Das Foto von heute 16. Juli 2017

 

Nein, es ist kein künstlerisches Foto.
Nix mit Makro-Aufnahme oder irgendeine Aufnahme, bei der man gefühlte Ewigkeiten davor  hockt, um das Beste aufzunehmen.
Es ist einfach nur ’ne simple Tasse.

Ich war heute Nachmittag beim Gottesdienst.
Dort stand die Tasse auf dem Rednerpult.
Die Schwester, die die Einleitung für den Gottesdienst machte, hatte sich folgenden Bibelvers ausgeguckt.

(Ist aus der Volxbibel, Psalm 1:2)

Gut drauf ist, wer Bock hat rauszufinden, was Gott von ihm will, täglich, 24 Stunden. Wer in seinen Verträgen liest Tag und Nacht und sich darüber voll den Kopf macht.

Soll heißen, es geht einem gut, wenn man die Bibel liest und jeden Tag 24 Stunden darüber nachdenkt.

Muss man das denn wirklich?
Jeder hat sein Tagespensum, jeden Tag ist der Kalender voll, Hektik, Stress, wohin man guckt.
Nun auch noch den ganzen Tag über die Bibel nachdenken, was drin steht, wie es gemeint ist und was es mit mir zu tun hat.
24 Stunden.
Muss ich das wirklich?

Nein.
Muss ich nicht.
Ich muss gar nichts.
Ich muss in keiner Bibel lesen, ich muss zu keinem Gottesdienst gehen, ich muss mich in keiner Gemeinde engagieren, ich muss zu keiner Bibelstunde, zu keinem Hauskreis.
Ich muss gar nix.
Aber dich darf.

Genau das kann man auch auf das weltliche Leben anwenden.
Ich muss gar nix, auch da nicht.
Und dieser Gedanke, hat mir unendlich gut getan.
Kein Druck von irgendjemand.
Ich muss überhaupt nix, aber ich darf.

 

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2 Gedanken zu “Das Foto von heute 16. Juli 2017

  1. So. Wenn wir etwas tun, weil wirs müssen, ist es so gut wie nichts wert.

    Außerdem, oh je, diese Volxbibel ist aber ma schrecklich! Ich mein, ich sollte das vielleicht nicht sagen, weil ich selbst umgangsprachlich schreibe, bloß finde ich – leider typisch – das Zitierte nicht wirklich umgangssprachlich, sondern arg bemüht und …
    und einfach nur ARRRGH!

  2. Ich fand am Anfang die Volxbibel auch ganz furchtbar.
    Erst als mir mal jemand sagte, besser die als gar keine, dachte ich, naja.
    Dann wollte J. unbedingt eine und freute sich halb tot, als ich ihm eine schenkte.
    Und las mir ständig draus vor.
    Geholfen hat es aber auch nicht.

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