Haushalt, Kind und Ehe unter einem Hut bringen will.

Und ich war früher auch ein bisschen stolz drauf, dass ich das kann und habe über die „Männer“ gelächelt, die eben nur eins nach dem anderen machen können.
So kann man sich irren.

Ja, ich versuche es nun auch – dieses eins nach dem anderen – und ich finde es gut, es tut mir gut, kann auch die Tiefe spüren, wenn ich mich auf nur eine Aufgabe/Arbeit/Tun konzentriere.
Es wird mir natürlich auch leicht gemacht, weil ich allein lebe. Mit 5 Kindern, wo jedes zu jeder Zeit etwas anderes möchte, geputzt, gekocht, bespaßt werden muss, sähe das ganz anders aus.

Und so finde ich es gut, dass mir das 1. Kapitel vor die Füße wirft, dass ich JETZT den Fernseher ausschalte, weil ich JETZT am Notebook sitze, und die Beschallung mich ablenken kann.
JETZT ist Blog dran.
Fernsehen heute Abend.
Vielleicht.
Wenn nichts anderes ansteht.

 

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